Am Gericht

Schwäbisches Tagblatt – swp.de

Tagblatt-Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser sprechen über Kriminalfälle und Gerichtsprozesse aus der Region Tübingen/Reutlingen – vom gefälschten Parkausweis bis zum Mord. Dabei geht es nicht nur um die spektakulären Geschichten am Landgericht, sondern auch um die Fälle, die das Amts- oder Schöffengericht beschäftigen. Denn auch dieser Justizalltag ist spannend, geht es doch vor Gericht auch im vermeintlich Kleinen häufig ums große Ganze.

  1. vor 16 Std.

    Frühchen auf Station vergiftet – die Angeklagte ist die Mutter (2/2)

    1500 Gramm leicht, einen Monat alt: In der Tübinger Kinderklinik wird ein Frühchen vergiftet. Die Ermittler verdächtigen die Mutter und verhaften sie. Einer der aufsehenserregendsten Prozesse des Jahres 2026 in einer Doppelfolge unseres Podcasts. In dieser Folge geht es um den Prozess vor dem Tübinger Schwurgericht – steht am Ende eine Verurteilung oder ein Freispruch? Sein Herz rast mit über 200 Schlägen, sein Atem geht hundertmal in der Minute: Im Herbst 2025 wird in der Tübinger Uniklinik ein Frühchen auf einer Intensivstation vergiftet. Das 1500 Gramm leichte Baby kämpft tagelang – und überlebt nur mit knapper Not. Doch wer kann das Unfassbare getan haben? Der Leiter der Neugeborenen-Station und die Ermittler verdächtigen die Mutter des Frühchens, eine 25-jährige Studentin. Hat sie ihr drittes Kind mit einer Überdosis Koffein an den Rand des Todes gebracht, um im eigenen Umfeld als geplagte Mutter Mitleid und Anerkennung zu bekommen? Das glauben jedenfalls Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Frau wird verhaftet und verbringt die kommenden neun Monate in Untersuchungshaft. Fast ein Jahr später beginnt am Tübinger Landgericht einer der Aufsehen erregendsten Prozesse 2026. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Die Staatsanwaltschaft geht von einer sogenannten „Münchhausen-Stellvertreter-Tat“ aus: Eine Mutter, die mutmaßlich ihrem Kind schadet, um dafür Prestige zu ernten. Die SÜDWEST PRESSE begleitet jeden einzelnen der Prozesstage, an denen die Anklage mühevoll versucht, Indizien für den möglichen Tathergang und ein denkbares Motiv der jungen Frau zu dokumentieren. Kann sie es getan haben? Wenn ja, wie? Was bringt die Verteidigung vor, deren Strategie von Anfang an auf Unschuld der jungen Frau und somit Freispruch zielt? Was sagen psychologische und medizinische Gutachter zu den Geschehnissen an der renommierten Tübinger Uniklinik? Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser rollen den aktuellen Fall in einer Doppelfolge des Podcasts „Am Gericht“ auf. Alle bisherigen Folgen gibt es auch auf swp.de/amgericht. Alles über Kriminalfälle und Prozesse aus der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erfahrt Ihr in unserem Newsletter „Recht und Unrecht“. Abonnieren könnt ihr ihn auf www.swp.de/newsletter Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de. Copyright: Schwäbisches Tagblatt – swp.de Moderation: Eike Freese/Jonas Bleeser Schnitt: Marian Hepp Gestaltung: Beniamino Raiola

  2. vor 16 Std.

