Nicht nur der erste Filmpodcast, nein, der erste Podcast überhaupt, den meine damals noch pubertären Ohren zu hören bekommen haben, und auch wenn es mittlerweile deutlich professionellere (Film-) Podcasts gibt, so haben die Celluleute doch immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.
Die mehr oder weniger konstante Stammbesetzung, bestehend aus Carsten, Khalil, Memo und Philipp, ist, oder besser gesagt war, einfach so schön vielseitig und gerade deswegen wahnsinnig unterhaltsam.
Philipp als Moderator hat die Jungs hervorragend unter Kontrolle und leitet souverän (und manchmal ziemlich albern) durch jede Folge, Khalil gehört zu der aussterbenden Rasse der Nerds, die Dir noch wirklich was beibringen können. Dazu der extreme Dialekt, welcher mir alleine aufgrund meiner Familie, die ebenfalls aus dem Schwabenländle kommt, schon sympathisch ist. Memo alias Viktor Pop, der Intellektuelle der Runde, mit Vorliebe für Asia-Kino und Arthaus. Sehr wortgewandt und manchmal auch ein wenig abgehoben, seine Beiträge sind aber immer gehaltvoll und wohlformuliert.
Und schließlich Carsten. Der, zumindest für mich, sympathischste der Truppe. Carsten ist mit seiner simplen Art so unfassbar authentisch und irgendwie die gute Seele des Podcasts. Außerdem ist er - womit alle Sparten abgedeckt wären - fürs Blockbuster/Mainstream-Kino zuständig.
Auch wenn sich mit der Zeit alles ein wenig verändert hat, so bin ich doch sehr dankbar für die vielen Jahre der guten Unterhaltung und hoffe, dieser Podcast bleibt, in welcher Form auch immer, weiterhin bestehen.
Gerade die momentane Konstellation aus Carsten und Phillip gefällt mir sehr gut. Die beiden harmonieren (zu zweit) hervorragend miteinander und bleiben uns hoffentlich noch eine ganze Weile erhalten.