Wachsen Lernen Lieben. Das Leben in seiner ganzen Fülle

Barbara Brüning

Der Wachsen.Lernen.Lieben-Podcast Für eine friedliche, entspannte und liebevolle Familie. Erfahrt, wie ihr als Eltern ein wundervolles Paar bleibt und zusammen mit eurem Kind/euren Kindern über euch hinaus wachst. Und innerlich wie äußerlich erfolgreich seid!

  1. vor 6 Tagen

    Der Mut, einfach da zu sein – Stephanie Fuchs über Liebe, Identität und ihr Leben bei den Maasai

    „Ich verliere mich heute nicht mehr.“ Als Stephanie Fuchs diesen Satz am Ende unseres Gesprächs sagt, liegt darin die ganze Geschichte ihres ungewöhnlichen Lebens. Vor 15 Jahren verliebt sie sich in Sokoine, einen traditionell lebenden Maasai, und zieht zu ihm in sein Dorf nach Tansania. Sie folgt ihrem Herzen – kompromisslos, mutig und ohne zu wissen, was dieser Weg sie kosten wird. Stephanie lernt eine neue Sprache und findet ihren Platz in einer großen Familie und einer Kultur, deren Vorstellungen von Liebe, Gemeinschaft und Zusammenleben sich grundlegend von ihren eigenen unterscheiden. Sie erlebt eine andere Beziehung zur Zeit: einen Alltag, der sich nach der Sonne, den Tieren und den unmittelbaren Bedürfnissen des Lebens richtet. Und sie entdeckt, wie schwer es sein kann, einfach nur da zu sein, wenn man gelernt hat, den eigenen Wert an Leistung und Produktivität zu messen. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät Stephanie in eine tiefe Identitätskrise. Sie liebt ihr Kind – und erkennt sich selbst nicht mehr. Über viele Monate fragt sie sich: Wer war ich vor seiner Geburt? Was hat mich glücklich gemacht? Und wie kann ich wieder zu mir selbst finden? Heute sagt sie: „Ich glaube, ich habe die mentale und emotionale Arbeit gemacht, herauszufinden, wer ich bin und was ich will. Und wenn man das gewonnen hat, dann verliert man es nicht mehr.“ Wir sprechen darüber, – warum es Mut braucht, der eigenen inneren Stimme zu folgen– wie man in einer anderen Kultur ankommen kann, ohne sich selbst aufzugeben– was Kinder gewinnen, wenn wir ihnen Freiheit und Vertrauen schenken– weshalb Nichtstun so schwer auszuhalten sein kann– wie unterschiedlich Liebe gezeigt und verstanden wird– warum Mutterschaft das eigene Selbstbild erschüttern kann– wie Schreiben dabei hilft, Erfahrungen zu verarbeiten und sich selbst wiederzubegegnen– was uns Halt gibt, wenn äußere Sicherheiten fehlen– und was ein Leben wirklich sinnvoll und glücklich macht Ein offenes und berührendes Gespräch über Liebe, Fremdheit, Mutterschaft und den langen Weg zu einer Klarheit, die bleibt. Mehr über Stephanie Fuchs Instagram: Stephanie Fuchs: Masai Story Ihr Hörbuch: "Esepata. Mein Platz ist bei den Massai." Ihr Buch "Masai Story. My Fight for Love and the Future of Indigenous People" Vielleicht bleibt nach diesem Gespräch auch bei dir eine Frage zurück: Wie vollständig bist du in deinem eigenen Leben anwesend? Wenn du ihr schreibend nachgehen möchtest, lade ich dich in meinen Sommerschreibraum „Außer Rand und Rahmen“ ein. Dort nutzen wir das Schreiben, um wieder wahrzunehmen, wer wir sind, was uns lebendig macht und wonach unser eigener Herzschlag schneller wird. Alle Informationen findest du hier:Außer Rand und Rahmen. Schreibimpulse für mehr Lebensfreude, Wildheit und Verbindung mit dir selbst.

  2. 12. Aug.

