beyond kpi

Stefan Klung

beyondkpi – die AHA’s & HÄH’s des Lebens Hey, ich bin Stefan – und ich nehme dich mit auf eine Reise jenseits von Zahlen, Zielen und dem, was vermeintlich so logisch scheint. beyondkpi ist eine Metapher denn….klar, KPIs sind wichtig und integraler Teil unserer KI-Welt, deswegen geht es hier auch ganz explizit nicht um kpi-bashing.  Der Podcast für alle, die spüren, dass es da noch mehr gibt. Mehr Tiefe. Mehr Fragen als Antworten. Mehr Sinn, auch wenn’s nicht immer logisch ist. Gemeinsam mit meinen Gästen gehe ich auf Entdeckungsreise – offen, co-kreativ, neugierig. Wir sprechen über diese AHA- und HÄH-Momente, die sich meist ja erst im Rückblick entfalten. Erfahrungen, die man nicht sofort greifen kann, die aber berühren, bewegen und verändern und nicht selten die Initialzündung sind für Großes, ob im unternehmerischen Kontext oder dem Leben an sich. Es geht nicht darum, Recht zu haben – sondern darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ohne Schubladen, ohne Dogmen. Einfach echt. Ob aus Business, Sport, Gesundheit oder Leben – wir schauen dahin, wo Erkenntnisse entstehen. Zwischen den Zeilen. Jenseits des Offensichtlichen. Und manchmal genau da, wo du’s nicht erwartet hättest. Wenn du Lust hast auf neue Perspektiven, echte Gespräche und kleine große Aha-Momente – dann bist du hier genau richtig. Hör rein, fühl dich eingeladen – ich freu mich auf dich. Dein Stefan

  1. im Gespräch mit Prof. Dr. Niko Kohls - Medizinpsychologe (habil.) & Pilot (PPL)

    19. Mai

    im Gespräch mit Prof. Dr. Niko Kohls - Medizinpsychologe (habil.) & Pilot (PPL)

    Warum wir alle zu Distanzwaffenträgern geworden sindMit Niko gehe ich im Gespräch gefühlt direkt von der Auffahrt auf die linke Spur und wir bleiben dort auch. Sprechtempo x Gedankentempo x Gedankentief x geballte Kompetenz x Komplexität des Themas heißt die "Formel".Bedeutet, volle Aufmerksamkeit beim Zuhören und lieber keine Ausfahrt nehmen bzw. mal rechts ran fahren, denn sonst biste ggf. etwas "raus". Wenn du aber Bock auf die gedankliche Überholspur und den super relevanten Input zum Thema Future Skills hast (im übrigen das Thema seines neuen Buches, das bald erscheint). Dann "Gang rein" und los.Wir sprechen über das, was der Trubel des Aussens mit dem Inneren macht und wie man lernen kann, damit umzugehen. Es geht darum, wie die digitale Distanz zu einer Kommunikation verleitet, die exponentiell soziale Hemmschwellen abbaut und uns gleichzeitig ent-körperlicht. So sind wir zu Distanzwaffenträgern der Kommunikation (was für eine geile Formulierung) geworden, denn das federt die unmittelbare Reaktion des Gegenübers ab und führt in gewisser Weise zu emotionaler Abstumpfung und minimiert die reale Verbundenheit. „Ein Mausklick kann unter Umständen ein Leben bestimmen. [...] Der technologisch digital erweiterte Raum ist ein absoluter Neuankömmling und wir haben gerade erst angefangen ihn zu betreten.“Das führt dazu, dass Empathie als eh schon knappe Ressource noch schwieriger wird. Was dabei spannend ist - Niko unterscheidet zwischen Empathie (Gefühle spiegeln), Mitgefühl (Perspektivübernahme) und professioneller Fürsorge. Er warnt davor, dass permanente digitale Erreichbarkeit unsere Fähigkeit zur Selbstregulation überfordert. Denn: "Wir können nicht unbegrenzt vielen Menschen gleichzeitig empathisch begegnen, ohne auszubrennen."Was das für Menschen in Organisationen bedeutet, erörtert Niko wie folgt: "Ich plädiere für eine Verhältnisprävention in Organisationen, die nicht nur das Individuum „reparierten" will und das im übrigen nicht selten ohne auch die Strukturen anzupassen." Im Sinne von...context matters...Um echte Selbstregulation und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen, muss ich es erst strukturell ermöglichen, alles andere ist nichts weiter als ein netter Versuch und Folklore.Ein zentrales Manko unserer kognitiv geprägten Gesellschaft ist die fehlende Verbindung zwischen Wissen und Handeln. Niko betont, dass wir lernen müssen, unsere Werte und Überzeugungen physisch zu manifestieren. Wir wissen oft analytisch, was falsch läuft, bringen es aber nicht in eine konkrete, verkörperte Handlung. „Diese innere Setzung in eine körperliche und verkörperte Handlung zu überführen...darüber muss man sich erstmal klar werden, was will ich eigentlich, was ist mir wichtig.“ #BeyondKPI #FutureSkills #MentalHealthAtWork #PeopleAndCulture #Selbstregulation

