Im Anfang war das Wort – und dieses Wort ist Mensch geworden. Zum Start ins neue Jahr erzählt Bianca in dieser Hörkirche vom Planen, von Kalendern, Vorsätzen und Listen – und von der Frage, was eigentlich ein guter Anfang ist. Das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–18) setzt einen Punkt: Nicht unsere Pläne tragen das Leben, sondern Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes, das mitten in unseren Alltag kommt. Eine Einladung, im neuen Jahr bewusst Raum für Gott zu lassen – zwischen Terminen, To-dos und Gottesmomenten. Evangelium: Johannes 1,1–5.9-14 (Einheitsübersetzung) Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.