beyond kpi

Stefan Klung

beyondkpi – die AHA’s & HÄH’s des Lebens Hey, ich bin Stefan – und ich nehme dich mit auf eine Reise jenseits von Zahlen, Zielen und dem, was vermeintlich so logisch scheint. beyondkpi ist eine Metapher denn….klar, KPIs sind wichtig und integraler Teil unserer KI-Welt, deswegen geht es hier auch ganz explizit nicht um kpi-bashing.  Der Podcast für alle, die spüren, dass es da noch mehr gibt. Mehr Tiefe. Mehr Fragen als Antworten. Mehr Sinn, auch wenn’s nicht immer logisch ist. Gemeinsam mit meinen Gästen gehe ich auf Entdeckungsreise – offen, co-kreativ, neugierig. Wir sprechen über diese AHA- und HÄH-Momente, die sich meist ja erst im Rückblick entfalten. Erfahrungen, die man nicht sofort greifen kann, die aber berühren, bewegen und verändern und nicht selten die Initialzündung sind für Großes, ob im unternehmerischen Kontext oder dem Leben an sich. Es geht nicht darum, Recht zu haben – sondern darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ohne Schubladen, ohne Dogmen. Einfach echt. Ob aus Business, Sport, Gesundheit oder Leben – wir schauen dahin, wo Erkenntnisse entstehen. Zwischen den Zeilen. Jenseits des Offensichtlichen. Und manchmal genau da, wo du’s nicht erwartet hättest. Wenn du Lust hast auf neue Perspektiven, echte Gespräche und kleine große Aha-Momente – dann bist du hier genau richtig. Hör rein, fühl dich eingeladen – ich freu mich auf dich. Dein Stefan

  1. im Gespräch mit Calvin Bartel - Senior Coach (DBVT/IOBC) & Co-Founder selfspace

    20. JAN.

    im Gespräch mit Calvin Bartel - Senior Coach (DBVT/IOBC) & Co-Founder selfspace

    „Angst ist nicht nur älter als die Menschheit – sondern auch mindestens genauso kreativ.“ Mit Calvin spreche über Angst, vielleicht eines der präsentesten Themen, die wir persönlich und als Menschheit in unseren aktuellen Situation(en) und verschiedenen Lebensbereichen gerade so haben. Oder vielleicht würden das Generationen vor uns genauso sagen?!Denn Angst ist nicht nur lähmend, sondern oft auch der versteckte Motor unserer „Erfolgsgeschichten“. Doch was passiert, wenn wir sie nicht mehr nur perfektionieren, sondern neugierig umarmen?Das und mehr "schaue" ich mir mit Calvin in unserem Gespräch etwas genauer an.Ein paar Snippets vorab: 1. Die Maskerade der Angst – Wenn Erfolg aus Angst geboren wird, sprich Angst lähmt nicht nur, sondern ist oft der Motor für Höchstleistung. „Wenn wir als Gesellschaft Erfolg und Effizienz feiern – feiern wir dann nicht oft auch unsere perfektionierte Angstvermeidung?“ Angst versteckt sich gern hinter Machertum oder Leistungswille. Doch wer nur aus Angst funktioniert, tanzt einen endlichen Tanz.2. Angst als Informationsquelle, nicht als Gegner: „Es geht nicht darum, angstfrei zu sein, sondern MIT der Angst den nächsten Schritt zu tun.“ Angst will uns nicht aufhalten – sie will gehört werden. Sie unterscheidet nicht zwischen echter Gefahr und alten Mustern. Führung (im Leben wie im Unternehmen) beginnt dort, wo ich bleibe, statt zu fliehen.3. Angst in Organisationen – Das Schweigen im System. Angst wirkt kollektiv und hat einen viralen Effekt und infiziert die Kommunikation in Teams. Das Phänomen der Pseudo-Klarheit: Wie oft wird in Meetings schnelle Entscheidungskraft demonstriert. Doch ist das ein Zeichen von Stärke oder eher der Versuch, die „emotionale Spannung der Ungewissheit“ loszuwerden? 4. Die Biologie der Angst – Verkörperung statt Verkopfung: Angst ist „LEIBhaftig und nicht HIRNhaftig“ .„Der Körper ist das Archiv unverarbeiteter Angst.“ Deswegen ist reine mentale Dauer-Analyse meist nicht so hilfreich: Erst wenn wir unsere Angst auch körperlich spüren und benennen, können wir sie in echte Intuition verwandeln. Hierbei geht es um Resonanz statt Analyse: Angst braucht ein „Gegenüber“, das nicht vor ihr erschrickt. Somit kann keine KI oder ein Selbsthilfebuch jemals die Co-Regulation ersetzen, die durch ein präsentes Gegenüber entsteht. Kleine gedankliche Fingerübung:Mach heute Abend eine kleine Inventur: In welcher Entscheidung steuert dich gerade die Angst? Was passiert, wenn du sie als Stimme am Tisch mitreden lässt, statt sie rauszuwerfen?#BeyondKPI #AngstVerstehen #MutZurAngst #MentalHealth #Selbstreflexion #Persönlichkeitsentwicklung

