einfach.machen Podcast

Mike Mühlegger - einfach.mike Unternehmensberatung

Meine Passion ist es, die Dinge einfach zu machen. Hier versuche ich, interessante Persönlichkeiten im einfach.machen Podcast zu fragen, wie sie einfach.machen und welche Einstellungen, Tipps und Werkzeuge sie zu diesem Thema mit uns teilen wollen.

  1. vor 1 Tag

    Irmgard Griss im einfach.machen Podcast: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und einfach machen

    Verantwortung beginnt nicht im Amt – sondern im Menschen Es gibt Persönlichkeiten, deren Lebenslauf nahezu ehrfürchtig macht. Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, Nationalratsabgeordnete, Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin. Doch wer Dr. Irmgard Griss begegnet, erlebt vor allem eines: eine außergewöhnlich klare, ruhige und unaufgeregte Persönlichkeit. Ich durfte sie bereits 2017 kennenlernen. Bei einem Tischgespräch bei uns zuhause. Damals war sie im Rahmen ihrer Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin unterwegs, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wir diskutierten Verantwortung, Vertrauen, Bürgerbeteiligung und darüber, wie Demokratie wieder näher an die Menschen rücken kann. Dieses Gespräch hat bei mir Spuren hinterlassen. Umso größer war die Freude, Dr. Irmgard Griss nun im einfach.machen Podcast begrüßen zu dürfen. Ich hab einfach per Mail angefragt, und Frau Griss hat innerhalb einer Stunde einfach zu gesagt - meine Freude war riesig und wir haben auch sofort einen passenden Termin gefunden: Frau Dr. Irmgard Griss ist zu Gast in meinem Podcast! Ich war aufgeregt und ich habe mich in der Vorbereitung darauf auch wirklich reingekniet, mich aus meiner Komfortzone bewegt und mir selber dabei zugeschaut, wie ich Fragen entwickelt und wieder verworfen und dann doch wieder mit aufgenommen habe. Lasst uns reingehen: Wie trifft man Entscheidungen? Eine der spannendsten Fragen dieser Folge lautet: Wie entscheidet sich ein Mensch dafür, für das höchste Amt im Staat zu kandidieren? Nicht aus Karrieregründen, schon gar nicht aus Machtstreben. Sondern aus dem tief verwurzelten Wert der Verantwortung. Wir sprechen darüber, wie Entscheidungen entstehen. Warum Erfahrung wichtig ist. Warum Verantwortung zu übernehmen so essentiell ist. Und warum manchmal gerade jene Schritte notwendig sind, deren Ausgang niemand kennt. Verantwortung kann man nicht delegieren Ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Gespräch. Verantwortung. Nicht nur in der Politik. Nicht nur in der Justiz. Sondern in der Familie, im Beruf, im Ehrenamt, im täglichen Miteinander. Gerade in einer Zeit, in der viele nach einfachen Antworten suchen, erinnert Dr. Griss daran, dass Demokratie davon lebt, Verantwortung nicht immer nach oben weiterzureichen. Führung beginnt mit Haltung Mich hat besonders beeindruckt, wie konsequent sie über Werte spricht. Nicht als Schlagworte. Sondern als tägliche Entscheidung. Veränderung. Verantwortung. Vernunft. Verständnis. Vertrauen. Ihre bekannten fünf V wirken heute aktueller denn je. Gerade Unternehmen können daraus viel lernen. Denn gute Führung entsteht nicht durch Organigramme. Sie entsteht durch Haltung. Familie und Karriere Ein weiterer Teil des Gesprächs zeigt die private Seite. Wie gelingt es, fünf Kinder großzuziehen und gleichzeitig eine außergewöhnliche berufliche Laufbahn einzuschlagen? Welche Rolle spielt Partnerschaft? Und was bedeutet Erfolg überhaupt? Diese persönlichen Einblicke machen das Gespräch besonders. Österreich zwischen Verantwortung und Zukunft Natürlich sprechen wir auch über aktuelle Entwicklungen. Über Demokratie. Über Bürgerbeteiligung. Über Österreichs Rolle in Europa und im UN-Sicherheitsrat. Nicht parteipolitisch. Sondern mit dem Blick einer Frau, die viele Jahrzehnte Verantwortung getragen hat. Was bedeutet einfach.machen? Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieser Podcast-Folge. einfach.machen bedeutet nicht, Dinge leicht zu nehmen. Es bedeutet, Verantwortung anzunehmen. Entscheidungen zu treffen. Und bereit zu sein, für sie einzustehen. Gerade deshalb passt Dr. Irmgard Griss so wunderbar in diesen Podcast. Nicht weil sie laut ist. Sondern weil sie zeigt, wie kraftvoll Klarheit sein kann. Viel Freude beim Hören

