52 Folgen

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und seinem Freund Anselm Cybinski geht weiter! Nach dem großen Erfolg von "32 x Beethoven" dreht sich die neue Staffel um Igors Lieblingsform: Die Variation. Bachs Goldberg-Variationen sind der Ausgangspunkt, Beethovens Diabelli-Variationen das Herzstück. Variationen sind bunt. Und sie sind vielfältig: Alles wird anders in dieser musikalischen Verwandlungskunst. Igor Levit erlebt Variationen wie Reiseliteratur: "Es sind Berichte von Wegen, die von A nach B führen. Aber auch von Menschen, die als Person X aufbrechen und als Person Y ankommen." Über Mozart, Mendelssohn, Liszt, Schumann, Brahms und Reger geht die Reise bis zu Frederic Rzewskis "The poeple united". Wie ist die Musik gemacht? Was tun die Hände? Was hat das Leben der Komponisten damit zu tun? Was ist Igors persönliche Geschichte mit den Stücken? Und was gibt uns die Musik für unser Leben? Immer spontan, mit Spaß und mit Plan machen sich Igor und Anselm auf den Weg. Ein wilder Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen: Musik-Wissen als Hörgenuss, vermittelt von einem Künstler, der nicht nur redet, sondern auch spielt. Und das gern gleichzeitig.

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und Anselm Cybinski Bayerischer Rundfunk

    • Musik
    • 4,7 • 613 Bewertungen

Der Klavierpodcast mit Igor Levit und seinem Freund Anselm Cybinski geht weiter! Nach dem großen Erfolg von "32 x Beethoven" dreht sich die neue Staffel um Igors Lieblingsform: Die Variation. Bachs Goldberg-Variationen sind der Ausgangspunkt, Beethovens Diabelli-Variationen das Herzstück. Variationen sind bunt. Und sie sind vielfältig: Alles wird anders in dieser musikalischen Verwandlungskunst. Igor Levit erlebt Variationen wie Reiseliteratur: "Es sind Berichte von Wegen, die von A nach B führen. Aber auch von Menschen, die als Person X aufbrechen und als Person Y ankommen." Über Mozart, Mendelssohn, Liszt, Schumann, Brahms und Reger geht die Reise bis zu Frederic Rzewskis "The poeple united". Wie ist die Musik gemacht? Was tun die Hände? Was hat das Leben der Komponisten damit zu tun? Was ist Igors persönliche Geschichte mit den Stücken? Und was gibt uns die Musik für unser Leben? Immer spontan, mit Spaß und mit Plan machen sich Igor und Anselm auf den Weg. Ein wilder Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen: Musik-Wissen als Hörgenuss, vermittelt von einem Künstler, der nicht nur redet, sondern auch spielt. Und das gern gleichzeitig.

    Ein Problem umkreisen: Variationen sind Musik der unbegrenzten Möglichkeiten (1/18)

    Ein Problem umkreisen: Variationen sind Musik der unbegrenzten Möglichkeiten (1/18)

    Variationen sind Igors Levits Lieblingsform. In Variationen wird ständig alles anders. Und doch dreht sich‘s immer nur um das eine: das Thema. Egal, ob es im Bass liegt (wie beispielsweise bei Johann Sebastian Bachs "Goldbergvariationen" oder Ronald Stevensons "Passacaglia on DSCH") oder in der Melodie (wie etwa bei Mozart oder Liszt). In der ersten Folge geht es darum, was Variationen sind und wie unterschiedlich sie funktionieren können: Musik der unbegrenzten Möglichkeiten.

    • 25 Min.
    Unterm Brennglas: Bachs Goldbergvariationen

    Unterm Brennglas: Bachs Goldbergvariationen

    Sie sind Kult, Gipfel der Kunst und Teil der Popkultur: Bachs Goldbergvariationen sollten die Schlaflosigkeit eines Grafen kurieren. Sie sind hypnotisch, meditativ, verspielt und sehr, sehr durchdacht. Wie der Bass alles strukturiert, wie tänzerische, brillante und kanonische Stücke sich abwechseln und wie das funktioniert mit den Kanons erklären Euch Igor und Anselm in einer ersten Annäherung an die Goldbergvariationen. Ganz am Schluss des Podcasts kommen sie nochmal dran - dann wird alles anders geworden sein.

    • 40 Min.
    Freiheit auf engstem Raum: Mozarts "Duport-Variationen" (3/18)

    Freiheit auf engstem Raum: Mozarts "Duport-Variationen" (3/18)

    Scheinbar ungetrübt ist die Freude am Spielen, alles ist hell - bis plötzlich, in der einzigen Moll-Variation, heftiger Schmerz spürbar wird. Mozarts "Duport-Variationen" wirken nur auf den ersten Blick harmlos. Igor und Anselm zeigen Euch, wie Mozart sich auf engem Raum unglaubliche Freiheit erobert. Und dass das Stück ziemlich schwer zu spielen sind, ohne dass es groß auffällt. Zum Glück gibt's Metronome.

