Technik Tales

KDK/Paddy

Technik Tales ist der Podcast über die kuriosesten und spannendsten Geschichten aus der Welt der Technik. Die Hosts Kai und Paddy überraschen sich gegenseitig mit wahren Begebenheiten – von genialen Erfindungen über skurrile Fehltritte bis hin zu fast vergessenen Innovationen. Humorvoll, lehrreich und immer unterhaltsam zeigt der Podcast, dass Technik nicht trocken sein muss, sondern voller überraschender Anekdoten steckt. Ob ihr Technik-Fans, Nerds oder einfach nur neugierig auf die lustigen Seiten der High-Tech-Welt seid – dieser Podcast bringt euch die spannenden Geschichten, die man nicht im Lehrbuch findet. Schaltet ein, lehnt euch zurück und lasst euch von uns auf eine aufregende Reise durch die kurvenreiche Welt der Technik entführen! 👉 Perfekt für alle, die Technik lieben – oder einfach gerne gute Geschichten hören. Abonnieren und nichts verpassen!

  1. vor 4 Tagen

    Episode 66 - Die Frische von Paris

    Mitten unter den Straßen von Paris verbirgt sich eines der größten und faszinierendsten technischen Bauwerke Europas – ein über 100 Kilometer langes Fernkältenetz. Statt jedes Büro, Museum oder Hotel mit eigenen Kältemaschinen auszustatten, strömt eiskaltes Wasser durch ein weit verzweigtes Rohrsystem und versorgt mehr als 800 Gebäude mit klimafreundlicher Kühlung. Doch wie entstand diese unterirdische Infrastruktur in einer Stadt, die bereits von Metro-Tunneln, Abwasserkanälen, Katakomben und zahllosen Versorgungsleitungen durchzogen ist? In dieser Episode von Technik Tales begleiten wir den Bau der Pariser Fernkälte – von den ersten Planungen bis zur Verlegung tonnenschwerer Stahlrohre unter einer der dichtesten Innenstädte Europas. Wir erklären, wie die Rohre überhaupt in den Untergrund gelangten, welche Bauverfahren zum Einsatz kamen und welche Herausforderungen historische Bauwerke, enge Straßen und der laufende Verkehr mit sich brachten. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die aufwendige Koordination mit der Metro, den Katakomben und den zahlreichen unterirdischen Ebenen der französischen Hauptstadt. Außerdem beleuchten wir die Technik hinter dem System: Wie erzeugen die Kältezentralen Wasser mit nur wenigen Grad Celsius? Warum wird die Seine als riesiger Wärmespeicher genutzt? Wie funktionieren Wärmetauscher in den angeschlossenen Gebäuden, und weshalb spart das zentrale Netz gegenüber herkömmlichen Klimaanlagen erhebliche Mengen Energie und CO₂ ein? Eine Reise tief unter Paris – dorthin, wo moderne Ingenieurskunst auf jahrhundertealte Geschichte trifft und eine unsichtbare Infrastruktur dafür sorgt, dass Museen, Rechenzentren, Kaufhäuser und selbst der Louvre auch an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren.  Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  2. 25. Juli

