Deine erste größere Ernte ist im Eimer, und plötzlich steht die Frage im Raum, an die vorher kaum jemand denkt: was jetzt? Markus Habermehl nimmt sich in dieser Honigraum-Folge genau das vor, mit einer klaren Reihenfolge im Kopf: erst Eigenbedarf, dann Familie und Verwandte, danach Verschenken, und erst zum Schluss Verkaufen. Bevor überhaupt verteilt wird, muss der Honig richtig gelagert werden. Luftdicht, kühl, trocken, dunkel, in sauberen, lebensmittelechten Behältern mit gut schließendem Deckel, Wärme und Feuchtigkeit sind die größten Feinde. Wer schnell kristallisierende Sorten hat, sollte rechtzeitig abfüllen oder cremig rühren, sonst wird der Honig im Eimer steinhart. Bei der Gläserfrage stellt Markus DIB-Gläser mit ihren festen Vorgaben neutralen Twist-Off-Gläsern gegenüber. Wichtiger als die Glasform sind für ihn drei Dinge: einheitliche, saubere Gläser für einen wertigen Gesamteindruck, vollständige Pflichtangaben auf dem Etikett, und direktes Etikettieren nach dem Abfüllen, bevor Kondenswasser die Klebehaftung stört. Bedruckte Deckel sieht er kritisch, einheitliche Farben wirken seriöser. Beim Verkauf rät Markus zu einem einfachen, lokalen Start: Bekannte, Nachbarn, Hofverkauf, persönliche Kontakte. Verschenkte Gläser sind dabei die beste Werbung, aus ihnen werden später zahlende Kunden. Ein auskömmlicher Preis ist ihm wichtiger als Masse, gerade im ersten Jahr geht es vor allem um Erfahrung und Marktgefühl, nicht um Gewinnmaximierung. Zum Schluss zeigt er, wie sich Imker durch persönliche Übergaben an lokale Stellen, Vereine und Betriebe sichtbar machen, und empfiehlt eine Warteliste für Interessenten, falls die Ernte schneller ausverkauft ist, als gedacht. Tags: erste Honigernte, Honig verkaufen Anfänger, Honig lagern, Gläserwahl, DIB-Glas, Twist-Off-Glas, Etikett, Hofverkauf, Warteliste, Imkerei