Fokus Frieden

Fokus Frieden - Friedensakademie Rheinland-Pfalz

Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f: www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN: www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ Mail: fokus-frieden@rptu.de LinkedIn: Friedensakademie RP Instagram: @FokusFrieden

  1. 30.11.2025

    EP38de Making Worlds?! Wie unterstützen künstlerische Praktiken Konflikttransformation?

    In dieser synchronisierten Fassung der Folge 38 geht es um die Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Friedensförderung. Mit unseren Gäst*innen diskutieren wir, wie künstlerische Praktiken kulturelle und gesellschaftliche Konflikte angehen und transformieren können. Zu Gast in dieser Folge sind zwei Künstler*innen, die das Projekt „Making Worlds“ im Künstlerdorf Schöppingen konzipiert haben. Das Projekt ist ein Versuch, die Herausforderungen und Konflikte der heutigen Welt aus künstlerischer Perspektive anzugehen. Zusammen mit Camilo Pachón, dem Kurator von „Making Worlds“, tauchen wir ein in die Bereiche Kunst, Spiritualität und Technologie. Camilos innovativer Ansatz verbindet traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Erzählungen, hinterfragt konventionelle Realitäten und fördert neue kollektive Vorstellungswelten und Formen der Verbundenheit. Unsere zweite Gästin ist Sara Alvarado, eine kolumbianische Forscherin und bildende Künstlerin mit Sitz in Berlin, die die Making Worlds-Workshopreihe zum Thema Konfliktlösung ins Leben gerufen hat. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie Kunst als Medium zur Erforschung von Identität und kulturellen Dynamiken dienen kann, insbesondere in konfliktreichen Umgebungen. Ihre Arbeit betont die Kraft der Kunst als Werkzeug für Mediation und Untersuchung und konzentriert sich auf Themen wie Migration, Grenzen und räumliche Kontexte. Gemeinsam diskutieren wir die entscheidende Rolle der Künste als Antwort auf die „Zeitenwende“ – eine entscheidende Ära, die neue Ideen und Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erfordert.

    1 Std. 5 Min.
  2. 25.04.2025

    EP45.de Mehr als ein Globaler Süden?! Reflexionen über Selbstidentifikation und koloniale Vermächnisse

    Disclaimer: Dies ist die deutsche Synchronisation unserer Folge "Global South(s)?! Den Link zur Studie des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften findet ihr hier: https://www.soscisurvey.de/wissenschaftspodcasts1/?podcast=fokusfrieden Der Begriff „Globaler Süden“ hat sich in Wissenschaft, Aktivismus und darüber hinaus als bevorzugte Alternative zu früheren Begriffen wie „Dritte Welt“ oder „Entwicklungsländer“ etabliert. Kann dieser Begriff jedoch wirklich seinem Anspruch gerecht werden, globale Ungleichheiten zu beschreiben, ohne bestehende Machtstrukturen zu reproduzieren? In dieser Sonderfolge, die von unseren Freunden von W&F moderiert wird, wollen wir uns mit diesem Begriff auseinandersetzen und sowohl seine Schwächen als auch sein Potenzial zur Beschreibung der Machtverhältnisse in der heutigen globalisierten Welt untersuchen. Zusammen mit unseren Moderatoren David Scheuing und Benno Fladvad freuen wir uns, drei Wissenschaftlerinnen zu begrüßen, die diesen Begriff sowohl aus ihrer persönlichen als auch aus ihrer beruflichen Perspektive kritisch hinterfragen. Shobana Shankar ist Professorin für Geschichte an der Stony Brook University in New York und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Erforschung kolonialer und postkolonialer Politik. Zu ihr gesellt sich Laura Gutierrez Escobar, Assistenzprofessorin am Institut für Bioethik der Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien, deren Forschungsschwerpunkt auf sozio-ökologischen Konflikten liegt, darunter Kohlenstoffmärkte und REDD+-Programme im kolumbianischen Amazonasgebiet. Unser dritter Gast ist Nathalia Hernández-Vidal, Assistenzprofessorin für Soziologie an der University of Oregon, die sich mit verschiedenen Themen wie Umweltgerechtigkeit, feministische und indigene Wissenschafts- und Technikstudien (STS) sowie Kolonialität und Dekolonialisierung befasst. Kooperationspartner W&F Wissenschaft und Frieden ⁠https://wissenschaft-und-frieden.de/⁠ Gäste Nathalia Hernández-Vidal ⁠https://cas.uoregon.edu/directory/sociology/all/NHER⁠ Laura Gutierrez Escobar ⁠https://enjust.net/de/member/laura-gutierrez-escobar/⁠ Shobana Shankar ⁠https://www.stonybrook.edu/commcms/history/people/_faculty/shankar

    1 Std. 13 Min.

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Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f: www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN: www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ Mail: fokus-frieden@rptu.de LinkedIn: Friedensakademie RP Instagram: @FokusFrieden