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Herausfinden, wie Glaube heute schön sein kann.

  1. vor 20 Std.

    #ungefiltert | Nico Buschmann - Warum existiert Gott nicht?

    #Ungefiltert – Nico Buschmann über progressiven Glauben, ehrliche Theologie und das Buch, das eigentlich „Gott existiert nicht" heißen sollte Moritz trifft Nico Buschmann – evangelischer Pfarrer aus Köln, bekannt durch seinen Instagram-Account und sein gerade erschienenes Buch Gott ist anders als du denkst. Darin entfaltet er eine progressive Theologie, die sich traut, unbequeme Fragen laut zu stellen: Was, wenn Gott keine Person ist? Was, wenn die Trinität ein Machtprodukt der frühen Kirchenkonzile ist? Und was bleibt dann noch vom Glauben? Das Gespräch beginnt biografisch. Nico wächst kirchenfern auf, landet durch den Tipp seines Vaters in der evangelischen Jugend, wettet mit einer Gruppenfahrerin, dass er monatelang betet – und verändert sich dabei. Ein Jahr auf den Philippinen später, ein Studium, ein Vikariat mit einem Schulmentor, der immer nur fragt: „Warum eigentlich?" – und irgendwann steht Nico am Grab einer Mutter, die ihren Sohn verloren hat, und merkt: Mit der Theologie, die er hat, kommt er hier nicht weiter. Von da geht es tief. Was meint es, wenn Gott nicht personal gedacht wird? Was ist der Unterschied zwischen liberaler und progressiver Theologie? Warum ist die Bibel kein historisches Protokoll, sondern Ausdruck menschlicher Gotteserfahrung? Wie hält man Kirchenleitungen und Gemeindemitglieder aus, wenn man auf der Kanzel sagt, was Theologen schon seit Jahrzehnten wissen, aber selten aussprechen? Und dann: John Shelby Spong und Paul Tillich als theologische Grundlage – aber auch die Frage, was es bedeutet, wenn ein theologischer Denker im Privatleben Machtmissbrauch begangen hat. Kann man Werk und Autor trennen? Nico sagt ja. Moritz fragt nach. Am Ende landen beide beim Abendmahl – als theologischer Ressource, als politischem Akt, als Sehnsucht nach einer Welt, in der alle eingeladen sind. Und bei der Frage, was es gerade braucht: mehr Reden oder mehr Kampf? 📖 Gott ist anders als du denkst von Nico Buschmann – jetzt im Buchhandel 📱 Nico auf Instagram: @einschpunk Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

  2. vor 6 Tagen

    #wwjd | Jesus als Zukunftsforscher

    Jason kommt begeistert vom Freakstock, Moritz vom MegaCamp – 580 Menschen, 35 Grad, Schwäbische Alb, und ein Lager mit dem Motto: Institut für Zukunftsforschung. Was er dort mit Zwölf- bis Vierzehnjährigen über Propheten, offene Zukünfte und die Frage, ob man überhaupt noch Kinder kriegen kann, erarbeitet hat, nimmt er mit in dieses Gespräch mit Jason. Die These: Prophetie und Zukunftsforschung haben mehr gemeinsam, als man denkt. Beide beginnen mit einer genauen Gegenwartsdiagnose. Beide öffnen ein Spektrum möglicher Zukünfte. Und beide tragen das prophetische Vielleicht in sich – die Erkenntnis, dass die Zukunft nicht festgelegt ist, solange Menschen handeln. Von dort aus geht es zu Jona: dem widerwilligen Propheten, der mit Gott hadert, weil er ahnt, dass selbst der Erzfeind Israels gnädig behandelt werden könnte. Zu Jeremia und Jesaja, die eine politische Selbsttäuschung benennen und trotzdem Hoffnung verkünden. Und schließlich zu Jesus – als Zukunftsforscher gelesen: einer, der die Gegenwart des ersten Jahrhunderts präzise analysiert, Szenarien entwirft, zum Handeln einlädt und dabei sagt: Fürchtet euch nicht. Dazwischen: Was Schule mit moralischen Ambitionen zu tun hat – und warum sie es zu selten tut. Warum die Rechten gerade die einzigen sind, die eine Zukunftserzählung haben. Was jüdische Rabbiner über die Wiederkunft des Messias denken. Und warum Monotheismus ausgerechnet in der tiefsten Krise entsteht. Eine Folge, die all over the place ist – und genau deshalb irgendwo landet. Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

  3. 8. Sept.

    #live | Songs of Hope and Beauty

    Live beim Songs of Hope and Beauty – Hoffnung, Musik und die Grüne Hauptstadt Ein Live-Podcast aus dem Kirchengarten 2.0 in Heilbronn. Moritz sitzt auf der Bühne mit drei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise dasselbe tun: Räume schaffen, in denen etwas entstehen kann. Jonnes ist Singer-Songwriter aus Ludwigsburg und schreibt Lieder über die Frage, was es eigentlich bedeutet zu hoffen – bevor man überhaupt fragt, was einem Hoffnung macht. Anne-Christina Achterberg-Boness, auch bekannt als Empress Bahati, macht mit ihrer internationalen Band Rise'n'Shine Musik zu Klimagerechtigkeit, Menschenrechten und globaler Solidarität – von der Quelle des Nils bis zu Schulen in Bonn. Dr. Julia Hufnagel leitet die Abteilung Strategie und Zukunftsfragen beim Heilbronner Oberbürgermeister und ist verantwortlich für das Projekt Grüne Hauptstadt Europas 2027. Das Gespräch kreist um eine ehrliche Frage: Warum macht man weiter, wenn die Probleme größer sind als man selbst? Die Antworten sind unterschiedlich – und gerade deshalb erhellend. Jonnes spricht davon, sich von der Erwartung unmittelbarer Veränderung zu lösen und stattdessen aus der Verpflichtung der Notwendigkeit heraus zu handeln. Anne-Christina erzählt von einer Flut in Tansania, von einem Schüler, der seitdem jedes Konzert fotografiert. Und Julia davon, wie ein Titel wie Grüne Hauptstadt Europas plötzlich Institutionen zusammenbringt, die vorher keinen Grund hatten, miteinander zu reden. Dazwischen: Was Musik mit Sprache zu tun hat. Warum Konfliktpotenzial auch ein Zeichen wachsenden Bewusstseins ist. Und was ein Teenie-Zeltlager über Zukunftsforschung lehren kann. Links: Jonnes: jonnes.de Rise and Shine: riseupafrica.org Heilbronn – Grüne Hauptstadt Europas 2027: heilbronn2027.de Veranstalter: https://hn-mittendrin.de Auf www.schoenerglauben.jetzt könnt ihr uns finanziell unterstützen. Danke!

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