RZähl mal! – Der Talkpodcast der Rhein-Zeitung

Rhein-Zeitung

RZähl mal! – Der Talkpodcast der Rhein-Zeitung RZähl mal! - das sind spannende Interviews der Rhein-Zeitung für die Ohren. Alle zwei Wochen sprechen Nina Borowski und Christian Mack mit interessanten Personen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz über Dinge, die Menschen von hier bewegen. Egal ob prominent, stadtbekannt oder dringend vorstellungswürdig: Wir holen die Köpfe und Macher der Region vor unser Mikrofon in Koblenz! Alle bisherigen Folgen und weitere Infos: www.rhein-zeitung.de/podcast

  1. vor 4 Tagen

    "Zyklusbeschwerden sind nicht normal": Frauenärztin Dr. Michaela Fischbach will aufklären

    Viele Frauen sprechen nicht offen darüber und leiden still Monat für Monat. Weil sie denken, Regelschmerzen gehören dazu. Michaela Fischbach ist Frauenärztin und sagt mit Blick auf monatliche Periodenschmerzen: „Das ist nicht normal.“ Durch eigene Symptome hat die Gynäkologin angefangen, genauer hinzuschauen, und hat sich die Frage gestellt: „Was möchte mein Körper mir sagen?“ Auf ihrem Instagram-Account hat sie darüber erzählt und gemerkt, Zykluswissen und Co. sind ein Thema. Heute hat sie bei Instagram über 22.000 Follower. Im Talkpodcast „RZähl mal!“ spricht sie mit Nina Borowski über ihre Arbeit.  Schon mit 13 Jahren, weiß sie, dass sie Medizin studieren möchte. In Mainz bekommt sie einen Studienplatz. Während eines Praktikums in Lübeck im Studium lernst sie die Geburtshilfe kennen. Fischbach macht schließlich ihren Facharzt in Frauenheilkunde. Heute arbeitet sie mit 30 Prozent ihrer Stunden in einer Praxis, um „klassische Vorsorgeuntersuchungen“ abdecken zu können. Das ist ihr neben ihrer Tätigkeit in einer privaten Praxis wichtig. Sie möchte allen Frauen Zugang und Wissen zur Frauengesundheit ermöglichen. „Ich kann es nicht umsonst machen, da ich ja auch nicht zum Bäcker gehen und sagen kann ’ich mache etwas Gutes, geben sie mir das Brot deshalb so?’“, sagt sie im Gespräch.  Beim Start ihres Instagram-Accounts 2020 hat sie einfach losgelegt und dann gemerkt mit „Hallo, hier bin ich“ allein kommt sie nicht weiter. Deshalb hat sie Weiterbildungen zu den Themen Onlinebusiness und Onlinemarketing gemacht. Mit Erfolg: Ihr folgen auf ihrem Instagram-Kanal „@frauenwissen.dr.ela“ über 22.000 Menschen. Darunter viele aus dem Raum Koblenz, aber auch aus Berlin zum Beispiel.  Im Podcast erzählt sic von ihrem Traum: Einem Frauen- und Gesundheitszentrum. Dort möchte sie verschiedene Disziplinen zusammenbringen, um gesundheitliche Beschwerden ganzheitlich und gemeinsam angehen zu können. Das ganze Gespräch gibt es im Podcast. Jetzt reinhören! Alle Podcast-Folgen von "RZähl mal!", dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/rzaehlmal Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast

    "Zyklusbeschwerden sind nicht normal": Frauenärztin Dr. Michaela Fischbach will aufklären
  2. 20. Aug.