    1 Std. 11 Min.
  2. im Gespräch mit Dr. Nicolas Lutz - Co-Founder von Zappes Broi & Kölsche Koks

    18.11.2025

    im Gespräch mit Dr. Nicolas Lutz - Co-Founder von Zappes Broi & Kölsche Koks

    Der Moment, als aus "zwei Kumpels mit latenter Corona-Langeweile" ein oder sogar zwei echte Unternehme(r)n wurden... Manchmal oder vielleicht sogar häufiger als man denkt, entstehen die besten Geschäftsideen nicht am Whiteboard, sondern beim Bier. Oder besser: beim Fehlen desselben. Nico saß 2020 im Homeoffice für einen recht großen Autobauer in München und sein Kompagnon wollte Brauhaustouren in München starten – die dann natürlich nicht stattfinden durften. Somit stand die Frage im Raum: "Was können wir machen, außer abends nur Bier zu trinken?" Die Antwort: Selbst brauen. Erst als Experiment, dann als Passion, heute als zwei erfolgreiche Unternehmen. Was mich an dieser Story kurios erscheint? Statt viel Zeit in Business Cases zu stecken, lieber Community Building und der Mut, in einem der härtesten Märkte Deutschlands – dem Biermarkt – anzutreten. Und dann noch mit einem Pils. In Köln. Das Geheimnis? Sie haben aus der Zielgruppe für die Zielgruppe gebaut. Kostenlose Radausfahrten, Sport-Community, Events – alles "gratis, aber nicht umsonst". Ein erster neuralgischer Punkt kam nach 6 Monaten: All-in oder Liebhaberei? Nico und sein Mitgründer wählten All-in und somit kündigte er seinen sicheren Konzern-Job. Heute führt er zwei Unternehmen: Zappes Broi (das regionale Bier-Community-Projekt) und Kölsche Koks (das ist tatsächlich ein Espresso-Martini als Shot – für alle, die sich gefragt haben). Die Learnings, die hängen bleiben: → Manchmal ist "keine Strategie" die beste Strategie → Community entsteht durch echte Verbindung, nicht durch Marketing-Buzzwords→ In gesättigten Märkten gewinnt nur, wer radikal anders ist → Klarheit in Komplexität "rules" – immer #BeyondKPI  #Gründergeist #Bierkultur #ZappesBroi #KölscheKoks #Community #StartupLife #Unternehmertum  #Authentizität

    1 Std. 9 Min.
  3. im Gespräch mit Heiko Veit - Ausbilder (intOE®) und Supervisor für Organisationsentwickler:innen & Autor des "Praxishandbuch integrale Organisationsentwicklung" (Wiley VCH, 2018)

    22.10.2025

    im Gespräch mit Heiko Veit - Ausbilder (intOE®) und Supervisor für Organisationsentwickler:innen & Autor des "Praxishandbuch integrale Organisationsentwicklung" (Wiley VCH, 2018)

