Die Psychologinnen: Was ist los im Kopf?

Julia Pouly und Katja Tressel

Wir erklären wissenschaftliche Erkenntnisse, Theorien und Modelle der menschlichen Psyche. Und was diese für unser tägliches Leben und Miteinander bedeuten. Dadurch helfen wir euch, eure Gedanken, Gefühle und euer Verhalten besser zu verstehen und bei Bedarf Einfluss zu nehmen.Wir zeigen auf, dass psychologische Theorien und Erkenntnisse nicht nur theoretisches Wissen, sondern konkrete Werkzeuge für den Alltag sind. Denn wir sind überzeugt: Selbstverständnis ist der Schlüssel zur Selbstwirksamkeit. Indem wir begreifen, warum wir denken, wie wir denken, schaffen wir nicht nur eine freundliche Beziehung zu uns selbst, sondern öffnen auch liebevoll die Türen für positive Veränderungen in unserem Leben.Präsentiert von Julia Pouly und Katja Tressel.

  1. Warum Selbstmitgefühl kein Selbstmitleid ist – und wie du damit deine mentale Gesundheit stärken kannst

    VOR 1 TAG

    Warum Selbstmitgefühl kein Selbstmitleid ist – und wie du damit deine mentale Gesundheit stärken kannst

    Stell dir vor, eine gute Freundin ruft dich an und sagt: „Ich hab die Prüfung total verhauen.“  Wahrscheinlich wärst du verständnisvoll, tröstend, ruhig präsent. Und jetzt: Wie sprichst du mit dir selbst, wenn du scheiterst, dich blamierst oder überfordert bist? Eher freundlich – oder eher hart? In dieser Folge starten wir unsere 3-teilige Reihe zum Thema Selbstmitgefühl – wissenschaftlich fundiert und alltagstauglich. Denn Selbstmitgefühl ist weder Selbstmitleid, noch „sich gehen lassen“ – sondern eine innere Haltung, die Regulation und Handlungsfähigkeit stärkt und die du trainieren kannst. Wir sprechen darüber: was Selbstmitgefühl genau bedeutet: Achtsamkeit, gemeinsames Menschsein und Selbstfreundlichkeitwarum Selbstmitgefühl nicht gleich Selbstmitleid istwas der Unterschied zu Selbstwert ist (und warum Selbstmitgefühl stabiler sein kann)was die Forschung zeigt: Zusammenhänge von Selbstmitgefühl mit Wohlbefinden, Stress, Depressivität/Ängsten und körperlichen Effektenwarum sich Selbstmitgefühl für manche anfangs falsch oder sogar aufwühlend anfühlen kann – und worauf du dann achten solltest ✨ Plus: Wir leiten dich durch eine kurze Übung, den Self-Compassion Break – perfekt als Mini-Reset, wenn du gerade in einer schwierigen Situation bist. In Teil 2 werden wir darauf schauen, warum der innere Kritiker so viel Macht hat – und warum Freundlichkeit zu dir selbst manchmal Widerstand auslöst. Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/ Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel (kontakt@katjatressel.de)   Musik von ComaStudio Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind Schreibt uns gerne eine Nachricht: https://www.buzzsprout.com/twilio/text_messages/2312503/open_sms Schreibt uns gerne eine Nachricht.

    39 Min.
  2. Scheitern oder gar nicht erst anfangen - Warum der Rückfall in alte Gewohnheiten keine Charakterschwäche ist

    23. JAN.

    Scheitern oder gar nicht erst anfangen - Warum der Rückfall in alte Gewohnheiten keine Charakterschwäche ist

