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  • Know Your Rights: Copwatching 101

    vor 16 Std. ·  Bonus

    Know Your Rights: Copwatching 101

    In part one of our two-part Know Your Rights series, Leah speaks with Brooklyn Law School’s Jocelyn Simonson about copwatching. They cover what the law says about filming police and federal officers like ICE agents, the line between protected observation and unlawful interference, and how to think about navigating the gap between exercising your constitutional rights and personal safety. Jocelyn’s book is Radical Acts of Justice: How Ordinary People Are Dismantling Incarceration. Follow us on Instagram, Threads, and Bluesky Get tickets for STRICT SCRUTINY LIVE on November 6th in Washington, DC: Crookedcon.com Buy Melissa’s book, The U.S. Constitution: A Comprehensive and Annotated Guide for the Modern Reader Buy Leah’s book, Lawless, now out in paperback Follow us on Instagram, Threads, and Bluesky For a transcript of an episode of Strict Scrutiny please email transcripts@crooked.com

  • Auch die „Meldestelle REspect! im Netz“ wird abgewickelt | Von Norbert Häring

    vor 2 Tagen

    Auch die „Meldestelle REspect! im Netz“ wird abgewickelt | Von Norbert Häring

    Ein Kommentar von Norbert Häring. Die öffentliche Empörung über die Umtriebe staatlicher und steuerfinanzierter Anschwärzungsportale hat gefruchtet. Nachdem zum letzten Jahreswechsel die Meldestelle Hessen gegen Hetze stillschweigend abgewickelt wurde, soll dasselbe bald auch für deren ebenfalls bundesweit tätiges Pendant aus Baden-Württemberg geschehen. Die „Meldestelle REspect! im Netz“ soll ab Jahresende keine Meldestelle mehr sein. Angekündigt hat das per Interview die Chefin der Jugendstiftung Baden-Württemberg so wenig aufsehenerregend wie möglich im Interview mit dem Lokalblatt Bietigheimer Zeitung an einem Samstag im August, an dem in allen Bundesländern Sommerferien sind. Die „Umstrukturierung“ von Hessen gegen Hetze war auf ähnlich unscheinbare Weise kurz vor Weihnachten 2025 in Aussicht gestellt und später völlig geräuschlos umgesetzt worden. Dieses Vorgehen zeigt, wie peinlich den Verantwortlichen ihre Anschwärzungsportale geworden sind. Die Jugendstiftung ist Trägerin der Meldestelle. Das Geld für die Meldestelle kommt vom Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums „Demokratie Leben!“ und von der bayerischen Landesregierung. Stiftungschefin Petra Densborn sagte der Zeitung, die Meldestelle binde enorme Ressourcen und sorge für Diskussionen, weshalb man ab Jahresende das anonyme Meldeportal schließen werde. Stattdessen soll REspect! nur noch auf andere Meldemöglichkeiten von „Hass und Hetze“ im Netz und auf Rechtswege hinweisen. Den Schwerpunkt soll REspect! ab 2027 auf Bildungsarbeit zu Themen wie Desinformation und KI legen. Das Problematische an den Meldestellen ist, dass sie es jedem erlauben, anonym Inhalte im Netz zu melden, auch wenn die Melder von der mutmaßlichen Rechtsverletzung oder auch nur Kränkung von Gefühlen gar nicht selbst betroffen sind. Mit Zehntausenden Meldungen an die Strafverfolgungsbehörden haben Hessen gegen Hetze und REspect! sehr maßgeblich zur Überlastung von Polizei, Staatsanwälten und Gerichten mit Nichtigkeiten aus dem Äußerungsrecht beigetragen und der Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, dass es gefährlich und teuer sein kann, das Recht der freien Meinungsäußerung wahrzunehmen. Als die CDU-Justizminister von Sachsen und Baden-Württemberg im Juni erfolgreich den Antrag in die Justizministerkonferenz der Länder eingebracht hatten, den Majestätsbeleidigungsparagrafen 188 künftig auf Kommunalpolitiker zu beschränken, hatte ich an die Begründung des hessischen CDU-Innenministers Roman Poseck für die Abwicklung von Hessen gegen Hetze erinnert und die CDU Baden-Württembergs gemahnt: „Als nächster Schritt wäre die Abwicklung der Meldestelle REspect! folgerichtig“. „Ein Klima des Anschwärzens“ gelte es zu verhindern, hatte Poseck gesagt. Die CDU im Ländle hat offenbar aufgehorcht. Mit der Umstrukturierung von „Demokratie Leben!“ habe diese Entscheidung nichts zu tun, sagte Densborn. Die Jugendstiftung will aber dennoch keine neue Förderung von REspect! für das nächste Jahr beantragen. ...https://apolut.net/auch-die-meldestelle-respect-im-netz-wird-abgewickelt-von-norbert-haring/