    Am Ende geht es um "ein gutes Auskommen" vielleicht ist das, das key-take-away #1 dieser Folge.  Was so trivial klingt, ist vielleicht genau das, worum es geht und damit werden diese nun folgenden zentralen Fragen vielleicht zu den "Müttern aller Fragen" -  was ist der Zweck einer oder dieser Organisation, was ist funktional und was trägt zu einem "guten Auskommen" für alle (Mitarbeitenden, Gesellschaft und Welt) bei? Diese Folge ist wie ein kleiner philosophischer Roadtrip. Sie gibt keine fertigen Rezepte, sondern lädt dazu ein, Komplexität zu erkunden, Perspektiven zu wechseln und die eigene Denkwelt zu "stretchen". Deswegen gibt es eher eine Art Gebrauchsanleitung oder um in der Menüsprache zu bleiben einen Serviervorschlag, mit welchen Ohren diese Folge zu „hören“ ist.  Wer an dieser Stelle nur kurz die drei Kernaussagen „snacken“ möchte – bitte schön:   ·      Die Integrale Theorie ist eine Metatheorie zur Differenzierung von Wirklichkeit und hat zunächst mit        Organisationsentwicklung gar nix zu tun. ·      Kontextdifferenzierung ist entscheidend, um "Kontextverwirrung" und Übergriffigkeit in Organisationen zu        vermeiden. ·      Das höchste Ziel in der Organisationsentwicklung ist Funktionalität und ein „gutes Auskommen für alle“.   Wer noch etwas mehr Info möchte – bitte hier weiterlesen.   1.    Das ist kein Werbepause, sondern ein Filmabend mit Überlänge. Lehne dich zurück, hol dir eine große Popcorn-      Tüte und mach dich bereit für ein langes, aber lohnendes Erlebnis. 2.    Genieße es bitte ausdrücklich mit Augenzwinkern. Trotz des dicken Bretts und der Komplexität bleibt immer             ein „twinkle in the eye“ dabei. Das Thema nimmt sich ernst, aber nicht zu ernst – Humor und Leichtigkeit sind           ausdrücklich erlaubt.  3.    Integral ist kein Tool, das man einfach aus dem Kasten holt. Es ist eine Denkschule, die versucht, Komplexität        zu sortieren, ohne sie zu reduzieren. Das kann verwirrend sein – und ist oft gerade der Punkt.  4.    Lass dich treiben. Wie bei einem epischen Roadmovie: Es geht nicht nur ums Ziel, sondern um die Reise.        Manchmal verlaufen sich die Gedanken, manchmal taucht eine überraschende Wendung auf – und das ist        völlig in Ordnung.  5.    Die Reise beginnt mit Ken Wilber, dessen Ursprung mit Organisationsentwicklung wenig zu tun hatte. Sei offen        für philosophische Gedanken, die vielleicht erst später einen Bezug zum praktischen Alltag bekommen. 6.    Popcorn für den Kopf. Die Folge liefert keine Fast-Food-Antworten, sondern eher „Popcorn für den Kopf“. Es        knistert, es wirbelt – und manchmal bleibt ein Krümel für später hängen.  7.    Im Verlauf wird klar: Die Anwendung auf Organisationen ist ein Experimentierfeld. Es geht weniger um fertige       Antworten als um das Erkunden von Fragen.  Erlaube dir, irritiert zu sein & Mitdenken erwünscht. Du bist nicht nur Zuschauer, sondern Mitfahrer.   Die Folge lädt dazu ein, mit zu grübeln, mit zu diskutieren und vielleicht sogar selbst ein bisschen zu philosophieren. Viel Spaß dabei.#BeyondKPI #IntegralTheory #KenWilber #Organisationsentwicklung #RoadtripDerGedanken #DeepDive

    1 Std. 51 Min.
  4. im Gespräch mit Sven Steffes-Holländer - Ärztlicher Direktor & Chefarzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Heiligenfeld Kliniken, Berlin

