Diabetes-Anker

Diabetes-Anker

Den Diabetes-Anker Podcast gestaltet die Diabetes-Redaktion der MedTriX Group, es moderieren Günter Nuber, Nicole Finkenauer-Ganz und Stephanie Haack. Hier werden Expertinnen und Experten eingeladen, die relevante Themen beleuchten und dabei richtig in die Tiefe gehen. Bei den Podcast-Episoden „Höhen & Tiefen“ handelt es sich um unser Community-Format, in dem die Community-Redaktion vorgestellt wird. Immer zwei Autorinnen oder Autoren teilen ihre persönlichen Erfahrungen und tauschen sich aus.

  1. Psychische Last durch Hyper- und Hypoglykämien und Umgang mit Glukoseschwankungen – mit Prof. Kulzer

    vor 4 Tagen

    Psychische Last durch Hyper- und Hypoglykämien und Umgang mit Glukoseschwankungen – mit Prof. Kulzer

    Im Gespräch mit Host Steffi Haack erklärt Prof. Dr. Bernhard Kulzer, was starke Glukoseschwankungen mit der Konzentration, der Stimmung und dem Gefühl von Kontrolle machen und warum Unterzuckerungen so häufig mit Angst verbunden sind. Der Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) erklärt, warum eine hohe Glukosevariabilität das Diabetes-Management so schwierig macht und weshalb es sinnvoll ist, zunächst die Hypoglykämien in den Fokus zu nehmen, um wieder Stabilität zu gewinnen. Thema ist auch der sogenannte Mental Load, die dauerhafte gedankliche Präsenz des Diabetes, die weder durch Technologie noch durch bewusstes Abschalten wirklich abnimmt. Im Gegenteil: Studiendaten zeigen, dass Menschen mit automatisierten Insulindosiersystemen (AID) teils mehr Zeit mit dem Diabetes beschäftigt sind als andere. Prof. Kulzer plädiert dafür, das eigene Körpergefühl nicht zugunsten technischer Hilfsmittel zu vernachlässigen. Zum Abschluss gibt der Experte zwei konkrete Ansätze mit: eine konstruktive Fehlerkultur statt Schuld und Scham sowie die Bereitschaft, sich Unterstützung zu holen, sei es im Austausch mit anderen Betroffenen oder durch das Diabetes-Behandlungsteam. Weiterführende Informationen: • Website des Forschungsinstituts Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM): https://fidam.de/ • Website der DDG-Arbeitsgemeinschaft „Diabetes & Psyche“: https://www.diabetes-psychologie.de/ • Diabetes-Anker-Beiträge zum Thema: o Unterzuckerungen: Die Angst vor akuten Komplikationen – wann gegensteuern?: https://diabetes-anker.de/psyche/unterzuckerungen-die-angst-vor-akuten-komplikationen/ o Ängste bei schwankenden Glukosewerten: die Kontrolle behalten: https://diabetes-anker.de/behandlung/aengste-bei-schwankenden-werten-die-kontrolle-behalten/ o Gründe für Blutzucker-Schwankungen: Darum gehen die Werte hoch und runter: https://diabetes-anker.de/behandlung/gruende-fuer-blutzucker-schwankungen-darum-gehen-die-werte-gehen-hoch-und-runter/ o Wenn Zahlen und Daten stressen: Diabetes zwischen Vorgaben und Lebensqualität: https://diabetes-anker.de/psyche/wenn-zahlen-und-daten-stressen-diabetes-zwischen-vorgaben-und-lebensqualitaet/ o In den Kopf geschaut: Das Gehirn mag weder Hypo- noch Hyperglykämien: https://diabetes-anker.de/behandlung/in-den-kopf-geschaut-das-gehirn-mag-weder-hypo-noch-hyperglykamien/ • Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/ • Community-Bereich auf dem Diabetes-Anker: https://diabetes-anker.de/community-feed/ https://bit.ly/4fjTjU6