    58 Min.
  2. 8. Juni

    Nachhaltigkeit einfach machen: Was wir von Philipp Skal über Haltung, Musik und Lebensfreude lernen können

    Manche Menschen beeindrucken durch ihre Karriere. Andere durch ihre Persönlichkeit. Und ganz selten trifft beides zusammen. Philipp Skal gehört für mich genau in diese Kategorie. Wir kennen uns aus unserer gemeinsamen Zeit bei Swarovski. Damals arbeiteten wir gemeinsam an einem Projekt namens Digital Backbone – eines jener Vorhaben, die ihrer Zeit vielleicht ein wenig voraus waren. Heute ist Philipp Global Head of Sustainable Operations & Products bei Swarovski und zählt zu den führenden Nachhaltigkeitsexperten Europas. Doch darum allein geht es in dieser Podcast-Folge nicht. Nachhaltigkeit ist kein Projekt Im Gespräch wird schnell klar: Nachhaltigkeit ist für Philipp kein Programm, keine Checkliste, kein Zertifikat. Sondern eine Haltung. Eine Haltung, die wirtschaftlichen Erfolg und langfristige Verantwortung nicht als Gegensätze versteht. Gerade in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit oft zwischen Greenwashing-Vorwürfen und Bürokratie aufgerieben wird, tut diese Perspektive gut. Philipp zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften weder Verzicht noch Ideologie bedeuten muss. Sondern bessere Entscheidungen. Wenn das Leben plötzlich stehen bleibt Besonders berührend wird das Gespräch, wenn Philipp über seine Krebserkrankung spricht. Unter dem Hashtag #SkalsBeatCancer ließ er viele Menschen an seinem Weg teilhaben. Nicht mit Jammern, ohne Verbitterung. Dafür mit ganz viel Optimismus, Offenheit und beeindruckender Stärke. Diese Erfahrung hat vieles verändert. Vor allem den Blick auf das Wesentliche. Musik als Gegenpol Wer Philipp nur aus dem Business-Kontext kennt, erlebt im Podcast noch eine andere Seite. Die des Musikers. Die des Schlagzeugers. Die des Menschen, der auf der Bühne Energie tankt und mit seinen Bands regelmäßig begeistert. Musik ist für ihn weit mehr als ein Hobby. Sie ist Ausdruck, Ausgleich und Leidenschaft zugleich. Italien, Familie und Lebenskunst Vielleicht ist es kein Zufall, dass Philipp seit über zwei Jahrzehnten in Italien lebt. Die italienische Art, das Leben zu genießen, Menschen zusammenzubringen und Qualität über Geschwindigkeit zu stellen, prägt ihn spürbar. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt er eine Haltung, die Erfolg nicht nur an Zahlen misst. Sondern auch an Lebensqualität. Mein Fazit Diese Podcast-Folge handelt vordergründig von Nachhaltigkeit. In Wahrheit geht es um etwas viel Größeres. Es geht um Haltung, Resilienz, um Leidenschaft. Und darum, dass man auch nach schwierigen Zeiten nicht nur weitermachen kann – sondern stärker zurückkommen kann. Oder wie Philipp Skal es selbst vorlebt: einfach machen.

    1 Std. 4 Min.
  3. 24. Apr.

    Betriebsübergabe im Familienunternehmen gescheiter(t)!

    Die Betriebsübergabe im Familienunternehmen ist einer der sensibelsten Momente im Leben eines Unternehmens. Und trotzdem wird sie oft behandelt wie ein strukturiertes Projekt: mit Zeitplan, Bewertung und Übergabevertrag. Doch die Realität ist eine andere. Im Gespräch mit Barbara Schmidt [Link: https://schmidt-strategie.at/] wird schnell klar: Eine Betriebsübergabe ist vor allem eines – ein emotionaler Prozess. Denn es geht um Verantwortung, um Identität und um Werte. Zahlen zählen zwar auch, es geht aber in erster Linie um Beziehungen. Die größten Herausforderungen bei Betriebsübergaben in Familienunternehmen entstehen dort, wo nicht gesprochen wird: Erwartungen zwischen GenerationenUnklare RollenNicht ausgesprochene Konflikte Barbara begleitet seit über 20 Jahren genau diese Prozesse. Ihr Ansatz ist systemisch – und beginnt dort, wo klassische Beratung oft aufhört: bei den Menschen. Im Podcast sprechen wir darüber: Wie Übergaben wirklich ablaufenWarum sie selten an Strategie scheiternWelchen Stellenwert eine gute Auftragsklärung hatUnd was es braucht, damit das alles gelingen kann Besonders spannend: Ihr entspannter Blick auf die Beratungsbranche selbst. Denn während immer mehr Coaches auf den Markt drängen, wird gerade bei sensiblen Themen wie Betriebsübergaben eines entscheidend: ErfahrungHaltungVerantwortungDiese Folge ist ein Muss für alle Unternehmer:innen, die vor einer Übergabe stehen – oder sie aktiv gestalten wollen.