    14.10.2025

    im Gespräch mit Sven Steffes-Holländer - Ärztlicher Direktor & Chefarzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Heiligenfeld Kliniken, Berlin

    Wenn der Präsident vom Klo twittert: Ein Gespräch über Angst, Algorithmen und absurde Nähe Oder: Warum Social Media vielleicht das neue Fleischessen ist.Manchmal führt man Gespräche, die einem das Gefühl geben, gleichzeitig in der Therapiesitzung UND im Hörsaal für Gesellschaftsanalyse zu sitzen. Genau so war mein Austausch mit Sven – der einen wunderbaren Bogen spannt aus seiner Rolle als Chefarzt für Psychosomatik & Psychotherapie, systemischer Denker und jemand, der es schafft, die thematische Brücke zwischen individueller Psyche und gesellschaftlicher Massenpsychologie so zu schlagen, dass man sich fragt: Moment, reden wir gerade über Beziehungen oder über die Demokratie? Spoiler: Über beides. Und es wird ein kleiner Ritt durch die "Welten". Drei Zitate, die sitzen bleiben: 1. „Angst ist die mächtigste soziale Emotion in der Gesellschaft – sie funktioniert wie ein Klebstoff, der Gruppen zusammenhält. Allerdings nicht auf der Basis von Vertrauen, sondern in Gesellschaft mehr über Feindbilder." 2. „Monokausalität ist enorm erleichternd für Menschen – und genau das wird sehr gut bedient. (Komplexe Zusammenhänge verstehen ist wie Selber kochen und einfache Antworten wie FastFood)." 3. „Wissen schafft mehr Wahlfreiheit. Es löst uns in gewisser Form aus diesen Verstrickungen, wenn wir es zulassen." Die Kernaussagen (oder: Was du verpasst, wenn du nicht reinhörst): Die Illusion von Beziehung Wir leben in einer Zeit, in der ein Präsident nachts vom Klo twittert – und das schafft eine absurde Form von Nähe. Parasoziale Beziehungen (zu Influencern, Politikern, Meinungsmachern) ersetzen echten Kontakt durch Likes und Kommentare. Das Ergebnis? Wir vertrauen Menschen, die wir nie getroffen haben, mehr als etablierten Institutionen. Und politische Akteure nutzen das gnadenlos aus. Beziehungsmuster in der Politik Love Bombing, Gaslighting, Projektion, Spaltung – was in toxischen Beziehungen passiert, findet sich 1:1 in politischer Kommunikation wieder. Sven erklärt, wie narzisstische Dynamiken ganze Gesellschaften beeinflussen und warum „die Medien lügen" so verdammt gut funktioniert (Spoiler: Es geht um Deutungshoheit, nicht um Fakten). Desinformation war noch nie so einfach Im Mittelalter brauchte man eine Pferdekutsche, um von Marktplatz zu Marktplatz zu reisen. Heute reicht ein Tweet. Die Dimension ist neu – die Mechanismen sind uralt. Und unser Gehirn? Liebt einfache Antworten, auch wenn sie falsch sind. Es gibt Hoffnung (wirklich!) 60% der Gen Z sagen, Social Media täte ihnen nicht gut. 75% der Oberstufenschüler würden Grundschülern raten: „Lasst die Finger davon." Bewusstsein wächst. Veränderung ist möglich. Und wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass bei unseren Discountern fast die Hälfte des Regals vegetarisch oder vegan ist? Das Gegengift? Bewusstwerdung. Faktenchecks sind anstrengend. Perspektivwechsel auch. Aber genau darin liegt die Chance: Wissen schafft Wahlfreiheit. Wer Manipulationstechniken versteht, kann sich emanzipieren. Nicht sofort. Nicht vollständig. Aber Schritt für Schritt - ganz sicher.Mein Fazit: Dieses Gespräch zeigt ein bisschen, dass die Welt nicht verrückter geworden ist – sondern dass wir endlich verstehen, wie sie schon immer funktioniert hat. Weil Sven es schafft, tiefste psychologische Dynamiken so zu erklären, dass du danach anders auf Nachrichten, Social Media und ja, auch auf Beziehungsmuster schaust. Und weil du danach vielleicht – wie ich – denkst: Okay, wir sind nicht verloren. Wir brauchen nur mehr Akupunkturpunkte in diesem komplexen System. #BeyondKPI #PolitischeKommunikation #Medienkompetenz #EmotionaleIntelligenz #Gesellschaft #Resilienz