    39 Min.
  2. 25 Jahre „Diabetes-Kids“ – im Gespräch mit Michael Bertsch

    12. Juni

    25 Jahre „Diabetes-Kids“ – im Gespräch mit Michael Bertsch

    Vor 25 Jahren gründete Michael Bertsch die Plattform Diabetes-Kids. Nicht aus beruflichem Kalkül, sondern aus persönlicher Not. Als seine Tochter Caroline im Sommer 2000 im Alter von anderthalb Jahren die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt, fand er im Netz kaum brauchbare Informationen für betroffene Familien. Was als persönliches Online-Tagebuch und selbst zusammengestellte Nährwerttabelle begann, wuchs zu einer der bekanntesten deutschsprachigen Communities für Familien mit an Diabetes erkrankten Kindern. Im Diabetes-Anker-Podcast spricht Michael Bertsch über die Anfänge, die Herausforderungen des Alltags mit Diabetes im Kindesalter. Und darüber, warum Vernetzung für betroffene Familien so entscheidend ist. Heute nehmen jährlich rund 700 bis 800 Personen an Veranstaltungen von Diabetes Kids teil. Zu diesen Aktivitäten gehören Ski-Freizeiten, Sommertreffs und Online-Sprechstunden mit psychologischer Begleitung. Sein Rat an Familien, die gerade mit der Diagnose konfrontiert sind: Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, und einen Kinder-Diabetologen finden, der wirklich einen Draht zum Kind hat. Weiterführende Informationen: • „Diabetes-Kids“-Website • „Diabetes-Kids“-BE-Tabelle • Ausführliches Diabetes-Anker-Interview mit Michael Bertsch • Bericht über Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises an Michael Bertsch • Diabetes-Anker-Rubrik „Eltern und Kind“ https://bit.ly/4fjTjU6

    34 Min.
  3. Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr Prof. Forst?

    29. Mai

    Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr Prof. Forst?

    In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Moderatorin Stephanie Haack mit Prof. Dr. Thomas Forst über die medizinische Einordnung der sogenannten Abnehmspritzen. Der Internist und Endokrinologe hat 35 Jahren Erfahrung in der Diabetes- und Adipositas-Forschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was diese Medikamente – ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt – leisten können und für wen sie tatsächlich geeignet sind. Forst erläutert, warum Adipositas als chronische Erkrankung zu verstehen ist, welche Folgerisiken damit verbunden sind und wo die Grenzen zwischen medizinischer Indikation und kosmetischem Einsatz verlaufen. Thema sind außerdem Nebenwirkungen und die Frage der Kostenerstattung. Auch über weitere Entwicklungen wird gesprochen, eine orale Varianten der Wirkstoffe sollen in Deutschland in absehbarer Zeit verfügbar sein. Prof. Forst betont zudem, dass diese Medikamente eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung nicht ersetzen. Denn insbesondere körperliche Aktivität spielt eine große Rolle, da unter der Therapie auch Muskelmasse verloren gehen kann. Weiterführende Informationen: • Clinical Research Services (CRS): https://crs-subjects.com/ • Spritzen bei Typ-2-Diabetes, aber kein Insulin: Therapie mit Darmhormonen: https://diabetes-anker.de/behandlung/spritzen-bei-typ-2-diabetes-aber-kein-insulin-therapie-mit-darmhormonen/ • Gewicht reduzieren und Medikamente: Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes: https://diabetes-anker.de/behandlung/gewicht-reduzieren-und-medikamente-moderne-therapie-des-typ-2-diabetes/ • Diabetes-Anker-Podcast: Welche Adipositas-Therapie eignet sich für wen, Herr Prof. Blüher?: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetes-anker-podcast-welche-adipositas-behandlung-eignet-sich-fuer-wen-herr-prof-blueher/ • Gefälschte Ozempic-Pens: Behörden warnen vor täuschend echter Umverpackung: https://diabetes-anker.de/behandlung/gefaelschte-ozempic-pens-behoerden-warnen-vor-taeuschend-echter-umverpackung/ • Gefährlicher Hype um Abnehmspritze: Mediziner warnen vor Ozempic-Missbrauch: https://diabetes-anker.de/behandlung/hype-um-abnehmspritze-mediziner-warnen-vor-ozempic-missbrauch/ https://bit.ly/3SzjOeb

    22 Min.
  4. Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff?

    15. Mai

    Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff?

