GlobalLokal

Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern

Globale Gerechtigkeit – darum geht es in dieser Sendung. Was verstehen wir darunter und wie können wir gemeinsam aus dieser Welt eine Bessere machen? Schon heute und in unserem Alltag. Dazu stellen wir euch Menschen, Ideen, Projekte und Vereine aus unserem Bundesland vor, die sich bereits für Globale Gerechtigkeit und einen fairen Nord-Süd-Austausch engagieren. Darüber hinaus möchte das Eine-Welt-Landesnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern mit dieser Sendung Diskussions- und Denkanstöße geben. Engagiert, kontrovers, klug und mit viel Hoffnung.

  1. Wer entscheidet über unsere Zukunft? Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit unter der Lupe

    11. Mai

    Wer entscheidet über unsere Zukunft? Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit unter der Lupe

    Was hat Geschlecht mit Klimawandel zu tun? Die Faktenlage zum Klimawandel ist klar: Es mangelt nicht an Wissen, sondern an Handlungsbereitschaft. Doch warum wird immer noch nicht genug getan, um Menschen vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen oder den voranschreitenden Klimawandel aufzuhalten? Madeleine Porr ist zertifizierte Bildungspartnerin für Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit. Der Durst nach Wissen begleitet sie schon ihr Leben lang. Im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. zeigt sie auf, welche Strukturen positive Veränderungen verhindern, und thematisiert dabei die Schieflage der Geschlechter: Denn diejenigen, die häufig die Entscheidungen über Energie, Mobilität, Stadtentwicklung, Konsum und Ernährung treffen, sind oft nicht dieselben, die unter den Folgen dieser Entscheidungen stärker leiden - eine Ungleichheit, die auf gesellschaftlich konstruierten Geschlechterrollen basiert. Sie nennt in diesem Zuge Beispiele, warum der Klimawandel besonders Frauen weltweit stärker trifft und woran das liegt. Warum Plastikreduktion auch ein Thema der Geschlechtergerechtigkeit ist, was die drei “Rs” bedeuten und warum wir Wut und ökologische Trauer zulassen sollten, erfährst du in dieser Folge. Am Schluss geht es um positive Beispiele in M-V: Welche Initiativen und Vereine sind schon in Richtung Zukunft unterwegs? Und was können wir als Zuhörende tun, um die Welt ein wenig gerechter zu machen? An dieser Stelle Danke an Madeleine Porr. Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Mai 2026 aufgenommen. Vereine und Initiativen in M-V: Plastikfreie Stadt in Rostock https://kubus-verein.de/projekte-pfs/ und unsere Folge “Ein Blick auf die Hanse Sail - Wie nachhaltig sind Großveranstaltungen?” BUND in Mecklenburg-Vorpommern https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/ Frauennetzwerk Klimaschutz und Nachhaltigkeit MV @frauen_und_klimaschutz_mv Mehr zu Klima und Gender: Doku “Klimawandel und Gender” https://www.zdf.de/play/dokus/planet-e-106/planet-e-klimawandel-und-gender-100 “Klima und Gender” https://unwomen.de/klima-und-gender/ “Feministische Klimapolitik - Für resiliente Gesellschaften und eine sozial-ökologische, gendergerechte Transformation” https://www.bmz.de/de/themen/frauenrechte-und-gender/gender-und-klima Mehr Infos zu PFAS: “FAQs zu Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS)” https://www.bundesumweltministerium.de/faqs/per-und-polyfluorierte-chemikalien-pfas “PFAS: Ewigkeitschemikalien sind fast überall” https://www.bund.net/chemie/pfas/ “Jahrhundert-Gifte PFAS” https://www.fraunhofer.de/de/forschung/aktuelles-aus-der-forschung/pfas.html “Ewigkeits-Chemikalien PFAS: Wo sie stecken, warum sie problematisch sind” https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/ewigkeitschemikalien-pfas-wo-sie-stecken-warum-sie-problematisch-sind-81811 “Giftige Chemikalien - Warum Deutschland PFAS verbieten lassen will” https://www.deutschlandfunk.de/pfas-chemikalien-verbreitung-verbot-100.html Mehr Infos zu "Ökologische Trauer": Kurz-Präsentation von Madeleine dazu: https://prezi.com/view/Lh1e3QMazvqpOA0BPTSW/ “Über das Klima sprechen. Das Handbuch” https://klimakommunikation.klimafakten.de/showtime/kapitel-20-erwarte-trauer-und-lasse-sie-zu/ "Trauer(n) als politische Transformationskraft im sozial-ökologischen Wandel” von Magdalena Mai https://www.dgsa.de/fileadmin/Dokumente/Fachgruppen/Sozial-oekologische_Transformationen_und_Klimagerechtigkeit_in_der_Sozialen_Arbeit/Essay_MagdalenaMai_Juli2024.pdf "Ökologische Trauer - Psychisch krank durch Klimawandel?” https://www.deutschlandfunkkultur.de/oekologische-trauer-psychisch-krank-durch-klimawandel-100.html “Solastalgie - Vom Heimweh nach der Natur” von Sabine Fringes https://w

