sprenger spricht autorinsights

Christian Sprenger

Wöchentlich ins Gespräch gebracht: Bücher-Menschen. Unterhaltsam, informativ, einzigartig. „Der vielleicht coolste Bücherpodcast im deutschsprachigen Raum“ –Wolfgang Ainetter, Autor, Ex-Ministeriums-Sprecher Denn sprengerspricht autorinsights ist kein klassischer Bücherpodcast. Es ist ein wöchentliches Talkformat in dem spannende Menschen – auch im wörtlichen Sinn – miteinander ins Gespräch gebracht werden. Über viele Dinge. Somit bringt vor allem der erste Part auch Leuten, die nicht lesen, spannende Diskussionen und Erkenntnisse. Romy Hausmann bringt den USP, das Alleinstellungsmerkmal, auf den Punkt: Kein Host, der seinen Fragenkatalog abarbeitet, einer der nicht sich, sondern seine Gäste in den Vordergrund stellt.“ Oder wie es Kolumnist und Bestsellerautor Till Raether sagt: „Ein zurückhaltender und trotzdem lenkender und inspirierender Gastgeber, vor allem in der Personen-Zusammenführung.“ Die Runden sind aus vielen Bereichen zusammengestellt, wie ein Blick in über 200 Shownotes verrät: Autorinnen und Autoren, Bloggerinnen und Blogger, Hörbuchsprecherinnen und Hörbuchsprecher, Musikerinnen und Musiker, Medienschaffende, Sportlerinnen und Sportler,  Politikerinnen und Politiker, Podcasterinnen und Postcaster. Alle verbindet mehr als die Liebe zu Büchern, die Liebe zum Lesen, alle haben viel zu sagen. Der Titel sprengerspricht steht fürs genaue Gegenteil: Christian Sprenger, Journalist und Mediencoach, ehemaliger TV-Moderator „ist der Anti-Lanz“ sagt Dozent  und Drehbuchautor Jørn Precht. So entsteht ein Wohlfühlformat, in dem es weder laut noch populistisch zugeht, in dem alle ausreden und ihre Gedanken zu Ende führen können, ganz ohne zeitliche Begrenzung. Darum wird gerne auch mal länger über alles diskutiert: Vor allem über die Menschen, nicht nur ihre Bücher, auch ihre Leidenschaften, ihre Sorgen, ihre Entwicklung und vieles mehr. „Bei sprengerspricht lernt man Leute kennen, die man schon immer kennenlernen wollte, ohne es vorher zu wissen.“  Bestsellerautor  Ralf Langroth sprengerspricht  autorinsights – jeden Freitag neu. kontakt@sprengerspricht.de Bücher  können über die Verlinkungen gekauft werden, das amazon-Partnerprogramm hat keine Nachteile für die Autorinnen und Autoren und führt beim Host nicht einmal zur Kostendeckung, geschweige denn zu Reichtum. Buchverlosungen enden, sobald eine neue Ausgabe online.

  1. vor 1 Tag

    (302) Valerie: Jenseits von Wind und Gletschern!

    Anne-Sophie Balzer, Adrian Draschoff, Nicole Grün und Nina Henning über die Relativität der Zeit, Geister und Gletscher, die Maus und mehr    Die #302 ist die letzte, die im Oktober 2026 in der Sommerzeit online geht. Zum 30. Mal übrigens hat ganz Europa alle Uhren gemeinsam umgestellt. Ob das auch noch zum 35. oder 40. mal geschieht? Wer will das ausschließen, schließlich wurde schon 2019 entschieden, die Sommerzeit abzuschaffen respektive die Zeitumstellung. Passiert ist seitdem? Nichts. Gar nichts. Zu Eurem Missfallen? Zu Eurer Freude oder ist es Euch sogar sch…egal? Fakt ist: Der angedachte Zweck wird damit nicht erreicht. Und - es gibt viele Menschen, die damit zu kämpfen haben. Auch Eltern: „Jetzt wo die Kinder groß sind, macht es mir nichts mehr, früher fand ich das fürchterlich“ sagt Nina Henning, die als Pädagogin ihren Schwerpunkt in der Eltern- und Familienberatung hat. Während die anderen Eltern noch kämpfen und es bei Adrian Draschoff, dem Grimme-Preis nominierten Autor und Filmemache so ist, wie bei vielen, wo „die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt.“ Wie so oft in dem Format, entwickelt sich durch die „verrückte Einstiegsfrage“, wie die Zeit-Journalsitin Anne-Sophie Balzer es bezeichnet ein philosophischer Diskurs oder weniger literarisch ausgedrückt ein deep Talk. Auch über persönlich schwere Zeiten. Denn nicht nur Balzer beschäftigt sich in ihrem Debüt-Roman mit der Zeit, genauer „mit der Tiefenzeit, also der Zeitdimension bevor der Mensch die Erde betreten hat, um unter anderem die Zeit zu messen und sich nach ihr zu richten.“ Auch bei Draschoff ist die „Erfindung der Zeit“ beim Debüt (Es war einmal das Jetzt) im Fokus und letztlich spielt uns allen die Relativität der Zeit im Leben mit. Wie sagt gleich Nicole Grün, die zweite Journalistin in der Episode: „als Kind hat es ewig gedauert bis Ostern, jetzt ist ein Rauschen und das Jahr ist um.“ Ein Zeitforscher ist passend dazu in #312, in dieser Episode führt bereits Draschoff aus: „dass man sich besser nicht die genauen Zahlen anguckt, es gibt ja Tabellen und Videos in denen genau festgehalten wird, wie viele Stunden man noch auf dem Planeten ist.“ Auch deshalb heißt es ja nicht zuletzt carpe diem, lebe den Tag: „Jeden Moment aufsaugen, auch wenn es das Jetzt gar nicht Mal gibt, weil sobald ich es sage, ist es vorbei.“ Aber wie kann ich die Zeit anhalten, wie kann ich sie verlangsamen? Darüber ist im ersten Kapitel dieser Folge allerdings auch Praktisches zu hören genauso wie zum Ende den Argon-Hörbuch-Ausschnitt von Valerie geht. Und danach geht´s gleich wieder deep weiter. Mini-Spoiler: ein Aspekt rührt daher, dass Adrian Draschoff gemeinsam mit einem Kollegen den Menthal Health Podcast boys do cry hostet. Wie das zusammenpasst, mit einem Toaster, mit Geistern? Auch das ist eine Frage, die nicht nur im Kontext mit Draschoffs erstem Cosy-Crime, Jenseits von Gut und Böhme, geklärt wird, wie auch die Frage warum ein ehemaliger Chefredakteur nach einem Shitstorm alles verliert und - obwohl er in Freihändig gegen den Wind (total erfunden von Nicole Grün oder steckt eine wahre Geschichte dahinter?) ins Heim muss, eine zweite Chance bekommt? Etwas größerer Spoiler: Die Frage gilt auch für einen Zwölfjährigen, der unter ähnlichen Problemen leidet wie auch Valerie. Die Antworten folgen im dritten Part genauso wie die Erkenntnis: Es darf tatsächlich schon Mal ein bisschen mehr Spoiler sein. Denn Anne-Sophie Balzer „kauft sich nie Bücher, weil die Geschichte und jede Seite so funktioniert, dass ich unbedingt umblättern will, dass liegt oft nicht an dem Plot, sondern es liegt an dieser Welt, in die ich dann eintauche.“ Und deshalb wird hier an dieser Stelle nicht zu viel verraten, wenn wir mit der Journalistin, deren Debüt ein Spinoff ihrer Doktorarbeit ist, ganz tief in die Welt der schmelzenden Gletscher und hinreißenden Gedichte eintauchen. Nein, es ist dann sogar erlaubt, tatsächlich unbeabsichtigt (Stichwort Serendipity), etwas zu zitieren und vorzutragen, was Anne-Sophie Balzer „witzigerweise selbst nicht bereit war bei der Buchpremiere von Die Gletscher schmelzen, während wir uns verlieben zu lesen.“ Aber: nicht hier, in den Shownotes. Sondern in der #301.  Von wegen in die Welt eintauchen und die Zeit vergessen. part I (00:00:00) Zeit zu denken part II (00:55:35) Zeit zu gehen part III (01:41:08) Zeit zu handeln guests Anne-Sophie Balzer Adrian Draschoff Nicole Grün Nina Henning books Anne-Sophie Balzer - Die Gletscher schmelzen, während wir uns verlieben Adrian Draschoff – Jenseits von Gut und Böhme Nicole Grün - Freihändig gegen den Wind Nina Henning - Valerie geht    cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de .   Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) Zeit zu denken (00:55:35) Zeit zu gehen (01:41:08) Zeit zu handeln