    Lebensfreude trägt

    Lebensfreude ist kein Nice-to-have. In dieser Folge zeige ich dir, wie du dich mit fünf Minuten am Tag auch in einem prall gefüllten Alltag wieder lebendiger, wacher und mehr wie du selbst fühlen kannst. Du hast dir ein gutes Leben aufgebaut. Vielleicht sogar genau das Leben, das du dir früher gewünscht hast: Familie, Partnerschaft, einen anspruchsvollen Beruf, ein schönes Zuhause. Und trotzdem ertappst du dich dabei, wie du nörgelst, gereizt reagierst oder vor allem siehst, was noch fehlt. Du stehst knietief in dem, was du dir einmal erträumt hast – und kannst es kaum genießen. Lebensfreude wird im Alltag schnell zu etwas, das später kommen soll: wenn das Projekt abgeschlossen ist, die Kinder größer sind, der Urlaub begonnen hat oder endlich alle Aufgaben erledigt sind. Nur wird die Schüssel mit den Pflichten niemals leer. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Lebensfreude weit mehr ist als eine angenehme Zugabe zu einem gut funktionierenden Leben. Sie ist eine Kraft, aus der heraus wir lieben, arbeiten, entscheiden und Verantwortung übernehmen. Du erfährst: warum wir unsere eigene Lebendigkeit so leicht ans Ende der Liste setzen, weshalb dein Glück auch dein Kind und deine Partnerschaft betrifft, was Lebensfreude mit Präsenz, Klarheit und beruflicher Wirksamkeit zu tun hat, woran du bemerkst, dass du in deinem eigenen Leben kaum noch vorkommst, und wie Schreiben dir helfen kann, deine eigene Stimme, deine Wünsche und deine kleine Wildheit wiederzufinden. Außerdem erwartet dich eine kurze Schreibübung mit der Frage: Dieser Sommer wäre auch mein Sommer, wenn … Manchmal beginnt Lebensfreude mit einem Satz, den du dir endlich zu Ende schreiben lässt. Wenn du dich in diesem Sommer wieder in deinem eigenen Leben treffen möchtest, lade ich dich herzlich zu „Außer Rand und Rahmen“ ein. Drei Wochen lang holst du deine Aufmerksamkeit immer wieder zu dir zurück: zu deiner Lebensfreude, deiner Wildheit, deinen Gedanken und zu dem, was sich für dich lebendig anfühlt. Du kannst dich für 21 tägliche Schreibimpulse per E-Mail entscheiden oder zusätzlich einmal in der Woche im gemeinsamen Live-Schreibraum mit mir und den anderen Teilnehmerinnen schreiben. Du brauchst keine Schreiberfahrung. Nur ein wenig Neugier auf dich selbst. Alle Informationen und die Anmeldung findest du hier: Denn dieser Sommer findet auch für dich statt. Mehr über mich und meine Arbeit: zu meinem Instagram Profil Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie mit einem Menschen teilst, der sich selbst im Alltag manchmal aus den Augen verliert. „Außer Rand und Rahmen“ – dein Sommerschreibraum