    1 Std. 6 Min.
  2. im Gespräch mit Dr. Wolfgang Gründinger - Zukunftslobbyist, Podcasthost & Chief Evangelist bei Enpal

    7. Mai

    im Gespräch mit Dr. Wolfgang Gründinger - Zukunftslobbyist, Podcasthost & Chief Evangelist bei Enpal

    Die Energiewende scheitert nicht an Ideologie. Sie scheitert wohl an einer fucking "Marktlokations-Identifikationsnummer". Diesmal habe ich mit Dr. Wolfgang Gründinger gesprochen – ein Mensch, der mit 15 in der Stadtbücherei Al Gore gelesen hat - aus heutiger Sicht würde ich sagen: "Hat sich gelohnt." Denn er beobachtet seit über 20 Jahren, wie aus einer vermeintlichen Außenseiter-Bewegung der globale Energiemarkt von morgen wurde. Somit ist klar. Wir reden über die Energiewende – aber anders als du vielleicht denkst. Wolfgang erklärt, warum Wärmepumpen plötzlich die beliebteste Heizung Deutschlands sind, was Operation Warp Speed mit deutscher Bürokratie zu tun hat – und welchen ungewöhnlichen Vorschlag er der Bundesregierung machen würde, wenn er mal eben Wirtschaftsminister wäre. Drei Dinge, die bei mir hängen geblieben sind: - Wir sind kein Kamel, wir sind ein Dromedar. Die Gesellschaft ist nicht so polarisiert, wie es die Talkshows verkaufen. In der Mitte gibt's mehr Konsens als wir glauben – nur ist Konsens halt langweilig fürs Fernsehen. - Der Markt hat längst entschieden, dass die Energiewende kommen muss...Solar, Wind, Batterien – global, unaufhaltsam, wirtschaftlich. China, Texas, Ungarn, Polen bauen aus. Nicht aus Idealismus. Aus Mathematik. Die Frage ist nicht mehr OB, sondern WIE smart. - Das eigentliche Problem heißt nicht Ideologie. Es heißt Marktlokationsidentifikationsnummer. (Ja, das Wort gibt's wirklich.) 900 Verteilnetzbetreiber, eine SAP-Software aus den 90ern (echt jetzt?), ein Jahr Wartezeit auf eine Nummer mit 35 Buchstaben – und währenddessen diskutieren wir über Atomkraft (wtf...). Wolfgangs Plädoyer: weniger große Geste und Big Picture, mehr Nitty-Gritty. Und das in Zeiten, wo doch alle Leadership-Gurus Micro-Management versuchen zu verdammen.Und am Ende? Ein überraschend pragmatischer Vorschlag an die Bundesregierung, den ich hier nicht spoilere – nur so viel: Es geht um eine Skihütte. Und Jogi Löw hat angeblich was damit zu tun.  Reinhören lohnt sich, wenn du wissen willst, warum die Zukunft schon da ist – und wer sie gerade ausbremst. #BeyondKPI #Energiewende #CleanTech #Transformation #Pragmatismus #Enpal #Podcast