    (302) Valerie: Jenseits von Wind und Gletschern!
  2. 16. Okt.

    (301) Egotod: Die Wandlung im Schneesturm!

    Walter Grond, Wiebke Jahn, Faisal Kawusi und René El Khazraje über Absender und Adressaten, Auswandern und Ausgrenzen Treffen sich ein Österreicher, eine Auswanderin, ein berühmter Comedian und ein Rapper. Wer jetzt denkt, es gibt hier in den Shownotes einen schlechten Joke, der täuscht sich. Und auch, wer jetzt schlussgefolgert hat, nach einem kurzen Blick auf die untenstehende Gästeliste, dass es in der #301 sehr lustig zugeht, täuscht sich. Denn Walter Grond, Wiebke Jahn, Faisal Kawusi und René El Khazraje besprechen und beleuchten gemeinsam Themen, die allesamt nicht so leicht daher kommen, wie die Einstiegsrunde vermuten lässt. Denn das, was wahrscheinlich schon vielen in hektischer Unachtsamkeit passiert ist, dass sie eine nicht so nette Nachricht an den oder die Falsche adressieren, ist die Ausnahme. Stattdessen aber empfängt Wiebke Jahn viel falsch adressiertes: „Ich habe mich total daran gewöhnt, dass ich stets mit dem falschen Namen angesprochen oder in Emails angeschrieben werde. Das ist mittlerweile für mich komplett normal, weil mein Name in Schweden nicht aussprechbar ist.“ Aus Wiebke wird dann in Schweden Wiebeke. Und aus El Khazraje wird dann an einem deutschen Standesamt auch Mal El Karacho: „Meine Familie fand das weniger lustig, aber da ich meinen Personalausweis vergessen hatte und ich trotzdem heiraten durfte, konnte ich damit leben.“ Sogar Walter Grond, seit 2009 künstlerischer Leiter der Europäischen Literaturtage (Termine 2026), musste damit leben, „dass auf dem Land, wo ich großgeworden bin, niemand meinen Namen, der aus dem Niederländischen kommt, aussprechen konnte.“ Nachlässigkeit? Ignoranz? Oder ist das nicht sogar schon Alltagsrassismus? „Nicht unbedingt“, sagt der Rapper, der nicht nur in seinem Buch, Die ungestellte Antwort, sondern auch in begleitenden Songs (aus den bekannten Gema-Gründen nicht in der Episode zu hören) auf Vinyl, „struktureller bedingte“ Beispiele benennt. Beispiele aus der Schulzeit, in der auch Faisal Kawusi gemobbt wurde und, „da würde ich schon sagen, dass das Alltagsrassismus ist, wenn die Lehrer sich keine Mühe geben, den Namen richtig auszusprechen.“ Nicht nur bei sprengerspricht der Moderator, der von 2018 bis 2020 seine eigene und nach ihm benannte Fernsehshow hatte, über die spätere Verunglimpfung seines Namens durch einen berühmten Bühnenkollegen, sondern auch in seinem Buch Egotod: „Ah, du bist also dieser Fasan?« »Nein, ich bin Faisal. Freut mich.« Er grinste. »Ja ja, ich sag doch. Der Fasan.« Und damit ging er weiter. Man könnte sagen: Hey, das war doch nur lustig gemeint. Aber das war es nicht. Es war eine klare Botschaft: Du bist es nicht wert, dass ich mir deinen Namen merke!“ Eine Botschaft, die auch bei der dreifachen Mutter Spuren hinterlässt: „Ich habe darüber noch gar nicht so genau nachgedacht. Ich finde es auch schade, dass ich Kolleginnen und Kollegen habe, die mich seit vier, fünf Jahren Wiebeke nennen. In Deutschland würde schließlich niemand einen Miguel Michael nennen.“ Und in Schweden, „bekomme ich nicht mal Antwort auf eine E-Mail, in der mein Name richtig steht.“ Die große Frage, die „sich mir jetzt stellt, wenn ich Euch höre, wie Eure Kindheit war, wie wird es meinen Kindern gehen, hier in Schweden?“ Ob die auch nicht zum Geburtstag eingeladen werden, „weil meine Mutter keine Türken mag?“ Wer bis hierhin gelesen hat, merkt, es ist ein intensiver Austausch, es ist die Antwort auf die Frage des Mannes, der als Hip-Hop-Artist die 1990er Jahre geprägt hat: Ja, eine Gesellschaft kann darüber differenziert diskutieren? Sehr differenziert, Grenzen und vor allem auch Generationen übergreifend, wie Walter Grond auch durch sein Buch Die Wandlung beweist. Aber der Wiener, der für den Aufbau der eljub Europäischen Jugendbegegnungen im Jahr 2021 vom Europäischen Parlament mit dem Europäischen Bürgerpreis ausgezeichnet wurde, ist sehr viel mit jungen und vor allem Leuten, „die überall herkommen“ zusammen. Und weil die Perspektiven auch durch „die Lebensrealität“ so unterschiedlich sind, hat die Runde nicht nur den tourenden Faisal Kawusi inspiriert. Das Buch des Comedian, „das alles andere als lustig ist“, gibt´s genauso zu gewinnen, wie die Bücher von Wiebke Jahn („da steht dann auch sehr viel Positives drin“), Walter Grond („ich habe versucht einen Zeitroman zu schreiben, vielleicht etwas, was heutzutage nicht mehr möglich ist“) und René El Khazraje („ich wollte nichts aus der Hand geben, habe alles selber gemacht“). Eine Lösungsantwort braucht es dafür nicht. Einfach sprengerspricht bei instagram taggen, teilen, folgen, bewerten und/oder mailen an buchverlosung@sprengerspricht.de   part I (00:00:00) falsch adressiert part II (00:44:05) falsch ausgespielt part III (01:41:58) falsch annonciert guests Walter Grond Wiebke Jahn Faisal Kawusi René El Khazraje books Walter Grond - Die Wandlung  Wiebke Jahn – Schneesturmtage Faisal Kawusi - Egotod René El Khazraje – Die ungestellte Antwort   cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de   Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) falsch adressiert (00:44:05) falsch ausgespielt (01:41:58) falsch annonciert