  3. 13. Juli

    Doppelspitze statt Doppellast

    In dieser Folge spreche ich mit Annegret Gehrke über Topsharing — also darüber, warum auch hohe Führungspositionen geteilt werden können. Annegret ist Businessmentorin, Führungskräftetrainerin, Mutter und Fachexpertin für Topsharing. Mit YouGrow begleitet sie Frauen dabei, beruflich zu wachsen, sichtbar zu werden und Führung neu zu denken. Wir sprechen darüber, warum Führung nicht automatisch Vollzeit, Dauerverfügbarkeit und Selbstaufgabe bedeuten muss. Gerade für Mütter ist das eine große Frage: Wie kann ich Verantwortung übernehmen, gestalten, führen — ohne mich selbst, meine Familie oder meine Gesundheit aus dem Blick zu verlieren? Topsharing eröffnet hier eine neue Perspektive: Nicht eine Person muss alles allein tragen. Zwei Menschen teilen Verantwortung, Kompetenz, Präsenz und Entscheidungskraft. Aus der klassischen Doppellast kann eine echte Doppelspitze werden. In unserem Gespräch geht es unter anderem um: – warum Topsharing mehr ist als Teilzeit– wie geteilte Führung in der Praxis funktioniert– welche Chancen dieses Modell gerade für Mütter und Frauen in Führung bietet– warum Unternehmen neue Führungsmodelle brauchen– was psychologische Sicherheit mit moderner Führung zu tun hat– und warum es manchmal unbequem sein muss, damit sich wirklich etwas verändert Diese Folge ist für alle, die sich fragen: Muss Karriere wirklich bedeuten, mich selbst zu übergehen? Oder dürfen wir Führung endlich so denken, dass Menschen mit echtem Leben darin Platz haben? Links zur Folge: Annegret Gehrke:https://annegretgehrke.de/ Topsharing bei Annegret Gehrke:https://annegretgehrke.de/topsharing/ YouGrow Frauennetzwerk:https://yougrowfrauennetzwerk.de/ Buchtipp: Amy C. Edmondson – Die angstfreie Organisationhttps://www.vahlen.de/edmondson-angstfreie-organisation/product/27786528 Buchtipp: Vera Strauch – Unbequem. Eine Aufforderung zum Aneckenhttps://hoffmann-und-campe.de/products/59962-unbequem

  4. 12. Juni

    Diagnose ADHS - was nun? Interview mit Jan Kiesewetter, Autor des gleichnamigen Buches.

    (Links zum Buch von J. Kiesewetter und andere Bücher, die erwähnt wurden, gibts am Ende) ADHS gilt noch immer für viele als eine Diagnose, die vor allem Kinder betrifft. Doch was passiert, wenn Menschen erst mit 40, 50 oder sogar noch später erfahren, dass hinter ihrer Vergesslichkeit, ihrem Chaos, ihrer inneren Unruhe oder ihren ständigen Selbstzweifeln möglicherweise ADHS steckt? In dieser Folge spreche ich mit Professor Dr. Jan Kiesewetter über ADHS bei Erwachsenen. Wir sprechen darüber, warum ADHS so häufig unerkannt bleibt, weshalb Betroffene nicht selten zunächst die Diagnose Depression oder Angststörung erhalten und warum viele sich jahrelang für faul, unorganisiert oder undiszipliniert halten. Außerdem geht es um die Auswirkungen von ADHS auf Partnerschaften und Familien, um die Frage, warum sich manche Eltern erst durch die Diagnose ihres Kindes selbst erkennen, und um die oft übersehenen Stärken von Menschen mit ADHS. Eine Folge für alle, die sich selbst, ihren Partner oder ihr Kind vielleicht ein Stück besser verstehen möchten. Themen dieser Folge:• Woran erkennt man ADHS bei Erwachsenen?• Warum wird ADHS so oft übersehen?• ADHS, Depression oder Angststörung?• Was macht eine späte Diagnose mit dem Selbstbild?• Wie wirkt sich ADHS auf Beziehungen aus?• Welche Stärken bringen Menschen mit ADHS mit?• Wann ist eine Diagnostik sinnvoll? Mehr über Professor Dr. Jan Kiesewetter und sein Buch:„ADHS – Was nun? Strategien, Tipps und Übungen für ein selbstbestimmtes Leben“ Viel Freude beim Zuhören! Das Buch von Jan Kiesewetter Diagnose ADHS Was nun? Strategien, Tipps und Übungen für ein selbstbestimmtes Leben, Klett Cotta Verlag, findet ihr hier Raising your spirited Child, von Mary Sheedy Kurcinga, gibt es hier auf Englisch Auf deutsch heißt dasselbe Buch "Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden", und ist unter diesem Link zu finden. Außerdem haben wir erwähnt: von Stephanie Shirazi, Tote Mammuts jagen. Eine Schatzkiste voll Chancen für Menschen mit und ohne AD(H)S

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
3 Bewertungen

Info

Der Wachsen.Lernen.Lieben-Podcast Für eine friedliche, entspannte und liebevolle Familie. Erfahrt, wie ihr als Eltern ein wundervolles Paar bleibt und zusammen mit eurem Kind/euren Kindern über euch hinaus wachst. Und innerlich wie äußerlich erfolgreich seid!