    Episode 65 - Stammholz auf Spritztour

    Wer heute an eine Log Flume denkt, hat meist sofort eine Wildwasserbahn im Freizeitpark vor Augen. Doch hinter dem spritzigen Vergnügen steckt eine erstaunliche Technikgeschichte. Im 19. Jahrhundert waren Log Flumes kilometerlange hölzerne Wasserkanäle, die in den Wäldern Nordamerikas entstanden. Mit ihrer Hilfe transportierten Holzfäller Baumstämme oder bereits zugeschnittenes Bauholz allein durch die Kraft von Wasser und Schwerkraft von den Bergen zu den Sägewerken im Tal. In einer Zeit ohne Lastwagen und oft ohne Eisenbahn waren sie eine der effizientesten Transportmethoden überhaupt. In dieser Episode schauen wir uns an, wie diese oft über viele Kilometer langen Holzkonstruktionen funktionierten und welche unterschiedlichen Bauformen es gab – von einfachen offenen Holzrinnen bis hin zu spektakulären Gerüstkonstruktionen, die tiefe Schluchten überspannten. Außerdem werfen wir einen Blick auf die kleinen V-förmigen Flume-Boote, mit denen nicht nur Material, sondern manchmal auch Menschen transportiert wurden – oder die mutige Arbeiter für rasante Kontrollfahrten nutzten. Doch eine solche Anlage funktionierte nicht von allein. Entlang der Strecke lebten sogenannte Flume Herders. Sie überwachten den Wasserfluss, beseitigten verkeilte Baumstämme, reparierten beschädigte Abschnitte und sorgten dafür, dass die wertvolle Ladung ihr Ziel erreichte. Auf langen Strecken wohnten sie oft wochenlang in einfachen Holzhütten direkt an der Wasserbahn, versorgt nur über schmale Pfade oder die Flume selbst. Später erleichterten Telefonleitungen und Signalsysteme die Kommunikation zwischen den einzelnen Stationen. Und schließlich verfolgen wir den Weg dieser Arbeitstechnik bis in die Freizeitparks. Denn aus den gefährlichen Kontrollfahrten der Holzarbeiter entstand eine Idee: Warum nicht auch Menschen aus Spaß durch eine Wasserbahn fahren lassen? 1963 eröffnete mit El Aserradero im Freizeitpark Six Flags Over Texas die erste moderne Log-Flume-Attraktion. Aus der harten Arbeit der Holzfäller wurde eine der beliebtesten Wasserattraktionen der Welt – inklusive Förderbändern, künstlichen Stromschnellen und der berühmten Schlussabfahrt mit der riesigen Fontäne. Eine Episode über geniale Ingenieurskunst, das raue Leben in den Wäldern Nordamerikas und darüber, wie aus einer cleveren Transportlösung eine der bekanntesten Freizeitpark-Attraktionen überhaupt wurde. Where we live Beitrag von KOIN 6 Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  3. 11. Juli

    Episode 64 - Der Dieb macht piep

    Kaum jemand verlässt ein Kaufhaus, ohne zwischen den hohen Antennen am Ausgang hindurchzugehen. Meist schenken wir ihnen keine Beachtung – bis plötzlich ein lautes Piepen ertönt. Doch wie können diese unscheinbaren Säulen erkennen, dass eine Ware den Laden unerlaubt verlässt? Und warum gibt es eigentlich so viele verschiedene Sicherungssysteme? In dieser Episode reisen wir zurück zu den Anfängen der Warensicherung und erfahren, warum steigender Ladendiebstahl den Handel dazu zwang, völlig neue technische Lösungen zu entwickeln. Anschließend werfen wir einen Blick ins Innere moderner Warensicherungssysteme und entschlüsseln die Physik hinter den Alarmen. Den Schwerpunkt bilden dabei die beiden heute am weitesten verbreiteten Technologien: Radiofrequenz-Systeme (RF), die mit abgestimmten Resonanzkreisen arbeiten, und akustomagnetische Systeme (AM), bei denen spezielle Metallstreifen durch Magnetfelder in Schwingung versetzt werden. Wir erklären, wie Sender und Empfänger zusammenarbeiten, weshalb unterschiedliche Frequenzen verwendet werden und warum manche Etiketten an der Kasse deaktiviert werden, während andere wiederverwendet werden können. Natürlich schauen wir uns auch die bekannten Kunststoff-Sicherungen an Kleidung an und klären, wie ihre mechanischen Verschlüsse funktionieren. Außerdem widmen wir uns den berüchtigten Tintensicherungen, deren Abschreckung weniger auf Elektronik als auf einem cleveren mechanischen Prinzip beruht. Zum Abschluss blicken wir auf RFID – eine Technologie, die weit mehr kann als nur Diebstahl verhindern. Sie ermöglicht die eindeutige Identifikation einzelner Produkte, automatisierte Inventuren und intelligente Logistikprozesse. Wir diskutieren, warum RFID klassische Warensicherungssysteme in vielen Bereichen ergänzt oder sogar ersetzen könnte und welche technischen Herausforderungen dabei noch zu meistern sind. Eine Episode über Resonanz, Magnetismus und raffinierte Ingenieurskunst – und darüber, warum ein kurzes Piepen am Ausgang oft das Ergebnis erstaunlich ausgeklügelter Physik ist.  Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  4. 27. Juni