    1 Std. 4 Min.
  3. zum 2. Mal im Gespräch mit Maximilian Runge Segelhorst - Sozialphilosoph & Finanzexperte

    21. Apr.

    zum 2. Mal im Gespräch mit Maximilian Runge Segelhorst - Sozialphilosoph & Finanzexperte

    Zwischen Mythos und Moderne – Warum wir Religion oder die Sinnsuche (immer noch) brauchen - und eins ist klar, diesmal wird's grundsätzlich. Was haben Schamanen am Lagerfeuer, Jesus am Kreuz und ein KI-generiertes Selfie im Netz gemeinsam? Mehr, als man denkt. Mit Maximilian habe ich in dieser Folge über das wohl älteste und gleichzeitig super aktuelles Thema gesprochen: Religion, Spiritualität und die Sehnsucht nach Sinn oder zumindest, das was vermeintlich Gurus und machtvollen Menschen in der Welt gerade (oder schon immer ?!) nutzen, um entweder an die Macht zu kommen oder zu bleiben. Warum ausgerechnet jetzt? Weil wir gefühlt in einer Zeit leben, in der Menschen sich per KI in göttliche Posen setzen, in der "alles" zur Ersatzreligion stillisert wird und in der Orientierungslosigkeit wohl zum Massenphänomen #1 geworden ist. Und was als Gespräch über Religion beginnt, wird zu einer Reise durch 20.000 Jahre Menschheitsgeschichte, quer durch Philosophie, Psychologie und die Frage, warum ausgerechnet der Konsum heute das übernimmt, was früher einmal Spiritualität leisten sollte.Max hat mich dabei durch vier Ebenen geführt – von Gesellschaftsstruktur über Erkenntnistheorie und Ethik bis zur Existenzphilosophie. Kein leichter Stoff, aber hoffentlich einer, der hängen bleibt. Wir sortieren, drehen und wenden: vom Animismus zur griechischen Logik, von Kirkegaard bis Silicon Valley, von den Zehn Geboten bis zur Markt-Esoterik. Dabei geht es um die großen Fragen – Woher kommen wir? Wer wollen wir sein? – ohne den Anspruch, den Heiligen Gral zu finden. Stattdessen gibt es hoffentlich kluge Gedanken, ehrliche Selbstverortung und eine These, die hängen bleibt: Religion war nie nur Opium fürs Volk. Sie war (und ist) ein Werkzeugkasten für das, was uns als Menschen ausmacht – besonders dann, wenn das Leben uns in die Knie zwingt. Drei Gedanken, die mich nach dem Gespräch nicht mehr loslassen: ▪️ "Religion hat in letzter Hinsicht immer die Menschwerdung des Menschen zum Ziel." ▪️ "Wenn ich nur konsumiere, verliere ich meine Fähigkeit, Gesellschaft kollektiv zu gestalten." ▪️ "Wenn ich Dinge erklären kann, verlieren sie ihren Schmerz." Wir reden über den "Absolutismus der Wirklichkeit", über den Unterschied zwischen Kollektiv- und Weltmythos, über das trügerische "Wir gegen die" in Krisenzeiten – und darüber, warum Bildung vielleicht das wichtigste spirituelle Angebot unserer Zeit wäre. Ein Gespräch ohne Dogma. Für alle, die Lust haben, zuzuhören statt zu urteilen oder vorverurteilen  – und warum die Antwort auf viele aktuelle Fragen manchmal überraschend alt ist. Viel Freude beim Reinhören – und wie immer: Feedback, Widerspruch und gleiche oder andere Gedanken sind ausdrücklich willkommen. #BeyondKPI #Weisheitstraditionen #Spiritualität #Philosophie #Sinnsuche #Gesellschaft*mein Dank geht an André Souren - den Menschen im Hintergrund, verantwortlich für Intro & Outro, Musik, Postproduktion

    1 Std. 28 Min.
  4. im Gespräch mit Florian Pegler (Vorstandsmitglied) & Kim Birtel (Gründer) The Social Surf Club e.V.

    14. März

    im Gespräch mit Florian Pegler (Vorstandsmitglied) & Kim Birtel (Gründer) The Social Surf Club e.V.