    1 Std. 5 Min.
  5. im Gespräch mit Silke Lakeit - Host "FromNerdtoYou" - Newsletter & Sen. Marketing Director Tinder, Ex-Netflix und überhaupt...

    30.09.2025

    im Gespräch mit Silke Lakeit - Host "FromNerdtoYou" - Newsletter & Sen. Marketing Director Tinder, Ex-Netflix und überhaupt...

    "Die ersten 80% sind meist 'gut genug' – spannend werden die 20%, die es besonders werden lässt und die etwas mit uns Menschen machen." Silke und ich sprechen über einen Impuls, den sie vor gut 20 Jahren mal hatte und der durch "das Leben und alles, was da so passiert" etwas verschollen gegangen ist und nun seit ein paar Monaten wieder re-aktiviert wurde. Mit ihrem Newsletter "From Nerd to you" möchte Silke Menschen niedrigschwellig in KI-Themen rein- und abholen - ohne Rabbit Hole, ohne Techno-Olympiade, ohne Angstmache. Einfach zugänglich und menschlich. Ein Satz von Silke aus unserem Gespräch, der bei mir nachhallt. Wir leben in einer Zeit, in der KI immer mehr Content produziert – schnell, effizient, "gut genug". Und mittlerweile wohl mehr KI-generierter Content verfügbar ist als menschlich "produzierter". Aber wo bleibt das, was uns wirklich berührt? Eine zentrale Erkenntnis von ihr: Beyond bedeutet für sie hierbei nicht nicht höher, schneller, weiter. Sondern den Vorhang zur Seite schieben – kleine Momentaufnahmen zeigen, die anders hängen bleiben (können). Was uns zum gemeinsamen "lauten" Nachdenken gebracht hat: Kreativität entsteht oft in den Brüchen oder bei Langeweile. Im Müßiggang – diesem wunderbaren alten Wort, das Goethe schon kannte. In Missverständnissen. In Momenten der Stille. Genau dort, wo KI vermeintlich (noch) nicht hinkommt. Gleichzeitig verschiebt sich still unser Alltag: Wie wir suchen, denken, kommunizieren in Sprache. Sprache ist Identität – wenn wir sie quasi auslagern, verändern wir dann auch unser Denken? Eine Frage, die dabei u.a. entstand: Wie lernen junge Menschen "on the job", wenn Basistasks automatisiert sind? Erleben wir den "Tod der Junior-Positionen" – oder entsteht etwas völlig Neues? Silkes Hoffnung teile ich: KI als Zeitgewinn für echte Verbindung. Aber nur, wenn wir bewusst entscheiden, wofür wir diese Zeit nutzen. Vielleicht brauchen wir gerade eine Art Technologie, um uns auf das zurückzubesinnen, was wirklich wertvoll ist. Wo baut ihr KI schon bewusst in euren Alltag ein – und wo bleibt ihr bewusst bei dem, was nur Menschen können?Vielleicht ist genaue diese BEWUSSTWERDUNG so essentiell. Die Unterscheidung unseres inneren Zustandes, den wir im gesunden Umgang mit einem Phänomen brauchen, wo die Frage, ob DAS wieder weggeht nur mit einem klaren "Nein" beantwortet werden kann oder muss. #BeyondKPI #KI #Kreativität #HumanConnection #Müßiggang #FromNerdToYou #Sprache #NerdNuggets