    (301) Egotod: Die Wandlung im Schneesturm!
  3. 9. Okt.

    (300) Daisy und das Aprikosenkind: Vom Glück des guten Gesprächs!

    Judith Merchant ,Ulrich Noller, Melanie Raabe und Rolf Schmiel über Golem und Gottesdienste, Kuchen und Knete, Phsychologie und Phantasie sowie Tatort und Thriller Zum 100. Mal ist sie als Intro zu hören, die Improvisation, die der mehrfache Grammy-Preisträger Toby Gad an seinem Bösendofer-Flügel für dieses kleine Herzensprojekt eingespielt hat. Das impliziert auch: die 300. Episode steht an! Sie ist beispielhaft für Entwicklung des Formats, der #books&sports wurde zu Recht hier verabschiedet. Content und Cast sind diverser geworden. Genregrenzen existieren genauso wenig wie Tabuthemen. Und auch zeitlich gibt es keinerlei Begrenzung beim wöchentlichen Talkformat für Büchermenschen. Der bekannte TV-Experte Rolf Schmiel liefert in seinem neuen Buch, Vom Glück des guten Gesprächs, auch wissenschaftliche Belege, warum grade die Crossover-Runden so sehr in die Tiefe gehen: „Wissen ist überall – Begegnung nicht. Das eigentliche Entwicklungspotential des Menschen entfaltet sich aber nicht im Konsum von Information, sondern im lebendigen Austausch. Im Gespräch entstehen Resonanz, Reibung, Perspektivwechsel. Dort, wo sich Menschen jenseits ihrer Filterblasen begegnen, auch jenseits von Sympathie, entstehen Lernräume.“ Der Psychologe hat aber auch Tipps für den Alltag, Dates und Flirts und er ist fasziniert von dem, was die beiden Bestsellerautorinnen, Melanie Raabe und Judith Merchant über ihre neuen Thriller respektive ihre Schreibmotive berichten. Bei der speziellen Fähigkeit einer Protagonistin „bleibe ich ganz besonders hängen, weil diese eben auch einsam macht.“ Um was es dabei geht, das gilt zu hören, verraten wird an dieser Stelle nur, dass bei Melanie Raabes neuster Protagonistin Luca, „klar war, dass die Triebfeder ein sehr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und ein starkes Gefühl für Fairness und für Dinge ist, die schief laufen.“ Und, dass der in Köln lebenden Bestsellerautorin bei anderen Büchern erst in der Rückschau aufgefallen ist, dass das Thema Fairness, wie Moderator Noller meint, „ein immer wiederkehrendes ist“. Bei Merchant spielt Gerechtigkeit kein Thema: „Ich brauche immer Dilemma-Situationen. Mein Trampolin ist eine Dilemma-Situation, die muss ich für meine Hauptperson finden. Aber ich bewege mich ja auch eher in einem Mikrokosmos, bei mir geht´s ja immer mehr um den familiären, den Beziehungsbereich." Nichtsdestotrotz eint die beiden Frauen viel, „was wir mal bei einem Glas Wein oder bei einer Lesung vertiefen müssen.“ (Dazu gibt´s auch auf der Frankfurter Buchmesse 2026 Gelegenheit, wie sicherlich auch zum Austausch mit Hörenden / Lesenden). Mini-Spoiler: Beide haben eine längere Thriller Pause gemacht. Judith Merchant fünf und Melanie Raabe sogar sieben Jahre. Die Gründe? Sehr unterschiedlich. Unabhängig davon, ist nicht nur die Freude auch bei Ulrich Noller groß, über Daisy und Aprikosenkind (das jeweils erste Kapitel aus den Hörbüchern am Ende der ersten beiden Podcast-Parts). Den freien Journalisten, der Buchpräsentationen moderiert, im WDR (bei Cosmo und WDR 5) Bücher empfiehlt, verbindet noch mehr mit den beiden Autorinnen. Beispielsweise verpasst er wie Judith Merchant (die Bonnerin rezensiert jede neue Folge bei Facebook) keine Tatort-Premiere. In dem aus einer Call-in-Sendung entstanden Format, Wie war der Tatort Ulrich Noller kritisiert er am Montag danach auf WDR 5: „Das ist ja weit mehr als ein Krimi, es gibt sogar eine wissenschaftliche Studie darüber, ob der Tatort als gesellschaftliches Ereignis, ein Stück weit den Gottesdienst abgelöst hat.“ Melanie Raabe, deren Debüt Die Falle („das Buch wurde erst als Taschenbuchausgabe, nach dem auf dem Cover nicht mehr Roman, sondern Thriller stand, zum ganz großen Erfolg“) ab 13. Oktober 2026 bei Netflix zu sehen ist, „denkt immer, wenn ich Menschen wie Ulrich oder Judith über den Tatort sprechen höre, ich wäre auch gerne Teil dieser Community. Weil ich das total nett finde, wie Menschen sich darüber austauschen. Aber, immer wenn ich an dem Ritual versuche teilzunehmen, merke ich, dass mich Tatorte in den seltensten Fällen begeistern.“ Wenn das bei anderen der Fall ist, sprich zum Beispiel Ulrich Noller begeistert ist, „dann gucke ich auch. Aber das macht ja nicht dieses besondere Feeling aus, dieses Lagerfeuerartige.“ Genau dieses Feeling „weil alle am Tag danach drüber sprechen können“ macht es für Merchant aus und „es strukturiert zudem die Woche. Als Freiberuflerin bin ich vielen Unregelmäßigkeiten ausgesetzt, und Sonntag 20:15h ist der einzige Zeitpunkt, wo ich präzise weiß, wie ich mich zu in der Zeit zu situieren habe. Es hat eben was Rituelles.“ Auch Merchant, die in #50 (Piano unter Palmen) erstmals bei sprengerspricht  zieht den Vergleich zum Gottesdienst, was den Psychologen „wirklich erschüttert, wenn der Tatort ein transzendentes Erlebnis ersetzt. Aber psychologisch gesehen, tun uns Rituale gut, helfen uns unserem Leben eine Struktur zu geben.“ Es musss ja nicht das Sonntagabend-Ritual sein. Es kann ja auch eins ab freitags sein. Vielleicht sogar eins seit nunmehr exakt 300 Wochen… part I (00:00:00) Krimi & Gottesdienst part II (00:44:29) Killer & Gänseblümchen part III (01:27:23) Kuchen & Großstadt guests Judith Merchant Ulrich Noller Melanie Raabe Rolf Schmiel books Judith Merchant – Aprikosenkind Melanie Raabe – Daisy Rolf Schmiel - Vom Glück des guten Gesprächs  cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad kontakt@sprengerspricht.de   Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) Krimi & Gottesdienst (00:44:29) Killer & Gänseblümchen (01:27:23) Kuchen & Großstadt