    In dieser Folge von „Höhen & Tiefen", dem Community-Format des Diabetes-Anker-Podcasts, spricht Host Lena Schmidt mit Kirsten Metternich von Wolff – staatlich diplomierte Diätassistentin, langjährige Autorin beim Diabetes-Anker und Expertin für Ernährung, Diabetes und Frauengesundheit. Im Mittelpunkt steht ihr neues Kochbuch mit blutzuckerfreundlichen Rezepten, das sich an Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes richtet, aber auch an alle, die mit zunehmendem Alter bewusster essen möchten – etwa bei Prädiabetes oder in den Wechseljahren. Kirsten erklärt, worauf es beim blutzuckerfreundlichen Kochen wirklich ankommt. Ballaststoffe spielen die Schlüsselrolle und frisches Gemüse, Beerenfrüchte und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder rote Linsen stehen im Fokus. Andere kursierende Ernährungstipps bei Diabetes wie Apfelessig-Shots oder komplizierte Nährstoffreihenfolgen hat sie hingegen im Selbstversuch mit einem Glukosesensor getestet und als wirkungslos erlebt. Auch mit anderen verbreiteten Missverständnisse rund um „natürliche" Süßungsmittel wie Datteln oder Kokosblütenzucker räumt sie sachlich aus, denn auf den Blutzucker wirken sie wie konventioneller Zucker. Abschließend gibt sie praktische Küchentipps, vom Kochen mit der Heißluftfritteuse bis zum Verwenden eines Öl-Sprühers, die zeigen, wie sich fettarmes und geschmackvolles Kochen auch ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Weiterführende Informationen: • „Blutzuckerfreundlich genießen – Rezepte für ein gesundes Leben“, das neue Buch von Kirsten Metternich von Wolff: https://www.mtx-shop.de/patienten/Typ-2-Diabetes/Buecher/Ernaehrung/Blutzuckerfreundlich-geniessen.html • Website von Kirsten Metternich von Wolff: https://www.metternich24.de/ • Diabetes-Anker-Autorinnen-Profil von Kirsten Metternich von Wolff mit Links zu all ihren Beiträgen: https://diabetes-anker.de/author/kirsten-metternich-von-wolff/ • Alle Diabetes-Anker-Rezeptideen im Überblick: https://diabetes-anker.de/ernaehrung/rezept/

    29 Min.
  5. Erfahrungsbericht: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollte

    8. Mai

    Erfahrungsbericht: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollte

    Shirin lebt seit ihrer Diagnose mit Mitte 20 mit Typ-1-Diabetes und erkrankte vor zwei Jahren unerwartet an Gürtelrose. Sie beschreibt, wie die Erkrankung sie unvorbereitet traf, beginnend mit einem diffusen Ziehen in der Schulter, das sie zunächst für eine Muskelverspannung hielt. Erst als ein deutlicher Ausschlag auftrat, wurde die Diagnose gestellt. Besonders belastend war für sie dabei nicht der Hautausschlag selbst, sondern die anhaltenden Nervenschmerzen, die auch zu psychischen Belastungen führten, wie sie eindrücklich berichtet. Gürtelrose entsteht durch das Windpocken-Virus, das nach der Erstinfektion lebenslang im Körper verbleibt und bei geschwächtem Immunsystem reaktiviert werden kann. Menschen mit Diabetes tragen ein erhöhtes Risiko, weil schwankende Blutzuckerwerte die Immunabwehr dauerhaft belasten – ein Zusammenhang, der Shirin davor nicht bewusst war. Daher ist es ihr ein Anliegen, Menschen mit Diabetes über dieses erhöhte Risiko zu informieren. Sie plädiert für eine entsprechenden Vorsorge und rät dazu, aktiv das Gespräch mit dem Diabetes-Team zu suchen. Diese Sonderfolge des Diabetes-Anker-Podcasts entstand mit freundlicher Unterstützung von GSK. NP-DE-HZU-WCNT-260015; 04/2026 Weiterführende Informationen: • Diabetes-Anker-Beitrag zum Thema inkl. Video mit Shirin: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetes-und-gurtelrose-risiken-kennen-und-sich-informieren-mit-video-und-podcast/ • Informations-Website über Gürtelrose: https://guertelrose-wissen.de/ • STIKO-Informationen zu Gürtelrose und zur Impfung: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Herpes_zoster/FAQ_Uebersicht_HZ.html https://bit.ly/4fjTjU6

    19 Min.
  6. Diabetisches Fußsyndrom: Wie können Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen, Herr Dr. Zink?

    1. Mai

    Diabetisches Fußsyndrom: Wie können Menschen mit Diabetes ihre Füße schützen, Herr Dr. Zink?

