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Wir vom homochrom e.V. wagen 2021 einen Neustart und beginnen mit einem Projekt, welches uns schon länger am Herzen liegt: eine "Living Library".

Ziel ist es, eine "Lebendige Mediathek" aufzubauen, in der wir die Geschichte/n von queeren (regionalen) Zeitzeug*innen sammeln und damit unsere Geschichte wieder lebendig machen – gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms "Neustart Kultur".

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Wir vom homochrom e.V. wagen 2021 einen Neustart und beginnen mit einem Projekt, welches uns schon länger am Herzen liegt: eine "Living Library".

Ziel ist es, eine "Lebendige Mediathek" aufzubauen, in der wir die Geschichte/n von queeren (regionalen) Zeitzeug*innen sammeln und damit unsere Geschichte wieder lebendig machen – gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms "Neustart Kultur".

    Litfest homochrom – 06.08.21, 15:00 – Dima von Seelenburg liest aus seinem Roman »Eis bricht langsam« + Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.21, 15:00 – Dima von Seelenburg liest aus seinem Roman »Eis bricht langsam« + Gespräch

    Dima von Seelenburg war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 15:00 Uhr aus seinem Roman »Eis bricht langsam« gelesen.

    Dima von Seelenburg – Ein weltoffenes Elternhaus mit nahezu allen Möglichkeiten, sich frei zu entwickeln, bescherte Dima eine glückliche Kindheit und Jugend am Rande einer westdeutschen Kleinstadt. Sein Sport, die Musik von Bryan Adams sowie das Literaturangebot der nahegelegenen Stadtbücherei prägten seine jungen Jahre. Mittlerweile lebt er in Berlin, tut dies gern, fährt auch kurze Strecken mit dem Elektroroller und wünscht sich eine nachhaltigere und sozialere Politik und Gesellschaft. Nach Reisen in über 90 Länder der Erde hat sich das große Fernweh im Laufe der Jahre gelegt, die Sehnsucht nach dem Meer treibt ihn jedoch nach wie vor regelmäßig aus der Hauptstadt in Richtung Süden und Norden. Neben seinem Romandebüt hat er zahlreiche Kurzgeschichten in diversen Anthologien platziert, die allesamt über einen queeren Protagonisten verfügen.

    »Eis bricht langsam« – Eine Tonbandkassette, ein angestaubter Schnappschuss, eine BRAVO von 1989 … das genügt, um aus dem Heute ein Gestern zu machen. Plötzlich ist Aljoscha wieder Schüler, ein von seinen Gefühlen verunsicherter Lockenkopf. Und verliebt! In Tobias, den Eishockeyspieler mit dem unwiderstehlichen schiefen Grinsen. Der erste Kuss, das erste Mal und eine Nacht unter einem Himmel voller Sternschnuppen. Alles könnte perfekt sein. Könnte… Dimas Coming-of-Age-Roman »Eis bricht langsam«, den er im März 2018 auf der großen Jugendliteratur-Bühne der Leipziger Buchmesse mit einer Lesung vorstellte, ist 2017 im Main-Verlag erschienen.

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    Litfest homochrom wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

    Eine Produktion von homochrom e.V.
    © 2021 homochrom

    • 33 Min.
    Litfest homochrom – 06.08.21, 16:00 – Michelle Mommertz liest ihre Kurzgeschichte »Mein Leben vor Arne« + Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.21, 16:00 – Michelle Mommertz liest ihre Kurzgeschichte »Mein Leben vor Arne« + Gespräch

    Michelle Mommertz war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat.  Sie hat am 06.08.2021 um 16:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Mein Leben vor Arne« gelesen.

    Michelle Mommertz – studiert im Master Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Das Schreiben ist für Michelle eine Möglichkeit politisch und gesellschaftskritisch zu agieren, und sich künstlerisch mit den Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem queerfeministische Themen. Neben Kurzgeschichten und Romantexten, schreibt Michelle auch immer wieder Lyrik und nimmt gelegentlich an PoetrySlams teil. Michelles Debütroman „Der rote Käfer“ handelt von einer lesbischen Protagonistin, die ihren Platz auf der Welt sucht und gleichzeitig den Tod ihrer Mutter verarbeitet. Der Roman soll im Jahr 2023 im Butze-Verlag erscheinen.

