Bibel-Impuls zum Gespräch

o.h.

Einleitung und Gesprächsfragen zu einem Bibeltext

  1. 30. APR.

    Römer 13 _Ordnungen und dein Platz darin

    Ordnungen denen du unterworfen bist: Staat/Macht/Herrschaft V.5: „Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der Strafe wegen, sondern auch des Gewissens wegen.“→ Inwieweit ist Einordnung/Unterordnung in bestehende Ordnungen für dich mehr als „notwendiges Übel“ sondern in einem tieferen (ethischen, menschlichen, philosophischen) Sinn „gut für dich“? → Wünschst du dir mehr Autoritäten in deinem Leben, die dir sagen, wo es lang geht, oder weniger? (Und wie exakt wünschst du sie dir in einem Fall, wenn sie etwas durchsetzen, dass Du gar nicht wirklich gewollt hättest, das aber jetzt eben so beschlossen wurde?)  Ordnung, die du mit anderen gemeinsam verantwortest: Augenhöhe-Verhältnis zu Mitmenschen V.10: „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.“→ Wie konkret wird das in deinem Leben und in deiner Gemeinde? Wieviel Raum nimmt diese Aussage im praktischen Umgang miteinander ein?  Ordnungen, die du dir selber setzt: Motivation, VerantwortungsgefühlV.13-14: „Lasst uns anständig/korrekt leben (wörtl. 'wandeln') wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht; sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und betreibt die Fürsorge für das Fleisch nicht hin zu den Begierden.“ → Sind die Maßstäbe für ein „anständiges/korrektes Leben“ in unserer heutigen Kultur eher „streng“ oder eher „lässig“ - und bezüglich welcher Forderungen genau? Wie sieht das im Vergleich zu anderen Kulturen (heute oder früher) aus?  → Was verursacht eigentlich, ob ein Mensch sich der Disziplin von Anstand/Korrektheit unterzieht oder sie unberührt ignoriert? → Was macht dir Freude daran (bzw. worin liegt deine Motivation), selber nach einem anständigen/korrekten Leben zu streben?

    31 Min.
  2. 30. MÄRZ

    Römer 9-11 Gottesgerechtigkeit und Bundestreue

    9,6: " nicht dass Gottes Wort hinfällig ist."  11,29: "Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen" -> Woran merkst Du eigentlich persönlich (unabhängig von einer Israel-Thematik), dass Gottes Treue zu seinen Versprechen unbedingt verlässlich ist?  -> Welche Bedeutung hat diese Zuverlässigkeit Gottes für dich? Könnte die Verlässlichkeit von Gottes Erwählung für dich (bzw in deiner Gemeinde/Gruppierung) überhaupt tatsächlich infrage stehen?  9,20: "Ja, Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst gegen Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht?" -> Inwieweit ist dir plausibel und akzeptabel, dass Gottes Pläne für uns nicht wirklich hinterfragbar und erklärbar sind?  -> Und inwieweit lässt dich das unzufrieden oder ist sogar im Glauben ein Problem für dich? Wieso ist es für Paulus anscheinend kein Problem? 11,1: "Hat Gott sein Volk verstoßen? Auf keinen Fall." -> Inwiefern nimmst du Gottes Bundestreue an Israel heute wahr? Inwiefern eher nicht?  -> Was wäre für dich heute eigentlich anders, wenn Gott sein Volk des Alten Bundes doch abgelöst hätte durch das Volk des neuen Bundes? (spekualitv: Und was wäre für die Juden heute anders, wenn Gott sie nicht mehr als sein Volk betrachten würde?)  11,15: "Denn wenn ihr Verwerfen die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anderes sein als Leben aus den Toten?" -> Was denkst du: Wird letztendlich eine Zeit kommen, in der der Großteil aller Juden an Jesus glaubt?  -> Würde das irgendwelche Auswirkungen auf den Rest der Menschheit haben? 11,28: "... aber hinsichtlich der Erwählung sind die Geliebte um der Väter willen" -> Inwiefern hat das heute existierende jüdische Volk für dich indeinem christlichen Glauben Bedeutung? Und Inwiefern nicht?

    57 Min.

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