  • 295. España: el país que se vendió al turismo

    vor 19 Std.

    295. España: el país que se vendió al turismo

    España está a punto de superar los 100 millones de turistas en 2026. Sin embargo, su gallina de los huevos de oro podría morir de éxito. El país se ha enganchado al turismo: aporta el 13% del PIB, emplea a tres millones de personas y ha contribuido al crecimiento de su economía. Pero esa dependencia tiene un precio. La masificación desfigura los centros históricos, tensiona el acceso a la vivienda y ha desatado una crisis de convivencia entre residentes y turistas extranjeros. ¿Por qué España depende tanto del turismo? ¿Existen alternativas al modelo turístico del "sol y playa"? Hoy en "No es el fin del mundo" hablamos del turismo masivo en España. Este episodio se ha hecho en el marco de la beca europea GenEU. Mapas y artículos: 100 millones de turistas: el país que vendió su verano El mapa del alquiler turístico en la Unión Europea 💟 Si te gusta este podcast, síguelo para no perderte nuestros episodios semanales. Y si puedes, ¡recomiéndanos a tus amigos, conocidos y familia! ⭐️ Pon 5 estrellitas donde escuches el podcast (dale a la campana de Spotify o YouTube, suscríbete desde iVoox, dale al "+" de arriba a la derecha de Apple Podcast...) 🌏 Y si quieres suscribirte y apoyarnos puedes hacerlo aquí: https://elordenmundial.com/suscribete/ Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  • Trump v. Slaughter (and Trump v. Cook)

    vor 2 Tagen

    Trump v. Slaughter (and Trump v. Cook)

    Executive agencies are fake by the way…  If you're not a 5-4 Premium member, you're not hearing every episode! To hear this and other Premium-only episodes, access to our Slack community, and more, join at fivefourpod.com/support. 5-4 is presented by Prologue Projects. This episode was produced by Alli Rodgers. Leon Neyfakh provides editorial support. Our website was designed by Peter Murphy. Our artwork is by Teddy Blanks at Chips NY, and our theme song is by Spatial Relations. Transcriptions of each episode are available at fivefourpod.com  Follow the show at @fivefourpod on most platforms. On BlueSky, find Peter @notalawyer.bsky.social, Michael @fleerultra.bsky.social, and Rhiannon @aywarhiannon.bsky.social. Our Sponsors: * Check out Mint Mobile and use my code mintmobile.com/fivefour for a great deal: https://www.mintmobile.com * Check out Mint Mobile and use my code mintmobile.com/fivefour for a great deal: https://www.mintmobile.com * Check out Quince and use my code quince.com/FIVEFOUR for a great deal: https://www.quince.com Advertising Inquiries: https://redcircle.com/brands

