Word-Life-Balance

Justus & Frank

Im Bereich cringe, smash und weirder flex ist Vater Frank (ca. 70-100 Jahre alt) so gar nicht on fleek. Er will sich ja durchkämpfen, aber seine Pfade durch den Garten der Sprache sind mit bösartigen Kakteen gesäumt. Da braucht er zuweilen die schartige Machete seines Sohnes, um ihm den Weg freizuschlagen und seine Word-Life-Balance wieder herzustellen. Umgekehrt wird Justus (ca. 18-48 Jahre alt) von seiner inneren Klugscheißerhaftigkeit gepeinigt und die Zündschnur wird immer kürzer. Sinnlose Sätze, deplatzierte Wörter und allgemein schon ein leichtfertiger Umgang mit unserer Sprache bringen ihn derart auf die Palme, dass die Kokosnüsse verängstigt ihre Köpfe einziehen. Kann sein Vater Frank ihm Gelassenheit und Demut beibringen? Der erste Therapie-Podcast von, über und mit der Kraft der zwei Generationen für alle, die sich auch aufregen, wenn Leute jeden Satz mit „Ich sagma so ...“ beginnen.

  1. #34: Wenn die Zwergeule nicht mehr singt (feat. Aaron)

    25. März

    #34: Wenn die Zwergeule nicht mehr singt (feat. Aaron)

    …dann ist’s auch ein Alzerl zu spät für die nächste Hübridab. Jaja, trotz therapeutischen Eifers kommen die zwei Dauerpatienten in der neuesten Folge Word-Life-Balance dem Sprach-Wahnsinn immer näher und verlieren sich in Wörtern, die es eigentlich gar nicht gibt – oder etwa doch? Da wird die crazyness des Duzens, Siezens, Ihrzens und Erzens zerebral derart pathologisiert, dass ein verbalpflegerischer Eingriff dringend angezeigt ist. Und so erklingt wenigstens am Ende nach umfassender Differenzlistendiagnostik endlich die heilsame Stimme der Vernunft. Mit einem Sondervermögen kindlicher Intelligenz läutet sie die KI-Ära endgültig auch beim immer noch ersten und einzigen Vater-Sohn-Enkel-Podcast der jüngeren Rundfunkgeschichte ein. Die podcastgewordene Sprachtherapie für eine bessere Word-Life-Balance.  Hinweis in eigener Sache: Unser Motto ist – „Gib dem Algorithmus Zucker!“. Also lasst uns Likes, Sternchen, Abos und so weiter da und teilt den Link mit Feinden und Freunden. Danke! Shownotes: Website: www.wordlifebalance.com Social Media: Youtube Facebook Instagram Quellen: Dieter E. Zimmer: “Das brüderliche Du. Über Anredekonventionen”. Die Zeit, 20/1980, S.51f.; wieder in: D.E.Z.: “Redens Arten.” Zürich: Haffmanns Verlag 1986,  S.51-62. Christoph Stählin: “Das neue Du”. Zeit-Magazin 27/1988; wieder in: C.S.: “Essays”. Zürich: Haffmanns Verlag 1992, S.89-110. Werner Besch: “Duzen, Siezen, Titulieren. Zur Anrede im Deutschen heute und gestern.” Göttingen 1996. Scrabble Verband Deutschland, Differenzliste: https://scrabble-info.de/wp-content/uploads/2025/02/Differenzliste-2025.pdf

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Im Bereich cringe, smash und weirder flex ist Vater Frank (ca. 70-100 Jahre alt) so gar nicht on fleek. Er will sich ja durchkämpfen, aber seine Pfade durch den Garten der Sprache sind mit bösartigen Kakteen gesäumt. Da braucht er zuweilen die schartige Machete seines Sohnes, um ihm den Weg freizuschlagen und seine Word-Life-Balance wieder herzustellen. Umgekehrt wird Justus (ca. 18-48 Jahre alt) von seiner inneren Klugscheißerhaftigkeit gepeinigt und die Zündschnur wird immer kürzer. Sinnlose Sätze, deplatzierte Wörter und allgemein schon ein leichtfertiger Umgang mit unserer Sprache bringen ihn derart auf die Palme, dass die Kokosnüsse verängstigt ihre Köpfe einziehen. Kann sein Vater Frank ihm Gelassenheit und Demut beibringen? Der erste Therapie-Podcast von, über und mit der Kraft der zwei Generationen für alle, die sich auch aufregen, wenn Leute jeden Satz mit „Ich sagma so ...“ beginnen.