    27 Min.
  2. Ein Blick auf die Hanse Sail - Wie nachhaltig sind Großveranstaltungen?

    13. Apr.

    Ein Blick auf die Hanse Sail - Wie nachhaltig sind Großveranstaltungen?

    Die Hanse Sail hat Tradition in Rostock und gilt als das größte maritime Volksfest in Norddeutschland. Als großes, öffentliches Ereignis bietet sie die Chance, nachhaltigen Konsum zu fördern, da hier viele Menschen zusammenkommen und so ein bewusster Umgang mit Ressourcen, regionalen Produkten und umweltfreundlichen Alternativen sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. In dieser Folge berichtet Janika im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. von ihrer Arbeit bei der Initiative Plastikfreie Stadt, ein Projekt von KuBus e. V. in Rostock. Sie spricht über die Gestaltung des Achterdecks auf der Hanse Sail und das Nachhaltigkeitskonzept für dieses Großevent, an dem sie mitgearbeitet hat. Gerade kostenlose Bildungsangebote wie auf dem Achterdeck erweitern nicht nur das Umweltwissen der jungen Besucher:innen, sondern stärken auch die Selbstwirksamkeit durch kleine und große Erfolgsmomente bei Quizfragen, Plastikangeln und anderen Mitmachaktionen. Janika berichtet außerdem über das EU-Projekt STRIVE, das Austausch und Vernetzung zwischen Festival-Akteur:innen in Deutschland, Polen, Dänemark und Schweden ermöglicht. Auch hier zeigt sich, wie wichtig Partnerschaften zwischen Ländern sind. Erfahrt in dieser Folge, was alles schon im Bereich Klima- und Umweltschutz auf der Hanse Sail passiert, warum gerade spielerische Bildungsangebote einen kleinen Teil zu sozialer Gerechtigkeit beitragen und welche Herausforderungen es noch zu bewältigen gilt. Nachdem wir viele Berichte von Menschen aus anderen Ländern gehört haben, die über die Auswirkungen der Klimakrise in ihren Herkunftsländern gesprochen haben, werfen wir in den nächsten Folgen den Blick auf das, was bei uns vor Ort passiert. Was tun wir in Mecklenburg-Vorpommern, um einen Teil zu mehr zu Klimagerechtigkeit beizutragen? Wie können wir hier in MV Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander verbinden, damit bei Umwelt-, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen alle mitgenommen werden? Welche Hebel haben wir selbst in der Hand und was können wir allein oder auch mit anderen Menschen zusammen schaffen? Habt ihr Ideen, welche Projekte und Initiativen wir bei GlobalLokal zum Thema Klimagerechtigkeit vorstellen können? Schreibt uns gerne bei Instagram: @eineweltmv Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Das Gespräch wurde im März 2026 aufgenommen. Unser Lesetipp: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto Werdet selbst aktiv bei der Kampagne Zusammen bewegen! Schaut bei Instagram vorbei auf @zusammenbewegen und mehr Infos findet ihr auf zusammenbewegen.org

