44 Folgen

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und seinem Freund Anselm Cybinski geht weiter! Nach dem großen Erfolg von "32 x Beethoven" dreht sich die neue Staffel um Igors Lieblingsform: Die Variation. Bachs Goldberg-Variationen sind der Ausgangspunkt, Beethovens Diabelli-Variationen das Herzstück. Variationen sind bunt. Und sie sind vielfältig: Alles wird anders in dieser musikalischen Verwandlungskunst. Igor Levit erlebt Variationen wie Reiseliteratur: "Es sind Berichte von Wegen, die von A nach B führen. Aber auch von Menschen, die als Person X aufbrechen und als Person Y ankommen." Über Mozart, Mendelssohn, Liszt, Schumann, Brahms und Reger geht die Reise bis zu Frederic Rzewskis "The poeple united". Wie ist die Musik gemacht? Was tun die Hände? Was hat das Leben der Komponisten damit zu tun? Was ist Igors persönliche Geschichte mit den Stücken? Und was gibt uns die Musik für unser Leben? Immer spontan, mit Spaß und mit Plan machen sich Igor und Anselm auf den Weg. Ein wilder Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen: Musik-Wissen als Hörgenuss, vermittelt von einem Künstler, der nicht nur redet, sondern auch spielt. Und das gern gleichzeitig.

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und Anselm Cybinski Bayerischer Rundfunk

    • Musik
    • 4,8 • 565 Bewertungen

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und seinem Freund Anselm Cybinski geht weiter! Nach dem großen Erfolg von "32 x Beethoven" dreht sich die neue Staffel um Igors Lieblingsform: Die Variation. Bachs Goldberg-Variationen sind der Ausgangspunkt, Beethovens Diabelli-Variationen das Herzstück. Variationen sind bunt. Und sie sind vielfältig: Alles wird anders in dieser musikalischen Verwandlungskunst. Igor Levit erlebt Variationen wie Reiseliteratur: "Es sind Berichte von Wegen, die von A nach B führen. Aber auch von Menschen, die als Person X aufbrechen und als Person Y ankommen." Über Mozart, Mendelssohn, Liszt, Schumann, Brahms und Reger geht die Reise bis zu Frederic Rzewskis "The poeple united". Wie ist die Musik gemacht? Was tun die Hände? Was hat das Leben der Komponisten damit zu tun? Was ist Igors persönliche Geschichte mit den Stücken? Und was gibt uns die Musik für unser Leben? Immer spontan, mit Spaß und mit Plan machen sich Igor und Anselm auf den Weg. Ein wilder Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen: Musik-Wissen als Hörgenuss, vermittelt von einem Künstler, der nicht nur redet, sondern auch spielt. Und das gern gleichzeitig.

    Unendlich viele Bilder prasseln auf dich ein: Beethovens "Diabelli-Variationen", Teil 1 (10/17)

    Unendlich viele Bilder prasseln auf dich ein: Beethovens "Diabelli-Variationen", Teil 1 (10/17)

    Als Igor Levit 15 war, sagte sein damaliger Lehrer Karlheinz Kämmerling: "Ich glaube, das wird Ihr Stück." Er hat recht behalten. Kaum ein anderes Werk hat Igor häufiger gespielt, und kein anderes weckt konstant so viel Neugier und Entdeckerfreude. Aus einem denkbar simplen Thema (einem etwas läppischen Walzer von Anton Diabelli) holt Beethoven ein Maximum an Ideen heraus. Bizarr, berührend, humorvoll. 33 Veränderungen, 33 kontrastierende Charaktere. Voller Überraschungen, Pathos, Gags, Schocks, großer Gefühle und vor allem: voller Spaß. Und weil sie das Herzstück dieser Staffel sind, geht es in der nächsten Folge gleich nochmal um die Diabelli-Variationen!

    • 40 Min.
    Die Welt ist nicht genug: Ronald Stevensons "Passacaglia on DSCH" (9/17)

    Die Welt ist nicht genug: Ronald Stevensons "Passacaglia on DSCH" (9/17)

    Kommt Ihr mit? Ronald Stevenson (1928 - 2015) war ein schottischer Komponist und Pianist. Seine "Passacaglia on DSCH" au dem Jahr 1962 ist eine 80-minütige Weltreise, eine pianistische Totalverausgabung und ein hypnotischer Trip: Ununterbrochen erklingen im Bass die vier Töne D-S-C-H, die Initialen von Dmitrij Schostakowitsch. Stevenson liebte Schostakowitsch. Und Igor liebt dieses mit nichts zu vergleichende Stück.