    In dieser Folge spricht Host Nicole Finkenauer mit Dr. Karl Zink, Oberarzt an der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim und engagiert in der AG Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Es geht um das Diabetische Fußsyndrom und den Schutz der Füße bei Diabetes. Denn bei Diabetes kann das Schmerzempfinden und damit ein wichtiger Schutzmechanismus verloren gehen, wenn dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die Nerven schädigen. Dies kann zunächst zu Kribbeln oder brennenden Missempfindungen führen, später zu einem schleichenden Verlust des Gefühls an den Füßen. Wer Druck, Hitze oder eine Verletzung dann nicht mehr wahrnimmt, läuft Gefahr, Wunden zu übersehen. Diese können sich daraufhin entzünden oder ausweiten, wenn zusätzlich eine Durchblutungsstörung vorliegt. Dr. Zink erklärt, mit welchen Untersuchungen die Nervenfunktion am Fuß überprüft werden, warum Druckentlastung bei der Wundbehandlung so immens wichtig ist und was zu tun ist, wenn eine Amputation im Raum steht. Denn ein solch schwerwiegender Eingriff ist häufig vermeidbar und Betroffene haben das gesetzlich verankerte Recht auf eine Zweitmeinung – und sollten es im Zweifel einfordern. Zertifizierte Fußbehandlungseinrichtungen und das Portal „Amputation? Nein danke!" bieten dabei Hilfestellung und Orientierung. Weiterführende Informationen: • Diabetes-Klinik Bad Mergentheim: https://www.diabetes-klinik-mergentheim.de/ • AG Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): https://ag-fuss-ddg.de/ • Schwerpunkt: „Gut kümmern um die Füße“: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetisches-fusssyndrom-geeignete-schuhe-zum-vorbeugen-und-behandeln/ • Website „Amputation – NEIN Danke!“ – mit Informationen zur Zweitmeinung, Videos und Podcasts: https://amputation-nein-danke.de/ • Praxisleitlinie Diabetisches Fußsyndrom: https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Praxisempfehlungen/2025/PE_Diabetisches_Fusssyndrom_2025.pdf • Diabetes-Anker-Beitrag „Amputationen beim Diabetischen Fuß noch zu häufig – Recht auf Zweitmeinung nutzen!“: https://diabetes-anker.de/aktuelles/diabetisches-fusssyndrom-recht-auf-zweitmeinung-nutzen-amputationen-verhindern/ • Podcast-Folge O-Ton Diabetologie: „Wie können die Versorgungsstrukturen beim Diabetischen Fußsyndrom erhalten werden, Herr Dr. Eckhard?“: www.diabetologie-online.de/o-ton-diabetologie#48 https://bit.ly/4fjTjU6

    29 Min.
  7. Schwangerschaft mit Typ-1-Diabetes – Lesley Ann berichtet über ihre Erfahrungen

    17. Apr.

    Schwangerschaft mit Typ-1-Diabetes – Lesley Ann berichtet über ihre Erfahrungen

    Hinweis: In dieser Podcast-Folge geht es u.a. um Essstörungen bei Typ-1-Diabetes und Frühgeburt. Wenn dich diese sensiblen Themen belasten, überlege daher vor dem Anhören, ob dies ein guter Zeitpunkt dafür ist. In dieser sehr persönlichen „Höhen & Tiefen“-Podcast-Folge erzählt Lesley-Ann von ihrer Schwangerschaft und dem Start ins Elternsein mit Typ-1-Diabetes. Nach der Diabetes-Diagnose im Kindesalter hatte sie zunächst lange mit schwankender Therapie-Motivation, psychischen Belastungen und sogar eine Diabulimie zu kämpfen. Der Kinderwunsch war dennoch früh vorhanden und als sie ihren heutigen Mann kennenlernte, wurde er konkreter. Lesley-Ann berichtet, wie sie mit großem Vertrauen und guter medizinischer Begleitung in die Schwangerschaft ging. Technische Hilfsmittel wie ein Closed-Loop-System halfen im Alltag. Dennoch gab es herausfordernde Phasen: starke Unterzuckerungen, viele Arzttermine und das ständige Anpassen der Insulin-Therapie. Lesley Ann berichtet von der emotionalen Achterbahnfahrt zwischen Frühgeburt, täglichen Fahrten zur Klinik, Stillen, Diabetes-Management und purer Erschöpfung. Gleichzeitig erlebte sie große Unterstützung durch ihr Umfeld und die Teams in der Klinik. Heute lebt die Familie einen stabilen Alltag. Lesley-Ann blickt stolz auf diese intensive Zeit zurück – und macht anderen Frauen Mut, dass auch mit Typ 1 Diabetes und weiteren Hürden eine gesunde Schwangerschaft möglich ist. Weiterführende Informationen: • Community-Beiträge von Lesley-Ann: https://diabetes-anker.de/author/lesley-ann/ • Diabetes-Anker-Beiträge zum Thema Schwangerschaft mit Diabetes: https://diabetes-anker.de/tag/schwangerschaft-mit-diabetes/ • Diabetes-Anker-Beiträge zum Thema Diabulimie (spezielle Essstörung bei Diabetes): https://diabetes-anker.de/tag/diabulimie/ https://diabetes-anker.de/podcast/

    26 Min.
  8. Erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes: Was gibt Familien Orientierung und Halt, Herr Prof. Hermanns?

