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Lennard Scheffler & Frederik Bernard

Wir sind Frederik und Lennard – als Unternehmer beschäftigen wir uns seit über 15 Jahren mit Veränderungen, Open Source und Software-Entwicklung. Alle zwei Wochen sprechen wir in unserem Podcast über das, was uns täglich beschäftigt: Wie geht eigentlich Open Source in der öffentlichen Verwaltung und was bedeutet digitale Souveränität ganz konkret?

  1. 12. Okt.

    Digitale Souveränität mit Open Source: Warum die Software allein nicht reicht

    Open Source gilt als einer der wichtigsten Hebel für mehr digitale Souveränität. Trotzdem spielte es beim deutsch-französischen Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität im November 2025 laut einer Analyse auf heise kaum eine Rolle: Open-Source-Anbieter waren zwar vor Ort, die Aufmerksamkeit galt aber vor allem großen Konzernen. In dieser Folge sprechen Frederik und Lennard darüber, woran das liegen könnte, warum auch proprietäre Lösungen aus Europa einen Beitrag zur Unabhängigkeit leisten können, was große Anbieter mit festen Ansprechpartnern, Verträgen und Zertifizierungen bieten und warum es bei Open-Source-Projekten oft schon schwierig ist, überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden. Außerdem geht es darum, warum digitale Souveränität auch mehr Eigenverantwortung bedeutet, weshalb bei Open Source oft weniger das einzelne Tool als das Zusammenspiel vieler Lösungen die Herausforderung ist, warum Erfahrungen aus Projekten wie dem Open-Source-Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein nicht stärker geteilt werden und warum Open-Source-Projekte auch aktiv unterstützt werden sollten, etwa mit eingeplantem Budget für Fehlerbehebung und Weiterentwicklung. Am Ende bleibt die Frage: Wird der Dämpfer bei den Erwartungen an Open Source zum Anstoß für tragfähige Gesamtlösungen oder gerät Open Source damit wieder ins Hintertreffen? Danke fürs Zuhören und vergiss nicht, FREIBIT zu abonnieren, um keine spannende Folgen rund um das Thema Open Source zu verpassen! 🚀

  2. 28. Aug.

    KI als Turbo für Open Source: Chance oder neue Belastung?

    KI verändert die Softwareentwicklung und damit auch Open Source. Fehler lassen sich schneller finden, Code kann mit deutlich weniger Aufwand geschrieben und neue Funktionen können einfacher entwickelt werden. Was zunächst nach einem großen Gewinn klingt, bringt aber auch eine neue Herausforderung mit sich: Irgendjemand muss all diese Beiträge prüfen und entscheiden, was tatsächlich Teil eines Open-Source-Projekts werden soll. In dieser Folge sprechen Frederik und Lennart deshalb über die Menschen hinter Open-Source-Projekten, die sogenannten Maintainer. Sie kümmern sich um ein Projekt, prüfen Beiträge aus der Community und sorgen dafür, dass daraus ein funktionierendes und langfristig wartbares Produkt entsteht. Gerade bei kleineren Projekten geschieht diese Arbeit teilweise ehrenamtlich. Genau hier verändert KI gerade die Spielregeln. Denn wenn sich Fehler automatisiert finden und beheben oder neue Funktionen sehr viel einfacher entwickeln lassen, steigt potenziell auch die Zahl der eingereichten Beiträge. Dabei geht es nicht nur um die Menge. Technisch guter Code bedeutet noch lange nicht, dass eine neue Funktion wirklich zum Produkt passt, sich sinnvoll in die bestehende Architektur einfügt oder langfristig gut gepflegt werden kann. Gleichzeitig bietet KI große Chancen für Open Source. Menschen mit guten Ideen können sich künftig möglicherweise leichter an Projekten beteiligen, auch wenn die technischen Hürden für eine eigene Entwicklung bisher zu hoch waren. Gerade mit Blick auf digitale Souveränität und stärkere Open-Source-Ökosysteme kann das ein wichtiger Hebel sein. Am Ende bleibt die Frage: Wie können Open-Source-Projekte mit der neuen Menge und Geschwindigkeit umgehen, ohne ihre Maintainer zu überfordern und gleichzeitig dafür sorgen, dass gute Ideen und Beiträge nicht untergehen? Danke fürs Zuhören und vergiss nicht, FREIBIT zu abonnieren, um keine spannende Folgen rund um das Thema Open Source zu verpassen! 🚀

  3. 7. Aug.

