How it works

Studio ZX, Die Techniker

Viele Menschen, die mitten im Studium stecken, werden parallel erwachsen – und müssen nicht nur Hausarbeiten schreiben, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen umgehen. Den eigenen, und solchen, mit denen wir als Gesellschaft konfrontiert sind. Dass all das manchmal zu mentaler Belastung führt, ist völlig verständlich – und normal. In unserem Podcast „How it works“ schauen wir gemeinsam mit Die Techniker darauf, was Studierende umtreibt. Wir zeigen, dass sie mit ihren Struggles nicht allein sind, und geben Impulse, wie sie gut durch diese Lebensphase kommen – auf ihre ganz eigene Art. Oft trägt man alles, was man dafür braucht, schon in sich. Man muss es nur erkennen. Dafür sprechen wir mit Menschen, die richtig gute Antworten haben, und lassen Studierende selbst zu Wort kommen.

  1. 10. Sept.

    #28 Echte Verbindungen: Wie wird aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft?

    Du hast einen vollen Terminkalender, viele Verabredungen, siehst deine Freund*innen häufig – eigentlich kein Grund, dich einsam zu fühlen, oder? So einfach ist das nicht. Denn Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob andere Menschen um uns herum sind, sondern vielmehr damit, wie verbunden wir uns fühlen. Genau darum geht es in dieser Featurefolge von «How it Works». Wir sind auf dem Campus der HAW Hamburg unterwegs und sprechen mit Studierenden und Expert:innen darüber, warum Einsamkeit gerade im Studium so häufig Thema ist. Es geht um den Start in einer neuen Stadt, um Unsicherheit, Rückzug und die Frage, warum es selbst an einem Ort mit Tausenden Kommiliton*innen schwer sein kann, echte Nähe zu erleben. Gleichzeitig beschäftigen wir uns in dieser Folge damit, was helfen kann: präsent sein, an Angeboten wie der Orientierungs-Woche teilnehmen, kleine Begegnungen im Alltag zulassen, Pausen gemeinsam verbringen, den ersten Schritt wagen und Freundschaften aktiv wachsen lassen. Außerdem geht es darum, warum Einsamkeit nichts ist, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte, wie sehr psychische Gesundheit und soziale Verbundenheit zusammenhängen und weshalb viele Kontakte noch nicht automatisch vor Einsamkeit schützen. Auch Social Media spielt in der Folge eine Rolle: als Möglichkeit, sich verbunden zu fühlen, aber eben auch als Ort, an dem Nähe manchmal nur scheinbar entsteht. Eine Folge über das Gefühl, unter vielen Menschen trotzdem allein zu sein, über echte Freundschaften, kleine Schritte raus aus dem Rückzug und darüber, warum es schon viel verändern kann, wenn wir anfangen, offen über Einsamkeit zu sprechen. Auf dem Content Hub How it works findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expertinnen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross

  2. 27. Aug.

    #27 Wenn Alleinsein zur Last wird: Was Einsamkeit bedeutet und wie wir gegensteuern können, bevor es chronisch wird

    Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen in Deutschland fühlt sich einsam, rund 12 Prozent sogar stark. Aber Einsamkeit heißt nicht, dass niemand da ist. Sie entsteht in der Lücke zwischen der Verbundenheit, die wir uns wünschen, und der, die wir tatsächlich erleben. Man kann sie allein auf dem Sofa spüren und genauso in der vollen Mensa, wo alle anderen an ihren Tischen lachen und sich unterhalten. Am meisten schmerzt sie oft dort, wo eigentlich Nähe sein sollte: in Freundschaften, in denen nur noch über Oberflächlichkeiten gesprochen wird, oder in einer Beziehung, in der man sich fremd fühlt. Gerade das Studium bringt vieles mit, was Einsamkeit begünstigt: eine neue Stadt, ständiger Leistungsdruck, möglicherweise zu wenig Zeit für richtige, tiefgehende Beziehungen. Bleibt das Gefühl dauerhaft, wird es zum Gesundheitsrisiko und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und obwohl wir seit der Pandemie offener darüber reden, fällt es vielen weiter schwer, Einsamkeit zuzugeben. Wie erkennt man sie bei sich selbst? Warum trifft sie manche härter als andere? Was hilft konkret und was können wir gemeinsam ändern, an der Hochschule und als Gesellschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Sie erklärt, wann Alleinsein guttut und wann es kippt, warum verlässliche Unterstützung wichtiger ist als der perfekte Freundeskreis und warum wir vielleicht keine Strategie gegen Einsamkeit brauchen, sondern eine für Verbundenheit. Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteurinnen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expertinnen sprechen, findet ihr hier.

  3. 11. Aug.

    #26 Social Media – Pause oder Pressure?

    Kurz die Vorlesung hinter sich bringen, dann ab auf die Wiese, Kaffee in der Hand, einmal durchatmen. Schon greift die Hand fast von allein zum Handy. Ein Reel, ein Post, noch einer und schon ist die Pause vorbei, bevor sie richtig angefangen hat. Neun Stunden Bildschirmzeit, bei manchen elf: Auf dem Campus der Uni Potsdam sind solche Zahlen keine Ausnahme. Social Media ist beides. Es verbindet, gibt uns Memes, Popkultur und das Gefühl, dazuzugehören. Zugleich es zieht uns rein, bringt uns dazu, unsere Leben mit denen zu vergleichen, die scheinbar besser laufen, und macht aus Verbindung schnell Verpflichtung. Wie kommen wir aus dem Autopiloten raus, ohne gleich alles zu löschen? Was hilft wirklich und was ist nur gut gemeint? Wir haben uns auf dem Campus umgehört und außerdem mit der Psychologin Natalie Hartig, dem Poetry-Slammer Rainer Holl, dem Content Creator Robin Solf und mit Jule Seiffert gesprochen, die an der Uni Potsdam den Feelgood Campus leitet. In dieser Folge gibt es konkrete Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich wollte doch nur ganz kurz auf Instagram gucken. Auf dem Content Hub “How it works” findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier. Redaktionsleitung: Mae Becker Projektleitung: Anna Matt Redaktion: Azadê Peşmen Producer: Jonas Ross

Info

Viele Menschen, die mitten im Studium stecken, werden parallel erwachsen – und müssen nicht nur Hausarbeiten schreiben, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen umgehen. Den eigenen, und solchen, mit denen wir als Gesellschaft konfrontiert sind. Dass all das manchmal zu mentaler Belastung führt, ist völlig verständlich – und normal. In unserem Podcast „How it works“ schauen wir gemeinsam mit Die Techniker darauf, was Studierende umtreibt. Wir zeigen, dass sie mit ihren Struggles nicht allein sind, und geben Impulse, wie sie gut durch diese Lebensphase kommen – auf ihre ganz eigene Art. Oft trägt man alles, was man dafür braucht, schon in sich. Man muss es nur erkennen. Dafür sprechen wir mit Menschen, die richtig gute Antworten haben, und lassen Studierende selbst zu Wort kommen.