  • Die Kriegsgefahr in Asien und die Rolle der USA dabei | Von Thomas Röper

    vor 3 Tagen

    Die Kriegsgefahr in Asien und die Rolle der USA dabei | Von Thomas Röper

    Die Konflikte in Asien spielen in deutschen Medien kaum eine Rolle, dabei ähneln die Prozesse dort extrem denen, die in Europa zum Krieg in der Ukraine geführt haben: Die USA instrumentalisieren historische Ressentiments mit dem Ziel, sie zu potenziellen Stellvertreterkriegen zu eskalieren, um ihre geopolitischen Gegner zu schwächen. Ein Standpunkt von Thomas Röper. Aus geopolitischer Sicht ist die Genese des Ukraine-Krieges erstaunlich einfach und gradlinig: Die USA wollten ihren Konkurrenten Russland schwächen und haben dazu mit dem Maidan 2014 die Kontrolle über die Ukraine übernommen, indem sie dort ein radikal anti-russisches Regime installiert und aufgerüstet haben, wobei sie darauf geachtet haben, dass die Europäer den Löwenanteil der Kosten tragen. Ab 2021 haben sie die Eskalation provoziert, indem sie für Russland inakzeptable Forderungen wie den NATO-Beitritt der Ukraine forciert und sämtliche Versuche Russlands, darüber zu verhandeln, abgelehnt haben, sodass Russland 2022 vor der Wahl stand, den inakzeptablen NATO-Beitritt der Ukraine und damit US-Raketen 300 Kilometer vor Moskau zu akzeptieren, oder den NATO-Beitritt militärisch zu verhindern. So haben die USA in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg geschaffen, in dem die Ukrainer sterben und für den die Europäer bezahlen, während die USA daran verdienen und sich über die erhoffte Schwächung Russlands freuen. Aus Sicht der USA ist es übrigens egal, ob in dem Krieg irgendwann auch Europäer sterben müssen, hauptsache der Krieg bleibt für die USA profitabel und für Russland teuer. Das gleiche Spiel spielen die USA auch in Asien, wo sie Taiwan aufrüsten und sich im Falle eines Krieges Taiwans mit China exakt genauso verhalten werden, wie in der Ukraine. Sie werden die Taiwanesen sterben lassen, sich über die Kosten freuen, die für China entstehen, und sie werden an Waffenlieferungen Milliarden verdienen. In Asien gibt es aber noch einen weiteren Konfliktherd, nämlich die koreanische Halbinsel. Zusammen mit dem Taiwan-Streit ist das tatsächlich ein zusammengehörender Konfliktherd, denn Japan hat sich sowohl dem Schutz Taiwans verschrieben, als auch Ambitionen in Korea und sieht China als Gegner. Die USA nutzen das und befeuern die historischen Ressentiments, die noch aus der japanischen Kolonialzeit herrühren, in der Japan China und Korea brutal unterworfen und ausgebeutet hat. Wie schon in Europa mit dem Ukraine-Konflikt, können die USA auch in Asien bestimmen, wann aus dieser Konfrontation ein heißer Krieg wird, in dem China und Nordkorea den US-Verbündeten gegenüberstehen und in dem die USA sich wieder so verhalten werden, wie schon in der Ukraine und in Europa. Der Nordkorea-Korrespondent der TASS hat in einem Artikel (1) über die letzten Entwicklungen in der Region berichtet und da man solche Artikel in Deutschland kaum zu lesen bekommt, habe ich den Artikel übersetzt. ...https://apolut.net/die-kriegsgefahr-in-asien-und-die-rolle-der-usa-dabei-von-thomas-roper/

  • Was müssen Bundesbeschäftigte wissen, wenn sie mit KI arbeiten? – Teil 2

    vor 1 Tag

    Was müssen Bundesbeschäftigte wissen, wenn sie mit KI arbeiten? – Teil 2

    Wie viel Effizienzgewinn können KI-Tools für Mitarbeitende von Verwaltungen bringen? Und unter welchen Bedingungen sind sie wirklich ein Zugewinn? Im zweiten Teil unserer Doppelfolge, die sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Bundesbehörden befasst, geht es um die Frage, wieso Künstliche Intelligenz manchmal überschätzt wird, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für Behörden in Deutschland für den Einsatz von KI-Tools bestehen, und inwiefern die Schulungsangebote so aufgestellt sind, dass sie langfristig behördenübergreifend Synergien schaffen können. Zu Gast ist wieder Dr. Stefan Bleß, Mathematiker und Referent in der Bundesakademie für öffentlichen Verwaltung. Mehr Informationen zu den Rahmenbedingungen für KI in der Bundesverwaltung und den zugehörigen Schulungen gibt es hier: • https://www.bakoev.bund.de/ki • https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS/Dokumente/CDR_CDR_251025_%C3%9Cbersicht_KI-Kompetenzaufbau_nach_AI_Act_Ma_BL_clean.pdf • https://lernplattform.intranet.bund.de (nur über die Netze des Bundes zugänglich) • https://bmds.bund.de/themen/kuenstliche-intelligenz/ki-in-der-verwaltung • https://www.kimarktplatz.bund.de/Webs/MaKI/DE/startseite/startseite-node.html • https://www.kimarktplatz.bund.de//SharedDocs/downloads/Webs/MaKI/DE/KI_Leitlinie.pdf?__blob=publicationFile&v=2

