Der Einsatzleben-Podcast

Hermann Zengeler

Einsatzkräfte sind auch nur Menschen? Ja, so ist es und genau darum geht es im Einsatzleben-Podcast. Mit Servus, Hallo und Guuude, begrüßt euch der gebürtige Hesse Hermann Zengeler seit über 300 Folgen jeden Mittwoch und berichtet über seine Erfahrungen aus über 40 Jahren Einsatzzeit. Er teilt mit den Hörern und Hörerinnen sein Wissen als Experte für Resilienzstärkung, Motivationserhalt und als Konflikt- und Krisenmanager für Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Redaktions- und Produktionsleitung werden spannende Themen recherchiert und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, mit dem Ziel, das Thema "mentale Gesundheit im Einsatzkontext" zu enttabuisieren und einen echten Mehrwert für die Hörer und Hörerinnen zu schaffen. Und was sollen wir sagen: Volltreffer! Mittlerweile hat sich der Podcast zum erfolgreichsten Podcast im Einsatzwesen in der Kategorie mentale Gesundheit entwickelt. Welche Ängste und Nöte haben Einsatzkräfte, vor während und nach ihren Einsätzen? Wie gehen Hilfskräfte mit Eskalationsphänomenen, Gewaltproblematiken und Anfeindungen um? Wie lernt man mit Stress umzugehen und seine Motivation zu schützen? Wie schafft man es wieder als Team zu funktionieren und richtig zu kommunizieren? Wie kann man schlimme Einsatzbilder und mentale Krisen überstehen und was lernt man trotz aller Wut, Angst, Ekel und Hass Positives daraus? All diese Fragen finden ihre Antworten in den unterschiedlichen Episoden. Dazu holt sich Hermann immer wieder Interviewpartner hinzu, die selbst einiges aus ihrem Einsatzleben zu berichten haben und Experten diverser Gebiete rund um das Thema MEHR MENSCH im Einsatzwesen. Werde Teil unserer stetig wachsenden Einsatzleben-Podcast-Community und abonniere den kostenfreien Podcast (verfügbar auf allen gängigen Podcast-Apps). Hilf uns dabei die Botschaft des Einsatzleben-Podcasts zu verbreiten, teile die Folgen, empfehle den Podcast weiter und hinterlasse eine 5-Sterne Bewertung. Hast du einen bestimmten Themenwunsch oder hast du vielleicht eine Einsatzstory zu erzählen, die zum Thema passt? Schreibe uns gerne eine Nachricht an kontakt@brand-punkt.de. Homepage: https://www.brand-punkt.de Facebook: https://www.facebook.com/brandpunktcoaching/ https://www.instagram.com/brand_punkt/

  1. vor 2 Tagen

    Keine Ahnung! - Warum wir das viel zu selten sagen

    **Jeder hat eine Meinung** Ob Führung, Einsätze oder gesellschaftliche Debatten: Kaum steht ein Thema im Raum, ist das Urteil oft schon da. Wer erst einmal nachfragt, wirkt schnell unentschlossen. Dabei verwechseln wir häufig drei Dinge: was wir wissen, was wir vermuten und was wir persönlich bewerten. **Nichtwissen ist keine Schwäche** „Keine Ahnung“ zu sagen ist unbequem. Besonders dann, wenn andere von uns erwarten, dass wir die Antwort haben. Doch Erfahrung bedeutet nicht, alles zu wissen. Sie kann auch darin bestehen, die Grenzen des eigenen Wissens zu erkennen, nachzufragen und eine Einschätzung zu korrigieren. Das gilt im Alltag ebenso wie in Einsatzorganisationen. **Unter Druck wird es ernst** In einer Besprechung lässt sich eine Frage vertagen. An einer Einsatzstelle müssen Entscheidungen manchmal trotz unvollständiger Informationen getroffen werden. Dann braucht es weder großspurige Sicherheit noch endloses Zögern, sondern eine klare Unterscheidung: Was ist bekannt? Was ist Annahme? Was muss jetzt entschieden oder überprüft werden? **Mehr Fragen, weniger Gewissheit** Diese Folge von Einsatzleben fragt, warum wir auf fast alles sofort reagieren wollen, wie vorschnelle Urteile Konflikte verschärfen und weshalb ein ehrliches „Ich weiß es noch nicht“ Vertrauen schaffen kann. Es geht nicht darum, keine Haltung zu haben. Es geht darum, die eigene Haltung nicht mit gesichertem Wissen zu verwechseln und andere Meinungen auszuhalten, ohne jedes Gespräch zum Machtkampf werden zu lassen.

  2. 23. Sept.

