Blanker Horror

Heinz Christian Frickenschmidt

Dein Kanal für Geheimnisvolle Geschichten, mysteriöse Ereignisse, das Dunkle und Makabre. Geistergeschichten,  Desaster, Tragödien, Vermisste Menschen, Kriminalfälle und vieles mehr.

  1. vor 5 Tagen

    Das Haus der Toten: Das jahrtausendealte Geheimnis der Moura

    Am Rand einer Quelle, in der kürzesten Nacht des Jahres, sitzt eine Frau von unwirklicher Schönheit und kämmt ihr goldenes Haar. Sie bietet dir einen Schatz – für einen einzigen Kuss ohne Angst. Fast niemand besteht diese Probe. Die Moura Encantada ist eine der bekanntesten Gestalten der portugiesischen und galicischen Volkssage – und zugleich eine der am meisten missverstandenen. In dieser Folge folgen wir ihr von der Quelle bis in echte, aufgegrabene Gräber und entdecken, dass ihr Name eine ganz andere Geschichte erzählt als die von der maurischen Prinzessin: eine Geschichte über die Toten, über das Umbenennen der Besiegten – und darüber, warum manche Grenzen nicht überschritten werden dürfen. 📚 QUELLEN & WEITERFÜHRENDE LITERATUR • José Leite de Vasconcelos, Tradições Populares de Portugal (1882) – Grundwerk der portugiesischen Ethnografie; liefert die klassische Definition der Moura als Wesen in „Belagerungszustand" und die Vermutung einer Verschmelzung mit älteren Quell- und Naturgottheiten. • José Leite de Vasconcelos, Etnografia Portuguesa (posthum 1933–1988) – vielbändiges Standardwerk; ordnet die Moura in den weiteren Kontext des Volksglaubens ein. • Zófimo Consiglieri Pedroso, Contribuições para uma Mitologia Popular Portuguesa (1882) – bezeichnet die Mouras als „weibliche Wassergeister". • Teófilo Braga, Contos Tradicionais do Povo Português (1883) – frühe Sammlung der Erzählstoffe, u. a. Varianten der Entzauberungssagen. • Alexandre Herculano, Lendas e Narrativas (1851) – literarische Bearbeitung der Reconquista-Legende von der maurischen Prinzessin. • Francisco Martins Sarmento – Ausgrabungen der Citânia de Briteiros (ab 1875); nutzte Moura-Sagen und -Flurnamen als Hinweis auf lusitanische und keltiberische Fundstätten. • Isidoro Millán – philologische Herleitung von Mouro/Moura aus der keltischen Wurzel mrvos („der/die Tote"), verwandt mit lat. mortuus. • Isabel Cardigos, The Enchanted Calendar of the Mouras Encantadas – Deutung der Schlangenfrau als der „unverfügbaren" Frau und Analyse, warum die Erlösung strukturell scheitern muss. Anmerkung: Volkssagen existieren in unzähligen regionalen Varianten. Dieses Video gibt die verbreitetsten Motive wieder.

    Das Haus der Toten: Das jahrtausendealte Geheimnis der Moura
  2. 31. Juli

    Er trug glühendes Eisen, um seine Unschuld zu beweisen – Bingen 858. Der erste Poltergeist-Fall?