    27 Min.
  3. Klimareparationen - Über Loss and Damage

    9. März

    Klimareparationen - Über Loss and Damage

    Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Klimareparationen ein – ein immer wichtiger werdendes Konzept im globalen Kampf gegen die Klimakrise. Was genau bedeutet Klimareparation? Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? Und wie können gerechte Lösungen aussehen, die sowohl Umwelt als auch betroffene Gemeinschaften stärken? Diesen Fragen geht Divij Kapur in seiner Arbeit beim Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. in Leipzig nach. Der Klimawandel trifft Menschen weltweit, doch die Lasten und Schäden sind ungleich verteilt: Länder und Gemeinschaften des Globalen Südens leiden besonders stark unter den Folgen - obwohl sie historisch am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Vulnerabel wurden diese vor allem dadurch, dass sie historisch und gegenwärtig noch immer Formen von Unterdrückung, Diskriminierung und/oder Ausbeutung ausgesetzt sind und sich aufgrund hierdurch entstandener Ungleichheiten mit weniger Finanzkraft gegen den Klimawandel schützen oder enstandene Schäden kompensieren können. Deshalb spricht Divij auch darüber, warum Klimareparationen mehr sind als finanzielle Entschädigungen. Es geht um ein tiefgreifendes Umdenken, um die Anerkennung von Verantwortung, den Abbau von Ungleichheiten und um den Aufbau von Resilienz in den am stärksten betroffenen Regionen. Aber er betont auch, dass nicht Schuld, sondern Solidarität im Vordergrund steht und das Versprechen, dass sich dieses Unrecht nicht wiederholt. An dieser Stelle Danke an Divij Kapur und dem Konzeptwerk für Neue Ökonomie e. V. Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im September 2025 auf Englisch aufgenommen. Hört gerne in unsere Folge "Koloniale Kontinuitäten" mit Serge Palasie rein! Unsere Lesetipps: "Klimaschulden und Reparationen - Was Deutschland dem globalen Süden schuldet" https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/projekt/klimareperationen/ "From Climate Justice to Climate Reparations - About the discourse of climate depts and reparations" https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/2024/07/14/from-climate-justice-to-climate-reparations/ "Internationaler Gerichtshof betont Verbindlichkeit und ermöglicht Klimareparationen" https://www.boell.de/de/2025/07/30/internationaler-gerichtshof-betont-verbindlichkeit-und-ermoeglicht-klimareparationen "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/ „Kolonialismus und Klimakrise – Über 500 Jahre Widerstand“ https://www.bundjugend.de/produkt/kolonialismus-und-klimakrise-ueber-500-jahre-widerstand/ Autorinnentipp: Maxine Burkett

    41 Min.
  4. Kolonialismus und Klimakrise in Haiti

    9. Feb.

    Kolonialismus und Klimakrise in Haiti

    In dieser Folge spricht Stanley Pierre Pizzar, Klimaschutzbotschafter im Projekt KlimaGesichter, mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. über die Auswirkungen des Klimawandels in seiner Heimat Haiti. Haiti ist eines der Länder, die sehr wenig zum Klimawandel beigetragen haben, selbst aber stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Auch gibt es keine ausreichende internationale Finanzierung, um Klimaanpassungsmaßnahmen durchzuführen. Stanley berichtet von der Kolonialgeschichte Haitis und wie koloniale Kontinuitäten mit Klimaungerechtigkeiten zusammenhängen. Haiti hat eine komplexe und bewegte Geschichte, die von Kolonialismus, Revolution und politischen Turbulenzen geprägt ist. Für Stanley ist Klimagerechtigkeit ein Menschenrecht. Er betont, dass (Klima)Ungerechtigkeit von Menschen gemacht ist und wir dementsprechend unsere Verantwortung wahrnehmen müssen. An dieser Stelle Danke an Stanley Pierre Pizzar, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im August 2025 aufgenommen. Hört gerne in unsere Folge "Koloniale Kontinuitäten" mit Serge Palasie rein! Unsere Lesetipps: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/

    33 Min.
  5. 08.12.2025

    Umweltschutz und Frauenrechte in Afghanistan

    In dieser Folge spricht Amena Rahemy, Klimaschutzbotschafterin im Projekt KlimaGesichter, mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. über die Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Heimat Afghanistan. Amena wuchs mit einem grünen Garten auf, der mit der Zeit jedoch immer kahler wurde. Während ihrer Kindheit war ihr die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz nicht bewusst, doch mit der Zeit erkannte sie die weitreichenden Auswirkungen auf die Welt und die Menschen in ihrer Heimat. Amena hat sich in verschiedenen Berufen für Bildung, Frauenrechte und Umweltschutz engagiert, wobei ihr besonderes Augenmerk auf der Geschlechtergerechtigkeit in Afghanistan liegt. Seit der Machtübernahme der Taliban hat sich die Situation von Frauen dramatisch verschlechtert, insbesondere im Agrarsektor, wo Frauen nur sehr eingeschränkt und stark unterbezahlt arbeiten. Der Klimawandel verschärft diese Herausforderungen zusätzlich. In dieser Folge appelliert Amena an die Politik, die Situation in Afghanistan nicht aus den Augen zu verlieren. Ihr Engagement zeigt, dass jede Hilfe zählt und eine Kettenreaktion auslösen kann, die viele Menschen erreicht. Amena betont auch die Bedeutung des Pflanzens von Bäumen – sowohl im übertragenen als auch im praktischen Sinne – als Teil des Weges zu mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. An dieser Stelle Danke an Amena Rahemy, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Juli 2025 aufgenommen. Unsere Lesetipps: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/