    Belastbarkeit ist keine Charakterfrage

    Belastbarkeit ist mehr als Härte In Einsatzorganisationen hält sich ein hartnäckiges Bild: Manche Menschen können belastende Einsätze eben ab, andere nicht. Persönliche Unterschiede gibt es natürlich. Aber psychische Belastbarkeit ist deutlich komplexer als eine Charaktereigenschaft. Sie entsteht aus einem Zusammenspiel von Erfahrung, Vorbereitung, aktuellen Lebensumständen, körperlicher und psychischer Verfassung sowie dem Umfeld, in dem Menschen arbeiten. Der gleiche Einsatz ist nicht für alle gleich Zwei Einsatzkräfte können dieselbe Lage erleben und trotzdem sehr unterschiedlich reagieren. Erfahrung, eigene Biografie, persönliche Nähe zum Ereignis, Erschöpfung, Konflikte oder private Belastungen verändern, wie eine Situation wahrgenommen und verarbeitet wird. Deshalb sagt die gleiche Einsatzstelle noch nichts über das gleiche Erleben aus. Führung und Team wirken mit Zugehörigkeit, soziale Unterstützung, verlässliche Kommunikation und gute Teambeziehungen können Ressourcen sein. Umgekehrt können Unklarheit, Konflikte, mangelnde Unterstützung und organisatorischer Dauerstress zusätzliche Belastung erzeugen. Führung ersetzt keine Therapie, beeinflusst aber sehr wohl die Bedingungen, unter denen Menschen mit Belastung umgehen. Vorbereitung beginnt vor dem Ernstfall Mentale Vorbereitung bedeutet nicht, Menschen gegen alles abzuhärten. Sie bedeutet, Reaktionen einordnen zu können, Warnzeichen zu kennen, Unterstützung zugänglich zu machen und eine Kultur zu schaffen, in der Belastung ansprechbar ist, bevor daraus ein größeres Problem wird.

  3. 9. Sept.

    Viele Uniformen, ein Ziel

    Viele Organisationen, ein Einsatz Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW und DLRG treffen sich nicht erst auf dem Papier, sondern dort, wo Menschen Hilfe brauchen. Hinzu kommen Werkfeuerwehren, private Rettungsdienste, Bergwacht, Rettungshundestaffeln, PSNV und viele weitere Kräfte. Jede Organisation bringt eigene Aufgaben, Fähigkeiten, Strukturen und eine eigene Kultur mit. Genau darin liegt ihre Stärke. Die eigene Welt endet an der Schnittstelle Die Roten, die Weißen, die Blauen: Gegenseitige Sprüche gehören manchmal dazu. Problematisch wird es, wenn aus Neckereien Vorurteile werden oder Informationen, Erwartungen und Zuständigkeiten nicht zusammenpassen. Was weiß die eine Organisation tatsächlich über die Möglichkeiten und Grenzen der anderen? Und wie verhindern wir, dass aus einer Schnittstelle eine Sollbruchstelle wird? Wenn die Lage größer wird Im Katastrophenschutz kommen weitere Dimensionen hinzu: mehr Beteiligte, längere Einsatzdauer, unterschiedliche Fachaufträge, überörtliche Unterstützung und zusätzliche Koordinierung. Nicht alle tun dasselbe. Entscheidend ist, dass ihre unterschiedlichen Leistungen sinnvoll zusammenwirken. Was wir voneinander lernen können Diese Folge verbindet Einsatzerfahrung mit konkreten Fragen zur Zusammenarbeit. Es geht um gegenseitigen Respekt, gemeinsame Übungen, klare Übergaben und den Mut, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Denn der gemeinsame Einsatzerfolg entsteht nicht dadurch, dass alle gleich werden, sondern dadurch, dass sie ihre Fähigkeiten aufeinander abstimmen.

    Viele Uniformen, ein Ziel
4,7
von 5
60 Bewertungen

Info

Einsatzkräfte sind auch nur Menschen? Ja, so ist es und genau darum geht es im Einsatzleben-Podcast. Mit Servus, Hallo und Guuude, begrüßt euch der gebürtige Hesse Hermann Zengeler seit über 300 Folgen jeden Mittwoch und berichtet über seine Erfahrungen aus über 40 Jahren Einsatzzeit. Er teilt mit den Hörern und Hörerinnen sein Wissen als Experte für Resilienzstärkung, Motivationserhalt und als Konflikt- und Krisenmanager für Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Redaktions- und Produktionsleitung werden spannende Themen recherchiert und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, mit dem Ziel, das Thema "mentale Gesundheit im Einsatzkontext" zu enttabuisieren und einen echten Mehrwert für die Hörer und Hörerinnen zu schaffen. Und was sollen wir sagen: Volltreffer! Mittlerweile hat sich der Podcast zum erfolgreichsten Podcast im Einsatzwesen in der Kategorie mentale Gesundheit entwickelt. Welche Ängste und Nöte haben Einsatzkräfte, vor während und nach ihren Einsätzen? Wie gehen Hilfskräfte mit Eskalationsphänomenen, Gewaltproblematiken und Anfeindungen um? Wie lernt man mit Stress umzugehen und seine Motivation zu schützen? Wie schafft man es wieder als Team zu funktionieren und richtig zu kommunizieren? Wie kann man schlimme Einsatzbilder und mentale Krisen überstehen und was lernt man trotz aller Wut, Angst, Ekel und Hass Positives daraus? All diese Fragen finden ihre Antworten in den unterschiedlichen Episoden. Dazu holt sich Hermann immer wieder Interviewpartner hinzu, die selbst einiges aus ihrem Einsatzleben zu berichten haben und Experten diverser Gebiete rund um das Thema MEHR MENSCH im Einsatzwesen. Werde Teil unserer stetig wachsenden Einsatzleben-Podcast-Community und abonniere den kostenfreien Podcast (verfügbar auf allen gängigen Podcast-Apps). Hilf uns dabei die Botschaft des Einsatzleben-Podcasts zu verbreiten, teile die Folgen, empfehle den Podcast weiter und hinterlasse eine 5-Sterne Bewertung. Hast du einen bestimmten Themenwunsch oder hast du vielleicht eine Einsatzstory zu erzählen, die zum Thema passt? Schreibe uns gerne eine Nachricht an kontakt@brand-punkt.de. Homepage: https://www.brand-punkt.de Facebook: https://www.facebook.com/brandpunktcoaching/ https://www.instagram.com/brand_punkt/

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