  • Der (un)aufhaltsame Untergang der Ukraine | Von Tilo Gräser

    5. Aug.

    Der (un)aufhaltsame Untergang der Ukraine | Von Tilo Gräser

    Selenskyjs Ex-Sprecherin will den Krieg beenden, den der Westen fortsetzen will – mit fatalen Folgen für die Ukraine Ein Kommentar von Tilo Gräser. Der Krieg in der Ukraine wird fortgesetzt. Eine Friedenslösung ist nicht in Sicht, unabhängig davon, dass immer mal wieder jemand sie in Kürze herannahen sieht. Russlands Armee rückt Stück für Stück weiter vor. Zugleich werden immer massiver ukrainische Infrastrukturobjekte angegriffen und zerstört, die militärisch genutzt werden. In Moskau heißt es inzwischen, der Krieg werde durch den Sieg entschieden. Die Kiewer Führung ist anscheinend entschlossen, darauf mit Terrorangriffen gegen Russland und seine Menschen zu antworten. Täglich werden in der Tiefe des Landes mit Langstreckendrohnen, unterstützt vom Westen, zivile Objekte und Menschen angegriffen, verletzt und getötet. Den Meldungen darüber – die es selten in bundesdeutsche Mainstreammedien schaffen – zufolge steigen derzeit die Zahlen der russischen zivilen Opfer an. In Kiew und bei dessen westlichen Unterstützern und Finanziers wird wohl immer noch gehofft, dass damit die russische Bevölkerung in Aufruhr gegen den Kreml gebracht wird. Da wird auch nicht vor Mordanschlägen wie den am Sonntag gemeldeten mitten in Moskau zurückgeschreckt. Der galt mutmaßlich einem hochrangigen russischen Offizier. All diese Drohnenangriffe und Attentate sind jeder einzelne für sich ein Argument gegen eine Verhandlungslösung des Krieges. Fast scheint es, dass der Kiewer Präsidentendarsteller Wolodymyr Selenskyj die Hauptrolle in der ukrainischen Version des Films „Der Untergang“ übernommen hat. Und diese bis zum bitteren Ende spielen will. Dafür bezahlen das Land und viele seiner Menschen mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit und ihrer Zukunft. Das Hauptproblem der Ukraine Selenskyj ist das „Hauptproblem“ der Ukraine – das sagt Julija Mendel. Sie war von 2019 bis 2021 seine Pressesprecherin und distanziert sich inzwischen klar von ihm. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche hat sie das begründet. Nach ihren Worten war sie bereits 2021 „privat sehr kritisch“ geworden. Selenskyjs Unprofessionalität sei damals bereits deutlich geworden. Nach dem russischen Einmarsch im Februar 2022 habe sie erst begrüßt, dass Selenskyj im Land blieb. Doch ab Juni 2022 habe sich alles geändert, so Mendel. Die Ex-Pressesprecherin erklärt gegenüber der Zeitung, ab dem Zeitpunkt habe sie begonnen, „die Mechanismen der Korruption und die Manipulationen aufzudecken“. Nach dem angeblich von russischen Truppen verübten Massaker in Butscha im März 2022 habe Selenskyj eine Rolle gespielt. Beim Besuch vor Ort habe er sich betrübt gezeigt. Danach habe er aber anderen gegenüber geäußert, es sei „alles in Ordnung“, so Mendel. Der Schauspieler im Präsidentenamt versuche „immer, das Leben zu genießen und im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Das ist seine Persönlichkeit.“ „Die Zensur nahm zu, die Demokratie ging zurück. Und mir wurde klar, dass Selenskyj seiner Macht und den Geldströmen mehr Bedeutung beimaß als seinem eigenen Land.“...https://apolut.net/der-un-aufhaltsame-untergang-der-ukraine-von-tilo-graser/

