Link zum Buchshop: https://buchshop.bod.de/klassische-sterbeforschung-andre-chinnow-9783749455133 Basierend auf den vorliegenden Quellen beschreibt die Reihe 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ein metaphysisches Weltbild, das darauf abzielt, die Struktur der Realität darzustellen und Phänomene zu erklären, die die Physik bislang nicht behandelt hat. Dieses Weltbild weicht deutlich vom heutigen Weltbild der Gesellschaft und Wissenschaften abDie Abhandlung zieht Vergleiche und findet Übereinstimmungen zwischen ihren Annahmen und den Erkenntnissen verschiedener Denker und Traditionen: 1) Die Aussagen von Sokrates über den Sterbeprozess fügen sich reibungslos in die Erkenntnisse der Buddhisten sowie der neueren Sterbeforschung ein. Es wird festgestellt, dass unter den großen Vordenkern aller Zeiten Einigkeit über unterschiedliche Verläufe nach dem Ablegen des physischen Körpers herrscht, abhängig vom Grad der Anhaftung an die physische Welt. 2) Die Annahme einer Wiedergeburt wurde von Christen (bis wenige Hundert Jahre n. Chr.), Sokrates, Platon, und kurz zuvor von den Buddhisten postuliert. Auch Ralf Waldo Emerson, Pythagoras, Plotin, Schopenhauer, C.G. Jung, die Brahmanen, die Druiden und die Schamanen glaubten an Wiedergeburt und Seelenwanderung. Eingeborene Neuguineas und Neuseelands nehmen ebenfalls an, dass die Seelen der Vorfahren in ihren Nachkommen erneut verkörpert werden. Die Annahme einer Wiedergeburt sei in allen Teilen der Welt Konsens. Die Quellen weisen mehr oder weniger direkt auf die Notwendigkeit von Reinkarnationen hin. Der Autor stellt fest, dass das in der Abhandlung skizzierte Konstrukt ohne die Annahme von Reinkarnation nicht haltbar ist. 3) Das grundlegende Prinzip der Existenz, dass alle Dinge nur geliehen sind (Universum, Körper, Güter, Beziehungen), entspricht im Kern der buddhistischen Geistesschulung. 4) Die Auffassung, dass das klare Licht im Übergang eine Instanz des eigenen Bewusstseins sei (im Buddhismus vertreten), wird unterstützt und als das ursprüngliche Selbst - die Wesenheit - der III. Energiestufe identifiziert, was der Beschreibung im Tibetischen Totenbuch entspricht. Das Konstrukt des Systems der geistigen Ebenen und Stufen, der Reinkarnation und der Bewusstseinsentwicklung wird von Platon über das Tibetische Totenbuch bis hin zu heutigen Autoren sehr ähnlich beschrieben, wenn auch sprachlich vom kulturellen und persönlichen Hintergrund gefärbt. Die Abhandlung versucht, ein Bild der "Gesamtwelt" zu erstellen, in der das Physische nur Ausdruck geistiger Vorgänge ist. Die zitierten Veröffentlichungen ergänzen dieses Mosaik eines Bildes der Gesamtwelt. Obwohl jeder Autor eigene Begriffe verwendet, fügen sich ihre Darstellungen lückenlos in das Bild ein. Allerdings warnt der Autor auch davor, dass jede Religion in ihren Annahmen die tieferen Zusammenhänge dessen, was ist, verzerrt. Fanatismus, sei er wissenschaftlich oder religiös, wird als verwerflich, einseitig, beschränkend und gefährlich für den Fokus beschrieben. Das System, wie es in den Quellen dargestellt wird, korrigiert auch Annahmen aus bestimmten Traditionen, beispielsweise die buddhistische Annahme, dass Karma die Form der Reinkarnation bestimmt, Platons Annahme der Reinkarnation in die Tierwelt, oder die Annahme, dass das physische Leben per se ein Ort des Elends sei. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das metaphysische Weltbild in den Quellen Erkenntnisse und Beschreibungen aus verschiedenen Religionen, Philosophien und Sterbeforschungen aufgreift und in ein umfassendes System integriert, das ein kohärentes Bild der Realität jenseits der rein physischen Ebene zeichnen soll. Alle Podcasts, Lesungen und Vorträge des Autors beschäftigen sich mit den inneren Fähigkeiten eines jeden Menschen. Innere Sinne bilden eine Brücke zwischen dem uns vertrauten Wachbewusstsein und dem inneren Selbst, schaffen Verbindungen zwischen uns und den anderen.