    • 39 Min.
    Ein emotionaler Ausbruch: Haydns f-Moll-Variationen (4/18)

    Ein emotionaler Ausbruch: Haydns f-Moll-Variationen (4/18)

    Er gilt als ausgeglichenes und heiteres Gemüt. Doch in seinen f-Moll-Variationen sprengt Haydn alle Konventionen seiner Zeit. Ein Stück, das von Einsamkeit und Trauer erzählt - aber auch mit scharfen Kontrasten arbeitet. Variiert werden nämlich abwechselnd zwei ganz unterschiedliche Themen, eines in Dur, eines in Moll. Ein sehr ungewöhnliches Stück, das seiner Entstehungszeit weit voraus ist. Und für Igor in vielem schon Beethoven, manchmal sogar Liszt vorwegnimmt.

    • 33 Min.
    Teamwork: In "Hexaméron" wetteifern Liszt, Chopin, Czerny und Kollegen um die aufregendste Variation (5/18)

    Teamwork: In "Hexaméron" wetteifern Liszt, Chopin, Czerny und Kollegen um die aufregendste Variation (5/18)

    Es war ein Benefizprojekt: Die sechs angesagtesten Starpianisten in Paris sollten je eine Variation über eine patriotische Opernmelodie von Vincenzo Bellini schreiben. Franz Liszt war Ideengeber und Redakteur. Viel irre schwieriges Virtuosenfutter, das Igor fluchen und Anselm grinsen lässt, dabei aber auch sehr viel Spaß und einige atemberaubende Momente: das Gemeinschaftswerk "Héxameron" ist ein lohnender Geheimtipp! Und: Hier könnt Ihr Igor mal Chopin spielen hören :) DIE Gelegenheit!

    • 53 Min.
    Was ist schon normal: In den Variationen op. 34 dreht Beethoven am Tonarten-Rad (6/18)

    Was ist schon normal: In den Variationen op. 34 dreht Beethoven am Tonarten-Rad (6/18)

    Selbst in den wilden Diabelli-Variationen bleibt Beethoven fast immer in der Grundtonart. Daran kann man ermessen, wie buchstäblich ver-rückt sein op. 34 ist: "Sechs Variationen über ein eigenes Thema". Jede Variation rutscht in eine himmelweit entfernte Tonart - und so ändert sich jedes Mal schlagartig das musikalische Klima. Ein charmantes, auf fast beiläufige Weise revolutionäres Meisterwerk, das Großes ankündigt: Beethoven wird aus der Variationen-Form noch ein Maximum an Überraschungen herausholen.

    • 21 Min.

Kundenrezensionen

4,7 von 5
613 Bewertungen

613 Bewertungen

HighlandSherpa ,

Ein immer wieder großartiges Hörerlebnis

Ich habe den Podcast schon bestimmt 4 mal komplett gehört und ich entdecke immer wieder Neues. Ein ganz herausragender Podcast, der die Dimension Beethovens, meines Lieblingskomponisten, in wunderbarer Weise vor Augen führt. Funktioniert vor allem deswegen so perfekt, weil mit Igor Levit und Anselm Cybinski zwei absolute Beethoven-Versteher am Werk sind. Vielen Dank für diesen immerwährenden Genuss!

Mondhecht ,

Eine Freude zu(m) Hören

Was für eine Freude diesen Podcast gehört zu haben. Welch großartige und in Teilen für mich vollkommen unbekannte Musik. Das Ganze so kurzweilig und sympathisch dargereicht; ein Genuss Vielen Dank den beiden Protagonisten und eine tiefe Verbeugung vor der fast schon unheimlichen geistigen und motorischen Zugriffsgeschwindigkeit aus dem Moment heraus von Igor Levit, nicht nur an jede Stelle im besprochenen Werk, sondern darüber hinaus durch Werke Musikgeschichte, deren Beziehung sich spontan aus dem Gespräch ergab.
Da ich gerade Neurentner bin, also Zeit habe, werde ich einzelne Podcasts noch einmal mit Noten in der Hand hören.

10Namenprobiert ,

Variation über Franz Liszt, Weinen, Klagen…

Ich bin entsetzt über die schneller gestellte Sprachgeschwindigkeit des Podcasts! Was für eine Stress beim Zuhören. Mag sein, dass das heute das neue Normal ist in den Köpfen von jungen Menschen/Redakteur*innen, es ist auf jeden Fall nicht das Normal von Igor Levit und Anselm C. und einfach absurd.

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