    31 Min.
  6. Klimawandel und Gerechtigkeit in Togo

    10.11.2025

    Klimawandel und Gerechtigkeit in Togo

    In dieser Episode spricht Kokouvi Amegnran, Klimaschutzbotschafter und Lehrer, mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V über die Auswirkungen des Klimawandels in Togo. Kokouvi teilt seine Erfahrungen und sein Engagement für Demokratie und Klimagerechtigkeit sowohl in Togo als auch in Deutschland. Er beleuchtet die koloniale Geschichte Togos und deren Einfluss auf das heutige politische System, das soziale und klimatische Ungerechtigkeiten verstärkt. Trotz der gravierenden Folgen der Klimakrise erhält Togo nur eine unzureichende internationale Klimafinanzierung, um sich an den Klimawandel anzupassen. Kokouvi thematisiert auch Korruption und gibt Tipps zur Unterstützung sinnvoller Projekte. Zudem spricht er über die Wichtigkeit lokaler Sprachen in der Bildung und sein Engagement als Mitbegründer einer Schule in Togo, die neue Wege geht. Sein Zitat, "Ich hatte lange die Hoffnung aufgegeben, aber das führt dazu, dass sich nichts ändert. Man muss sich engagieren.", unterstreicht die Notwendigkeit aktiven Engagements für Veränderungen überall auf der Welt. An dieser Stelle Danke Kokouvi, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Juli 2025 aufgenommen. Unsere Lesetipps: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/

    27 Min.
  7. Klimawandel und Krieg und Syrien

    13.10.2025

    Klimawandel und Krieg und Syrien

    Welche Folgen hat der Klimawandel in Syrien? In dieser Folge berichtet Soha Motsallem im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V über ein Thema, das oft übersehen wird, wenn wir über den Klimawandel sprechen: Die Verknüpfung zwischen Klimaveränderungen und bewaffneten Konflikten. In vielen Regionen der Welt verstärken die Auswirkungen des Klimawandels bestehende Konflikte oder führen zu neuen Auseinandersetzungen, die Menschen zur Flucht zwingen. Ein besonders aufschlussreiches Beispiel ist Syrien, Sohas Heimat und ein Land, das häufig in den Nachrichten vorkommt, aber selten mit dem Thema Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Soha ist als Klimuschutzbotschafterin Teil des Projektes KlimaGesichter und spricht heute darüber, wie wichtig Umwelt- und Klimaschutz überall auf der Welt ist und was für sie Klimagerechtigkeit bedeutet. An dieser Stelle Danke an Soha, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Juli 2025 aufgenommen. Unser Lesetipp: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto

    16 Min.
  8. 08.09.2025

    Die Folgen des Klimawandels in Madagaskar

    Wie wirkt sich der Klimawandel in Madagaskar aus? Heute berichtet Anne Marcelle Rakotonirina über ihre Heimat Madagaskar und welche Folgen die Klimakrise auf das Land, die Menschen und die Gesellschaft hat. Anne ist als Klimaschutzbotschafterin tätig und vermittelt Menschen mehr Wissen über Klima- und Umweltschutz. Anne betont, wie wichtig der Zugang zu Bildung für alle ist. Sie berichtet auch von der klima-induzierten Hungersnot in Madagaskar im Jahr 2021 und erklärt, welche weitreichenden Konsequenzen die Kolonisierung Madagaskars bis heute noch hat. Was für sie Klimagerechtigkeit gerade in diesem Zusammenhang bedeutet, erfahrt ihr in dieser Folge. An dieser Stelle Danke an Anne Marcelle Rakotonirina, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Juni 2025 aufgenommen. Unsere Lesetipps: „Kolonialismus und Klimakrise – Über 500 Jahre Widerstand“ https://www.bundjugend.de/produkt/kolonialismus-und-klimakrise-ueber-500-jahre-widerstand/ „Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto

    18 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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Globale Gerechtigkeit – darum geht es in dieser Sendung. Was verstehen wir darunter und wie können wir gemeinsam aus dieser Welt eine Bessere machen? Schon heute und in unserem Alltag. Dazu stellen wir euch Menschen, Ideen, Projekte und Vereine aus unserem Bundesland vor, die sich bereits für Globale Gerechtigkeit und einen fairen Nord-Süd-Austausch engagieren. Darüber hinaus möchte das Eine-Welt-Landesnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern mit dieser Sendung Diskussions- und Denkanstöße geben. Engagiert, kontrovers, klug und mit viel Hoffnung.