    1 Std. 12 Min.
  6. im Gespräch mit Maximilian Runge-Segelhorst - Sozialphilosoph & Finanzexperte

    02.09.2025

    im Gespräch mit Maximilian Runge-Segelhorst - Sozialphilosoph & Finanzexperte

    Was ist Geld – wirklich? Kaum etwas ist so bestimmend – und gleichzeitig so stark aufgeladen mit menschlichen Projektionen, Narrativen und hartnäckigen Mythen & Theorien. In dieser Folge spreche ich mit Maximilian Runge Segelhorst, gelernter Bankkaufmann, studierter Sozialphilosoph und scharfsinniger Kritiker der Mainstream-Ökonomie. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum wir unser Geldsystem so oft missverstehen – und welche gesellschaftlichen Folgen dieser Denkfehler hat. Kleiner erster Spoiler: Ein Staat, der seine eigene Währung herausgibt, kann nicht pleitegehen. Punkt. Wir nehmen auseinander, was die Neoklassik uns seit über 100 Jahren einredet – und warum diese Theorie vielleicht die größte Illusion der modernen Ökonomie ist. Außerdem beleuchten wir, wie die Modern Monetary Theory (MMT) einen komplett neuen Blick auf Staatsschulden, Inflation und Demokratie eröffnet. Max sagt: „Da wir in einer Marktwirtschaft leben, sollte ihre Funktionsweise eigentlich der gesamten Bevölkerung bekannt sein. Leider tun sich selbst studierte Fachleute damit schwer, grundlegende (volks)wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.“ Der Kipppunkt ist – wie in vielen Disziplinen –, dass man beim Thema Geld vor gut 150–170 Jahren begonnen hat, naturwissenschaftliche, mathematisch-deterministische Gesetzmäßigkeiten als Universalprinzipien zu verkaufen. Dabei wird vergessen: Geld ist eine menschliche Erfindung. Es unterliegt keinen Naturgesetzen – im Zentrum stehen immer Macht- und Vertrauensfragen. Vier Aha-Momente aus unserem Gespräch: Neoklassik auf dem Prüfstand – eine Theorie, die Unsicherheit und Macht systematisch ausblendet.Geld als Infrastruktur – Bargeld, Kontoguthaben, Staatsanleihen: alles Schuldscheine, alles gestaltbar.Staatsschulden ≠ Problem – sondern Privatvermögen und Teil einer funktionierenden Demokratie.Inflation neu gedacht – „Inflation ist ein Verteilungskonflikt. Verteilungskonflikte sollten machtsoziologisch analysiert werden – und nicht mechanisch.“Gefahr Anarchokapitalismus – warum Bitcoin als „digitales Gold“ demokratiefeindliche Mythen befeuert.Die MMT – die Modern Monetary Theory – wirft die gängige Denke komplett über den Haufen. Deshalb ist sogar im US-Repräsentantenhaus 2021 versucht worden, sie politisch zu verbieten. Warum? Weil sie bestehende Machtverhältnisse fundamental in Frage stellt – im Gegensatz zu den libertären Ansätzen des Anarchokapitalismus à la Thiel & Co. „Unsere Gesellschaft ist wirtschaftlich vollkommen gestaltbar – wir müssen uns nur demokratisch darauf einigen, wie.“ Ein Gespräch, das nicht nur den ökonomischen Elfenbeinturm wackeln lässt, sondern auch zeigt: Geld ist weniger Naturgesetz – und mehr Demokratiefrage.Was wäre, wenn wir endlich begreifen würden, dass Geld nicht knapp ist, sondern gestaltbar? #BeyondKPI #Ökonomie #MMT #Neoklassik #Geldsystem #Demokratie #Anarchokapitalismus #Machtfragen #GesellschaftGestalten

    1 Std. 28 Min.
  7. im Gespräch mit Dr. Johannes Auf dem Kampe - General Counsel Greenflash & VC-Experte

    20.08.2025

    im Gespräch mit Dr. Johannes Auf dem Kampe - General Counsel Greenflash & VC-Experte