    (300) Daisy und das Aprikosenkind: Vom Glück des guten Gesprächs!
  4. 2. Okt.

    (299) Finsterland: Ich erinere mich Blut für Blut!

    Thomas Durchschlag, Stefan Rieß, Anna Schneider und Michi Schreiber über Erinnerungslücken, Gedächtnisverlust, Fotografie und Demenz Geplant war die #299  als Dreier-Runde. Wie meistens. Und das aus gutem Grund: Drei die zum ersten Mal einen Thriller geschrieben haben. Für den Regisseur (u.a. Friesland/Rentner Cops) und Drehbuchautor Thomas Durchschlag sogar doppelte Premiere, Finsterland ist sein erstes Buch ever. Dr. Stefan Rieß hat schon einige Sachbücher geschrieben (Das Dahlai-Lama-Prinzip für Kollegen / Eltern / Paare) und sogar  Bestsellerautorin Anna Schneider betritt Neuland. Viele Krimifans denken, jetzt sicher, wie, von der haben wir doch schon sechs Bestseller gelesen – ja, und bei sprengerspricht sie in Ausgabe 159 (Grenzfall: Nebenan ist doch weit weg!) über ihre (ab 27. Januar 2027 mittlerweile sieben Bände umfassende) Grenzfall-Reihe. Aber: 140 Ausgaben später steht tatsächlich mit Blut für Blut  "mein erster Psycho-Thriller  auf dem Programm".  Dem, Schneider-Fans können sich freuen,  „zukünftig jedes Jahr ein weiterer Stand-Alone folgen wird.“ Zudem gibt´s noch diverse andere Berührungspunkte zwischen den Dreien: So ist beispielsweise Annas Protagonistin im Fotografin, Thomas Durchschlag hat Fotografie in Essen studiert, Rieß hat genauso Coaching- und Management-Expertise wie die Bestsellerautorin usw. Und trotzdem ist eine große Runde zu hören: Denn die Primatologin Michi Schreiber, deren Verein Affenstark bedrohte Tiere rehabilitiert / schützt / rettet, musste aus gesundheitlichen Gründen bei einer der vorherigen Episoden passen und passt „mit meinem persönlichen Lebensthriller“ perfekt in die #299 . Zudem ist ihr Mann Marc Polizist. Außerdem, wer wenn nicht dieses Format steht für Crossover und damit für anderen Content auch Dank Serendipity. Ohne die Schilderung von Michi Schreibers Schicksal, sprich ihren Verlust von Erinnerungen („mir fehlen primär die Jahre 2022, 2023 und 2024 komplett“) hätte sich kein so intensives Gespräch über Demenzerkrankungen ergeben, auch, wenn die in Schneiders Thriller (der Prolog aus dem Argon-Hörbuch ist am Ende von Podcast-Part II) angeschnitten werden. Zwar ist es ja auch im realen Leben so, wie Stefan Rieß sagt, „wir ja sind alle irgendwie damit konfrontiert, ob im ganz nahen oder etwas weiterem Umfeld“ trotzdem ist es nicht selbstverständlich, dass Anna Schneider Erinnerungen an ihre Großmutter teilt, „die weinte, weil sie wusste, dass sie sich nicht mehr erinnern kann, wo ich wohne.“ Wie ist der beste Umgang ? Auf wen ist Verlass und wem kann man Vertrauen, „wenn einem plötzlich das eigene Gesicht so fremd vorkommt?“ Ganz zu schweigen davon, wen man wiedersehen will, wenn einem die Fotos auf dem Handy von gleich drei Jahren "aber so gar nichts sagen?" Wobei das selbstverständlich auch an der Bilderflut liegt, schließlich kennen und wissen wir alle, wie unkompliziert und „auch hochwertig“ das mit dem Mobiltelefon geht. „Als ich im Fotostudium war, gab es noch nichts Digitales, da war es so, wenn man fotografiert hat, musste man erst den Film entwickeln, dann musste der erst trocknen, später wurden die Bilder vergrößert und so dauerte es Minimum 1,5 Stunden zwischen dem Prozess des Draufdrückens und dem Anschauen des fertigen Bildes. Meistens sogar, weil man nicht die Zeit oder Lust hatte, sogar einen Tag." Und, auch das weiß Thomas Durchschlag noch gut: „weil der ganze Prozess auch sehr teuer war, überlegte man sich sehr genau, was man fotografierte.“ Anna Schneider ("ich hatte ja kein Labor, da dauerte es natürlich viel länger") hat sich, um ihrer Thriller-Protagonistin ganz nahe zu sein, mit einer speziellen Kamera nochmal in die analoge Welt versetzt. Sogar die mit Abstand Jüngste in der Runde, muss bei dem, „was ja sonst eher Retro ist“ nicht passen. Schreiber, die trotz aller gesundheitlichen Probleme ("ich muss immer wieder operiert werden") ihren Lebenstraum auch Dank Spenden umsetzen wird, kennt analoge Fotografie nicht nur von Parties und Hochzeiten, sondern erinnert sich auch noch daran, dass wir „als ich ganz klein war, so einen Apparat mit Röllchen hatten.“ part I (00:00:00) Gedächtnisverlust part II (00:41:16) Schockverlust part III (01:22:49) Zeitverlust guests Thomas Durchschlag Dr. Stefan Rieß Anna Schneider Michi Schreiber books Thomas Durchschlag – Finsterland Stefan Rieß · Schuhmanns Verdacht Anna Schneider - Blut für Blut Michi Schreiber – Ich erinnere mich für dich cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de   Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) Gedächtnisverlust (00:41:12) Schockverlust (01:22:45) Zeitverlust

    (299) Finsterland: Ich erinere mich Blut für Blut!
  5. 25. Sept.