    »Mein Leben vor Arne« – Anne ist lesbisch. Anne ist eine Frau. Aber nicht immer. Manchmal steht sie vor dem Spiegel, nackt und betrachtet ihre Brüste voller Abscheu. Dabei mochte sie die sonst eigentlich ganz gerne. Nur in jenen Momenten, an jenen Tagen, sie nannte sie ihre Nicht-Tage, da erschienen sie ihr so unpassend, so weiblich, so falsch an ihrem Körper. Sie wünschte sie sich fort, als wären es ihre Brüste, die sie zu einer Frau machten. Sie begibt sich auf eine Suche nach ihrer eigenen Identität. Diese Kurzgeschichte ist noch unveröffentlicht.

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    • 31 Min.
    Litfest homochrom – 06.08.21, 17:00 – Kadir Özdemir liest seine Kurzgeschichte »Ich kann immer noch umkehren«+ Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.21, 17:00 – Kadir Özdemir liest seine Kurzgeschichte »Ich kann immer noch umkehren«+ Gespräch

    Kadir Özdemir war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 17:00 Uhr seine Kurzgeschichte »Ich kann immer noch umkehren« gelesen.

    Kadir Özdemir – hat Neuere Geschichte und Soziologie studiert. Er lebt in Hannover und arbeitet im Feld von Antirassismus, LSBTIQ* und Intersektionalität. Seine Texte wurden in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er an seinem Debütroman. 2021 erhielt er den Clinch Festival Award.

    »Ich kann immer noch umkehren« – Nach einem unerwarteten Unfall des Partners entdeckt die Erzählperson die Geheimnisse des Verstorbenen. Zwischen Wut, Einsamkeit und der Lust aggressiv und verletzend zu sein, nimmt die Trauerbewältigung ihren Lauf. Eine spontane Reise zu einer Großtante bringt schließlich den Moment, der radikal Erlösung oder Auslöschung mit sich bringen kann. Zwar ist der Text zum Zeitpunkt der Lesung noch unveröffentlicht, soll aber im November in der 5. Ausgabe des Magazins Glitter erscheinen.

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    • 34 Min.
    Litfest homochrom – 06.08.21, 18:00 – Katharina Lucas liest »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« + Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.21, 18:00 – Katharina Lucas liest »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« + Gespräch

    Katharina Lucas war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 06.08.2021 um 18:00 Uhr ihren Monolog »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« gelesen.

    Katharina Lucas – schreibt, seit sie Buchstaben aneinanderreihen kann. Wie es erste Gehversuche als Autor*in so an sich haben, existieren irgendwo einige furchtbare, vernachlässigte Romananfänge, aber durch Fehler lernt man schließlich. Heute schreibt sie hauptsächlich Kurzgeschichten und Theaterstücke, zuletzt ein Auftragswerk für die Insel Hiddensee über das Leben der Filmdiva Asta Nielsen. Mit ihren Kurzgeschichten war sie zweimal im Finale des fränkischen Literaturwettbewerbs und beim Projekt „Curt Schreibkrise“. Außerdem lebt sie ihre Theaterleidenschaft als gelernte Musicaldarstellerin und freie Sängerin.

    »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« – „Die Welt ist binär. 0 oder 1. Schwarz oder weiß. Männlich oder weiblich.“ So steht es in Charlies Abschiedsbrief. Denn Charlie ist eine Zwei. Ein Störfaktor. Eine Ziffer, die das System nicht lesen und damit nicht tolerieren kann. Charlie ist Agender – ohne Geschlecht – und zerbricht an einer Welt, die nur männlich und weiblich kennt. In der Anderssein mit Unverständnis und Spott bestraft wird. Eine brüchige Beziehung zu den Eltern, Mobbing, Verlust und schließlich die verzweifelte Suche nach der eigenen Identität und Zugehörigkeit – das sind die Treppenstufen, die Charlie Schritt für Schritt auf das Dach des Hochhauses geführt haben. Eine frühere Fassung des Textes wurde 2017 in Form eines Theaterstücks mit Musik aufgeführt, er ist aber sonst nicht weiter verfügbar.

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    Litfest homochrom wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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    © 2021 homochrom

    • 26 Min.
    Litfest homochrom – 06.08.21, 19:00 – Frank Schablewski liest zwei Istanbul-Texte + Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.21, 19:00 – Frank Schablewski liest zwei Istanbul-Texte + Gespräch

    Frank Schablewski war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 19:00 Uhr zwei seiner Texte über Istanbul gelesen.