    Frühchen auf Station vergiftet – die Angeklagte ist die Mutter (1/2)

    1500 Gramm leicht, einen Monat alt: In der Tübinger Kinderklinik wird ein Frühchen vergiftet. Die Ermittler verdächtigen die Mutter und verhaften sie. Einer der aufsehenserregendsten Prozesse des Jahres 2026 in einer Doppelfolge unseres Podcasts. Sein Herz rast mit über 200 Schlägen, sein Atem geht hundertmal in der Minute: Im Herbst 2025 wird in der Tübinger Uniklinik ein Frühchen auf einer Intensivstation vergiftet. Das 1500 Gramm leichte Baby kämpft tagelang – und überlebt nur mit knapper Not. Doch wer kann das Unfassbare getan haben? Der Leiter der Neugeborenen-Station und die Ermittler verdächtigen die Mutter des Frühchens, eine 25-jährige Studentin. Hat sie ihr drittes Kind mit einer Überdosis Koffein an den Rand des Todes gebracht, um im eigenen Umfeld als geplagte Mutter Mitleid und Anerkennung zu bekommen? Das glauben jedenfalls Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Frau wird verhaftet und verbringt die kommenden neun Monate in Untersuchungshaft. Fast ein Jahr später beginnt am Tübinger Landgericht einer der Aufsehen erregendsten Prozesse 2026. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Die Staatsanwaltschaft geht von einer sogenannten „Münchhausen-Stellvertreter-Tat“ aus: Eine Mutter, die mutmaßlich ihrem Kind schadet, um dafür Prestige zu ernten. Die SÜDWEST PRESSE begleitet jeden einzelnen der Prozesstage, an denen die Anklage mühevoll versucht, Indizien für den möglichen Tathergang und ein denkbares Motiv der jungen Frau zu dokumentieren. Kann sie es getan haben? Wenn ja, wie? Was bringt die Verteidigung vor, deren Strategie von Anfang an auf Unschuld der jungen Frau und somit Freispruch zielt? Was sagen psychologische und medizinische Gutachter zu den Geschehnissen an der renommierten Tübinger Uniklinik? Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser rollen den aktuellen Fall in einer Doppelfolge des Podcasts „Am Gericht“ auf. Alle bisherigen Folgen gibt es auch auf swp.de/amgericht. Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de. Alles über Kriminalfälle und Prozesse aus der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erfahrt Ihr in unserem Newsletter „Recht und Unrecht“. Abonnieren könnt ihr ihn auf www.swp.de/newsletter Copyright: Schwäbisches Tagblatt – swp.de Moderation: Eike Freese/Jonas Bleeser Schnitt: Marian Hepp Gestaltung: Beniamino Raiola

  3. 30. Sept.

    Eskalation auf der Straße – Autofahrer verfolgt radelnden Professor

    Die Situation kennt jeder, der mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist: Im Ampelrückstau halten Autofahrer häufiger mal gedankenlos auf dem Radschutzstreifen - eigentlich gestrichelt von der allgemeinen Fahrbahn abgetrennt. Es ist eine alltägliche Situation, sicher ärgerlich, aber normalerweise ist es kein Fall für die Justiz. Doch in Tübingen eskaliert die Begegnung zwischen einem radelnden Professor und einem arbeitslosen BMW-Fahrer in der Kelternstraße derart heftig, dass sich beide vor dem Tübinger Amtsgericht wiedertrafen. Es gab einen Schlag gegen das Auto, eine umstrittene Geste des Akademikers, eine  Verfolgungsjagd mit aufheulendem Motor und einen Showdown mit quergestelltem Wagen vor einer Radbrücke über die Ammer – am Ende landete der Autofahrer wegen Nötigung auf der Anklagebank. Aber bei wem lag nun die Verantwortung für die entgleiste Begegnung auf der Kelternstraße? War die Geste nur ein pädagogischer Hinweis auf das Fehlverhalten des Autofahrers? Oder war doch ein Mittelfinger im Spiel? Wurde das Auto beschädigt und ein drei Monate altes Baby völlig verängstigt? Oder war es nur ein pädagogisch wertvoller „Achtungs-Klopf“? Und war die Verfolgungsjagd nicht in Wahrheit eigentlich legal, weil  vom allgemeinen Festnahmerecht gedeckt? Dazu gab es, wie häufig im Gerichtssaal, einander diametral widersprechende Versionen. Über die Details dieses sehr tübingerischen Falls sprechen Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Alles über Kriminalfälle und Prozesse aus der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erfahrt Ihr in unserem Newsletter „Recht und Unrecht“. Abonnieren könnt ihr ihn auf [www.swp.de/newsletter](https://www.swp.de/newsletter/) Copyright: Schwäbisches Tagblatt - swp.de Moderation: Eike Freese/Jonas Bleeser Schnitt: Marian Hepp Gestaltung: Beniamino Raiola

  4. 10. Sept.