    (298) Michael Schumacher: Aus dem Handgelenk zur Villa Rivolta!

    Linh Tran, Daniel Speck und Alfred Weinzierl über die Ästetik von Autos, die Ära von Michael Schumacher und das Ärgernis Männer am Tischkicker Im Oktober 2026 startet bei Netflix eine Michael-Schumacher-Doku. Das ist weder der Anlass für die Episode 298, noch für das erste Buch von Alfred Weinzierl. Über 35 Jahre war er bei Spiegel, u.a. als Sportchef, „als ich aufhörte, haben mich viele gefragt, ob ich jetzt ein Buch schreibe. Ich habe das erst ausgeschlossen, denn ich wollte nicht das machen, was man als Journalist oder auch als Sportreporter oft macht, einen großen Bluff. Da scheibst Du ein Portrait über Leute, die Du grade Mal drei Stunden kennengelernt hast.“ Eine Idee brachte die Wende, „ich bin als Journalist in die Schumacher-Zeit reingewachsen.“ Denn Weinzierl war schon in der Szene drin als die Karriere des siebenfachen Weltmeisters begann. Und hat so „einen damals noch ungeschliffenen und sehr offenen Michael Schumacher kennengelernt.“ Sowie alle deutschen Fahrer. „Mich hat interessiert, wie seine Nachfolger über ihn denken, um damit eine über 20 Jahre lange Ära der deutschen Erfolge in der Formel1 zu würdigen.“ Deshalb dann jetzt das Buch mit dem etwas sperrigen Titel Über Michael Schumacher und die deutsche Ära in der Formel 1. Ein Buch, das Daniel Speck „unbedingt lesen will.“  Wer dessen aktuellen Bestseller Villa Rivolta noch nicht gelesen oder gehört hat (Der Autor liest das Argon-Hörbuch selbst. Zu hören ist das erste Kapitel aus Gründen, die es ebenfalls zu hören gilt, am Ende dieser Ausgabe ab Min…), dem reicht ein Blick auf die Homepage. Das Schmuckstück, in dem der Autor dort zu sehen ist, ist „ein Iso Rivolta GT, ich hatte das Glück dieses Auto irgendwann Mal zu finden und habe es über die Jahre restaurieren lassen.“ Gekauft hat Speck, der „selber kein Schrauber“ ist, dieses nur in ganz kleiner Stückzahl (die genaue Zahl gilt es zu hören) gebaute Auto „für eine Buch-Tour zu Bella Germania, meinem ersten Roman.“ Der findet im Übrigen keine Fortsetzung im neuen, 608 Seiten langen, Werk. Spoiler: „Villa Rivolta ist tatsächlich keine Fortsetzung, sondern eher ein Schwesternbuch.“  Ob es von Villa Rivolta eine Fortsetzung geben wird? Der Spoiler fällt hier flach, den gilt es genauso zu hören, wie spannende Details beispielsweise über die Isetta oder den VW Golf, der vom selben Designer stammt wie der gute alte Fiat Panda. „Die tolle Kiste“ (den Werbespruch hat Weinzierl sofort parat) kennt auch Linh Tran, „die sonst weniger mit Autos am Hut hat“, weil „Eltern von Freunden damit von Hamburg nach Sardinien gefahren sind.“ Dass das weniger komfortabel war ist das eine, dass Autos aus Italien „die schönsten überhaupt sind“ und manches Design gleichzustellen ist, „mit der Schönheit von mittelalterlicher Kirchenkunst“ mag vielleicht nicht für alle nachvollziehbar sein. Fakt aber ist: „Autos waren früher unverwechselbarer.“ Fakt aber auch: Autodesign wie auch die Formel 1 waren und sind eine absolute Männerdomäne: „Eine Fahrerin gab es nur einmal, bezeichnenderweise eine Italinerin. Mittlerweile erlebt man eine allerdings zunehmende Zahl von Frauen in den Teams, im technical Staff oder in der Rennstrategie.“  Aber so der ehemalige Spiegel-Mann: „schon eher männlcuih dominiert.“ Wie sich da Frauen durchsetzen können? Das schildert Lin Tranh, die ist ebenfalls in einer von Männern dominierten Sportart, gleich fünfmal Weltmeisterin geworden: Beim Tischkickern. Obendrein ist sie Europameisterin und neunfache Deutsche Meisterin. Trotz ihrer bisherigen 51 Titel treten bei Events, zu denen sie nicht etwa als Speakerin, sondern als amtierende Weltmeisterin (im Einzel und im Doppel 2025) eingeladen wird, Männer gegen sie an „die meinen sie können es besser. Einfach, nur weil sie ein Mann sind und eine Frau das grundsätzlich nicht kann.“ Ein Verhalten, das sie schockiert, aber nicht umwirft: „Ich schieße dann halt mit extra harten Bällen.“ Nicht grundlos hat ihr Buch, Aus dem Handgelenk, (Co-Autorin Mara Pfeiffer hört ihr in 82 - Pirlo: Romantik und Pommes um vier! ) den Untertitel: „Warum ich Weltmeisterin werden musste!“ Und damit widerlegt die Frau, deren Eltern aus Vietnam stammen, genauso ein Klischee, wie es Daniel Speck zu Beginn seiner Autorenkarriere wichtig war: „Ich wollte nicht den Italiener zeigen, der hier nach Deutschland gekommen ist und eine Eisdiele aufgemacht hat!“    part I (00:00:00)  Rückspiegel part II (00:41:30) Außenspiegel part III  (01:49:25) Innenspiegel guests Linh Tran Daniel Speck Alfred Weinzierl  books Linh Tran – Aus dem Handgelenk Daniel Speck – Villa Rivolta Alfred Weinzierl  - Über Michael Schumacher und die deutsche Ära in der Formel 1  cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de         Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) Rückspiegel (00:41:33) Außenspiegel (01:49:25) Innenspiegel

    (298) Michael Schumacher: Aus dem Handgelenk zur Villa Rivolta!
  6. 18. Sept.

    (297) Woran glaubst Du? Aperol in Moll!