    Digitale Souveränität: Was die EU-Strategie für Open Source in der Verwaltung bedeutet

    Die EU hat Anfang Juni 2026 ein umfassendes Souveränitätspaket vorgestellt, das unter anderem Chips, KI, Cloud und Open Source umfasst. Ein zentraler Punkt: Die öffentliche Verwaltung soll künftig einfacher Open-Source-Software beschaffen können. In dieser Folge sprechen Frederik und Lennart darüber, warum die Beschaffung von Open Source für Verwaltungen bisher gar nicht so einfach ist, wieso proprietäre Anbieter Ausschreibungen zugunsten von Open Source in der Vergangenheit angefochten haben und was es bedeutet, wenn Verwaltungen künftig zum "Ankerkunden" für Open-Source-Projekte werden sollen. Außerdem geht es um die Frage, warum dieses Paket gerade jetzt kommt, welche Theorie Frederik dazu hat, wie die EU zwischen nationalen Alleingängen wie in Frankreich oder Deutschland und einer gemeinsamen europäischen Strategie vermitteln will, welche Rolle Fördergelder und europäische Startups dabei spielen und warum die eigentliche Herausforderung oft erst nach der Förderung beginnt: Nachnutzbarkeit, Weiterentwicklung und eine sinnvolle Bündelung bestehender Lösungen statt immer neuer Insellösungen. Am Ende bleibt die Frage: Reicht ein strategisches Rahmenpapier, um Europas digitale Souveränität wirklich voranzubringen, oder braucht es dafür mehr als Förderprogramme und gute Absichten? Danke fürs Zuhören und vergiss nicht, FREIBIT zu abonnieren, um keine spannende Folgen rund um das Thema Open Source zu verpassen! 🚀

    Digitale Souveränität: Was die EU-Strategie für Open Source in der Verwaltung bedeutet
  4. 24. Juli

    Open Source in Zahlen: Was eine neue Studie über die Digitalwirtschaft in Schleswig-Holstein verrät

    Individualisierung, Sicherheit, Transparenz – aber auch Integration und Akzeptanz als größte Hürden: Eine neue Studie der DiWiSH, IHK und des Wirtschaftsministeriums Schleswig-Holstein liefert ein aktuelles Lagebild zur Digitalwirtschaft und wirft dabei ein spannendes Licht auf den Einsatz von Open Source in Unternehmen. In dieser Folge nehmen Frederik und Lennart die Studienergebnisse unter die Lupe und ordnen ein, warum Individualisierung als größter Open-Source-Vorteil genannt wird, ob das gefühlte Sicherheitsplus wirklich einer technischen Realität entspricht und weshalb digitale Souveränität zwar selten explizit genannt wird, sich aber in vielen anderen Antworten versteckt. Außerdem geht es um die größte Hürde für Open Source in Unternehmen: mangelnde Integration und Kompatibilität. Die beiden diskutieren, warum ein einzelnes Tool oft gut funktioniert, ein ganzes Ökosystem daraus zu bauen aber eine ganz andere Herausforderung ist, welchen Weg Open-Source-Projekte hier gehen könnten und warum tragfähige Geschäftsmodelle und funktionierende Communities entscheidend für die Zukunft freier Software sind. Am Ende bleibt die Frage: Kann Open Source jemals die nahtlose Integration großer proprietärer Ökosysteme erreichen – oder braucht es dafür einen völlig neuen Ansatz? Danke fürs Zuhören und vergiss nicht, FREIBIT zu abonnieren, um keine spannende Folgen rund um das Thema Open Source zu verpassen! 🚀

    Open Source in Zahlen: Was eine neue Studie über die Digitalwirtschaft in Schleswig-Holstein verrät

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Wir sind Frederik und Lennard – als Unternehmer beschäftigen wir uns seit über 15 Jahren mit Veränderungen, Open Source und Software-Entwicklung. Alle zwei Wochen sprechen wir in unserem Podcast über das, was uns täglich beschäftigt: Wie geht eigentlich Open Source in der öffentlichen Verwaltung und was bedeutet digitale Souveränität ganz konkret?