    Die Folge ist Teil des großen Podcasthon (2.800 Podcasts, 4. Ausgabe), bei dem weltweit in einer Woche wohltätige Projekte ins Rampenlicht gerückt werden und die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.Es geht dabei vor allen Dingen, um Menschen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement im wahrsten Sinne "beyond" gehen - jenseits vom Monetären - es geht vielleicht sogar darum, was uns in unserer Essenz eigentlich als Menschheit ausmacht. Füreinander dasein - auch, wenn das in der aktuellen Weltlage fast schon absurd und paradox klingt. Gleichzeitig ist es vielleicht einfach gerade genau deswegen so wichtig genau jetzt daran zu erinnern.Ich spreche mit Florian, einer der aktuellen Vorstandsmitglieder und mit Kim dem Gründer und der "Source" des legendären The Social Surf Club e.V. in Hamburg. Dabei geht es natürlich auch um Surfen, aber eben nicht nur...sondern um viel mehr. Es geht um Gemeinschaft, intensive Betreuung von Kindern und Jugendlichen, um Raum für echte Begegnung.Und obwohl “Surf-Therapie” mittlerweile ein Wort ist, dass in den Sprachgebrauch des Clubs übernommen wurde, ist es keine Therapie im engen Sinn - zumal sich alle der Verantwortung im Umgang mit diesem Begriff sehr bewusst sind.Florian beschreibt seine eigene Reise zum Surfen, wie für fast alle, die im Club engagiert sind, wie folgt: „Wenn man mit Surfen beginnt, merkt man, dass es einen verändert… Das Meer, die Natur – das Gefühl, an nichts anderes zu denken, Endorphine – das war bei mir der Türöffner für andere Prozesse. Themen wie Nähe und Distanz: Surfen hilft mir, mich mit den eigenen Emotionen auseinanderzusetzen und mich auch Themen zu stellen und anzugehen, die ich im Alltag normalerweise gerne meide und eher verdränge(n) würde.Kim, als Gründer und "Vater" der Idee sagt auch ganz offen, dass die Gründung des Clubs aus dem Impuls heraus kam, Erfahrungen an Kinder weiterzugeben, die es am schwersten haben und das Kinder großzuziehen ist immer ein gesellschaftlicher Gesamtauftrag ist.“Allerdings mit der klaren Erkenntnis, dass es auch ganz viel mit seiner eigenen Geschichte zu tun hat: „Surfen war oder besser ist meine Möglichkeit, mich mit mir selbst zu verbinden. Das Meer hat viele Themen nicht nur aufgewühlt, sondern auch in mir geheilt. Ich glaube, manchmal wissen wir gar nicht, was wir brauchen, bis wir es gefunden haben. - Genau dieses "Finden" war mein Prozess, den ich mit der Idee des Clubs weitergeben möchte." Der Club schafft einen Raum, in dem Kinder sich testen, entfalten – und vor allem wieder Selbstbewusstsein und Perspektive entwickeln können. Das Meer ist eine tolle Lehrmeisterin – wir begleiten die Kids, fragen sie: Wie gehst du mit Angst um?… Selbstbewusstere Kinder fangen an, ihr Leben eigenständig zu gestalten.“ Wir orientieren uns dabei an der afrikanischen Idee vom Leben: Ubuntu – “Ich bin, weil du bist.” Alle sind miteinander verbunden; voneinander lernen, gemeinsam wachsen.Und dabei ist auch ein ganz wichtiger Aspekt klar. Die Herausforderung(en) des Teams und des Clubs als Gruppe und Organisation in der Begleitung wird nicht ausgeblendet, sondern ist Teil des Prozesses, um Entwicklung zu ermöglichen und nicht zu verhindern, was bedeutet: auch als Organisation zu verstehen, dass es ab einer gewissen Größe auch Strukturen und ein gewisses Regelwerk braucht, damit der "Club" Bestand haben kann und eben nicht nur eine "einmalige Welle" bleibt.die zum Teil auch "schmerzhafte" Erkenntnis, dass es ein "Loslassen" braucht, damit aus einer Idee, die zunächst nur von einzelnen Menschen getragen wird - eine Idee wird, die Menschen trägt und auch in der Peripherie anschlussfähig ist - und das mit allen Widerständen, die dabei auftauchen könnenein Schlüssel dafür war und ist, selbst vulnerabel zu sein, die eigene Rolle und die eigenen Grenzen zu zeigenGemeinsame Supervisionen und Reflexion vor und nach den Camps sorgen dabei für tiefe Bindungen und eine Atmosphäre, „in der auch aus Tränen ein Lachen und Lebensfreude werden kann.“Zu guter Letzt - die Kernbotschaft. Surfen, das Meer und das Miteinander im Social Surf Club ermöglichen Kindern wie Erwachsenen, neue Wege, Selbstvertrauen und Umgang mit Herausforderungen zu finden. Das Projekt ist offen, wachsend, und lebt von Menschen, die Gemeinschaft und Veränderung gestalten wollen.Wenn du also Lust hast mitzumachen oder einfach zu unterstützen, dann geh einfach auf https://www.thesocialsurfclub.org/#BeyondKPI #Podcasthon #TheSocialSurfClub #SurfenFürKinder #Kinderstärken #UbuntuSpirit #MentalHealthMatters #SupportCharity