    Jörg Bernardy, Rita Janaczek, Heidi Troi und Yvonne Wüstel über Glaube und Gerechtigkeit, Vereine und Versagen sowie die Welle und einen Wimpernschlag 30. Jahre. Das ist schon eine besondere Jahreszahl. Ein sehr spezieller Geburtstag. An den sich Jörg Bernary genau erinnert: „Das war zu meinen Zeiten in Köln. Ich weiß noch genau, wo ich gefeiert habe. “ Schließlich sollte es ein Ort sein, weit oben. Also ging es auf einen Turm: „Für mich war 30 eine Station, wo ich gedacht habe, ich kann jetzt Mal nach hinten, vor allem aber um mich herum sowie nach vorne schauen. Schließlich denkt mit 30 ja noch keiner ans Lebensende.“ Und obwohl Frauen, wie Heidi Troi lachend meint „ja immer 29 bleiben“, erinnern sich Yvonne Wüstel („komme auch bei längerem Nachdenken nicht drauf“) und Rita Janaczek gar nicht an den Tag. Zumal Rita bereits „den 25. Geburtstag nicht ganz so schön fand. Da war ich eher pessimistisch und habe gedacht, das erste Drittel des Lebens ist schon vorbei.“ Mit 30 war dann alles entspannter, „da waren auch schon die Kinder da.“ Bei der Südtirolerin Troi auch, aber: „ich sah früher immer so jung aus, und habe mich wirklich auf die 30 gefreut. Da fühlte ich mich dann erwachsen. Und das gleich gilt ja auch für unseren Verein, die Mörderischen Schwestern.“ Der Vereinigung für Frauen, die Krimis mögen („egal, ob als Autorin, Buchhändlerin, Hörbuchsprecherin oder Leserin“), drohte allerdings tatsächlich das Aus. „Der 30. Geburtstag hätte auch der letzte sein können“, gesteht Yvonne Wüstel. Die neue Vorsitzende, die unter dem Namen Eva Jensen die Küstenmord-Reihe schreibt- der Prolog aus dem Bastei-Lübbe-Hörbuch von Küstenmord: Jagd im Nebel findet sich am Ende von Part II - und deren Mann Michael Jensen in #257 (Zurück unter Mördern: Erbe oder Bluff?) zu hören ist, wurde nach einer turbulenten und hitzigen außerordentlichen Jahresversammlung gewählt. Wie auch ihre anderen Kolleginnen im Vorstand: „Das Problem waren wie so oft die Finanzen, das Geld. Es gab gravierende Differenzen und eine ganze Reihe von Schwestern wollten so nicht mehr weitermachen, weil sonst dem Verein die Schließung drohte. Deshalb wollten sie eine neue Perspektive.“ Und da dem alten Vorstand, nett formuliert, es nicht „zuzumuten war die Kräfte neu zu mobilisieren“ musste ein neuer her. Der hat, auch das ist in dieser Episode #297, die nicht nur an dieser Stelle dem Beinamen autorinsights wieder gerecht wird, zu hören, viel Aufräumarbeiten zu leisten. „Mit Schaufel und Besen". Das Fest zum Jubiläum gibt´s dennoch: „Wir werden in Berlin feiern, wo die jährliche Mitgliederversammlung stattfindet. Es wird allerdings nicht ganz so rauschend ausfallen, wie wir uns das gewünscht hätten.“ Wie wichtig der Verein ist, nicht nur für die Sichtbarkeit der Frauen, wissen alle die, die Ausgabe #294 gehört haben. Die Episode (Der gefärhlichste Ort: Stadion alte Försterei!) in der Femizide ein großes Thema sind, weil Maike Moeller-Engemann darüber ihren bemerkenswerten Debütkrimi geschrieben hat. Das konnte die Autorin nur, Dank eines Stipendiums der Mörderischen Schwestern: „Grade für Frauen ist das schwierig, sehr viele Stipendien sind ortgebunden, das können viele nicht leisten. Erst recht nicht, wenn sie Kinder haben oder berufstätig sind. Deswegen haben wir dieses Arbeitsstipendium ins Leben gerufen.“ Auch sonst leisten Vereine jedweder Art, das betonen alle  grade in diesen Zeiten Großes. Was wären wir ohne Vereine uund vor allem ohne das Ehrenamt?  Dafür liefert die Theaterpädagogin Heidi Troi eine weitere Bestätigung aus eigener Erfahrung: „Ich habe vor allem nach Corona das Gefühl, dass Vereine, dass Orte, wo Menschen sich treffen können, dass die ganz viel wieder gekittet haben, von dem, was in den Monaten der Isolation kaputt gemacht worden ist.“ Welche Räume es da noch gibt? Da werden gleich mehrere genannt, auch solche, nicht real existent sind. Denn wenn ein populärwissenschaftlicher Philosoph in der Runde ist, der zudem ein, unter anderem von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugend-Literatur empfohlenes Buch mit dem Titel Woran glaubst du? geschrieben hat, wird es natürlich auch existentiell.  Und so geht es in dieser Episode, wie in vielen anderen, nicht nur im übertragenen Sinne um Gott und die Welt, sondern tatsächlich im wörtlichen. Und deshalb wird dann nicht nur die Zahl 30 plötzlich verschwindend klein. part I (00:00:00) Wimpernschlag und Welle part II  (00:45:12) Vereine und Vermögen part III (01:56:35) Gerechtigkeit und Glaube guests Dr. Jörg Bernardy Rita Janaczek Heidi Troi Yvonne Wüstel books Jörg Bernardy -  Woran glaubst Du Rita Janaczek -  Köhlbrandbrücke Heidi Troi - Ein Aperol in Moll Eva Jensen - Jagd im Nebel (Küstenmord 6)   cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de           Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00:34) Welle und Wimpernschlag (00:45:12) Verein und Vermögen (01:56:35) Glaube und Gerechtigkeit

    (297) Woran glaubst Du? Aperol in Moll!
  7. 11. Sept.

    (296) 9/11: Die Helden von Manhattan!