    Glücksspiel oder Geschäftsmodell?Was unterscheidet Venture Capital-Entscheidungsfindung eigentlich von einem Besuch in der Spielhalle? Und wieso kann ein Flip-Flop tragender Investor heute genauso viel bewegen wie früher der Mann im Maßanzug mit Chauffeur?Und natürlich mussten wir, zumindest kurz einmal die "Klischee-Kiste" mit folgendem Zitat öffnen: „He basically gambles for a living“ – sagte mal jemand zu ihm über einen Investment Banker. Es war seine Frau.In dieser Folge spreche ich mit Johannes (promovierter Jurist und VC-Profi), u.a. darüber was ihn bewegt hat als General Counsel zu Greenflash zu wechseln – einem jungen Unternehmen mit der klaren Vision und dem Ziel: CO₂-neutrale Industrie. Und nein, das ist kein Buzzword-Bingo, wie sagt, sondern ziemlich konkret. „Denn „der Pitch ist nicht nur: Du rettest die Welt. Der Pitch ist: Du rettest die Welt...UND...Du senkst deine Energiekosten und verdienst sogar Geld dabei.“Wir reden des Weiteren über...-> die vielleicht lustigste Fvck-Up-Kaugummi-Investment-Story -> die Frage, warum Zahlen zwar zählen, aber Menschen zählen mehr. So hält Johannes auf diese Frage explizit fest: „Beyond KPI Faktor Nummer 1? Der Mensch.“-> Wir sprechen über die Kunst, zwischen rationaler Analyse und echtem Bauchgefühl zu navigieren, über GründerInnen, die mit leuchtenden Augen Pitches halten – und solche, deren Exit-Strategie vor dem ersten Prototyp steht. Und wir schauen auf eine neue Generation von Investorinnen, die nicht nur die Assets und wirtschaftlichen Multiplikatoren zählen, sondern auch den Impact.Johannes gewährt seine Einblicke in eine vermeintliche Closed-Shop-Welt, die oft verkopft, kühl und zahlengetrieben wirkt – aber im Innersten doch mehr von Intuition, Vertrauen und Timing lebt, als "man" als Außenstehender denken würde.Was bewegen uns um die Frage: Was passiert eigentlich, wenn Kapital den Wunsch trifft, nicht nur mehr zu verdienen, sondern mehr zu bewirken?Vielleicht liegt genau darin der Unterschied zwischen Zocken – und echter Verantwortung. Ein Gespräch über Kapital, Haltung und die Kunst, in Menschen zu investieren – nicht nur in rechnerische KPIs. #BeyondKPI #VentureCapital #CapitalWithPurpose #Greenflash #CO2NeutralIndustry #ImpactInvesting  #FromNumbersToNarratives