    Der brutale Angriff in der Notaufnahme

    Ein Ausraster mit schlimmen Folgen: Im Januar prügelte ein Mann eine Polizistin und ihren Kollegen in der BG-Klinik krankenhausreif. Darum geht es in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Es beginnt mit einem Polizeieinsatz nach einem Trinkgelage flüchtiger Bekannter in Mössingen, am Ende muss sich ein 49-jähriger Judo-Trainer wegen versuchten Totschlags an einem Polizisten vor dem Tübinger Landgericht verantworten. Ausgerechnet an einem Ort, an dem seine eigenen Verletzungen versorgt werden sollten, verletzte er zwei Polizeibeamte schwer – sie waren wochenlang dienstunfähig. In der neuen Folge unseres wieder regelmäßig erscheinenden Podcasts „Am Gericht“ gehen Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser den vielen Fragen nach, die sich nach der brutalen Attacke in der Notaufnahme der Berufsgenossenschaftlichen Klinik in Tübingen stellten: Wie kam es, dass der Angreifer nur mithilfe des Klinikpersonals überwältigt werden konnte? Welche Vorgeschichte führte dazu, dass er derart in Rage geriet? Wer ist der Angeklagte mit den zwei Gesichtern, der vorher nie wegen Gewaltdelikten aufgefallen war – und im Judostudio eines Polizisten trainierte? Wie erlebten der angegriffene Beamte und seine Kollegin die Gewalt? Welche Folgen hat das Erlebte für sie bis heute? Und welche Rolle spielte, dass der digitale Polizeifunk in der BG nicht funktioniert? Wir sprechen darüber, wie gegensätzlich die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung den Fall bewerten, der viele Menschen in der Region bewegt hat. Für die Anklage ist es eindeutig versuchter Totschlag. Die Rechtsanwältin des Beschuldigten dagegen kritisiert das Verhalten der Polizisten: Sie hätten den Mann misshandelt, was erst zur Eskalation geführt habe. Wie aber begründete die Schwurgerichtskammer am Ende ihr Urteil? Und welche Strafe hielt sie für angemessen? Den Podcast  „Am Gericht“ gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen, beispielsweise auf Spotify und Apple Podcast. Alle Folgen gibt es auch auf swp.de/amgericht. Alles über Kriminalfälle und Prozesse aus der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erfahren Sie in unsere, Newsletter „Recht und Unrecht“ auf www.swp.de/newsletter

