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Politisch. Demokratisch. Grün.
Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen ist eine politisch-kulturelle Bildungseinrichtung, die die Grundwerte und Ziele von Bündnis90/Die Grünen teilt. Dabei ist sie politisch und rechtlich unabhängig.
Unsere Themen: Geschlechtergerechtigkeit, Europa, Stadtentwicklung, Erinnerungspolitik, Decolonize, Antirassismus, Digitalisierung.

Böll Bremen Heinrich Böll-Stiftung Bremen

    • Gesellschaft und Kultur

Politisch. Demokratisch. Grün.
Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen ist eine politisch-kulturelle Bildungseinrichtung, die die Grundwerte und Ziele von Bündnis90/Die Grünen teilt. Dabei ist sie politisch und rechtlich unabhängig.
Unsere Themen: Geschlechtergerechtigkeit, Europa, Stadtentwicklung, Erinnerungspolitik, Decolonize, Antirassismus, Digitalisierung.

    Soziale Wohnungspolitik in Wien

    Soziale Wohnungspolitik in Wien

    Wenn es ums leistbare Wohnen in einer Großstadt geht, schaut die ganze Welt nach Wien. Im Rahmen des Stadtentwicklung-Camps haben wir Veronika Iwanowski von der Stadt Wien (Wiener Wohnen) eingeladen. Sie sprach über die Strategie des sozialen Wohnungsbaus in Wien.

    • 27 Min.
    Wie funktioniert das Mietshäuser Syndikat?

    Wie funktioniert das Mietshäuser Syndikat?

    Das Mietshäuser Syndikat steht für eine aktive Wohnraumpolitik „von unten“. Welchen Beitrag kann es zu einer sozial nachhaltigen Wohnraumpolitik leisten? Moritz Holtappels stellte beim Stadtentwicklungs-Camp das Modell des Mietshäuser Syndikats und dessen Projekte vor.

    • 19 Min.
    Was ist "Osteuropa"?

    Was ist "Osteuropa"?

    Was verbinden wir mit dieser vielfältigen Region? Oder vielmehr Regionen? Und worauf basieren unsere Bilder eigentlich? Darüber sprachen wir am 29. Januar 2023 mit der Historikerin Elisa Satjukow.

    Sie forscht an der Universität Leipzig zu ost- und südosteuropäischer Verflechtungsgeschichte und beschäftigt sich mit postkolonialen Perspektiven auf Osteuropa und der Dekolonisierung ihres Forschungsfeldes. Denn auch die Wissenschaft war und ist nicht frei von Vorurteilen. Umso wichtiger ist es, unsere eigenen Annahmen zu hinterfragen.

    Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „OSTOPIE“, die die Heinrich Böll-Stiftung Bremen zusammen mit der Jungen DGO Bremen (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde) und dem Theater Bremen veranstaltet. Sie besteht aus klassischen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Lesungen, nutzt aber auch Formate wie Quiz und Science Slam.

    • 1 Std. 25 Min.
    Vernichtungskrieg im Osten

    Vernichtungskrieg im Osten

    Hannes Heer hat mit der Ausstellung „Vernichtungskrieg“ über die Verbrechen der Wehrmacht das Weltbild der Deutschen verändert. Ab Mitte der 1990er Jahre sorgte die Wanderausstellung in Deutschland und darüber hinaus für heftige Auseinandersetzungen, für biographische, gesellschaftliche und politische Erschütterungen. Erstmals wurden die massenhaft begangenen Kriegsverbrechen der regulären deutschen Streitkräfte für eine breite Öffentlichkeit dokumentiert und sichtbar.
    Besonders intensiv verliefen die Debatten in Bremen und München 1996/1997. Dort kam es zwar nicht, wie andernorts, zu rechtsextremen Anschlägen auf die Ausstellung - in Bremen aber fast zum Bruch der großen Koalition von CDU und SPD. Schließlich konnte die Ausstellung, die den Mythos von der „sauberen Wehrmacht“ nachhaltig demontierte, dennoch im Bremer Rathaus eröffnet werden.
    Hannes Heer hat das Thema lebenslang bearbeitet und ein Buch darüber geschrieben: „Vernichtungskrieg im Osten. Judenmord, Kriegsgefangene und Hungerpolitik“. Neben der Beteiligung der Wehrmacht am Holocaust und am Porajmos beschreibt es den Völkermord auf dem heutigen Gebiet der Ukraine, Belarus‘ und Russlands, der auch an der nicht-jüdischen Bevölkerung begangen wurde. Ihm fielen mehr als 15 Millionen Menschen zum Opfer. Zudem starben 11 Millionen Rotarmist:innen, ein Drittel von ihnen in deutscher Kriegsgefangenschaft.

    • 1 Std. 47 Min.
    Aufs Land?!

    Aufs Land?!

    Zunehmend entscheiden sich Städter:innen für ein Landleben, denn mit der Etablierung von Homeoffice ist es egal, wo man wohnt. In den deutschen Großstädten fehlen zwei Millionen bezahlbare Wohnungen, während fast ebenso viele Wohnungen im ländlichen Raum leer stehen, trotz niedriger Wohnkosten. Ernst Paul Dörfler wendet in einem aktuellen Buch Auf’s Land den derzeit gern verwendeten Begriff der „Systemrelevanz“ auf den ländlichen Raum an und plädiert zugleich für lebenswerte Städte mit mehr grün/blauer – statt grauer – Infrastruktur.

    Auf’s Land ist vor Kurzem bei Hanser erschienen und schaffte es in die Spiegel-Bestseller-Liste – denn gerade vor dem Hintergrund von Corona steht die Stadt/Land-Frage verstärkt im Fokus. Wir wollen mit E.P. Dörfler über die Belastbarkeit alternativer Lebensentwürfe in Stadt und Land sprechen – etwa über seine Vorschläge, Natur in die Stadt zu holen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. Was konkret bedeutet der Gedanke, dass „soziale und ökologische Dorfstrukturen auch in Städten Einzug halten könnten“?

    • 1 Std. 37 Min.
    Stigmatisierung von Frauen als 'asozial' im Nationalsozialismus

    Stigmatisierung von Frauen als 'asozial' im Nationalsozialismus

    Der Vortrag beschreibt die Grundzüge der nationalsozialistischen „Asozialenpolitik“ und erläutert die Kriterien, anhand derer Mädchen und Frauen in die Verfolgungsmaschinerie gerieten. An einzelnen Fallbeispielen wird das behördliche Vorgehen veranschaulicht und gezeigt, dass die Stigmatisierung der Betroffenen häufig bereits vor dem Nationalsozialismus begonnen hatte und auch nach 1945 nicht endete.

    Elke Rajal studierte Politikwissenschaft in Wien und Granada und forscht derzeit am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Passau. Sie beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Politik, Zeitgeschichte und Bildung und engagiert sich in der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Nationalsozialismus und seine Nachwirkungen, Antisemitismus, Rechtsextremismus und politische Bildung.

    Weitere Informationen und Veranstaltungen: https://boell-bremen.de
    Die Veranstaltung fand am 4. Februar 2022 statt im Rahmen des Bremer Programms zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar).

    • 1 Std. 20 Min.

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