    "Bio funktioniert": Michael Ullenbruch setzt im Klostergut Maria Laach auf Ökolandbau

    Das Klostergut Maria Laach liegt im größten Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz. Für Pächter Michael Ullenbruch ist es der schönste Arbeitsort. Warum und wieso ihm die ökologische Landwirtschaft so wichtig ist, erzählt er mit seiner Frau im Podcast. Für Touristen und auch Einheimische ist der Laacher See ein beliebtes Ziel: Spazierwege, das Kloster, Gastronomie und ein Hofladen locken. Für Michael Ullenbruch ist es Heimat. Der studierte Agraringenieur ist seit 2000 Pächter des Klostergutes Maria Laach und somit verantwortlich für die Landwirtschaft und die Tierhaltung des Betriebes. Erste Kontakte mit der Landwirtschaft hat er bereits in der Kindheit. Sein Opa hat ihn früh geprägt und in den elterlichen Betrieb in Bell mitgenommen. Der Laacher See war dabei nie weit. Bei einem Praktikum nach dem Abitur lernt Ullenbruch das Klostergut kennen - und lieben. Schon damals wusste er, dass er hier mal arbeiten möchte. Sein Studium der Agrarwissenschaft führt ihn zunächst nach Bonn und Bingen. Die erste Anstellung nimmt er in Wiesbaden an. Doch in Gedanken ist er immer am Laacher See. Dann kommt dieser eine Moment - ein Anruf und die Chance, auf die er die ganze Zeit gewartet hat, ist da. Auf einmal ist Michael Ullenbruch Pächter des Klostergutes. Was ihm direkt klar ist: Er will auf ökologische Landwirtschaft umstellen. Heute sind es 440 Hektar Fläche, auf denen Ullenbruch ökologischen Ackerbau betreibt. Der Hofladen ist mittlerweile auf über 200 Quadratmeter angewachsen. Seit 2020 ist Jenny Schneider als kreativer Kopf an Ullenbruchs Seite. Auch privat sind beiden ein Team und verheiratet. Gemeinsam entwickeln sie immer wieder neue Ideen und Visionen. Ihr großer Traum ist eine Gesundheits- und Wohlfühlregion rund um den Laacher See. Ausschließlich auf ökologische Landwirtschaft zu setzen und eine engere Zusammenarbeit mit dem Kloster, der Gastronomie und dem Hotel wäre ihre Vision für die Zukunft. „Denn noch näher und regionaler geht es nicht“, sagt Ullenbruch und ergänzt: „Das wäre eine große Vision von uns, die natürlich wachsen muss, aber ich glaube, das wäre ein ganz tolles rundes Konzept. Für uns alle und die Natur an oberster Stelle." Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "RZähl mal!", dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/rzaehlmal Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast

    "Bio funktioniert": Michael Ullenbruch setzt im Klostergut Maria Laach auf Ökolandbau
  3. 6. Aug.

    DSDS-Finalist Abii: "Deutschland hat mir Freiheit ermöglicht!"

    Abii Faizan stand bei der diesjährigen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ im Finale. Nun ist er zu Gast bei unserem Talkpodcast „RZähl mal!“ und verrät Details über seine Teilnahme – und wie er seine Flucht aus Afghanistan erlebt hat. Wie ist es, bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ auf der Bühne zu stehen – und das auch noch im Finale? Diese Frage kann Abii Faizan beantworten. Der Koblenzer nahm dieses Jahr schon zum zweiten Mal bei der Fernsehsendung rund um Dieter Bohlen teil und landete auf dem fünften Platz. Nun geht seine Reise weiter. Doch vor seinem musikalischen Werdegang musste der 25-Jährige eine viel schwierigere Reise hinter sich bringen – er flüchtete mit gerade einmal 13 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland. Dabei wurde er von seiner Familie getrennt.  In Deutschland landete er erst in Bingen, kam dann zu einer Pflegefamilie in Lehmen. Immer wieder dachte er an seine Eltern, seinen jüngeren Bruder, seine zwei kleinen Schwestern. Zwischen all seinen Sorgen und Hoffnungen fand Abii eine zweite Familie: die Feiths, bei denen er lebte, die ihn wie ihren eigenen Sohn aufzog. Er schloss die Schule ab, machte eine Ausbildung und arbeitet heute als Elektroniker. Doch seine große Leidenschaft gilt der Musik. In ihr findet er Halt und eine Möglichkeit, seine Gefühle auszudrücken. Denn jahrelang hatte er keinen Kontakt zu seiner afghanischen Familie, wusste nicht einmal, ob sie noch leben. Doch dann passierte etwas Unglaubliches. Wie Abii wieder den Kontakt zu seiner Familie in Afghanistan fand und was unsere Zeitung damit zu tun hat, verrät der 25-Jährige bei „RZähl mal!“, dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung.  Außerdem erzählt er im Gespräch, unter welchen dramatischen Umständen seine Familie fliehen musste, wie er selbst seine Flucht erlebt hat, wie Koblenz für ihn zu seiner Heimat wurde, wie Musik ihn in geprägt hat – und welches Verhältnis er zu Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück hat, nachdem er im Finale von DSDS stand. Außerdem gibt er einen kleinen Ausblick, wie die Reise für ihn weitergeht – jetzt reinhören! Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "RZähl mal!", dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/rzaehlmal Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast

