5 Folgen

Politisch. Demokratisch. Grün.
Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen ist eine politisch-kulturelle Bildungseinrichtung, die die Grundwerte und Ziele von Bündnis90/Die Grünen teilt. Dabei ist sie politisch und rechtlich unabhängig.
Unsere Themen: Geschlechtergerechtigkeit, Europa, Stadtentwicklung, Erinnerungspolitik, Decolonize, Antirassismus, Digitalisierung.

Böll Bremen Heinrich Böll-Stiftung Bremen

    • Gesellschaft und Kultur

Politisch. Demokratisch. Grün.
Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen ist eine politisch-kulturelle Bildungseinrichtung, die die Grundwerte und Ziele von Bündnis90/Die Grünen teilt. Dabei ist sie politisch und rechtlich unabhängig.
Unsere Themen: Geschlechtergerechtigkeit, Europa, Stadtentwicklung, Erinnerungspolitik, Decolonize, Antirassismus, Digitalisierung.

    OIKOS. Welt & Wirtschaft #1: Das Meer

    OIKOS. Welt & Wirtschaft #1: Das Meer

    Im Theater zu Gast waren Dr. Tanja Stratmann, die am Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie im Rahmen eines internationalen Forschungsverbunds (der HGF MPG Joint Re­search Group for Deep-Sea Eco­logy and Tech­no­logy) über Tiefseebergbau arbeitet; Prof. Dr. Morten Iversen vom Marum der Uni Bremen (zugleich Sektionsleiter für biologische Ozeanographie beim AWI), der u.a. den Beitrag von Walen zur CO2-Minderung erforscht; der Biologe Alfred Schumm, Director Innovations-Sciences-Technologies and Solutions beim WWF, der lange den Fachbereich Meere und Küsten der Umweltstiftung und sowie das von ihm aufgebaute internationale Fischereiprogramm des WWF leitete. Heute arbeitet er daran, neue wissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel aus der Verhaltensforschung, sowie technische und soziale Innovationen für den Umweltschutz nutzbar zu machen.

    Warum OIKOS?
    Ökonomie und Ökologie haben eine gemeinsame sprachliche Wurzel: Oikos. So bezeichneten die Griechen eine Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft. In sprachlicher Verbindung mit nomos, dem „Gesetz“, entwickelte sich aus Oikos die „Ökonomie“ – womit seither die Gesetze, Ordnungen und Sitten des Haushaltens, vulgo des Wirtschaftens bezeichnet werden. Oikos und „logos“ hingegen verschmolzen als „Ökologie“ zur Lehre vom Naturhaushalt. Wir nennen unsere neue Reihe OIKOS, weil wir fragen wollen, wie Ökologie und Ökonomie wieder in eine tragfähige Balance gebracht werden können.

    In der Reihe OIKOS also beschreiben Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen, Politiker:innen und Künstler:innen ihre Perspektive auf die Möglichkeiten einer sozial-ökologischen Transformation. Covid19 hat uns gezeigt, dass die Organisation unserer Gesellschaft eben nicht „alternativlos“ ist (TINA), sondern überraschend viel Geld investiert werden kann, wenn es nur als notwendig erachtet wird. Was also können wir tun, was ist uns wichtig? Und was sind die hinter dem Zustand der Welt und ihrer Wirtschaftsordnungen stehenden Menschen- und Naturbilder?

    • 1 Std. 42 Min.
    Bénédicte Savoy: Afrikas Kampf um seine Kunst

    Bénédicte Savoy: Afrikas Kampf um seine Kunst

    Die französische Kunsthistorikerin zeigt in ihrem Buch, wie intensiv viele afrikanische Länder schon unmittelbar nach Erlangung ihrer Unabhängigkeit um die Rückgabe von Kunstwerken kämpften. Was können wir heute daraus lernen?

    Bénédicte Savoy lehrt Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. Unter Protest verließ Sie das Kuratorium des Berliner Humboldt-Forums: Sie beklagte mangelnde Transparenz und unzureichende Provenienzforschung in Bezug auf die umfangreichen ethnologischen Sammlungen, deren Präsentation vergangene Woche feierlich eröffnet wurde. Im Auftrag des französischen Staatspräsidenten erarbeitete Savoy schon 2018, gemeinsam mit Felwine Sarr, einen Bericht über die Restitution afrikanischer Kulturgüter aus französischen Museen. Deren Vollzug bleibt jedoch fraglich.

    • 1 Std. 51 Min.
    Nana Oforiatta Ayim: „Wir Gotteskinder“

    Nana Oforiatta Ayim: „Wir Gotteskinder“

    Nana Oforiatta Ayim studierte Afrikanische Kunstgeschichte, arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit v. a. als Kunstvermittlerin, Kuratorin und Filmemacherin aktiv. Mit „Wir Gotteskinder“ hat sie einen autobiographischen Roman geschrieben, der die Suche nach verlorenen Wurzeln, kulturellen Zusammenhängen und Beheimatung in verschiedenen Welten thematisiert.

    Das Unrechts-Bewusstsein für die koloniale Ausbeutung wächst, aber die Konsequenzen, beispielsweise für Kulturgüter in Museen, meist unklar. Im Übersee-Museum Bremen haben wir deshalb mit Nana Oforiatta Ayim und Silke Seybold (Afrika-Referentin des Überseemuseums) auch über die Restitution afrikanischer Kunstwerke gesprochen. Es moderierten Henning Bleyl von der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und Libuse Cerna vom Literaturfestival globale°.

    • 1 Std. 15 Min.
    Europa-Quartett #13 mit Erik Marquardt

    Europa-Quartett #13 mit Erik Marquardt

    Erik Marquardt war in den letzten Jahren immer wieder auf der Balkanroute, in Afghanistan und bei der Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er insbesondere durch seine Berichte über die katastrophalen Zustände im Flüchtlingslager Moria bekannt. Sein neues Buch Europa schafft sich ab. Wie die Werte der EU verraten werden und was wir dagegen tun können widmet sich dem scharfen Kontrast zwischen dem vorgetragenen Selbstbild der EU und der ernüchternden Realität.
    Im Rahmen des 13. Europa-Quartetts der Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Theater Bremen stellte Marquardt am 11. September 2021 sein Buch vor, im Gespräch mit Moderator Emanuel Herold und Jasper v. Legat, Friedensbeauftragter der Bremer Evangelischen Kirche.

    • 1 Std. 9 Min.
    Angeworben - angekommen!?

    Angeworben - angekommen!?

    Wir haben im Theater Bremen über türkisch-deutsche Arbeitsbiographien, Identitäten, Familiengeschichten und die sogenannte „Integrationspolitik“ gesprochen. Ausgangspunkt war das "Anwerbeabkommen" für türkische Arbeitskräfte, das vor 60 Jahren geschlossen wurde.

    • 1 Std. 6 Min.

Top‑Podcasts in Gesellschaft und Kultur