DIFFUS INTERVIEW

Alle zwei Wochen erscheinen hier Interviews mit den spannendsten Artists.

  1. 4 Aug

    Josi Miller: „Ich habe mir einfach oft selber das Herz gebrochen.”

    Hinter den Decks wirkt oft alles leicht: volle Floors, euphorische Crowds und der nächste Drop. Dass das Leben als DJ aber auch eine Kehrseite hat, erzählt Josi Miller im Gespräch mit Nele so offen wie selten. Sie spricht über eine Zeit, in der exzessive Touren, Schlafmangel und permanenter Leistungsdruck schließlich in einer Panikattacke auf einem Festival gipfelten – und darüber, wie sie sich Schritt für Schritt zurück auf die Bühne gekämpft hat.Heute verarbeitet Josi genau diese Erfahrungen in ihrer Musik. Auf ihrer neuen EP „how to break your heart“ verbindet sie elektronische Clubsounds mit Themen wie People Pleasing, Selbstzweifeln und mentaler Gesundheit. Gleichzeitig spricht sie darüber, warum sie Producing-Workshops für FLINTA*-Personen gibt, weshalb Social Media die Clubkultur verändert hat und warum Erfolg für sie längst nicht mehr bedeutet, jede Anfrage anzunehmen. Stattdessen geht es darum, Musik machen zu können, ohne sich selbst dabei zu verlieren.Im Interview erzählt Josi Miller außerdem von ihrer Zeit als Tour-DJ für  @frauenarzt  und Trettmann, ihrem Weg zur Produzentin und davon, warum sie sich wünscht, dass mehr Menschen in der Musikbranche offen über mentale Gesundheit sprechen. Ein ehrliches Gespräch über Clubkultur, Kreativität und die Erkenntnis, dass niemand unbesiegbar ist. For more inspiration on how you can get as comfortable as us, visit Sweef.de for more personalized furniture. Sweef Showroom: Prinzessinnenstrasse 14, 10969 Berlin-Kreuzberg Redaktion: Nele Harder (Instagram ⁠⁠@_nelejohanna_) Kamera & Schnitt: Conrad Schön, Marjana Souley Ali & Amelie Löhlein

    Josi Miller: „Ich habe mir einfach oft selber das Herz gebrochen.”
  2. 12 May

    sarah4k im Interview: Lautsein, „OKAY?! Vol. 1" und Indie bleiben

    Wer sarah4k schon mal live gesehen hat, weiß: Ihre Shows funktionieren irgendwo zwischen Rap-Konzert, Rave und kompletter Eskalation. Genau diese Energie zieht sich auch durch ihre Musik. Zwischen Trap, Techno und Rage-Sounds hat sie sich in den letzten Jahren ihren komplett eigenen Sound aufgebaut – kompromisslos, laut und independent. Jetzt steht für sie der nächste große Schritt an: Am 15. Mai erscheint ihr neues Album „Okay?! Vol. 1“, dazu kommt die erste eigene Tour. Im Interview spricht Nele mit Sarah4K darüber, warum sie sich bewusst gegen Major-Labels entschieden hat, weshalb Wut für sie ein wichtiger Teil ihrer Kunst ist und warum sie jungen Frauen mit ihrer Musik Raum geben will, laut zu sein. Außerdem geht es um Konkurrenzdenken unter Frauen, Schubladendenken im Rap und warum gegenseitiger Support in der Szene für sie so wichtig ist. Dabei wird schnell klar: Sarah4K hat kein Interesse daran, sich kleiner oder gefälliger zu machen.  Zwischen all der Abriss-Energie wird das Gespräch an vielen Stellen aber auch überraschend persönlich. Sarah spricht über schwierige Zeiten in ihrer Heimat Achim, darüber, wie schnell junge Frauen abgestempelt werden, wenn sie laut oder unbequem sind, und warum sie heute ganz klar sagt: Sie hat keinen Bock mehr, sich kaputt zu machen. Gerade deshalb fühlt sich dieses Interview nicht nach klassischer Promo an und mehr wie ein Gespräch mit jemandem, der ziemlich genau weiß, wer sie sein will. Und wer eben nicht. For more inspiration on how you can get as comfortable as us, visit Sweef.de for more personalized furniture. Sweef Showroom: Prinzessinnenstrasse 14, 10969 Berlin-Kreuzberg Redaktion: Nele Harder (Instagram @⁠_nelejohanna_) Kamera & Schnitt: Conrad Schön, Marjana Souley Ali, Isabel Lemos Rilk & Amelie Löhlein

    sarah4k im Interview: Lautsein, „OKAY?! Vol. 1" und Indie bleiben
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