    Episode 63 - Die schwebende Müllabfuhr

    In der heutigen Episode von Technik Tales dreht sich alles um eine kuriose Geschichte aus der Welt der Technik: der fliegende Schweizer. Während ihr jetzt vielleicht an einen Piratengeist denkt, handelt es sich hierbei um einen  Unimog, welcher für diesen Einsatzzweck zum Müllwagen umgebaut wurde und in einem autofreien Bergdorf in den Schweizer Alpen zu seinem Einsatzort per Seilbahn gebracht wird. Diese faszinierende Geschichte zeigt nicht nur die Ingenieurskunst, sondern auch die Herausforderungen, die sich in abgelegenen Regionen ergeben. Lasst uns eintauchen und herausfinden, wie dieser fliegende Müllwagen funktioniert und warum er so wichtig ist. Galileo Bericht über den fliegenden SchweizerSWR Bericht  Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  5. 13. Juni

    Episode 62 - Von der Laus zur Schallplatte

    Bevor Kunststoffe unseren Alltag bestimmten, gab es einen Werkstoff, der Möbel glänzen ließ, Schallplatten zum Klingen brachte, Briefe versiegelte und elektrische Geräte isolierte: Schellack. Heute erlebt dieses fast vergessene Naturmaterial sogar eine Renaissance in der nachhaltigen Elektronik. Die Geschichte beginnt bei der Lackschildlaus. Die nur wenige Millimeter großen Insekten leben vor allem in Indien und Thailand und scheiden ein Harz aus, das sie und ihre Eier schützt. Dieses Harz wird von den Ästen abgekratzt, gereinigt und durch Erhitzen zu den bekannten Schellack-Flocken verarbeitet. Schon im 19. Jahrhundert wurde Schellack vielseitig genutzt. Besonders beliebt war er als Möbelpolitur, die Holzoberflächen einen tiefen Glanz verlieh. Außerdem war er ein wichtiger Bestandteil von Siegellack, mit dem Briefe und Dokumente verschlossen wurden. Seine größte Bedeutung erlangte Schellack jedoch in der Tonaufzeichnung. Bis in die 1950er-Jahre bestanden die meisten Schallplatten aus einer Mischung mit hohem Schellackanteil. Diese 78-Umdrehungen-Platten machten Musik erstmals massenhaft verfügbar, waren jedoch schwer und zerbrechlich. Erst Vinyl verdrängte sie schließlich vom Markt. Auch in der Elektrotechnik spielte Schellack eine wichtige Rolle. Aufgrund seiner guten Isolationseigenschaften wurde er zum Schutz von Spulen, Transformatoren und anderen elektrischen Bauteilen verwendet – lange bevor moderne Kunststoffe verfügbar waren. Mit dem Siegeszug synthetischer Materialien verlor Schellack viele seiner Einsatzgebiete. Ganz verschwunden ist er jedoch nicht. Bis heute wird er bei der Restaurierung von Möbeln, im Instrumentenbau sowie als Überzug für Medikamente und Süßwaren eingesetzt. Besonders interessant ist sein mögliches Comeback in den sogenannten Green Electronics. Forscher untersuchen, ob Schellack als biologisch abbaubare Isolationsschicht oder als Trägermaterial für elektronische Bauteile genutzt werden kann. Da er aus einer nachwachsenden Quelle stammt und gute elektrische Eigenschaften besitzt, könnte er helfen, den wachsenden Elektroschrott zu reduzieren. Schellack zeigt damit eindrucksvoll, wie ein jahrhundertealtes Naturmaterial auch in modernen Technologien eine neue Rolle finden kann – von der Lackschildlaus über die Schellackplatte bis hin zur nachhaltigen Elektronik der Zukunft. Landung der Ilyushin IL-62 in StöllnSendung mit der Maus -  Wie werden Schallplatten gemacht?   Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  6. 30. Mai