    Beril Keribar, Jürgen Heimbach und Anja Marschall über Bundespräsidenten und Bilder, Fiktion und Fantasy sowie Trigger und Trauma Es gibt diese Daten, diese Tage, die Du nie in Deinem Leben vergisst. Die sich eingebrannt haben ins Gedächtnis, wo Du genau weißt, wo Du warst und was Du gemacht hast, in diesem Moment, der Deine oder die ganze Welt zum Stillstand bringt. Ein solches Datum ist definitiv für alle die, die schon im letzten Jahrhundert geboren wurden, der Tag an dem diese 296. Episode live ist: der 11. 9. 2001. Ein Datum, dass wohl alle im US-Format abrufen: 09-11 - Nine-Eleven. Zwei Zahlen, die tausend Bilder wachrufen. Man hat sie sofort vor Augen und „ich war völlig überrascht, als ich realisiert habe, wie lange das schon her ist. Für mich fühlt sich das an, als wenn es jetzt grade erst war. Vielleicht vor fünf, sechs, sieben Jahren.“ Das Gefühl hat Anja Marschall sicherlich nicht exklusiv. Zu unfassbar war das, was tatsächlich vor exakt 25 Jahren passiert ist, „ich saß im Auto und dachte erst, das wäre ein Hörspiel so im Sinne von krieg der Welten von Orson Wells“ erinnert sich Jürgen Heimbach. Heimbach wie Marschall in den 1960er geboren bekam sofort „Angst, weil man sich direkt gefragt hat, wie werden die USA reagieren, was wird noch passieren?“ Auch, wenn Beril Kheribar damals grade zehn Jahre alt war, weiß sie, „dass ich mit meinen Eltern und beiden Schwestern im Wohnzimmer saß, wir haben einen Film geguckt und der wurde unterbrochen. Und dann kamen die Nachrichten. Meine Eltern waren aufgeregt und wollten dann auch nicht, dass wir das so richtig mitbekommen.“ Noch konkreter werden die Erinnerungen, nach der Timeline, mit der Marschalls Buch die Helden von Manhattan beginnt. Die ist in voller Länge aus dem Hörbuch-Hamburg nach 20 Minuten zu hören und verursacht sicher nicht nur in der Gesprächsrunde Gänsehaut: „Da kommen nochmal ein paar Bilder hoch. Und jetzt, wenn ich das höre wird mir auch bewusst, dass das ja Livebilder waren und ich weiß, dass mich das stark geprägt hat. Denn als wir ein paar Monate später in den Urlaub fliegen wollten, hatte ich Angst, in den Flieger zu stiegen.“ Wohlgemerkt die Die Spiegel Bestseller Autorin war damals zehn Jahre alt. Noch jünger, genau sechs Jahre alt, war der Sohn von Jürgen Heimbach: „der lag im Krankenhaus, wir haben uns dann dort sofort eine Karte fürs TV geholt und geguckt. Aber wir haben auch versucht, den Jungen zu schützen, dass er sich nicht zu sehr aufregt.“ Und natürlich weiß auch Anja Marschall noch genau, wo sie war: „Auf dem Weg von der Arbeit nachhause und musste zum Hauptbahnhof in Hamburg. Wie immer war ich in Eile und habe mich wahnsinnig geärgert, dass die Leute mir alle im Weg standen, die standen wie Statuen und starrten alle auf irgendwelche Fernseher. Ich habe gedacht, haben wir Weltmeisterschaften, habe ich wieder was verpasst. Und als ich zuhause ankam, hatte ich das Gefühl, dass was Größeres ist. Und dann saß ich wie erstarrt zuhause eine Stunde vor dem Fernseher. In Schuhe und Jacke auf dem Boden.“ Es sind nicht nur Erinnerungen und Bilder, die bleiben: „Auch das Unverständnis über die größe Herzlosigkeit, die kann ich bis heute nicht nachvollziehen und die ist einer der Gründe, warum ich das Buch geschrieben habe.“ Neben der Recherche und vielen Gesprächen vor Ort „habe ich mir unzählige Filme und Videos angeschaut.“ Ein Kurzfilm, den Tom Hanks gesprochen hat, Boatlift an untold tale of 9/11 Resilience, hat Marschall besonders beeindruckt. Denn: darum geht´s in ihrem „dokumentarischen Roman, um die Evakuierung von knapp einer halben Millionen Menschen von Lower Manhattan per Boot.“ Eine Tatsache, „die nicht Mal unbedingt die Amerikaner alle kennen, weil alle in den Momenten nur auf die beiden Türme gestarrt haben.“ Übrigens nicht Mal im Abschlussbericht des damaligen US-Präsidenten George W. Bush stand ein Wort über diese Helden. Helden, die Jürgen Heimbach auch deshalb faszinieren, weil „ich in meinen Büchern auch immer versuche wenig unbekannte oder wenig bekannte Ereignisse in Roman zu erzählen.“ Ob die Geschichte von Marlon, der sich 1975, während in Stammheim der RAF-Prozess beginnt, als Fluchtwagenfahrer bei einem Banküberfall mitmacht, real oder fiktiv ist? Vielleicht sogar pure Phantasie? Auch das gilt es in dieser Ausgabe zu hören, genauso wie den Prolog aus dem Argon-Hörbuch, am Ende des zweiten Podcast-Parts, vom Auftakt der Darkest-Academy-Trilogie von Beril Kheribar. Die ist definitiv ihrer eigenen Phantasie entsprungen. Wobei tatschlich - wie so oft - der Ursprungskern „ein persönliches Trauma“ ist. Ein Trauma wie für sehr viele Menschen überall auf der Welt,  der 11. September 2001, Nine-Eleven. Und das auch noch exakt 25 Jahre danach. part I  (00:00:00) Bundespräsident und Bilder part II (00:42:45) Boote und Boock part III (01:19:43) Backstory und Blase guests Beril Keribar Jürgen Heimbach Anja Marschall books Beril Keribar – The Darkest Academy 1 – Bones Jürgen Heimbach – Straßenköter Anja Marschall – Die Helden von Manhattan cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de   Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:42:45) Bundespräsident und Bilder (01:19:43) Boote und Boock (01:19:43) Backstory und Blase

    (296) 9/11: Die Helden von Manhattan!
  8. 4. Sept.

    (295) Die Lüge? Deutschland ist es wert zu kämpfen!