    3. Apr.

    Erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes: Was gibt Familien Orientierung und Halt, Herr Prof. Hermanns?

    In dieser Folge geht es um die psychischen Auswirkungen einer frühen Diagnose des Typ‑1‑Diabetes‑Risikos bei Kindern. Host Nicole Finkenauer spricht mit Prof. Dr. Norbert Hermanns darüber, wie Familien reagieren, wenn Inselautoantikörper entdeckt werden und dadurch klar ist, dass ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht. Der Psychologe und Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) erklärt, warum diese Information sowohl entlasten als auch verunsichern kann, welche Ängste bei Eltern auftreten und wie unterschiedlich die Bewältigungsstrategien in Familien ausfallen. Eine gute Unterstützung bieten dabei laut Prof. Hermanns die Schulungsprogramme innerhalb der Früherkennungsstudie Fr1da. Diese vermitteln das nötige Wissen, geben Sicherheit und erleichtern den Umgang mit dieser Phase der Ungewissheit. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Frage, wie Kinder altersgerecht einbezogen werden können und welche Rolle Geschwisterkinder spielen. Abschließend geht es um das neue Medikament, das die Manifestation verzögern kann, sowie um die Bedeutung professioneller psychologischer Begleitung. Weiterführende Informationen: • FR1DA-Studie/Früherkennung Typ-1-Diabetes in Deutschland: https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/ • Fr1DA-Infobroschüre für Eltern und Kinder: https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/fileadmin/FRIEDA/PDF/Flyer_Poster_Formulare/HH_Fr1da_InfoBrochure_Update2025_DE_RZ-Ansicht.pdf • Broschüre zur Schulung für Eltern von Kindern mit einem Frühstadium des Typ-1-Diabetes: https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/fileadmin/FRIEDA/PDF/Flyer_Poster_Formulare/HH_Fr1da_Schulungsflyer_V3.0_RZ_Print-OP.pdf • FR1DA-Studie, Kontakt und Hotline: E-Mail: diabetes.frueherkennung@helmholtz-munich.de; Hotline: 0800/464 88 35 • Pixi-Buch „Finn hat Diabetes“: https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/fruehstadium-typ-1-diabetes/pixi-buch-ueber-frueherkennung-und-fruehstadium-des-typ-1-diabetes/index.html • Website des Studienzentrums für Diabetes bei Kindern am Institut für Diabetesforschung: https://www.helmholtz-munich.de/idf/forschungsbereich/studienzentrum-fuer-diabetes-bei-kindern-klinische-studien-zur-praevention-und-immunintervention#c78847 • Früherkennungsuntersuchung: Ein kleiner Piks und ein “Ja” für die Diabetes-Forschung: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/frueherkennungsuntersuchung-ein-kleiner-piks-und-ein-ja-fuer-die-diabetes-forschung/ • Diabetes-Anker-Podcast mit der Ärztin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler: „Typ-1-Diabetes früher erkennen und sogar aufhalten – ist das möglich, Frau Prof. Ziegler?“: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetes-anker-podcast-typ-1-diabetes-fruher-erkennen-und-sogar-aufhalten-ist-das-moglich-frau-prof-ziegler/ • Diabetes-Dialog: Typ-1-Diabetes früh erkennen und gut mit der chronischen Erkrankung leben – mit Video-Aufzeichnung: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetes-dialog-typ-1-diabetes-frueh-erkennen-und-gut-mit-der-chronischen-erkrankung-leben/ • Schwerpunkt „Screenen und behandeln: Typ-1-Diabetes frühzeitig erkennen“ aus Diabetes-Anker 4/2026: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/fruehstadium-des-typ-1-diabetes-wie-ist-es-wenn-man-das-risiko-kennt-familie-hellmann/ https://diabetes-anker.de/podcast/

    36 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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Info

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