  • „Amerika muss den Nahen Osten verlassen“ | Von Rainer Rupp

    vor 6 Tagen

    „Amerika muss den Nahen Osten verlassen“ | Von Rainer Rupp

    Ein Kommentar von Rainer Rupp. Dass man einen Artikel mit dieser Überschrift in der aktuellen Ausgabe der einflussreichen politischen Zeitschrift „Foreign Affairs“ findet, ist eine kleine Sensation. Sie wird nämlich vom „US-Council for Foreign Relations“ herausgegeben, und der hat die imperialistische Diskussion im außenpolitischen Establishment der USA seit Jahrzehnten maßgeblich beeinflusst und nicht selten richtungsweisend dominiert. Und jetzt lautet ein Titel in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Amerika muss den Nahen Osten verlassen“. Bedeutet das, dass der kläglich gescheiterte, unprovozierte US-Angriffskrieg gegen Iran in Washington der Erkenntnis den Weg gebahnt hat, dass aufgrund fehlender Ressourcen (z.B. „rare earth“) undindustrieller Kapazitäten undkriegsentscheidender, neuer und billiger Waffentechnologien zugunsten kleinerer Länderdie imperiale Überausdehnung des US-Militärs nicht länger aufrechtzuerhalten ist? Vor allem ist das Schlüsselelement der US-amerikanischen, globalen militärischen Machtprojektion, nämlich die Flugzeugträger-Angriffsgruppen (Carrier-Strike-Groups), zunehmend obsolet geworden. Angesichts billiger, aber zielgenaueren und immer weitreichenderen und wendigen Anti-Schiff-Raketen haben die Carrier-Strike-Groups als Instrument der erpresserischen Drohungen selbst gegen kleine Länder schon bald komplett ausgedient. Der Fall Iran ist ein gutes Beispiel dafür: Die Angriffsjets auf den US-Flugzeugträgern haben eine maximale Reichweite von 400 Kilometern. Aus Sorge vor iranischen Anti-Schiff-Raketen bleiben die US-Träger auf mindestens 300 Kilometer Distanz zur iranischen Küste. In den ersten Tagen und Wochen, als der US-Air-Force noch genügend Langstreckenraketen zur Verfügung standen, konnten die US-Bomber damit Ziele im Inneren des Iran erreichen, ohne dabei selbst in den iranischen Luftraum einzudringen und zu riskieren, abgeschossen zu werden. Laut eigenen Eingeständnissen aus Washington ist jetzt jedoch der Vorrat an diesen teuren und komplexen Waffen, die für den Krieg gegen Iran bereitgestellt worden waren, aufgebraucht. Um mit dieser Art Abstandswaffen weiter Iran angreifen zu können, müsste die US-Führung die „eisernen Reserven“ freigeben, die sie für einen eventuellen US-Krieg im Pazifik oder gegen Russland blockiert hat. Natürlich haben die Amerikaner in ihrem Arsenal noch genügend Schwerkraft-oder Gleitbomben. Letztere sind mit Flügeln versehene Bomben, die aus großer Höhe abgeworfen und über GPS ins Ziel gesteuert werden, das bis zu 100 Kilometer entfernt sein kann. Um mit dieser Methode Ziele anzugreifen, die mehr als 100 Kilometer von der Küste des Irans entfernt im Landesinneren liegen, müssten sich die amerikanischen Piloten in die operative Reichweite der landgestützten iranischen Flugabwehr begeben. Erschwerend kommt hinzu, dass sie im Fall des Einsatzes von Gleitbomben vor dem Abwurf sogar auf große Höhen aufsteigen müssten, wodurch sie für gegnerisches Radar gut erkennbar wären. Da die iranischen Luftabwehrsysteme anscheinend immer noch gut funktionieren, hat die Vorstellung von massiven Verlusten an teuren Flugzeugen und von Fotos von kostbaren US-Piloten in iranischer Gefangenschaft die US-Führung davon abgehalten, Gravitations- oder Gleitbomben einzusetzen. ...https://apolut.net/amerika-muss-den-nahen-osten-verlassen-von-rainer-rupp/

