Hallo Mupfel,
vielen Dank für den Beitrag!!!
Du sprichst mir sozusagen aus dem Herzen, ich bemerke schon sehr lange, dass vor allem bei den jüngeren Mensch die sozialen Kontakte immer mehr abnehmen. Dies ist mit Sicherheit eine Folge der Automatisierung in unserem Leben. Ich will nicht zu weit zurückgreifen aber das fing schon mit der Industrialisierung der Autoindustrie an und setzt sich heute mit der Dauernutzung der Handys fort. Früher musste man sich mit dem Kollegen unterhalten, absprechen, um eine Arbeit zu erledigen, man hat an seinem Gesichtsausdruck oder an seiner Stimmlage sofort gemerkt wie das gesprochene angekommen ist, die Zwischentöne machen es aus.
Und Heute, die „Wischergeneration“, schaut mit gesenktem Haupt durch die Fußgängerzonen laufend, ständig auf ihr Handy, wischt und tippt irgendwelche von Google vorgeschlagen Worte ein und wundert sich warum sie so missverstanden wird.
Es kommt dem Gegenüber oft seltsam, erstaunt vor, wenn man mal einen schönen Tag wünscht und ihm / ihr mal dabei in die Augen schaut und ein Lächeln im Gesicht hat.
Um auf dein Beispiel mit der Bäckerei in Kempten zu kommen, bei Betrieben die immer mehr automatisieren wird im Vordergrund die Einsparung von Personal stehen und dann erst die Hygiene. Hygienisch ist es z.B. wenn die Verkäuferin für die Warenausgabe einen Handschuh benutzt. Oder bei zwei Verkäuferinnen die eine nur kassiert.
Letztendlich werden wir an der Entwicklung nichts mehr ändern können, wir müssen uns aber immer wieder vor Augen halten, dass wir es sind, die die Situationen beeinflussen können und wie lautet ein Sprichwort so schön: so wie man in den Wald reinruft so schallt es auch wieder raus. Oder so ähnlich .?
In diesem Sinne.
Liebe Grüße aus Frankfurt
Von Kurt Engelmann