    Du hast viel vor im neuen Jahr? Aber es läuft einfach nicht wie geplant? Ein Rückfall in alte Gewohnheiten fühlt sich oft an wie ein Beweis:  „Ich kann das einfach nicht.“ „Alle anderen schaffen es – nur ich nicht.“ In dieser Folge räumen wir mit diesem Mythos auf. Denn aus psychologischer Sicht ist ein Rückfall keine Charakterschwäche, sondern ein vorhersagbarer Prozess. Wir sprechen darüber: warum Rückfälle meist eine Kette von Umständen sind – ein Prozess, kein einzelnes Ereigniswas der Unterschied zwischen einem „Ausrutscher“ und einem echten Rückfall istwarum Selbstkritik und Schuld Rückfälle wahrscheinlicher machenund wie man Hochrisikosituationen frühzeitig erkennt Außerdem schauen wir auf:alte Gewohnheiten und warum sie unter Stress so schnell zurückkommenProkrastination als Selbstregulationsproblem (nicht als Faulheit)und warum „Jetzt ist eh alles egal“ ein verständlicher, aber gefährlicher Gedanke ist. Unser Fokus liegt nicht auf Perfektion, sondern auf Wiedereinstieg, Selbstwirksamkeit und Lernen statt Bewerten. Denn Veränderung gelingt nicht dadurch, dass man nie scheitert – sondern dadurch, dass man freundlicher und klüger mit Rückschlägen umgeht. Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/ Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel   Musik von ComaStudio Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind  Schreibt uns gerne eine Nachricht.

    34 Min.
  3. Vom Wollen ins Tun: was wirklich hilft, gute Vorsätze umzusetzen und Ziele zu erreichen.

    13. JAN.

    Vom Wollen ins Tun: was wirklich hilft, gute Vorsätze umzusetzen und Ziele zu erreichen.

    Warum wissen wir oft ganz genau, was uns guttun würde, und machen es trotzdem nicht? Mehr Bewegung, weniger Stress, gesünder essen, früher anfangen … die Liste der guten Vorsätze ist lang. Und doch scheitert die Umsetzung erstaunlich oft. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Vorsätze nicht an fehlender Disziplin scheitern, sondern an ganz typischen psychologischen Mechanismen. Wir erklären, was die Forschung zu Implementation Intentions („Wenn–dann“-Plänen), Mental Contrasting und WOOP zeigt, und warum positives Denken allein häufig sogar kontraproduktiv ist. Du erfährst unter anderem: warum das Visualisieren deiner Zielerreichung dich hemmen kannwarum Motivation überschätzt wirdwie konkrete Pläne das Gehirn entlastenweshalb manche Ziele durch WOOP stärker werden – andere aber bewusst an Bedeutung verlierenund warum das kein Aufgeben, sondern kluge Selbstregulation istDiese Folge ist für alle, die sich oft denken: „Ich hatte so viele gute Vorsätze für das neue Jahr, warum scheitere ich schon wieder?“ Wir verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnahen Beispielen und geben dir konkrete Anregungen, wie du vom Wollen ins Tun kommen kannst, ohne Selbstabwertung, sondern mit Klarheit und Realismus. Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/ Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel   Musik von ComaStudio Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind  Schreibt uns gerne eine Nachricht.

    39 Min.

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Wir erklären wissenschaftliche Erkenntnisse, Theorien und Modelle der menschlichen Psyche. Und was diese für unser tägliches Leben und Miteinander bedeuten. Dadurch helfen wir euch, eure Gedanken, Gefühle und euer Verhalten besser zu verstehen und bei Bedarf Einfluss zu nehmen.Wir zeigen auf, dass psychologische Theorien und Erkenntnisse nicht nur theoretisches Wissen, sondern konkrete Werkzeuge für den Alltag sind. Denn wir sind überzeugt: Selbstverständnis ist der Schlüssel zur Selbstwirksamkeit. Indem wir begreifen, warum wir denken, wie wir denken, schaffen wir nicht nur eine freundliche Beziehung zu uns selbst, sondern öffnen auch liebevoll die Türen für positive Veränderungen in unserem Leben.Präsentiert von Julia Pouly und Katja Tressel.