    50 Min.
  4. 26. Jan.

    Zahnarzt Praxismanagement: Warum Abrechnung allein nicht reicht

    Viele Zahnarztpraxen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren: So wie bisher geht es nicht mehr. Der Terminkalender ist voll, das Team am Limit, die Abrechnung kompliziert – und trotzdem bleibt das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Petra Niedermair kennt diese Situationen aus unzähligen Praxen. Und sie weiß: Abrechnung ist selten das eigentliche Problem. Als ehemalige Zahnarztassistentin bringt Petra einen entscheidenden Vorteil mit: Sie versteht den Praxisalltag aus der Perspektive derer, die ihn täglich stemmen. In ihren Seminaren und Online-Trainings arbeitet sie deshalb nicht nur mit Zahnärzt:innen, sondern vor allem mit Praxismanagerinnen, Assistenzen und Rezeptionsteams: www.zahnartzseminare.at. Im Gespräch im einfach.machen Podcast wird schnell klar: Gute Abrechnung braucht gute Prozesse. Gute Prozesse brauchen Klarheit. Und Klarheit entsteht nur, wenn Abläufe, Rollen und Verantwortung zusammenspielen. Zahnarzt Praxismanagement für echte Entlastung Viele Praxen optimieren einzelne Stellschrauben – Software hier, Abrechnung dort – ohne das große Ganze zu betrachten. Doch erst wenn Organisation, Führung und Systeme ineinandergreifen, entsteht echte Entlastung. Für das Team. Für die Ärzt:innen. Und letztlich auch für die Patient:innen, die sehr genau spüren, ob eine Praxis ruhig, klar und professionell geführt ist. Diese Podcast-Folge ist ein Plädoyer dafür, Praxismanagement nicht als notwendiges Übel zu sehen, sondern als Schlüssel für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit im Praxisalltag. Dieses Gespräch ist eine Einladung, Praxismanagement neu zu denken - und zufriedene Patientent:innen, Ärzt:innen und Mitarbeitende zu ernten.

    49 Min.
  5. 19. Jan.

    Inklusion in Tirol einfach machen: 30 Jahre W.I.R. und was wir daraus lernen können

    Was bedeutet Inklusion in Tirol wirklich? Nicht als politisches Schlagwort, nicht als Förderrichtlinie – sondern im gelebten Alltag. Dr. Gerhard Eckstein, Geschäftsführer der W.I.R. gGmbH, steht wie kaum ein anderer für diesen Wandel in Tirol. Seit den frühen 1990er-Jahren begleitet er eine Entwicklung, die vom Wegsperren zur Teilhabe geführt hat – und die zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn Haltung und Konsequenz zusammenkommen. Die Geschichte der W.I.R. beginnt in einer Zeit, in der Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vielfach als „verwahrungsbedürftig“ galten. Große Institutionen, totale Fremdbestimmung und ein defizitäres Menschenbild prägten den Alltag. Dass diese Sichtweise nicht nur falsch, sondern unmenschlich war, wurde erst langsam erkannt. Mit dem Inkrafttreten des Unterbringungsgesetzes Anfang der 1990er-Jahre entstand Handlungsdruck – und in Tirol der Mut, neue Wege zu gehen. Der sogenannte „Tiroler Weg“ setzte bewusst auf Vielfalt: unterschiedliche Träger, unterschiedliche Konzepte, aber ein gemeinsames Ziel – ein Leben mitten in der Gesellschaft. Aus dem Heilpädagogischen Zentrum des Psychiatrischen Krankenhauses Hall entwickelte sich schließlich der Verein W.I.R., später die gemeinnützige GmbH. Der Start war holprig, begleitet von massiver Kritik. Doch unbeirrt wurde Schritt für Schritt umgesetzt, was heute als selbstverständlich gilt: dezentrale Wohnformen, echte Arbeit, Mitbestimmung, Würde. Heute ist W.I.R. mehrfach ausgezeichnet, betreibt inklusive Wohn- und Arbeitsprojekte, ein Tagescafé, mobile Begleitung und gilt als eines der exzellentesten Sozialunternehmen Österreichs. Doch für Gerhard Eckstein ist das Entscheidende nicht die Auszeichnung, sondern die Haltung dahinter: Nicht der Mensch muss sich an das System anpassen – das System muss für Menschen funktionieren. So funktioniert Inklusion in Tirol, so wird Inklusion bei W.I.R. gelebt. Diese Podcast-Folge ist ein Gespräch über Verantwortung, über Führung in der Sozialwirtschaft und über die Kraft, Dinge einfach zu machen, auch wenn sie zunächst unmöglich erscheinen.

    53 Min.

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