FONDSGEDANKEN

DRESCHER & CIE AG

FONDSGEDANKEN - der Podcast zum Thema Investmentfonds. Abonnieren Sie diesen Podcast und verpassen Sie keine Folge mehr: iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/fondsgedanken/id1159316093 DIEFONDSPLATTFORM: https://diefondsplattform.de/podcasts/formate/alle-folgen/fondsgedanken

  1. Der Presseclub | Folge 13 mit Hermann-Josef Tenhagen (Finanztip) - Teure Finanzprodukte, Aktien im Alter und gute Bücher

    VOR 3 TAGEN

    Der Presseclub | Folge 13 mit Hermann-Josef Tenhagen (Finanztip) - Teure Finanzprodukte, Aktien im Alter und gute Bücher

    Im neuen Presseclub-Podcast sprechen unsere Hosts Ali und Björn mit Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip. Tenhagen war bis 2014 Chefredakteur der obersten Verbraucherinstanz Finanztest. Im Gespräch verrät er, warum er seinerzeit den Sprung von der Quasi-Behörde Stiftung Warentest in die Ungewissheit eines Start-ups gewagt hat. Tenhagen ist nicht ohne Grund der breiten Öffentlichkeit als Deutschlands prominentester Verbraucherschützer bekannt: Er sieht nach wie vor die Kosten von Finanzprodukten als zentrales Problem von Anlegern in Deutschland. Ausgangspunkt ist der internationale Vergleich: Während in den USA der Preiswettbewerb an der Kapitalmarktfront längst tobt und ETFs mit sehr niedrigen Kosten zum Standard gehören, zahlen deutsche Anleger für Fonds, Versicherungen und Vermögensverwaltungen deutlich mehr. Im zweiten Teil geht es um die Anlage im Alter: Warum brauchen gerade ältere Anleger eine nennenswerte Aktienquote, obwohl sie Sicherheit suchen? Die Frage, ob Tenhagen sein eigenes Geld so anlegt, wie er es den Leserinnen und Lesern von Finanztip empfiehlt, durfte natürlich nicht fehlen. Zum Schluss gibt es auch Literaturtipps von Ali, Björn und Hermann-Josef Tenhagen. Unser Gast hatte gleich zwei Empfehlungen im Gepäck: „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann, in dem es um die Verstrickungen des Regisseurs Georg Wilhelm Papst im nationalsozialistischen Kulturbetrieb geht. Tenhagens zweite Empfehlung: „All Your Worth: The Ultimate Lifetime Money Plan“ von Elizabeth Warren zur 50/30/20-Regel, in dem sie zeigt, wie Haushalte sparen, konsumieren und investieren sollten. Björns Empfehlung lautet: „MONEY“ von David McWilliams – die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive des Geldes. Der studierte Historiker Ali hat das Buch „A Line in the Sand“ von James Barr von seiner Leseliste gegriffen. Es schildert die Geschichte der willkürlichen Grenzziehungen im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg, deren Folgen uns bis heute begleiten.

    58 Min.
  2. Der Presseclub | Folge 12 mit Heike Schwerdtfeger (WirtschaftsWoche): Die Tranchen-Falle und das Depot der Zukunft

    12. FEB.

    Der Presseclub | Folge 12 mit Heike Schwerdtfeger (WirtschaftsWoche): Die Tranchen-Falle und das Depot der Zukunft

    Im Presseclub begrüßen Ali und Björn dieses Mal Heike Schwerdtfeger. Heike ist Finanzkorrespondentin bei der „WirtschaftsWoche“ und beschäftigt sich bereits seit über 20 Jahren mit Fonds und ETFs. Ihre beachtliche Historie als Fondsexpertin wird allerdings von ihrem Arbeitgeber regelrecht gezwergt: Die „WirtschaftsWoche“ feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zur Gründung 1926 in Berlin firmierte die Zeitschrift noch unter dem Namen „Der deutsche Volkswirt“. Im Gepäck hatte Heike zwei Themen. Zum einen beschäftigt sie sich seit Langem mit der komplexen Welt der Fondstranchen, über die sie sich häufig ärgert. Viele Fonds haben nicht selten zehn, zwanzig oder mehr unterschiedliche Tranchen, die verschiedene Gebührenstrukturen, Währungen und Mindestanlagebeträge aufweisen. Heike fordert hier mehr Einfachheit und Transparenz im Sinne einer besseren Handhabbarkeit für Anleger. Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit dem Altersvorsorgedepot. Die entsprechende Gesetzesinitiative hat das Bundeskabinett verlassen und wird nun im Bundestag diskutiert. Unsere drei Diskutantinnen und Diskutanten haben sich mit der Komplexität, der Handelbarkeit sowie der Frage auseinandergesetzt, wer am Ende das Rennen macht. Fest steht, dass das Standardprodukt, das immer im Repertoire sein muss, für kleinere und mittlere Anbieter eine Herausforderung darstellen wird. Zum Schluss gab es natürlich auch Literaturtipps. Heike empfiehlt das Buch „Die Jahre“ von Annie Ernaux. In der unkonventionellen Autobiografie der späteren Nobelpreisträgerin verschränkt Ernaux ihr eigenes Leben von der Nachkriegszeit bis ins frühe 21. Jahrhundert mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Frankreichs. Außerdem hat sie beim Ausmisten ein älteres Buch des Investigativjournalisten Hans Leyendecker wiederentdeckt: „Die Lügen des Weißen Hauses“, eine Reportage über Täuschungen und Machtmissbrauch in der US-Politik, die zeigt, wie sehr politische PR und Realität bereits lange vor der Trump-Administration auseinanderklafften. Björn empfiehlt „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Der Zukunftsforscher und Tech-Visionär beschreibt darin, wie technologische Innovationen in Sprüngen verlaufen und welche gesellschaftlichen Umwälzungen sich aus Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Digitalisierung ergeben. Ali hat sich das Buch „1929: Die große Spekulation“ von Andrew Ross Sorkin neben das Bett gelegt – eine historische Abhandlung über die große Finanzkrise und die Mechanismen der Spekulation, die bis heute nachwirken.

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