    Im Jahr 858 verzeichnen die Fuldaer Annalen – eine der wichtigsten Geschichtsquellen des ostfränkischen Reiches – einen Vorfall, der zwischen Wikingerüberfällen und Kometenerscheinungen völlig aus dem Rahmen fällt: In einem Gutshof bei Bingen am Rhein warf ein „böser Geist" drei Jahre lang Steine, hämmerte gegen Wände, verriet Diebstähle, deckte eine Affäre des Dorfpriesters auf, trieb einen unschuldigen Mann mit seiner Familie aufs offene Feld und brannte am Ende fast die gesamte Siedlung nieder. Der aus Mainz entsandte Exorzismus scheiterte. In dieser Folge gehen wir Schritt für Schritt durch die Quelle, schauen uns an, wer sie geschrieben hat und warum, klären den Rechtsvorgang des Gottesurteils mit glühendem Eisen, und stellen vier Lesarten nebeneinander – von der schlichten Menschenhand über serielle Brandstiftung bis zu der Frage, wie viel davon erst am Schreibpult in Fulda entstanden ist. Aufgelöst wird nichts. Aber alles, was wir wirklich wissen, liegt am Ende auf dem Tisch. QUELLEN & LESELISTE Primärquelle Annales Fuldenses (Fuldaer Annalen), Eintrag zum Jahr 858Lateinische Edition: Friedrich Kurze (Hrsg.), Annales Fuldenses sive Annales regni Francorum orientalis, Monumenta Germaniae Historica, Hannover 1891Englische Übersetzung mit Kommentar: Timothy Reuter, The Annals of Fulda (Ninth-Century Histories, Bd. 2), Manchester University Press Zum Autor und zum Kloster Fulda Rudolf von Fulda: Vita Leobae (836) und Miracula sanctorum in Fuldenses ecclesias translatorum (ca. 843–847), ediert von Georg Waitz, MGH SS 15/1, 1887Gangolf Schrimpf (Hrsg.), Kloster Fulda in der Welt der Karolinger und Ottonen (Fuldaer Studien 7), Frankfurt am Main 1996 Region und Gesellschaft Matthew Innes, State and Society in the Early Middle Ages: The Middle Rhine Valley 400–1000, Cambridge University Press 2000Gottesurteil / Eisenprobe Robert Bartlett, Trial by Fire and Water: The Medieval Judicial Ordeal, Oxford 1986 Gespenster- und Dämonenglaube im Mittelalter Claude Lecouteux, Geschichte der Gespenster und Wiedergänger im Mittelalter, Böhlau, Köln 1987Jean-Claude Schmitt, Die Wiederkehr der Toten. Geistergeschichten im Mittelalter (frz. Original 1994) Wortgeschichte Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch, Eintrag „Poltergeist"Erasmus Alberus, Novum dictionarii genus, 1540Rationalistische Einordnung und moderne Fälle Herbert Schäfer, Poltergeister und Professoren. Über den Zustand der Parapsychologie, Bremen 1994F. Karger / G. Zicha, „Physikalische Untersuchung des Spukfalls in Rosenheim 1967", in: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 11 (1968), S. 113–131 Zur Ergotismus-Debatte Alessandra Foscati, Saint Anthony's Fire from Antiquity to the Eighteenth Century, Amsterdam University Press 2020Annales Xantenses (Annalen von Xanten), Eintrag zum Jahr 857 ----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Musik: ArtlistAuthor: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

    Er trug glühendes Eisen, um seine Unschuld zu beweisen – Bingen 858. Der erste Poltergeist-Fall?
  3. 24. Juli

    Warum Vorarlberg jedes Jahr eine Hexe sprengt (und was das mit Rom zu tun hat) - Funkenbrennen

    Jedes Jahr am ersten Wochenende nach Aschermittwoch werden in Vorarlberg dreißig Meter hohe Holztürme errichtet — und mitsamt einer sprengstoffgefüllten Hexenpuppe angezündet. Der Brauch heißt „Funken", gehört zum UNESCO-Kulturerbe, und die gängige Erklärung lautet: uraltes Heidentum, Vertreibung der Winterdämonen. Aber stimmt das? In dieser Folge gehe ich einem Zuschauervorschlag nach und entdecke eine Geschichte, die viel überraschender ist als jeder Mythos. Das Feuer reicht möglicherweise bis in die römische Antike zurück — zu den Vestalinnen und dem heiligen Feuer, das am 1. März, dem alten römischen Neujahr, neu entzündet wurde. Die Hexe hingegen ist kaum 200 Jahre alt: eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, inspiriert von den Brüdern Grimm, um einem sterbenden Brauch neues Leben einzuhauchen. Und sie steht in scharfem Kontrast zu den echten Hexenverfolgungen in Vorarlberg, bei denen über 120 Menschen — neunzig Prozent davon Frauen — hingerichtet wurden. Eine Folge über Feuer, Mythen, politische Identität und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, eine Geschichte zu erzählen. Quellen & weiterführende Literatur:— Manfred Tschaikner: „Damit das Böse ausgerottet werde." Hexenverfolgungen in Vorarlberg im 16. und 17. Jahrhundert. Bregenz, 1992.— Manfred Tschaikner: „Die Lust, Hexen zu verbrennen. Bemerkungen zur Brauchtumspflege." In: Der Bludenzer, 1996.— Manfred Tschaikner: „Wohin mit den Funkenhexen? Ansichten zu einem umstrittenen Brauchtum." In: Vorarlberger Nachrichten, 3./4. Februar 2024.— Manfred Tschaikner: „Von der Fasnachtsschlacht zur Hexenverbrennung." Vortrag, Vorarlberg Museum.— Reinhard Johler: Die Formierung eines Brauches. Der Funken- und Holepfannsonntag. Studien aus Vorarlberg, Liechtenstein, Tirol, Südtirol und dem Trentino. Wien, 2000.— Matthias Zender: Die Termine der Jahresfeuer in Europa. Erläuterungen zur Verbreitungskarte. Göttingen, 1980.— Franz Josef Fischer: Der Funken- und Küachlesonntag in Vorarlberg und Liechtenstein. Verlag der Heimat, 1921.— Hermann Bausinger: Zur Kritik der Folklorismuskritik, 1969.