    1 Std. 3 Min.
  5. im Gespräch mit Oliver Hanisch - CEO Campus Founders

    23. Feb.

    im Gespräch mit Oliver Hanisch - CEO Campus Founders

    Vom Silicon Valley nach Heilbronn: Warum das Gras auf der anderen Seite nicht immer grüner ist. Was treibt einen Mann dazu, nach 15 Jahren im Epizentrum der Tech-Welt, den Pazifik gegen den Neckar einzutauschen? In dieser Folge begrüße ich Oliver, CEO der Campus Founders. Wir räumen mit dem, vielleicht vorhandenen, Klischee auf, dass man nur nach Berlin oder München muss, um die Welt zu verändern, und schauen stattdessen auf das „Hidden Champion“-Phänomen Heilbronn. Oliver erklärt, warum er, nach seinem ersten Besuch in Heilbronn, im Flugzeug zurück nach Deutschland wusste: „Das willst du machen!“. Wir tauchen tief ein in die DNA von Ökosystemen und besprechen über... • Die Macht des Präfix „Co“: Warum Ko-Operation, Co-Innovation, Co_Kreation und das Platzenlassen von „Themen- und/oder Fachexperten-Bubbles“ der einzige Weg ist, um im globalen Wettbewerb relevant zu bleiben. • Startups sind Experimente: Warum Unternehmertum keine reine „Bauchgeschichte“ ist, sondern gleichzeitig eine "experimentelle Methode", um Hypothesen zu validieren, die auch auf Zahlen, Daten, Fakten und belastbaren Erfahrungswerten beruht und das im besten Sinne - beyond kpi eben. • Die "blutige Nase": Warum wir in Europa noch mehr Selbst-Bewusst-Sein & Verständnis für „das Durchmischen" von völlig unterschiedlichen Perspektiven & Kontexten brauchen und warum dabei eine blutige Nase manchmal zum Lernprozess dazugehört. „It takes an ecosystem to raise a startup“, sagt Oliver und meint damit nicht nur das neue, über 7.000 m² große Innovationszentrum Campus Founders GRAVITY.  Er will vielmehr daran erinnern, dass echte Innovation oft dort entsteht, wo gerade, in Deutschland als Teil von Europa, der Mittelstand und Startup-Geist aufeinanderprallen und das doch genau darin unser größter Asset liegen könnte oder liegt. Eine Folge für alle, die sich fragen, ob sie den Sprung in das #Unternehmertum mit ihre Idee wagen sollen, und für Manager, die noch mehr verstehen wollen, wie ggf. die immer noch präsenten „Abstoßungsreaktionen“ des Corporate-Immunsystems eine echte Weiterentwicklung auch ihres Geschäftsmodells verhindern kann. Statt „Not invented here“-Mentalität geht´s um steile Lernkurven mit Schlaglöchern, Raum für Fehler, aber auch für Evolution. Denn wie Seneca schon sagte: „Die Kritik der Alten an der Jugend klingt heute wie gestern.“ Und Montessori lässt grüßen: „Wer hilft, wo fördern reicht, bremst.“ #BeyondKPI #CampusFounders #Startups #CoInnovation #HiddenChampions #GermanEngineering #Ecosystem *mein Dank geht an André Souren - den Menschen im Hintergrund, verantwortlich für Intro & Outro, Musik, Postproduktion