    Episode 61 - Die Schalmei der Polizei

    Das Martinhorn gehört zu den bekanntesten akustischen Warnsignalen der Welt. Jeder verbindet den charakteristischen Wechselton sofort mit Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Doch wie ist dieses Signal entstanden, wie funktioniert es technisch und warum klingt es so unverwechselbar? Der Begriff „Martinhorn“ stammt ursprünglich von der deutschen Firma Max B. Martin GmbH, die Anfang des 20. Jahrhunderts Signalhörner entwickelte. In den 1930er-Jahren wurde das Zweiklanghorn speziell für Einsatzfahrzeuge populär. Ziel war es, ein Warnsignal zu schaffen, das sich deutlich vom normalen Straßenlärm unterscheidet und auch über größere Entfernungen gut wahrgenommen werden kann. Das typische „Tatü-Tata“ basiert auf zwei wechselnden Tönen. Diese Folge ist besonders effektiv, weil das menschliche Gehör Veränderungen im Klang schneller wahrnimmt als einen konstanten Ton. Das Martinhorn ähnelt technisch eher einem Blechblasinstrument, weil hier Luftdruck Schwingungen erzeugt, die durch einen Trichter verstärkt werden. Früher arbeiteten Martinhörner rein mechanisch mit Druckluft. Dabei wurde Luft durch ein spezielles Schwingungssystem gepresst. Die Luft versetzt eine Membran oder ein Rotor-System in Bewegung, wodurch Schallwellen entstehen. Diese werden durch die trichterförmigen Hörner verstärkt. Moderne elektronische Martinhörner erzeugen den Ton digital über Lautsprecher. Trotzdem orientieren sich Frequenz und Klangbild weiterhin am klassischen Zweiklangsignal. Die zwei Töne liegen meist leicht auseinander und wechseln sich rhythmisch ab. Genau dieses Wechselspiel macht das Signal so durchdringend und leicht erkennbar. In Deutschland ist die Nutzung gesetzlich geregelt. Das sogenannte „Sondersignal“ besteht aus Blaulicht und Einsatzhorn und darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, etwa zur Rettung von Menschenleben oder zur Abwehr großer Gefahren. Interessant ist außerdem, dass verschiedene Länder unterschiedliche Sirenenklänge nutzen. Während in Deutschland das klassische Zweiklanghorn verbreitet ist, verwenden andere Länder oft elektronische Yelp-, Wail- oder Hi-Lo-Signale. Das Martinhorn ist weit mehr als nur ein lautes Signal. Hinter dem bekannten „Tatü-Tata“ steckt eine Kombination aus Akustik, Technik und Geschichte. Seine spezielle Tonfolge sorgt dafür, dass Menschen das Signal schnell erkennen und darauf reagieren können – ein entscheidender Faktor im Einsatz, wenn jede Sekunde zählt. Hier geht es zur Website der Firma Martin --> https://www.maxbmartin.de/unternehmen/geschichte Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  7. 16. Mai

    Episode 60 - Der Schachtürke und die mechanische Ente

    In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der frühen Automaten des 18. Jahrhunderts – Maschinen, die Menschen gleichermaßen staunen und zweifeln ließen. Im Mittelpunkt stehen zwei legendäre Erfindungen: Der sogenannte „Schachtürke“ und die mechanische Ente von Jacques de Vaucanson.  Der Schachtürke, entwickelt vom Erfinder Wolfgang von Kempelen, war ein scheinbar autonomer Schachspieler in orientalischer Kleidung. Vor Publikum besiegte die Maschine sogar berühmte Gegner und erweckte den Eindruck künstlicher Intelligenz – lange bevor es Computer gab. Doch hinter dem Wunder steckte ein raffinierter Trick. Trotzdem faszinierte der Automat Europa über Jahrzehnte hinweg und inspirierte spätere Ideen über Maschinen, Denken und KI.  Dem gegenüber steht die mechanische Ente des französischen Ingenieurs Jacques de Vaucanson. Diese vergoldete Maschine konnte flattern, schnattern, fressen und sogar Verdauung imitieren. Anders als der Schachtürke war die Ente vor allem ein Meisterwerk mechanischer Ingenieurskunst und demonstrierte, wie präzise Bewegungen und biologische Prozesse technisch nachgebildet werden konnten.  Die Episode beleuchtet, warum Menschen schon damals von künstlichem Leben und intelligenten Maschinen besessen waren. Sie zeigt auch den Unterschied zwischen echter Technik und geschickter Illusion: Während der Schachtürke eine Täuschung war, stand die mechanische Ente für den wissenschaftlichen Fortschritt ihrer Zeit.   mechanische Ente Nachbau Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