    Warum Vorarlberg jedes Jahr eine Hexe sprengt (und was das mit Rom zu tun hat) - Funkenbrennen
  4. 21. Juli

    Die Bruxa – Das Monster, das tausend Namen hat (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 4/4)

    Das große Finale unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" führt uns weg von den slawischen Wäldern – in den Süden, nach Portugal, Spanien und Galicien. Dort wartet die Bruxa: im Spiel eine wunderschöne, tödliche Vampirin, im echten Volksglauben eine kindsmordende Nachthexe, die sich in einen Vogel verwandelt und durch jede Ritze kommt.Wir folgen ihrer Spur zurück bis ins alte Rom – zur strix bei Ovid – und schließen damit den Kreis zur Striga aus Teil 2: Denn Bruxa und Strzyga sind in Wahrheit dasselbe uralte Wesen. Wir besuchen die baskischen Hexenprozesse von Zugarramurdi, treffen den Inquisitor Salazar Frías, der die spanischen Hexenverbrennungen beendete – und fragen ein letztes Mal: Wer erzählt eine Geschichte, und warum? 📖 Weiterführende Quellen & Literatur: • Andrzej Sapkowski: „Ein Körnchen Wahrheit" (Ziarno prawdy, 1989; in „Der letzte Wunsch") • Oswald Crawfurd: Portugal, Old and New (1880) – Bruxa-Folklore Nordportugals • José Leite de Vasconcelos: Tradições Populares de Portugal (1882 ff.) • Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix • Daniel Ogden: The Strix-Witch (Cambridge University Press, 2021) • Carmelo Lisón Tolosana: Brujería, estructura social y simbolismo en Galicia (1979) • Julio Caro Baroja: Las brujas y su mundo (1961) • Gustav Henningsen: The Witches' Advocate – Basque Witchcraft and the Spanish Inquisition (1980) • Carlo Ginzburg: Die Benandanti (1966) & Hexensabbat / Ecstasies (1989) • José Miguel de Barandiarán: Diccionario de mitología vasca • Aurelio de Llano: Del folklore asturiano (1922) – die guaxa #Bruxa #TheWitcher #Witcher3 #BloodAndWine #Vampir #Hexe #IberischeMythologie #Folklore #Zugarramurdi #strix #BlankerHorrorHinweis: Diese Folge berührt historische Hexenverfolgung, Kindstod und Gewalt an Frauen. Passt gut auf euch auf. ----Kanalmitglied bei Youtube werden:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Musik: Yotam Agam - Creativity Theta, Master Minded - Breath DeepAuthor: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

    Die Bruxa – Das Monster, das tausend Namen hat (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 4/4)
  5. 10. Juli

    Leszy: Der Herr des Waldes fordert Respekt! (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 3/4)

    Er ist eine der ikonischsten Kreaturen aus „The Witcher 3": der Leshen, ein gewaltiger Waldschrecken mit Hirschschädel und Geweih. Doch in Teil 3 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf: Dieses Gesicht ist zum großen Teil frei erfunden – eine moderne „invented tradition". Wir graben den echten Leszy aus: den Herrn und Hirten des Waldes, weder gut noch böse, der Wanderer in die Irre führt, mit Hirten und Jägern Pakte schließt und die Gier bestraft. Wir folgen dem berühmten „Verleiten"-Motiv bis zu einer echten wissenschaftlichen Studie über das Im-Kreis-Gehen (Souman et al., Current Biology, 2009), erleben, wie das Christentum aus dem Hüter einen gehörnten Teufel machte – und fragen am Ende, warum wir uns dieses Waldmonster heute zurückholen.📖 Weiterführende Quellen & Literatur: • Tomasz Z. Majkowski, Magdalena Kozyra & Aleksandra Prokopek: „The Invention of Leshy", in: Games and Culture (2025) • Alexander Afanasjew: Poetische Anschauungen der Slawen über die Natur (1865–1869) • Sergei Maksimow: Nečistaja, nevedomaja i krestnaja sila (1903) • Dmitri Zelenin: Očerki russkoj mifologii (1916) • Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1939) • Aleksander Gieysztor: Mitologia Słowian (1982) • Linda J. Ivanits: Russian Folk Belief (1989) • W. F. Ryan: The Bathhouse at Midnight (1999) • Jan L. Souman et al.: „Walking Straight into Circles", in: Current Biology 19 (2009) • Vic Tandy & Tony Lawrence: „The Ghost in the Machine", in: Journal of the SPR (1998) – Infraschall ----Kanalmitglied bei Youtube werden und den Kanal unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

