Gewaltig - Theorie der Selbstverteidigung

Tobias Brodala

Das ist der Podcast von Tobias Brodala. Hier erfährst du, was du über Psychologie und Taktik in Gewaltlagen wissen musst.

  1. Psychische Störungen & Gewalt

    26. März

    Psychische Störungen & Gewalt

    ☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Was hat es tatsächlich mit dem Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Gewalt auf sich? Tobi räumt mit verbreiteten Fehlannahmen auf und ordnet das Thema wissenschaftlich ein. Im Fokus stehen drei Fragen: Wie entstehen psychische Störungen aus Sicht moderner Neurobiologie? Welche Faktoren spielen bei Gewalt wirklich eine Rolle? Und was bedeutet das konkret für Selbstschutz und taktisches Verhalten? Anhand relevanter Störungsbilder werden typische Dynamiken als wiederkehrende Muster von Stress, Wahrnehmung und Reaktion skizziert. Dabei wird deutlich, warum Diagnosen allein kaum Aussagekraft für reale Gefährdung haben und welche situativen Faktoren tatsächlich relevant sind. Die Episode verbindet psychologisches Grundlagenwissen mit praktischer Einordnung für Gewaltprävention, ohne Stigmatisierung, sondern mit klarem Fokus auf Handlungskompetenz. Literatur für diese Episode American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th ed., text rev.; DSM-5-TR). American Psychiatric Publishing. https://doi.org/10.1176/appi.books.9780890425787 Bushman, B. J., & Baumeister, R. F. (1998). Threatened egotism, narcissism, self-esteem, and direct and displaced aggression: Does self-love or self-hate lead to violence? Journal of Personality and Social Psychology, 75(1), 219–229. https://doi.org/10.1037/0022-3514.75.1.219 Corrigan, P. W., & Watson, A. C. (2002). Understanding the impact of stigma on people with mental illness. WorldPsychiatry, 1(1), 16–20. Fazel, S., Gulati, G., Linsell, L., Geddes, J. R., & Grann, M. (2009). Schizophrenia and violence: Systematic review andmeta-analysis. PLoS Medicine, 6(8), e1000120. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1000120 Kapur, S. (2003). Psychosis as a state of aberrantsalience: A framework linking biology, phenomenology, and pharmacology in schizophrenia. American Journal of Psychiatry, 160(1), 13–23. https://doi.org/10.1176/appi.ajp.160.1.13 Parker, R. N., & Auerhahn, K. (1998). Alcohol, drugs, and violence. Annual Review of Sociology, 24, 291–311. https://doi.org/10.1146/annurev.soc.24.1.291 Pincus, A. L., & Lukowitsky, M. R. (2010). Pathological narcissism and narcissistic personality disorder. Annual Review of Clinical Psychology, 6, 421–446. https://doi.org/10.1146/annurev.clinpsy.121208.131215 Ruocco, A. C., Amirthavasagam, S., & Zakzanis, K. K. (2012). Amygdala and hippocampal volume in borderlinepersonality disorder: A meta-analysis of neuroimaging studies. Psychiatry Research: Neuroimaging, 201(3), 245–252. https://doi.org/10.1016/j.pscychresns.2011.10.007 Shin, L. M., & Liberzon, I. (2010). The neurocircuitry of fear, stress, and anxiety disorders. Neuropsychopharmacology,35(1), 169–191. https://doi.org/10.1038/npp.2009.83 Steele, C. M., & Josephs, R. A. (1990). Alcohol myopia: Its prized and dangerous effects. American Psychologist, 45(8), 921–933. https://doi.org/10.1037/0003-066X.45.8.921 Taft, C. T., Vogt, D. S., Marshall, A. D., Panuzio, J., & Niles, B. L. (2007). Aggression among combat veterans: Relationships with combat exposure and symptoms of posttraumatic stress disorder. Journal of Traumatic Stress, 20(2), 135–145. https://doi.org/10.1002/jts.20197 World Health Organization. (2022). World mental health report: Transforming mental health for all. WHO. https://www.who.int/publications/i/item/9789240049338

    1 Std. 45 Min.
  2. Online Training im Selbstschutz mit Jochen Wiebe

    05.12.2025

    Online Training im Selbstschutz mit Jochen Wiebe

    ☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Selbstschutz, Gewaltprävention und die Herausforderungen des Online-Trainings. Tobias Brodala und Jochen Wiebe reflektieren über ihre Freundschaft, die Entstehung von Jochen's Online-Akademie und die Bedeutung von Selbstschutz in der heutigen Gesellschaft. Zudem diskutieren sie die Evidenz von Kampfsport im Kontext der Selbstverteidigung und die Vorurteile gegenüber Online-Trainings. In dieser Diskussion wird die Differenzierung zwischen Selbstverteidigung und Kampfsport thematisiert. Jochen und Tobi erörtern die Notwendigkeit, Konzepte für Gewaltprävention zu entwickeln, die über körperliche Fähigkeiten hinausgehen. Sie betonen die Bedeutung von situativem Management und der psychologischen Vorbereitung auf potenzielle Bedrohungen. Zudem wird die Rolle von Online-Training im Selbstschutz diskutiert, wobei die Herausforderungen und Möglichkeiten hervorgehoben werden. Die Gesprächspartner plädieren für ein Verständnis der Grundlagen und der praktischen Anwendung von Selbstschutzstrategien, insbesondere in Bezug auf Messerangriffe. Sie betonen die Wichtigkeit von Aufmerksamkeit, Selbstkontrolle und strategischer Vorbereitung, um in gefährlichen Situationen zu überleben. Zwei Experten teilen ihre Ansichten über die Realität der Selbstverteidigung und die Notwendigkeit, Techniken kritisch zu hinterfragen.

    1 Std. 10 Min.
4,8
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