    DSDS-Finalist Abii: "Deutschland hat mir Freiheit ermöglicht!"
  4. 23. Juli

    "Von der Raketenbasis kriege ich immer noch Gänsehaut!" - Nature One-Veranstalter Oliver Vordemvenne über das Festival

    Die Nature One wird 31 Jahre alt: Was mit einem Experiment auf dem Gelände des Flughafens Hahn begann, hat sich inzwischen zu einem der europaweit größten Festivals für elektronische Tanzmusik (EDM) entwickelt. 1995 als eintägiger Open-Air-Rave gestartet, im Jahr darauf dann umgezogen auf die ehemalige Raketenbasis Pydna, bringt die Nature One (30. Juli bis 2. August) heute jährlich rund 65.000 Technofans mit den Stars der internationalen EDM-Szene zusammen. Einer, der diesen steilen Aufstieg von Beginn an miterlebt hat, ist Oliver Vordemvenne, Geschäftsführer des Festivalveranstalters I-Motion in Mülheim-Kärlich. Wobei so etwas wie Routine für den Musikmanager auch nach drei Jahrzehnten Nature One noch weit entfernt scheint: Für ihn sei das Festival bis heute „ein Herzensprojekt“, das auch in der Organisation unverändert spannend bleibe, betont der 51-Jährige in der neuen Folge unseres Podcasts „RZähl mal!“. Eine abwechslungsreiche Aufgabe also, die sich in wesentlichen Teilen auch auf die Festival-DNA selbst zurückführen lässt, schließlich galt bei der Nature seit jeher der Anspruch, ein möglichst breites Spektrum der EDM-Palette abzubilden. „Die Musik muss als Kern der Veranstaltung natürlich aktuell und modern sein – ohne dabei die Wurzeln zu vergessen“, benennt Vordemvenne das Credo und verweist beispielhaft auf das „Classic Terminal“, in dem auch bei der bevorstehenden Ausgabe wieder Nature-One-Veteranen wie Westbam oder Woody van Eyden auflegen werden. In die Rubrik Neuerungen fällt hingegen etwa der Floor des Indian Spirit Festivals mit Goa-, Progressive- und Psy-Trance-Sounds. Erstmals dabei ist außerdem die britische DJ-Legende Fatboy Slim, über den Vordemvenne sagt: „Das ist tatsächlich so eine Art Running Gag bei uns, weil wir ihn seit 30 Jahren anfragen und jedes Mal eine Absage erhalten. Aber diesmal kam tatsächlich relativ schnell die Rückmeldung: Er hat Zeit, er hat Bock!“ Ein spannender Blick hinter die Kulissen. Und doch nur eines von vielen Themen im Podcast, in dem es unter anderem auch um den besonderen Geist der Nature One, das neue Festivalerlebnis in der jüngeren Generation und den verrücktesten Campingplatz der Welt geht. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "RZähl mal!", dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/rzaehlmal Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast

    "Von der Raketenbasis kriege ich immer noch Gänsehaut!" - Nature One-Veranstalter Oliver Vordemvenne über das Festival
  5. 25. Juni

    ARD-Wetterexpertin Claudia Kleinert: "Blond und nett - aber kann sie was?"

