Jazz Collection

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.

  1. -1 J

    Ohne Starallüren: Der österreichische Startrompeter Thomas Gansch

    An einen Tag ohne Musik kann sich Thomas Gansch eigentlich gar nicht erinnern: Sein Vater war Kapellmeister im österreichischen Melk, zweimal wöchentlich probte die Blasmusik bei den Ganschs zu Hause: Märsche, Polken, Volksmusik. Zu dieser DNA aus Blasmusik und österreichischer Volksmusik kam der Jazz – hier war das Vienna Art Orchestra, dieses verrückte Klangmonster unter der Leitung des Schweizer Wahl-Wieners Mathias Rüegg, eine wichtige Schule für Gansch. Wie aber wurde aus all diesen Einflüssen das Klanguniversum Gansch? Woher kommt das Gansch-Horn? Und inwiefern ist die Trompete ein Rudeltier? Das österreichische Ausnahmetalent Gansch schon oft aus nächster Nähe erlebt hat der Trompeter Raphael Kalt, u.a. als Trompeter im Zurich Jazz Orchestra. Er ist zu Gast in der Jazz Collection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Gansch & Roses: New Orleans (Hot Feet / Geco Tonwaren) - Zurich Jazz Orchestra feat. Thomas Gansch: Steirer 3er (Neat Little Songs / Mons Records) - Schwestern Trio & Mnozil Brass: Contra Moravanku (Volksmusik aus Österreich. No Ziel / Gesa) - Schwestern Trio: Steirer 3er (Volksmusik aus Österreich. No Ziel / Gesa) - Mnozil Brass: Steirer 3er (Mnozil Brass: Zimt. Advent und Weihnachten / Geco) - Vienna Art Orchestra: Sigmund Freud: Night and Mares on a Viennese Couch (30 Years. American Dreams, European Visionaries, Viosonaries & Dreams / Emarcy) - Thomas Gansch & Georg Breinschmid: 5/4 (Live / Preiser Records) - Thomas Gansch & Herbert Pixner: Melanchodia (Alpen und Glühen / Three Saints Records) - Zurich Jazz Orchestra feat. Thomas Gansch: Resal (Neat Little Songs / Mons Records)

    1 h
  2. 3 MARS

    Vom Wunderkind zum Überflieger: Cory Henry

    Seit ihn vor gut zehn Jahren der Erfolg quasi überrumpelt hat, ist der Organist und Pianist Cory Henry fast ständig unterwegs. Wohl wurde er gefeiert als Wunderkind in seiner Kirche, weil er schon als 5jähriger die Gemeinde begleitete. Dass es aber auch auf der viel grösseren Bühne so abgehen würde für ihn, spätestens nach seinem Solo über die Nummer «Lingus» für die Band Snarky Puppy, das im Netz viral ging – daran wollte der eigentlich eher schüchterne Cory Henry zunächst nicht so recht glauben. Inzwischen ist der 39jährige aber in den verschiedensten Genres zwischen Funk, R&B und Jazz sehr präsent. Für den Keyboarder und Produzenten Marvin Trummer ist Cory Henry ein ganz grosses Idol, und er erinnert sich auch gerne daran, wie er mit ihm zusammen mal Turnschuhe kaufen ging. Aktuell ist Cory Henry in Europa unterwegs, am 17. und 18. März auch in der Schweiz. Grund genug für diese Wiederholung der Jazz Collection zu Cory Henry mit Jodok Hess. Erstausstrahlung: 08.03.2022 Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Cory Henry: NaaNaaNaa (The Revival / Universal) - Cory Henry: Donna Lee (Gotcha Now Doc / EA) - Snarky Puppy: Lingus (We Like It Here / GroundUp Music) - Cory Henry: Gotcha Now (First Steps / Wild Willis Jones) - Cory Henry & The Funk Apostles: Trade It All (Art of Love / Eigenvertrieb) - Cory Henry: Switch (Something to Say / Culture Cultive) - Cory Henry: Christmas With You (Christmas With You / Henry House) - Cory Henry: Fighting for Peace (Fighting for Peace / Henry House)

    1 h
  3. 20 JANV.

    Jazz Collection: Roberto Fonseca: der Romantiker aus Kuba

    Er sei kein Pianist, sondern Musiker, romantisch und verrückt. So beschreibt sich Roberto Fonseca. Der nebst dem Piano eben auch noch komponiert und Produzent ist. Und verrückt fühlt sich der Kubaner deshalb, weil er Einflüsse miteinander vermische, so divers wie westliche Klassik, die traditionelle kubanische Musik, Jazz, Hip Hop und Soul. Aufgewachsen ist der heute 50jährige mit klassischer Musik, Jazz und Funk. Als junger Erwachsener bekommt er eine Karrierechance, die alles verändert. Fonseca wird Pianist im «Buena Vista Social Club». Tourt mit den kubanischen Legenden und erlebt auch neben der Bühne die Kultur des alten Havanna aus erster Hand. Ein kultureller Schatz, aus dem Fonseca immer wieder von neuem schöpft. Der Pianist, Komponist und Produzent übt bis heute grossen Einfluss auf die kubanische Musik aus und spielt mit internationalen Stars wie Herbie Hancock, Fatoumata Diawara und Munir Hossn. Als Sohn eines kubanischen Musikers ist auch Leandro Irarragorri mit der Kultur Kubas aufgewachsen und lässt sich davon zu seiner eignen Musik inspirieren. Über das Werk von Roberto Fonseca diskutiert er mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album/Label) - Roberto Fonseca: Sal al Malecon (La Gran Diversión / Wagram Music) - Roberto Fonseca: Elengó (The Real Cuban Music: Latin Jazz / Legacy Recordings) - Roberto Fonseca: Xiomara (No Limit: Afro Cuban Jazz / Victor Entertainment) - Roberto Fonseca: El Niejo (Zamazu / ENJA) - Ibrahim Ferrer: Covergencia (Mi Sueño / World Circuit) - Gilles Peterson's Havana Cultura Band: Lagrimas de soledad (no existen palabras) (Gilles Peterson presents Havana Cultura. New Cuba Sound / Brownswood, Namskeio) - Roberto Fonseca: Tumbao de la Unidad (ABUC / Montuno) - Roberto Fonseca & Vincent Ségal: Soul Kiss (Nuit Parisienne à la Havane / Artwork Records)

    1 h

À propos

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.

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