  8. 2. Mai

    Episode 59 - Die Betonpumpenfahrer von Tschernobyl

    Nach der Explosion im Tschernobyl-Katastrophe begann ein Wettlauf gegen die Zeit: Der zerstörte Reaktor musste schnellstmöglich eingeschlossen werden, um eine weitere Freisetzung radioaktiver Strahlung zu verhindern. Neben Feuerwehrleuten, Soldaten und Ingenieuren spielten auch Betonpumpenfahrer eine entscheidende Rolle – oft im Hintergrund, aber unter extremen Bedingungen. Wir beleuchten die gefährliche Arbeit dieser Fahrer, die mit schwerem Gerät Beton in und um den havarierten Reaktor pumpten. Viele Einsätze fanden unter hoher Strahlenbelastung statt, weshalb Maschinen teilweise aus sicherer Entfernung gesteuert werden mussten. Hier kam auch Technik der deutschen Firma Putzmeister zum Einsatz, deren leistungsstarke Betonpumpen für diese außergewöhnliche Herausforderung besonders geeignet waren. Neben den persönlichen Geschichten der Fahrer werfen wir auch einen Blick auf die Technik. Wir erzählen euch, wie Technik und menschlicher Einsatz zusammenwirkten. Die Betonpumpenfahrer gehörten zu den 600.000 „Liquidatoren“, die mit ihrem Einsatz halfen, die Folgen der Katastrophe einzudämmen – oft unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit und ihres eigenen Lebens. Eine Geschichte über Mut, Improvisation und die entscheidende Rolle von Maschinen in einer der größten technologischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Bild der modifizierten Betonpumpe von Putzmeister https://www.pmmortar.com/de/1981-1990Geschichte von Putzmeister Technik Tales - Euer Technik Podcast für die spannendsten und kuriosesten Geschichten aus dem Bereich der TechnikWir würden uns freuen:- wenn ihr unseren Podcast bei Apple Podcasts rezensiert  --> TechnikTales- uns Kommentare und Bewertungen auf jeglichen möglichen Plattformen gebt- ihr den Podcast Freunden, Familie, Kollegen und Nachbarn empfiehlt- ihr uns Feedback zukommen lasstFeedback@techniktales.comWollt ihr Vorschläge für eine Episode an uns schicken?Kai@Techniktales.comoderPaddy@Techniktales.comWer den Podcast unterstützen möchte, der kann dies gerne via Steady tun -->https://steady.page/de/techniktales/aboutIhr wollt Merch von Technik Tales haben? Hier geht´s zum Shop --> Technik Tales Merch1/3 unsere Einnahmen werden wir für einen wohltätigen Zweck spenden.Vielen Dank für eure Unterstützung!EuerPaddy & Kai

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Technik Tales ist der Podcast über die kuriosesten und spannendsten Geschichten aus der Welt der Technik. Die Hosts Kai und Paddy überraschen sich gegenseitig mit wahren Begebenheiten – von genialen Erfindungen über skurrile Fehltritte bis hin zu fast vergessenen Innovationen. Humorvoll, lehrreich und immer unterhaltsam zeigt der Podcast, dass Technik nicht trocken sein muss, sondern voller überraschender Anekdoten steckt. Ob ihr Technik-Fans, Nerds oder einfach nur neugierig auf die lustigen Seiten der High-Tech-Welt seid – dieser Podcast bringt euch die spannenden Geschichten, die man nicht im Lehrbuch findet. Schaltet ein, lehnt euch zurück und lasst euch von uns auf eine aufregende Reise durch die kurvenreiche Welt der Technik entführen! 👉 Perfekt für alle, die Technik lieben – oder einfach gerne gute Geschichten hören. Abonnieren und nichts verpassen!

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