    Zehn Wetteraufzeichnungen für die ARD am Tag: Um die in Koblenz aufgewachsene Wetterexpertin Claudia Kleinert führt auf der Mattscheibe kaum ein Weg vorbei. Dass sie überhaupt im Fernsehen gelandet ist, war allerdings purer Zufall. Zu ihrem Auftritt im Talk-Podcast „RZähl mal!“ fährt Claudia Kleinert an einem verregneten Tag im Cabrio vor. Das Verdeck des Wagens bleibt witterungsbedingt zwar geschlossen, das Gemüt der bekannten Wettermoderatorin ist aber trotzdem gewohnt sonnig. Doch wie steigt man am besten in ein Gespräch mit einem der bekanntesten „Wetter-Gesichter“ Deutschlands ein, ohne über das Smalltalk-Thema Nummer eins zu sprechen? „Jeder spricht mich auf’s Wetter an!“, lacht die in  Koblenz-Lützel aufgewachsene Claudia Kleinert, nachdem sie im Podcaststudio Platz genommen hat. „Aber es ist ja auch das, was uns am meisten am Tag beschäftigt.“ Zum Glück bietet der Blick auf ihre bandagierte Hand willkommene Ablenkung vom Thema Wetter: Sie habe sich verletzt, als sie ihrem jüngeren Bruder beim Aufbau der Küche geholfen habe. Und so kommt das Gespräch auf Claudia Kleinerts Jugend in Koblenz, wo sie die Grundschule und die ersten Jahre am Hilda-Gymnasium verbracht hat. Der Vater Soldat, die Mutter Hausfrau und Verkäuferin. Die Großeltern ausgebombte Kölner, die schließlich nach dem Krieg in Koblenz neu anfingen und ihrer Liebe zum Karneval fortan rund 100 Rheinkilometer stromaufwärts frönten. An ihre Familienwurzeln angeknüpft hat die 56-jährige Kleinert längst wieder: Schulabschluss, Ausbildung zur Bankkauffrau, BWL-Studium, Lebensmittelpunkt. All das in Köln. Ebenso der Sprung ins Fernsehen, bei dem allerdings der Zufall und Geldknappheit im Studium eine große Rolle spielten: Eine Bankkundin brachte Claudia Kleinert in den Neunzigern mit Sprechtraining in Kontakt, so wurde sie TV-Ansagerin beim WDR „Ich war jung und brauchte das Geld!“, scherzt die ARD-Wetterexpertin im Gespräch mit Podcast-Host Christian Mack. Wie Claudia Kleiner schließlich eine der bekanntesten Wetterexpertinnen des Landes wurde, wo sie sich zu Hause fühlt, was ihr Erfolgsgeheimnis ist und was sie außer Wetterprognosen noch alles macht - das erzählt sie ausführlich in der aktuellen Folge „RZ mal!“. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "RZähl mal!", dem Talkpodcast der Rhein-Zeitung gibt es unter www.rhein-zeitung.de/rzaehlmal Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast

    ARD-Wetterexpertin Claudia Kleinert: "Blond und nett - aber kann sie was?"

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
4 Bewertungen

Info

RZähl mal! – Der Talkpodcast der Rhein-Zeitung RZähl mal! - das sind spannende Interviews der Rhein-Zeitung für die Ohren. Alle zwei Wochen sprechen Nina Borowski und Christian Mack mit interessanten Personen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz über Dinge, die Menschen von hier bewegen. Egal ob prominent, stadtbekannt oder dringend vorstellungswürdig: Wir holen die Köpfe und Macher der Region vor unser Mikrofon in Koblenz! Alle bisherigen Folgen und weitere Infos: www.rhein-zeitung.de/podcast