    1 Std. 17 Min.
  6. im Gespräch mit Simal Yilmaz aka Schimmy (CEO) & Ercan Kocer (CFO) von gym80

    10. Feb.

    im Gespräch mit Simal Yilmaz aka Schimmy (CEO) & Ercan Kocer (CFO) von gym80

    Vor ein paar Tagen habe ich folgende Frage gestellt: "Was passiert eigentlich, wenn ein ehemaliger Türsteher und gelernter Industriemechaniker und ein ehemaliger Rapper und studierter Ökonom sich entscheiden, ein Unternehmen kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps zu übernehmen?" Chuck Norris würde vermutlich antworten: Alles.   Aber was bedeutet „alles“?  Vielleicht ist es … ....eine Geschichte über 2 Jungs mit Migrationshintergrund, die ein Fest für jede sozialwissenschaftliche Inklusions-Statistik unseres Landes wären und die genau das überhaupt nicht interessiert. Herkunft: Ruhrgebiet, Umfeld: na ja, nennen wir’s mal „ausbaufähig“.  Aber sie haben sich nie festgelegt oder festlegen lassen auf die Umstände oder ihre Umstände, sondern auf die Möglichkeiten und das was geht oder gehen kann – und gearbeitet, vielleicht auch manchmal gezweifelt, aber immer weitergemacht....ein Beispiel für Unternehmertum aus dem echten Leben: Nicht aus Büchern oder ChatGPT, sondern aus dem und im Herzen verstanden. "Können" abzurufen und wertzuschätzen, aber auch zu wissen, dass man bei etwas "Nicht-Können" lieber die Klappe hält und nicht rumlabbert – und dabei nie zu vergessen, dass Unternehmen keine reine Prozessgebilde & Zahlentabellen, sondern in erster Linie Menschen sind - Beyond KPI eben....eine Story über Visionen, oder besser: über das Bild im Kopf und der Glaube daran, denn das akademisierte Wort Vision würden sie so gar nicht verwenden. Über das Verständnis von einer übergeordneten Strategie und einem daraus folgenden Umsetzungsplan - nicht weil sie es gelesen haben, sondern weil es für sie so Sinn macht.....auch eine Geschichte über jemanden, der niemals ein Buch über Leadership gelesen hat – und trotzdem viel vom Führen verstanden hat. Einer, der sein Unternehmen lieber wie ein Wolfsrudel führt: Meist aus der zweiten Reihe begleitend, aber wenn’s brenzlig wird, sofort vorne steht und sich schützend vor sein Team stellt. Man kann das gerade in Zeiten von New Work & Co kritisch sehen – oder einfach respektieren, was es in Sachen Commitment für seine Leute und gegenseitigem Vertrauen bedeutet....eine Geschichte über menschliche Gegensätze nicht widersprüchlich, sondern ergänzend: Einer macht viel aus Bauchgefühl, Intuition, Erfahrung; der andere denkt in Zahlen, Daten, Fakten – versteht aber, dass Zahlen erst im Kontext lebendig werden und gelesen werden müssen. Beyond KPI eben....ein Statement an den (gerade so viel diskutierten) Industriestandort Deutschland: Label -  Made in Germany, mit einer klaren Haltung: Wir stehen für und zu diesem Standort und der Region - dem Pott. Wir stehen zu unserer Herkunft und wollen genau hier mit- und weiterentwickeln – mit allem Für und Wider.Und vielleicht klingt das alles wie eine geile Marketing Story, oder wäre zumindest prädestiniert dafür und vielleicht ist aber die Magie besteht genau darin, dass sie sich nicht instrumentalisieren lassen, noch nicht mal von ihrem eigenen Marketing ;-).Sondern einfach machen und zusammen mit ca. 300 anderen Menschen bei gym80 zu den King of Machines werden, die eben das Herz am rechten Fleck haben. Und die Überzeugung, dass starker Unternehmergeist und -wille nichts mit Klischees zu tun hat, sondern mit Haltung, Ehrlichkeit und Teamwork.   Und by the way....Chuck Norris würde sagen: Sag ich doch - Alles.    #beyondkpi #kingofmachines #Unternehmertum #MacherMentalität #Teamwork #Ruhrgebiet #MadeInGermany #Industrie4.0*mein besonderer Dank geht an André Souren - dem Menschen im Hintergrund, verantwortlich für Intro & Outro, Musik, Postproduktion und Support

