Ich: Digitalnomade, CTO meiner eigenen WhatsApp-Gruppe, 60% Sneaker-Anteil im Portfolio, gefühlt seit Q4 2016 auf High-Performance eingestellt.
Nach einem erfolgreichen Tag voller ESG-Optimierung und Microdosing auf Slack (Kanäle: #grindset, #loneliness), war es mal wieder Zeit für ein bisschen Mind-Gymnastik.
Aber TEDx ist durch, Joe Rogan hat mich geblockt, und seit mein ChatGPT mir nicht mehr widerspricht, ist der Reiz des Digitalen irgendwie… stumpf.
Dann: audiodump.
Drei bis vier Männer reden über alles, was ich liebe und gleichzeitig hasse: Kabel, Geräte, Software, Gefühle (versteckt zwischen den Zeilen wie ein Easter Egg bei Apple).
Ich höre zu. Ich verstehe nichts. Ich liebe es.
Statt Smalltalk über Bitcoin endlich wieder echte Gespräche über Schubladenorganisation, API-Trauma und WLAN im Badezimmer.
Statt Content-Marketing: Content. Statt Purpose: Ein Knistern im Audio, das nur entstehen kann, wenn jemand aus Versehen auf seinem Mikrofon sitzt.
audiodump ist kein Podcast. Es ist ein Techno-Operettenabend mit USB-C-Anschluss.
Es ist, als würde man den Chaos Computer Club beim Reden stören – aber sie lassen dich trotzdem mitmachen.
Nach drei Stunden bin ich müde. Glücklich. Und mir ist leicht übel vom Jabra-Headset.
Fazit: Wer diesen Podcast nicht hört, hat das Internet nie geliebt.
Fünf von fünf Dongles