    Frank Schablewski – Geboren 1965 in Hannover studierte er Bildende Kunst sowie Literatur an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf; 1987 folgten Tanzstudien. Hieraus entwickelte sich eine intensive Auseinandersetzung mit Tanz und Sprache. Auf Festivals für modernen Tanz wurden seine choreographierten Gedichte in Deutschland, Frankreich und Spanien gezeigt. Seit 2001 hielt er sich längere Zeit im Ausland auf. Neben dem literarischen Schaffen entstehen Katalogtexte und literarische Kunstreden sowie Übertragungen aus dem Englischen und dem Hebräischen. In jüngster Zeit beschäftigen sich zunehmend Komponisten mit seinem lyrischen Werk. Er war u.a. zu den Poesiefestivals in Berlin (2005), Basel (2006, 2014), Dornbirn (2007) und Istanbul (2008, 2009, 2016), zur dOCUMENTA13, Festivals für Neue Musik und 2017 zum Beethovenfest in Bonn eingeladen. Ausgewählte Gedichte wurden ins Spanische und Hebräische sowie ins Slowenische übersetzt. Er lebt in Düsseldorf.

    »Ein Paar aus vier Menschenhälften« – Istanbul ist der Ort einer Liebe, eines tödlichen Verbrechens. Hier lebt ein verheiratetes Paar auf unsicherem Grund, die Metropole selbst ist höchst erdbebengefährdet. Die Stadt und das Meer werden zum großen Sinnbild, als wäre der Schoß der Erde das Ziel der Geliebten. Der Roman »Ein Paar aus vier Menschenhälften« erschien 2020 im Rimbaud Verlag.

    »O« – »O« heißt auf Türkisch »er« und auch »sie« und »es«. In Istanbul lebt die größte Gemeinschaft an Transgendern. O gehört dort zum Leben der »schönen Jungen«. Sie sind Mann, Frau und Kind. Im Osmanischen Reich gab es eine Kompanie der »schönen Jungen« in der Armee, die für die sinnlichen Bedürfnisse der Soldaten verantwortlich war. Der Text erschien im Band 278 der Zeitschrift Die Horen.

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    • 39 Min.
    Litfest homochrom – 06.08.2021, 19:30 – Philipp Reichert liest seine Kurzgeschichte »Nachspiel« + Gespräch

    Litfest homochrom – 06.08.2021, 19:30 – Philipp Reichert liest seine Kurzgeschichte »Nachspiel« + Gespräch

    Philipp Reichert war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 19:30 Uhr seine Kurzgeschichte »Nachspiel« bei #allabendlichqueer gelesen, der regelmäßigen Online-Lesereihe der Literatunten, die an diesem Wochenende live vom Litfest gesendet haben.

    Philipp Reichert – begann im Alter von 15 Jahren mit dem Schreiben literarischer Texte. 2008 und 2009 publizierte er vier Kurzgeschichten in den Anthologien »Herzklopfen und andere Lebenszeichen« sowie »Zwischenstation und 35 andere Hotelgeschichten«. Er studierte von 2008-2018 Germanistik und Romanistik in Köln, Straßburg, Freiburg und Lille. 2018 erschien das Sachbuch »Hannah Arendts Literaturrezeption. Dichtung und Erzählen nach dem Traditionsbruch« im Büchner Verlag. Derzeit arbeitet Philipp Reichert am Romanmanuskript »Die Weite der Welt« wie auch Erzählungen. Er lebt als freier Autor in Köln und schreibt bevorzugt über zwischenmenschliche sowie familiäre Beziehungen. Dabei nutzt er häufig Ironie und sprachliche Distanz zu seinen Figuren.

    »Nachspiel« – Was wäre, wenn man zwei Expartner hätte? Was wäre, wenn man von dem einen in Freundschaft getrennt wäre, den anderen jedoch nach einer kurzen, heftigen Affäre auch nach vielen Jahren nicht vergessen könnte? Und was, wenn diese beiden Expartner sich plötzlich kennen – und lieben lernen würden? Was wäre, wenn diese Beziehung als einzige funktioniert? Wie würde der Dritte sich fühlen? Was würde passieren, wenn die beiden Expartner herausfänden, welchen gemeinsamen Nenner sie haben? Welche Gedankenspiele, welche Verwerfungen, welche Situationen würden entstehen? Welche Kränkungen wären im Spiel? Und können, wollen, sollten diese drei als Gruppe zusammenfinden? Diese Kurzgeschichte ist noch unveröffentlicht.

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    Litfest homochrom wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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    • 25 Min.

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