    1 Std. 7 Min.
  7. im Gespräch mit Calvin Bartel - Senior Coach (DBVT/IOBC) & Co-Founder selfspace

    20. Jan.

    im Gespräch mit Calvin Bartel - Senior Coach (DBVT/IOBC) & Co-Founder selfspace

    „Angst ist nicht nur älter als die Menschheit – sondern auch mindestens genauso kreativ.“ Mit Calvin spreche über Angst, vielleicht eines der präsentesten Themen, die wir persönlich und als Menschheit in unseren aktuellen Situation(en) und verschiedenen Lebensbereichen gerade so haben. Oder vielleicht würden das Generationen vor uns genauso sagen?!Denn Angst ist nicht nur lähmend, sondern oft auch der versteckte Motor unserer „Erfolgsgeschichten“. Doch was passiert, wenn wir sie nicht mehr nur perfektionieren, sondern neugierig umarmen?Das und mehr "schaue" ich mir mit Calvin in unserem Gespräch etwas genauer an.Ein paar Snippets vorab: 1. Die Maskerade der Angst – Wenn Erfolg aus Angst geboren wird, sprich Angst lähmt nicht nur, sondern ist oft der Motor für Höchstleistung. „Wenn wir als Gesellschaft Erfolg und Effizienz feiern – feiern wir dann nicht oft auch unsere perfektionierte Angstvermeidung?“ Angst versteckt sich gern hinter Machertum oder Leistungswille. Doch wer nur aus Angst funktioniert, tanzt einen endlichen Tanz.2. Angst als Informationsquelle, nicht als Gegner: „Es geht nicht darum, angstfrei zu sein, sondern MIT der Angst den nächsten Schritt zu tun.“ Angst will uns nicht aufhalten – sie will gehört werden. Sie unterscheidet nicht zwischen echter Gefahr und alten Mustern. Führung (im Leben wie im Unternehmen) beginnt dort, wo ich bleibe, statt zu fliehen.3. Angst in Organisationen – Das Schweigen im System. Angst wirkt kollektiv und hat einen viralen Effekt und infiziert die Kommunikation in Teams. Das Phänomen der Pseudo-Klarheit: Wie oft wird in Meetings schnelle Entscheidungskraft demonstriert. Doch ist das ein Zeichen von Stärke oder eher der Versuch, die „emotionale Spannung der Ungewissheit“ loszuwerden? 4. Die Biologie der Angst – Verkörperung statt Verkopfung: Angst ist „LEIBhaftig und nicht HIRNhaftig“ .„Der Körper ist das Archiv unverarbeiteter Angst.“ Deswegen ist reine mentale Dauer-Analyse meist nicht so hilfreich: Erst wenn wir unsere Angst auch körperlich spüren und benennen, können wir sie in echte Intuition verwandeln. Hierbei geht es um Resonanz statt Analyse: Angst braucht ein „Gegenüber“, das nicht vor ihr erschrickt. Somit kann keine KI oder ein Selbsthilfebuch jemals die Co-Regulation ersetzen, die durch ein präsentes Gegenüber entsteht. Kleine gedankliche Fingerübung:Mach heute Abend eine kleine Inventur: In welcher Entscheidung steuert dich gerade die Angst? Was passiert, wenn du sie als Stimme am Tisch mitreden lässt, statt sie rauszuwerfen?#BeyondKPI #AngstVerstehen #MutZurAngst #MentalHealth #Selbstreflexion #Persönlichkeitsentwicklung