    • 39 Min.
    Das kann nur Mendelssohn: Die "Variations sérieuses" op. 54 sind sein bestes Stück für Klavier solo (8/17)

    Das kann nur Mendelssohn: Die "Variations sérieuses" op. 54 sind sein bestes Stück für Klavier solo (8/17)

    Und das finden nicht nur Igor und Anselm: 11 Minuten maximal verdichtete Musik, die unwiderstehliche Sogwirkung hat. Musik, die im Flug vorbeirauscht und eigentlich zu kurz ist: Viele Variationen würde man am liebsten gleich nochmal hören. Musik, die einem gibt, sagt Igor: Ein paar Takte Mendelssohn - und aller Zynismus, der einen in diesen Tagen überkommen könnte, ist wie weggeblasen.

    • 29 Min.
    Die Verhältnisse zum Tanzen bringen: Beethovens "Eroica-Variationen" (7/17)

    Die Verhältnisse zum Tanzen bringen: Beethovens "Eroica-Variationen" (7/17)

    Ein ziemlich harmloser Tanz aus seinem Ballett "Die Geschöpfe des Prometheus" wird für Beethoven zum kreativen Spielfeld. Kein Stein bleibt auf dem anderen, Beethoven probt die revolutionäre Umgestaltung: Auch scheinbar festgefügte Strukturen lassen sich auf die erstaunlichste Weise verwandeln. Erst später verwendete Beethoven dieselbe Musik auch für das Finale seiner 3. Symphonie, der Eroica. Igor und Anselm werfen natürlich auch einen Blick auf die Symphonie.

    • 32 Min.
    Was ist schon normal: In den Variationen op. 34 dreht Beethoven am Tonarten-Rad (6/17)

    Was ist schon normal: In den Variationen op. 34 dreht Beethoven am Tonarten-Rad (6/17)

    Selbst in den wilden Diabelli-Variationen bleibt Beethoven fast immer in der Grundtonart. Daran kann man ermessen, wie buchstäblich ver-rückt sein op. 34 ist: "Sechs Variationen über ein eigenes Thema". Jede Variation rutscht in eine himmelweit entfernte Tonart - und so ändert sich jedes Mal schlagartig das musikalische Klima. Ein charmantes, auf fast beiläufige Weise revolutionäres Meisterwerk, das Großes ankündigt: Beethoven wird aus der Variationen-Form noch ein Maximum an Überraschungen herausholen.

    • 21 Min.
    Teamwork: In "Hexaméron" wetteifern Liszt, Chopin, Czerny und Kollegen um die aufregendste Variation (5/17)

    Teamwork: In "Hexaméron" wetteifern Liszt, Chopin, Czerny und Kollegen um die aufregendste Variation (5/17)

    Es war ein Benefizprojekt: Die sechs angesagtesten Starpianisten in Paris sollten je eine Variation über eine patriotische Opernmelodie von Vincenzo Bellini schreiben. Franz Liszt war Ideengeber und Redakteur. Viel irre schwieriges Virtuosenfutter, das Igor fluchen und Anselm grinsen lässt, dabei aber auch sehr viel Spaß und einige atemberaubende Momente: das Gemeinschaftswerk "Héxameron" ist ein lohnender Geheimtipp! Und: Hier könnt Ihr Igor mal Chopin spielen hören :) DIE Gelegenheit!

    • 53 Min.

Kundenrezensionen

4,8 von 5
565 Bewertungen

565 Bewertungen

AndDiw ,

Vielen Dank!!!

Für mich ist es ein Genuss den Podcast zu hören und an eurem unendlichen Wissen und Können teilhaben zu dürfen.
Ich höre seitdem Klaviermusik mit ganz anderen Ohren und habe das Gefühl viel tiefer in die Stücke einzutauchen zu können.

Bitte setzt diese Serie fort.

jasager123 ,

ich bin ein Musikidiot

Ich lieeebe diesen Poddi! Vielen Dank Igor….

ceicke ,

Schade!

Ich komme erst in der zweiten Season dazu. Leider fühlt es sich so an, als würde man neben zwei Experten sitzen, die sich mit sehr wenig Fachwörtern austauschen - und sich dabei leider zu oft ins Wort fallen. Es kommt kein Gesprächs-Flow auf bei dem auch Grundlagen erklärt werden. Schade! Als Klavierspieler hatte ich mit sehr viel Motivation angefangen, aber ich fühle mich leider gar nicht angesprochen.

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