  6. 3. Juli

    Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4)

    Es ist das allererste Monster der Witcher-Saga – und Geralts Geburtsstunde als Held: die Striga, eine verfluchte Prinzessin, die nachts aus ihrer Gruft steigt. In Teil 2 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf, woher dieses Wesen wirklich stammt. Wir folgen der Spur von Andrzej Sapkowskis Debüt (1986) zurück zu Roman Zmorskis Märchen „Strzyga" (1852) – samt Plagiatsvorwurf –, von dort über den römischen Eulendämon strix bei Ovid bis zum verstörenden Volksglauben von den zwei Seelen, zwei Herzen und zwei Reihen Zähnen. Wir öffnen die „Vampirgräber" von Drawsko und Pień, hören das literarische Echo in Gogols „Wij" – und fragen am Ende, wer das wahre Monster war. 📖 Weiterführende Quellen & Literatur: • Roman Zmorski: „Strzyga", in: Podania i baśni ludu w Mazowszu (1852) • Andrzej Sapkowski: „Wiedźmin" (in: Fantastyka, 1986; gesammelt in „Der letzte Wunsch") • Magdalena Roszczynialska: „Nowa baśń: 'Strzyga' Romana Zmorskiego i 'Wiedźmin' Andrzeja Sapkowskiego" (2003) • Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix und der Knabe Proca • Aleksander Brückner: Mitologia słowiańska i polska (Etymologie strix → strzyga) • Szymon Gonet: „Strzygonie", in: Lud, Bd. 3 (1897) • Henryk Biegeleisen: Śmierć w obrzędach, zwyczajach i wierzeniach ludu polskiego (1930) • Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1934) • Jarosław Kolczyński: „Jeszcze raz o upiorze (wampirze) i strzygoni (strzydze)", in: Etnografia Polska 47 (2003) • Gregoricka, Betsinger, Scott & Polcyn: „Apotropaic Practices and the Undead", in: PLOS ONE (2014) – Friedhof Drawsko • Prof. Dariusz Poliński, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń – Ausgrabung Pień / „Zosia" (2022/2023) • Nikolai Gogol: „Wij" (1835) • Paul Barber: Vampires, Burial, and Death (Yale University Press, 1988) Hinweis: Diese Folge behandelt historischen Volksglauben rund um Tod und Bestattung. Wenn euch solche Themen gerade nahegehen, überspringt diese Folge bitte.----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

    Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4)
  7. 26. Juni

    Mythos Mittagsfrau. Erzähle weiter und lebe! (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 1/4)

    Geralt nennt sie „Noonwraith". Die Polen nennen sie Południca. Und in der Lausitz fürchtete man sie als Mittagsfrau – mit Sichel in der Hand. In Teil 1 unserer neuen vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" graben wir aus, woher das tödlichste Gespenst der slawischen Sagenwelt wirklich kommt: ein Dämon, der nicht in der Nacht erscheint, sondern im gnadenlosen Licht der Mittagsstunde.Wir folgen ihr vom Witcher-Vertrag „Die Weiße Frau" über die sorbischen Sagen der Lausitz und den biblischen „Mittagsdämon" bis zu Dvořáks schauriger Tondichtung – und fragen am Ende, was CD Projekt Red am alten Mythos verändert hat. Und warum. 📖 Weiterführende Quellen & Literatur: Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die Mittagsfrau. Připolniza" Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst" Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche (Graz 1880) Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt zu Tode" Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und Antwort" Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der Slawen) Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice" Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896) Forschung des Sorbischen Instituts / Serbski institut zur Mittagsfrau Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum" ---- Kanalmitglied werden:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join -----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

    Mythos Mittagsfrau. Erzähle weiter und lebe! (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 1/4)
4,6
von 5
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