  5. 23.07.2024

    Der Mann mit dem Morgenstern

    Das dürfte für die beteiligten Polizisten eine Premiere gewesen sein: Im Januar nehmen sie einen Mann in Tübingen fest, den sie für einen Dealer halten. In seinem Auto finden sie nicht nur – wie erwartet – Heroin und Streckmittel, sondern auch eine im Drogengeschäft ungewöhnliche Waffe. Hinter dem Beifahrersitz liegt ein Holzstab, an dem an einer Kette eine stachelbewehrte Eisenkugel befestigt ist: ein Morgenstern. Aber warum aber hat der Mann ein mittelalterliches Schlagwerkzeug dabei? Wollte er sein Drogengeschäft absichern – und muss er deshalb wegen bewaffneten Drogenhandels mindestens fünf Jahre ins Gefängnis? Warum war die Polizei auf seiner Spur und überwachte ihn bereits wochenlang vor dem Zugriff? Was ist mit dem Bitcoin-Konto, auf dem Kryptowährungen in sechsstelliger Höhe liegen? Und warum findet die Polizei trotz intensiver Ermittlungen keinen einzigen Kunden, an den er das Heroin weiterverkauft haben könnte? Schließlich kommt der Fall vor das Tübinger Landgericht – und da hat der Angeklagte für viele Fragen eine gänzlich andere Erklärung als die Drogenfahnder. Darüber sprechen Eike Freese und Jonas Bleeser in der neuen Folge des TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“. Alle Artikel zu den Folgen gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht Mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen, über spannende Hintergründe zur Arbeit der Ermittler und Rechtsfragen aller Art gibt es auf www.tagblatt.de/rechtundunrecht. Dort kann man sich auch für unseren Newsletter registrieren - und verpasst nichts mehr. Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese Produktion: Stefanie Jakob Sprecher: Sascha Speidel Gestaltung: Agentur Uhland2 Sie würden gerne in unserem Podcast werben und Tausende Hörerinnen und Hörer erreichen? Dann schreiben sie eine E-Mail an crossmedia@tagblatt.de

  6. 01.05.2024

    Rätselhafte Attacke im Buchladen: Der Mann mit dem wahllosen Mordplan

    Warum wollte ein Schulleiter eine ihm unbekannte Frau ermorden? Darum geht es in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“. Am 19. Mai 2023, einem Freitag, herrscht vormittags geschäftiges Treiben in den Gassen der Tübinger Altstadt. Was niemand ahnt: Dort ist ein Mann mit einem Messer unterwegs – und einem Mordplan. Er will heimtückisch töten, wen, das ist ihm im Grunde egal. Um 11.50 Uhr sticht er einer Kundin im Buchladen „Rosalux„ in der Langen Gasse das Messer bis zum Heft in den Rücken. Sie überlebt die Attacke dank mutiger Polizisten, schnellen Rettungskräften und mit sehr viel Glück. Wer aber ist der studierte Theologe, der an jenem Tag beinahe zum Mörder wird? Welches unglaublich klingende Motiv treibt ihn zu der letztlich nicht nachvollziehbaren Attacke? Was verschlug ihn nach Tübingen, eine Stadt, mit der ihn nichts verbindet? Was hat der Jakobsweg damit zu tun? Und muss jemand, der eine solch verrückt wirkende Tat begeht, nicht psychisch krank und damit schuldunfähig sein? Antworten auf viele dieser Fragen lieferte der Prozess am Tübinger Schwurgericht. Darüber sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Redakteur Eike Freese in der neuen Folge des TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“. JETZT NEU: Unterstützt uns durch ein Abo auf Steady - das hilft uns bei der Arbeit sehr. Alle Artikel zu den Folgen gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht Mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen, über spannende Hintergründe zur Arbeit der Ermittler und Rechtsfragen aller Art gibt es auf www.tagblatt.de/rechtundunrecht. Dort kann man sich auch für unseren Newsletter registrieren - und verpasst nichts mehr. Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese Produktion: Eike Freese/Jonas Bleeser Sprecher: Sascha Speidel Gestaltung: Agentur Uhland2 Sie würden gerne in unserem Podcast werben und Tausende Hörerinnen und Hörer erreichen? Dann schreiben sie eine E-Mail an crossmedia@tagblatt.de