    1 Std. 1 Min.
  8. im Gespräch mit Stefanie Hock - Gründerin YouLabs & Podcast Host gesundSein

    12.08.2025

    im Gespräch mit Stefanie Hock - Gründerin YouLabs & Podcast Host gesundSein

    System überhitzt – bitte ausschalten und neu starten? Und geht das überhaupt? In dieser Folge spreche ich mit Stefanie über nichts Geringeres als die Zukunft unseres Gesundheitssystems. Klingt groß? Ist es auch. Wollen wir weiter nur reparieren oder endlich auch vorbeugen?...ist u.a. eine Frage, die im Gespräch "entstand". Wir tauchen ein in ein System, das historisch auf Reparieren- & Notfallmodus programmiert ist:- mittlerweile völlig stuck & überlastet (operativ, wirtschaftlich & prozessual)- extrem komplex und gleichzeitig total fragmentiert - und bei aller wissenschaftlich-basierten technologischer Innovationsgeschwindigkeit irgendwie "blind" geworden     für das systemische Verständnis und Zusammenspiel von Körper, Geist & Seele -> interessanterweise mehr über die letzten 100 Jahre als in den tausenden von Jahren davor - zumindest in den abendländischen Gefilden & medizinischen Denkschulen oder sollten wir lieber sagen "Gesellschafts- und Geschäftsmodellen"?Was es braucht? Einen radikalen Perspektivwechsel, gesellschaftliche und politische Mutmacher und eine ganz neue Art von System: digital, präventiv, ganzheitlich – und hoffentlich bald Realität. Denn Gesundheit entsteht ja im Alltag – nicht im Wartezimmer. Oder? Dabei geht es natürlich auch um unser gesellschaftliches Verständnis von Gesundheit – und warum das bestehende System (was oder wer das auch immer ist) dieses Verständnis dringend erweitern muss. Stefanie bringt dabei nicht nur eine fachliche Brille & Perspektive mit, sondern auch eine zutiefst persönliche. Aufgewachsen in einem Medizinerhaushalt – und zugleich Patientin mit einer chronischen Autoimmunerkrankung – weiß sie: „Da hatte ich natürlich schon ein paar Frustrationsmomente, wo ich dachte: Warum hilft mir eigentlich keiner dabei, das Ganze zusammen zudenken?“ Wir sprechen über ein System, das auf Reparatur statt Prävention fokussiert ist, in dem Fachbereiche immer noch extrem isoliert arbeiten und Ganzheitlichkeit oft nur auf Kongress-Folien stattfindet. Stefanie sagt es klar:„Unsere Ressourcen gehen aktuell vor allem in Reparaturarbeiten – weil so ist das System entstanden.“ Doch es geht auch um konkrete Wege aus der Überforderung – etwa durch die Idee eines neuen, vorgelagerten (Präventiv-) Systems, das auf personalisierter Diagnostik, Digitalisierung und echter Gesundheitsförderung basiert: „Ich glaube nicht mehr, dass wir das alte System verändern müssen oder können (sowieso nicht). Ich glaube, wir müssen es entlasten – und zwar durch ein neues, vorgelagertes System, das Menschen eigentlich schon heute wollen, weil sie verstehen, dass es sinnvoll ist.“ Was wäre, wenn Gesundheit ein echter KPI unseres Alltags wäre – für Menschen in Unternehmen, Gesellschaft und Politik, die endlich (oder eigentlich schon immer?!) mehr wollen als Tabletten gegen Symptome, sondern echte Heilung.# BeyondKPI #Gesundheit #MedizinDerZukunft #HealthcareInnovation #SystemChange  #Gesundheitssystem #Prävention

    1 Std. 5 Min.

Bewertungen und Rezensionen

4,9
von 5
8 Bewertungen

Info

beyondkpi – die AHA’s & HÄH’s des Lebens Hey, ich bin Stefan – und ich nehme dich mit auf eine Reise jenseits von Zahlen, Zielen und dem, was vermeintlich so logisch scheint. beyondkpi ist eine Metapher denn….klar, KPIs sind wichtig und integraler Teil unserer KI-Welt, deswegen geht es hier auch ganz explizit nicht um kpi-bashing.  Der Podcast für alle, die spüren, dass es da noch mehr gibt. Mehr Tiefe. Mehr Fragen als Antworten. Mehr Sinn, auch wenn’s nicht immer logisch ist. Gemeinsam mit meinen Gästen gehe ich auf Entdeckungsreise – offen, co-kreativ, neugierig. Wir sprechen über diese AHA- und HÄH-Momente, die sich meist ja erst im Rückblick entfalten. Erfahrungen, die man nicht sofort greifen kann, die aber berühren, bewegen und verändern und nicht selten die Initialzündung sind für Großes, ob im unternehmerischen Kontext oder dem Leben an sich. Es geht nicht darum, Recht zu haben – sondern darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ohne Schubladen, ohne Dogmen. Einfach echt. Ob aus Business, Sport, Gesundheit oder Leben – wir schauen dahin, wo Erkenntnisse entstehen. Zwischen den Zeilen. Jenseits des Offensichtlichen. Und manchmal genau da, wo du’s nicht erwartet hättest. Wenn du Lust hast auf neue Perspektiven, echte Gespräche und kleine große Aha-Momente – dann bist du hier genau richtig. Hör rein, fühl dich eingeladen – ich freu mich auf dich. Dein Stefan