  • Die Fabrik des Krieges | Von Sabiene Jahn

    6. Aug.

    Die Fabrik des Krieges | Von Sabiene Jahn

    Die eigentliche Revolution dieses Krieges findet nicht im Schützengraben statt. Sie entsteht in Datenplattformen, Software und digitalen Beschaffungsnetzen. Dort wächst ein militärisch-industrielles Ökosystem heran, das die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert – weitgehend unbeachtet von der öffentlichen Debatte. Ein Standpunkt von Sabiene Jahn. Wer heute über den Krieg in der Ukraine spricht, denkt meist an Frontverläufe, Panzerkolonnen oder die tägliche Zahl zerstörter Drohnen. Die öffentliche Wahrnehmung orientiert sich an sichtbaren Ereignissen. Militärische Stärke erscheint weiterhin als Summe von Waffen, Soldaten und Produktionskapazitäten. Die tiefgreifendere Veränderung vollzieht sich in den Datenströmen zwischen Gefechtsfeld, Softwareentwicklung, Industrie und Beschaffung. Jede zerstörte Drohne, jeder gestörte Funkkanal und jede neue Taktik erzeugen Informationen. Sie entscheiden darüber, welche Waffe verbessert wird, welches Unternehmen den nächsten Auftrag erhält und welche Technologie innerhalb weniger Wochen weiterentwickelt wird. Der Krieg produziert damit einen fortlaufenden Strom verwertbarer Daten. Über Jahrzehnte verlief militärische Innovation in getrennten Phasen - Forschung, Entwicklung, Erprobung, Beschaffung, Produktion und Einsatz. Zwischen Idee und Nutzung lagen oft zehn oder fünfzehn Jahre. In der Ukraine entstehen Entwicklung, Einsatz, Auswertung und Verbesserung nahezu gleichzeitig. Neue Produkte gelangen unmittelbar an die Front, Soldaten testen sie unter realen Bedingungen, die Erkenntnisse fließen fast ohne Zeitverlust zurück. Innerhalb weniger Wochen entstehen technische Veränderungen, die wieder in das nächste Gefecht eingehen. Der Krieg wird selbst zum Entwicklungsraum. Beschaffungsentscheidungen stützen sich zunehmend auf kontinuierlich erhobene Einsatzdaten. Maßgeblich ist dabei die nachweisbare Bewährung unter Gefechtsbedingungen, nicht allein die theoretische Leistungsfähigkeit. Der eigentliche Rohstoff sind Daten über Reichweiten, Ausfallquoten, Zielgenauigkeit, Lieferzeiten und den tatsächlichen Nutzen. Wer über diese Informationen verfügt, besitzt einen Wissensvorsprung, der sich in technische Verbesserungen und wirtschaftliche Vorteile übersetzt. (12) Während Regierungen über Waffenpakete und Milliardenhilfen diskutierten, entstand eine digitale Infrastruktur, die Entwicklung, Produktion, Einsatz und Beschaffung dauerhaft verbinden soll. Den programmatischen Ausdruck dafür fand Walerij Saluschnyj. Als der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte im Juli 2026 auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Farnborough sprach, beschrieb er den Krieg als Beginn einer neuen militärischen Epoche. Die Ukraine sei zum Labor des modernen Krieges geworden. Entscheidend sei künftig nicht allein die Größe einer Armee. Ausschlaggebend werde ihre Fähigkeit, Erfahrungen nahezu in Echtzeit in technische Innovation zu übersetzen. (1)(2) ...https://apolut.net/die-fabrik-des-krieges-von-sabiene-jahn/

  • Wer gewinnt den Streit um die „Rente mit 63“?

    vor 2 Tagen

    Wer gewinnt den Streit um die „Rente mit 63“?

    Rente, Sicherheit und Steuerjagd auf Influencer – wir starten mit einer spannenden Folge in die letzte Woche der Sommerpause. 🔗 MEHR INFOS & LINKS: • Mehr zum Podcast gibt es hier: https://www.thueringer-allgemeine.de/podcast/tacheles-thueringen/ • Facebook abonnieren: https://www.facebook.com/thueringerallgemeine • Instagram abonnieren: https://www.instagram.com/schoenes_thueringen/ • TikTok abonnieren: https://www.tiktok.com/@ta_thueringer_allgemeine • WhatsApp abonnieren: https://whatsapp.com/channel/0029VaDjAMqGk1G0vqdRqw0M • Newsletter abonnieren: https://www.thueringer-allgemeine.de/service/newsletter/#Qp65SdoGCgrw8Dhm5 --- 📧 KONTAKT & IMPRESSUM: • https://www.thueringer-allgemeine.de/service/impressum/

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