  7. 26.02.2024

    Ayahuasca-Rituale auf der Alb: Schamanen vor dem Schöffengericht

    Im Oktober 2020 fährt ein ausgewählter Kreis von Menschen nach Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb: Es sind Suchende, die sich auf eine Reise in ihr Inneres begeben wollen. Dafür haben sie mehrere Hundert Euro bezahlt, den Versammlungsort haben sie konspirativ über eine geschlossene Facebook-Gruppe erfahren. Doch als sie ankommen, wartet eine Enttäuschung auf sie: Ihre Seminarleiter, die sie als Schamanen begleiten sollen, hat die Polizei mitgenommen, der angeblich bewusstseinserweiternde Ayahuasca-Sud ist von der Reutlinger Rauschgift-Fahndung beschlagnahmt. Ebenso das Krötensekret, das geraucht werden sollte, und das Froschgift, das man in kleine Brandwunden träufelt. Was hat es mit den selbst ernannten Schamanen auf sich? Und sind die Begleiter auf der Sinnsuche im rechtlichen Sinne nichts anderes als Drogendealer? In der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“ sprechen die TAGBLATT-Redakteure Eike Freese und Jonas Bleeser über einen ungewöhnlichen Fall in einer rechtlichen Grauzone. JETZT NEU: Unterstützt uns durch ein Abo auf Steady - das hilft uns bei der Arbeit sehr. Alle Artikel zu den Folgen gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht Mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen, über spannende Hintergründe zur Arbeit der Ermittler und Rechtsfragen aller Art gibt es auf www.tagblatt.de/rechtundunrecht. Dort kann man sich auch für unseren Newsletter registrieren - und verpasst nichts mehr. Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese Produktion: Eike Freese/Jonas Bleeser Sprecher: Sascha Speidel Gestaltung: Agentur Uhland2 Sie würden gerne in unserem Podcast werben und Tausende Hörerinnen und Hörer erreichen? Dann schreiben sie eine E-Mail an crossmedia@tagblatt.de

  8. 13.01.2024

    Wie Internet-Betrüger Jobsuchende zu Krypto-Geldwäschern machen

    Ein cooler Job im Internet: Krypto-Beratung, 2000 Euro für 20 Stunden und ein seriöses Job-Portal. Was soll da schon schief gehen? Für einen jungen Mann aus Syrien endet dieses Angebot in einem Albtraum: Er wird zum Geldwäscher wider Willen und riskiert seine bescheidene Existenz, die er sich bislang in Deutschland aufgebaut hat. Wie funktioniert das internationale System der Geldwäsche? Wie bauen die Kriminellen eine seriös scheinende Oberfläche auf, über die sie täglich Millionenbeträge in Deutschland erbeuten und verschwinden lassen? Was hat der Mama-Papa-Trick mit dem illegalen Verkauf von teurer Technik im Internet zu tun? In der aktuellen Episode sprechen TAGBLATT-Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser über dunkle Kanäle im Internet und die Frage, warum es so oft arglose Bürger braucht, um das System am Laufen zu halten. Sie lassen dabei auch Björn Vielberth zu Wort kommen. Vielberth ist Ermittlungsgruppen-Leiter im Bereich Betrug und weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, die Hintermänner der Taten zu stellen. Die Episode ist ab sofort im Netz verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf www.tagblatt.de. JETZT NEU: Unterstützt uns durch ein Abo auf Steady - das hilft uns bei der Arbeit sehr. Alle Artikel zu den Folgen gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht Mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen, über spannende Hintergründe zur Arbeit der Ermittler und Rechtsfragen aller Art gibt es auf www.tagblatt.de/rechtundunrecht. Dort kann man sich auch für unseren Newsletter registrieren - und verpasst nichts mehr. Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese Produktion: Eike Freese Sprecher: Sascha Speidel Gestaltung: Agentur Uhland2 Sie würden gerne in unserem Podcast werben und Tausende Hörerinnen und Hörer erreichen? Dann schreiben sie eine E-Mail an crossmedia@tagblatt.de

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Tagblatt-Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser sprechen über Kriminalfälle und Gerichtsprozesse aus der Region Tübingen/Reutlingen – vom gefälschten Parkausweis bis zum Mord. Dabei geht es nicht nur um die spektakulären Geschichten am Landgericht, sondern auch um die Fälle, die das Amts- oder Schöffengericht beschäftigen. Denn auch dieser Justizalltag ist spannend, geht es doch vor Gericht auch im vermeintlich Kleinen häufig ums große Ganze.

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