    1 Std. 11 Min.
  8. im Gespräch mit Dr. Nicolas Lutz - Co-Founder von Zappes Broi & Kölsche Koks

    18.11.2025

    im Gespräch mit Dr. Nicolas Lutz - Co-Founder von Zappes Broi & Kölsche Koks

    Der Moment, als aus "zwei Kumpels mit latenter Corona-Langeweile" ein oder sogar zwei echte Unternehme(r)n wurden... Manchmal oder vielleicht sogar häufiger als man denkt, entstehen die besten Geschäftsideen nicht am Whiteboard, sondern beim Bier. Oder besser: beim Fehlen desselben. Nico saß 2020 im Homeoffice für einen recht großen Autobauer in München und sein Kompagnon wollte Brauhaustouren in München starten – die dann natürlich nicht stattfinden durften. Somit stand die Frage im Raum: "Was können wir machen, außer abends nur Bier zu trinken?" Die Antwort: Selbst brauen. Erst als Experiment, dann als Passion, heute als zwei erfolgreiche Unternehmen. Was mich an dieser Story kurios erscheint? Statt viel Zeit in Business Cases zu stecken, lieber Community Building und der Mut, in einem der härtesten Märkte Deutschlands – dem Biermarkt – anzutreten. Und dann noch mit einem Pils. In Köln. Das Geheimnis? Sie haben aus der Zielgruppe für die Zielgruppe gebaut. Kostenlose Radausfahrten, Sport-Community, Events – alles "gratis, aber nicht umsonst". Ein erster neuralgischer Punkt kam nach 6 Monaten: All-in oder Liebhaberei? Nico und sein Mitgründer wählten All-in und somit kündigte er seinen sicheren Konzern-Job. Heute führt er zwei Unternehmen: Zappes Broi (das regionale Bier-Community-Projekt) und Kölsche Koks (das ist tatsächlich ein Espresso-Martini als Shot – für alle, die sich gefragt haben). Die Learnings, die hängen bleiben: → Manchmal ist "keine Strategie" die beste Strategie → Community entsteht durch echte Verbindung, nicht durch Marketing-Buzzwords→ In gesättigten Märkten gewinnt nur, wer radikal anders ist → Klarheit in Komplexität "rules" – immer #BeyondKPI  #Gründergeist #Bierkultur #ZappesBroi #KölscheKoks #Community #StartupLife #Unternehmertum  #Authentizität

    1 Std. 9 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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beyondkpi – die AHA’s & HÄH’s des Lebens Hey, ich bin Stefan – und ich nehme dich mit auf eine Reise jenseits von Zahlen, Zielen und dem, was vermeintlich so logisch scheint. beyondkpi ist eine Metapher denn….klar, KPIs sind wichtig und integraler Teil unserer KI-Welt, deswegen geht es hier auch ganz explizit nicht um kpi-bashing.  Der Podcast für alle, die spüren, dass es da noch mehr gibt. Mehr Tiefe. Mehr Fragen als Antworten. Mehr Sinn, auch wenn’s nicht immer logisch ist. Gemeinsam mit meinen Gästen gehe ich auf Entdeckungsreise – offen, co-kreativ, neugierig. Wir sprechen über diese AHA- und HÄH-Momente, die sich meist ja erst im Rückblick entfalten. Erfahrungen, die man nicht sofort greifen kann, die aber berühren, bewegen und verändern und nicht selten die Initialzündung sind für Großes, ob im unternehmerischen Kontext oder dem Leben an sich. Es geht nicht darum, Recht zu haben – sondern darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ohne Schubladen, ohne Dogmen. Einfach echt. Ob aus Business, Sport, Gesundheit oder Leben – wir schauen dahin, wo Erkenntnisse entstehen. Zwischen den Zeilen. Jenseits des Offensichtlichen. Und manchmal genau da, wo du’s nicht erwartet hättest. Wenn du Lust hast auf neue Perspektiven, echte Gespräche und kleine große Aha-Momente – dann bist du hier genau richtig. Hör rein, fühl dich eingeladen – ich freu mich auf dich. Dein Stefan

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