Statistisch gesehen

Statistisches Amt des Kantons Zürich

Daten und Zahlen, die unseren Alltag im Kanton Zürich prägen. Wozu nutzen wir die Statistiken und welche Geschichten erzählen sie? Der Kanton, wie Du ihn noch nie gehört hast.

  1. 15.04.2025

    Was zählt, wenn’s ums Zuhause geht

    Die aktuelle Bevölkerungsbefragung im Kanton Zürich zeigt: 94 Prozent der Befragten fühlen sich an ihrem Wohnort wohl. Die Erhebung fragt danach, welche Faktoren das Wohlbefinden der Menschen besonders prägen – vom öffentlichen Verkehr über Sicherheit bis zur Kinderbetreuung. Auffällig: Die Abfallentsorgung gehört zu den Bereichen mit der höchsten Zufriedenheit, während Umweltschutz oder Sicherheit in der Einschätzung der Befragten noch Luft nach oben haben.  Zu Gast sind in dieser Folge Markus Wagner vom Gemeindeamt und Nora Wight vom Statistischen Amt. Sie erläutern, wie die Befragung methodisch aufgebaut ist, was sich über die Jahre verändert hat und welche Unterschiede zwischen den Altersgruppen typisch sind. Im Interview mit Simon Graf berichten sie über die wachsende Akzeptanz gemeindeübergreifender Zusammenarbeit und die Zukunft kommunaler Dienstleistungen aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons.  Mit dieser Folge beenden wir unsere Podcastreihe und wenden uns neuen Projekten zu. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns zugehört haben – und ganz besonders bei unseren Gästen, die mit spannenden Einblicken gezeigt haben, wie sie Daten für den Kanton Zürich nutzen. Danke fürs Dabeisein! Links zur Folge: Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht 2025Bericht zur Bevölkerungsbefragung in den Zürcher GemeindenDatenProjektbeschriebCodebuch Host: Simon Graf Schnitt: Daniel Cahn Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: datashop@statistik.zh.ch

    17 Min.
  2. 18.12.2024

    Protokolle tippen ist Schnee von gestern

    Wer schon mal Audioaufnahmen abtippen musste, weiss, wie zeitaufwändig das ist. Eine neue Transkription-Applikation, greift nun Verwaltungsmitarbeitenden bei diesen Aufgaben unter die Arme. Die Applikation nutzt Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um das gesprochene Wort automatisch zu transkribieren. «Transcribo» wurde speziell für den Kanton entwickelt, um den Anforderungen des Amtsgeheimnisses gerecht zu werden und cloudbasierte Lösungen zu vermeiden. Das Modell hinter «Transcribo» ist ein großes Sprachmodell wie GPT von OpenAI, das Audio als Eingabe verwendet und den transkribierten Text generiert. Die Anwendung hat den Vorteil, dass die Verwaltung die Kontrolle über die Daten behält, was für den Umgang mit geschützten Personendaten im Strafverfahren besonders wichtig ist. Stephan Walder, Leiter der digitalen Transformation bei der Oberstaatsanwaltschaft und Dominik Frefel, Data Scientist im Statistischen Amt erklären, wie sie «Transcribo» gemeinsam entwickelt haben. Die Qualität der Transkription ist erstaunlich gut, hängt aber auch von der Qualität der Aufnahmen ab und ist derzeit in Hochdeutsch besser als in Schweizerdeutsch. Das Modell wird weiter verbessert, und es gibt Bestrebungen, das System für die gesamte kantonale Verwaltung zugänglich zu machen. Der Code der Applikation ist auf GitHub verfügbar, so dass Interessierte die Anwendung herunterladen und betreiben können. Links zur Folge: Möchtest du sehen, wie gut "Transcribo" funktioniert? Hier findest du ein unbearbeitetes Transkript der FolgeGitHub Repository von Transcribo ZH Host: Simon Graf Schnitt: Daniel Cahn Feedback, Fragen und Anregungen zu dieser und allen anderen Folgen von «Statistisch gesehen» an: datashop@statistik.zh.ch

    19 Min.
  3. Bonusfolge: Ehe und Moral im frühneuzeitlichen Zürich – Linked Open Data eröffnen neue Möglichkeiten für die Quellenforschung

    29.08.2024 · BONUS

    Bonusfolge: Ehe und Moral im frühneuzeitlichen Zürich – Linked Open Data eröffnen neue Möglichkeiten für die Quellenforschung

    Regelmässig beleuchtet das Staatsarchiv in seinem Podcast "die Festplatte" die Geschichten hinter ihren Sammlungsgegenständen. Ihre Folge vom August 2024 ist eine Crossover-Folge mit "Statistisch gesehen". Wenn Daten aus historischen Quellen zu Wissensnetzen verbunden werden, ergeben sich spannende neue Möglichkeiten, um sie auszuwerten. Rebekka Plüss vom Staatsarchiv Zürich hat die Eheregister des 16. - 18. Jahrhunderts als sogenannte «Linked Open Data» aufbereitet und online zur Verfügung gestellt. Bei ihren Auswertungen stiess sie auf interessante Muster bei den Eheschliessungen und auf die Frage, warum in den beiden Städten Winterthur und Zürich hauptsächlich am Montag und auf dem Land hauptsächlich am Dienstag geheiratet wurde. Unterstützt hat sie bei der Erstellung des Wissensnetzes Laure Stadler, Lead Open Government Data und Host des Podcasts «Statistisch gesehen» beim Statistischen Amt. In dieser Folge zeigen die Beiden auf, welche Chancen verlinkte Daten für die Nutzung von offenen Behördendaten bieten und warum derzeit dennoch längst nicht alle Datensätze des Kantons verlinkt werden.   Redaktion: Rebekka Plüss, Laure Stadler, Florian Niedermann Host: Florian Niedermann Produktion: Michael Plisch Links: Artikel zum Projekt: Wissensnetz der Zürcher Ehedaten des 16.–18. Jahrhunderts: Eine Anwendung von Semantic-Web-Technologien im Archiv (degruyter.com) OGD-Datensatz: Datenkatalog| Kanton Zürich (zh.ch) Github-Repository des Projekts: stazh/sw-ehedaten(github.com) Datenmodell und Beispielabfragen: sw-ehedaten/ontology/elodzh at main · stazh/sw-ehedaten (github.com) Podcast des Statistischen Amts: https://statistisch-gesehen.captivate.fm/  Fragen und Anregungen gerne an: staatsarchivzh@ji.zh.ch

    28 Min.

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Daten und Zahlen, die unseren Alltag im Kanton Zürich prägen. Wozu nutzen wir die Statistiken und welche Geschichten erzählen sie? Der Kanton, wie Du ihn noch nie gehört hast.