    Simon Engel , Anne Keßel und David Matei über Gesellschafft und Gottesanbeterin, Wehrpflicht und Werte sowie Zigarretten und Zeitenwende Zeitenwende – ein Begriff, der für eine historische Zäsur und für einen großen Einschnitt inklusive des Einläutens einer neuen Ära steht. In den Geschichtsbüchern der Bundesrepublik Deutschland landet er durch die Bundestags-Rede im Februar 2022 des damaligen Kanzlers Olaf Scholz. Oft zitiert, oft verwendet. Allen bekannt? „Ich habe in den vergangenen fünf Jahren oft mit Jugendlichen im Rahmen meiner Vorträge diskutiert und war immer überrascht, wie wenig Hände hochgingen, wenn ich gefragt habe, wer sich was unter dem Begriff vorstellen kann“ so David Matei der Co-Gastgeber des sicherheitspolitischen Podcasts Grassl und Matei. Ist der Begriff Zeitenwende also eine Frage des Alters? Wird er überstrapaziert? Überstrapaziert oder sogar falsch, wenn die Frage lautet, steht im September 2026 die nächste Zeitenwende an? Oberleutnant Simon Engel sagt: „Die Frage muss lauten, ob wir eine Zeitenwende wollen, ob wir eine Zeitenwende brauchen. Ich glaube ja, ob wir die in der politischen Landschaft, der gesellschaftlichen oder der militärischen brauchen, das ist genau das, was wir uns selbst fragen sollten.“ Drehbuchautorin Anne Keßel (u.a. Liebe.Jetzt! / Friesland) bricht die Frage auf die Wahlen im Herbst 2026 runter und „obwohl ich persönlich wahltechnisch nicht betroffen bin, bin ich sehr gespannt und sage ganz ehrlich, dass in mir ein Emotionschaos tobt.“ Die beiden Männer in der Runde eint unter anderem, dass sie ebenfalls in keinem Bundesland wohnen, in dem eine Wahl ansteht , aber anders als Simon Engel ist David Matei nicht mehr bei der Bundeswehr aktiv, sondern arbeitet erfolgreich als Influencer und Tiktoker. Aber als Hauptmann in Reserve kann ihn ein „Meilenstein der Zeitenwende“ treffen: „Im Bundestages wird über das Reservestärkungsgesetz gesprochen, das bedeutet in meinem Fall, obwohl ich schon seit 15 Jahren ausgeschieden bin, dass der Dienstherr sagt, ich will dich für sechs Jahre, jedes Jahr drei Monate verpflichten, Wehrübungen zu leisten.“ Das ist dann definitiv eine Zeitenwende, Simon Engel, der „kein typischer Soldat ist, ich bin aktuell an der Universität der Bundeswehr in München und studiere Kulturwissenschaften“, fragt sich, „ob wir die Neuaufstellung der Bundeswehr alle schon im Kopf vollzogen haben?“ Hat sich unsere Einstellung gegenüber der Bundeswehr geändert? Zumindest haben viele Lust drauf: „Aber die bekommen trotz Anfrage, keine Antwort“ schildert David Mathei eine Erfahrung aus der eigenen Familie. Stattdessen soll es eine Pflicht geben.“ Den Weg findet er genauso falsch wie Engel: „Wir können die Wehrpflicht nicht nur an eine Generation outsourcen, das wird niemandem gerecht. Auch nicht der Statistik. Demnach sind fünf Prozent der Deutschen bereit, das sind über vier Millionen, zu dienen.“ Zu dienen mit der Waffe. Anne Keßel, die einen Film-Podcast (schon gesehen?) co-hostet, hinterfragt kritisch die Rekrutierungs-Werbe-Clips der Bundeswehr, die Matei aus Marketingsicht nachvollziehen kann, aber: „Vielleicht sollte man ähnlich wie bei Zigaretten auch auf die Gefahren hinweisen.“. Nichtsdestotrotz bewundert Keßel die Haltung, für die sowohl Engel mit seinem Buchtitel (Wofür ich immer kämpfen würde) als auch Matei (Deutschland ist es wert zu kämpfen) fragt aber auch, „ob er bereit ist im Fall des Falles sein oder das Leben anderer zu opfern?“ Da ist es schon was anderes, nur in der Phantasie zu töten – so wie die schweigende Protagonistin in Keßels neuem Thiller, Die Lüge in ihrem Gesicht. Es ist sicher auch etwas anderes, die Tat im Prolog aus dem Hörbuch-Hamburg am Ende des zweiten Podcasts-Kapitels zu hören, als das, was der ausgebildete Kampfsportler Engel dazu sagt: “Das ist eine Technik, bei dem Stil, den ich unterrichte und gelernt habe, anwenden kann. Ich imitiere dabei eine Gottesanbeterin. Das ist wirklich sehr gefährlich und man muss sich fragen, ob das verhältnismäßig ist, was man da tut!“ Sonst ist das eine ganz andere Art von Zeitenwende. part I  (00:00) Zeitenwende und Wehrpflicht part II (44:10) Zeitenwende und Ehrlichkeit part III (01:29:47) Zeitenwende und Gottesanbeterin guests Simon Engel Anne Keßel David Matei books Simon Engel – Wofür ich immer kämpfen würde Anne Keßel - Die Lüge in ihrem Gesicht David Matei – Deutschland ist es wert zu kämpfen cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   kontakt@sprengerspricht.de Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude. (00:00) Zeitenwende und Wehrpflicht (44:10) Zeitenwende und Ehrlichkeit (01:29:47) Zeitenwende und Gottesanbeterin

    (295) Die Lüge? Deutschland ist es wert zu kämpfen!

Bewertungen und Rezensionen

3,9
von 5
19 Bewertungen

Info

Wöchentlich ins Gespräch gebracht: Bücher-Menschen. Unterhaltsam, informativ, einzigartig. „Der vielleicht coolste Bücherpodcast im deutschsprachigen Raum“ –Wolfgang Ainetter, Autor, Ex-Ministeriums-Sprecher Denn sprengerspricht autorinsights ist kein klassischer Bücherpodcast. Es ist ein wöchentliches Talkformat in dem spannende Menschen – auch im wörtlichen Sinn – miteinander ins Gespräch gebracht werden. Über viele Dinge. Somit bringt vor allem der erste Part auch Leuten, die nicht lesen, spannende Diskussionen und Erkenntnisse. Romy Hausmann bringt den USP, das Alleinstellungsmerkmal, auf den Punkt: Kein Host, der seinen Fragenkatalog abarbeitet, einer der nicht sich, sondern seine Gäste in den Vordergrund stellt.“ Oder wie es Kolumnist und Bestsellerautor Till Raether sagt: „Ein zurückhaltender und trotzdem lenkender und inspirierender Gastgeber, vor allem in der Personen-Zusammenführung.“ Die Runden sind aus vielen Bereichen zusammengestellt, wie ein Blick in über 200 Shownotes verrät: Autorinnen und Autoren, Bloggerinnen und Blogger, Hörbuchsprecherinnen und Hörbuchsprecher, Musikerinnen und Musiker, Medienschaffende, Sportlerinnen und Sportler,  Politikerinnen und Politiker, Podcasterinnen und Postcaster. Alle verbindet mehr als die Liebe zu Büchern, die Liebe zum Lesen, alle haben viel zu sagen. Der Titel sprengerspricht steht fürs genaue Gegenteil: Christian Sprenger, Journalist und Mediencoach, ehemaliger TV-Moderator „ist der Anti-Lanz“ sagt Dozent  und Drehbuchautor Jørn Precht. So entsteht ein Wohlfühlformat, in dem es weder laut noch populistisch zugeht, in dem alle ausreden und ihre Gedanken zu Ende führen können, ganz ohne zeitliche Begrenzung. Darum wird gerne auch mal länger über alles diskutiert: Vor allem über die Menschen, nicht nur ihre Bücher, auch ihre Leidenschaften, ihre Sorgen, ihre Entwicklung und vieles mehr. „Bei sprengerspricht lernt man Leute kennen, die man schon immer kennenlernen wollte, ohne es vorher zu wissen.“  Bestsellerautor  Ralf Langroth sprengerspricht  autorinsights – jeden Freitag neu. kontakt@sprengerspricht.de Bücher  können über die Verlinkungen gekauft werden, das amazon-Partnerprogramm hat keine Nachteile für die Autorinnen und Autoren und führt beim Host nicht einmal zur Kostendeckung, geschweige denn zu Reichtum. Buchverlosungen enden, sobald eine neue Ausgabe online.

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