FRF-Info Spezial

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Sendungen aus der Inforedaktion – Freies Radio Freistadt.

  1. 3. Sept.

    Die Zukunft ist weiblich

    Die „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“ und „FraustadtFreistadt“ luden am 1. September 2026 zu einer Pressekonferenz ins Kino-Freistadt, bei der die dreiteilige Veranstaltungsreihe „Die Zukunft ist weiblich“ präsentiert wurde. Hören Sie eingangs Ernst Aigner von der „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“, die im Jahr 2017 gegründet wurde – als Reaktion auf die Pläne der damaligen Regierung Kurz/Strache, in der Ausländer- und Flüchtlingspolitik einen harten Kurs einzuschlagen, sowie im Kultur- und Sozialbudget drastische Einschnitte vorzunehmen. Nach Ernst Aigner sprechen Heidi Pöschko und Emina Schaumberger über die Aktivitäten und aktuellen Projekte von „FraustadtFreistadt“. Danach geht Ernst Aigner noch näher auf die drei Veranstaltungen der Trilogie „Die Zukunft ist weiblich“ ein. Drei Abende zum Thema Frau, Feminismus und Patriarchat. Informationen zu den Veranstaltungen: Die Zukunft ist weiblich! Drei spannende Veranstaltungen rund um das Thema FRAU ERNST AIGNER Die Trilogie wird eröffnet mit einem Vortrag von Ernst Aigner am Samstag, 19. 9. 2026. Ernst Aigner ist Mitglied der Plattform „Für Kultur und Menschlichkeit“ und betätigt sich diesmal nicht als Kabarettist, sondern als engagierter Anwalt von Demokratie und Menschlichkeit mit 40 Jahren Erfahrung als Geschichtelehrer am Gymnasium. „WIE MAN(N) DIE DEMOKRATIE ZERSTÖRT, UND WARUM WIR SIE BESCHÜTZEN MÜSSEN“, so der Titel seines Vortrags. Er will zeigen, wie gefährdet unsere Demokratie durch faschistische Tendenzen ist, und wie das mit einem frauenverachtenden Männerbild zusammenhängt. Weitere Informationen zur Veranstaltung   BARBARA BLAHA Am Samstag, 17. Oktober 2026 folgt die Autorin und Leiterin des Momentum-Instituts in Wien, Barbara Blaha, mit ihrem Bühnenprogramm „FUNKENSCHWESTERN – WARUM FEMINISMUS ALLES BESSER MACHT“. Sie zeigt auf, warum ökonomische Fragen feministische Fragen sind. Und sie weiß, wovon sie spricht: Aufgewachsen in Wien Simmering mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Nun ist sie die Stimme und das Gesicht der Vielen in diesem Land. Sie bringt Feminismus, progressive Wirtschaftspolitik und soziale Gerechtigkeit auf die Bühnen des Landes. Laut, leidenschaftlich – und lustig setzt sie sich für eine bessere Welt ein, in der Hoffnung, dass ihre Ideen auch in Freistadt Funken schlagen. Weitere Informationen zur Veranstaltung   ERIKA PLUHAR Den Abschluss bildet das Konzert mit Erika Pluhar, begleitet vom Gitarristen Klaus Trabitsch, am Freitag, 12. Feb. 2027, ebenfalls im Salzhof Freistadt. Unter dem Titel „Trotzdem weiter“ gestaltet die große österreichische Schauspielerin und Sängerin Erika Pluhar gemeinsam mit dem Gitarristen und Komponisten Klaus Trabitsch ein besonderes Konzertprogramm zwischen Chanson, Literatur und musikalischer Intimität. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, berührenden Texten und feinsinnigen Interpretationen lädt Erika Pluhar zu einem Abend ein, der unter die Haut geht. Klaus Trabitsch ist seit Jahrzehnten ihr wichtigster musikalischer Partner, der viele ihrer Lieder komponiert und arrangiert und sie mit Virtuosität und Leichtigkeit auf der Gitarre begleitet. Weitere Informationen zur Veranstaltung   Die Local-Bühne Freistadt ist Kooperationspartnerin. https://www.local-buehne.at

  2. 3. Apr.

    Bedrängnis und Zuversicht

    Seit 33 Jahren engagiert ich die Solidarwerkstatt (vormals Friedenswerkstatt) in vielen Bereichen der Zivilgesellschaft. Von sozialer Ungleichheit und Umweltfragen bis hin zu Bildungsthemen und Friedensarbeit. 33 Jahre in den viel Wissen erworben wurde über gesellschaftspolitische Zusammenhänge und darüber wie man seine Überzeugungen „auf die Straße“, sprich, unter die Leute bringt. Nun veranstaltet die Solidarwerkstatt von 4. bis. 7. Juni ein Seminar unter den Titel „Bedrängnis und Zuversicht„. In diesem Seminar soll vieles des angesammelten Wisses weitergegeben, aber auch angezweifelt werden. In vielfältigen, auch spielerischen, Formaten werden Fragen beleuchtet die man sich im alltäglichem Leben nur selten stellt: Ist die Welt erkennbar? Ist die Welt gestaltbar? Ist die Welt veränderbar? Ziel des Seminars ist es nicht eine „fertige Weltsicht“ zu präsentieren, sondern gemeinsam unterschiedliche Aspekte zu betrachten und zu diskutieren. Vor allem die Lust am Denken und Weiterdenken und Gegen-Den-Strich-Denken sollte man mitbringen. Ansonsten gilt, wie es in der Einladung heißt, „Bevor wir uns vergewissern, müssen wir uns offenkundig verunsichern.“ Im Gespräch mit Andi Wahl erläutert Seminarleiter Boris Lechthaler näheres zu diesem Seminar. Vorkenntnisse müssen nicht mitgebracht werden. Wer aber will kann zur Vorbereitung das „politisches Emanzipationsprogramm der Solidarwerkstatt Österreich“ lesen. Seminar Bedrängnis und Zuversicht Do. 4.6. – So. 7.6., Naturfreundehaus Rammahof, St. Oswald bei Freistadt Anmeldung: boris.lech@outlook.com | 0664.7607937

  3. 23. März

    Pressekonferenz Festival der Regionen 2027

    Das Festival der Regionen findet 2027 entlang der Donau statt – mit Aschach an der Donau als Zentrum. Bei einer Pressekonferenz wurden jetzt erste Details zum kommenden Festival vorgestellt: zur Region, zum Thema und zur künstlerischen Ausrichtung. Gesprächspartner*innen Janina Wegscheider, Vorstand Festival der Regionen Davide Bevilacqua, Vorstand Festival der Regionen Fina Esslinger, Obfrau Verein Festival der Regionen Otto Tremetzberger, Geschäftsführer Festival der Regionen Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich Dietmar Groiss, Bürgermeister von Aschach a.d.D. Margot Nazzal, Direktorin Abteilung Kultur und Gesellschaft, Land OÖ Moderation Gabriele Kepplinger (DORFTV) Weitere Anwesende Simone Barlian, Adriana Torres Topaga (Mitglieder des Programmboards für die Festivalausgabe 2027) Ulla Steyrleuthner (Leitung Vermittlung FdR) Sendezeiten: Montag, 30. März 9:00 Uhr Dienstag, 31. März, 15:00 Uhr Besprochen wurde, welche Rolle die Donau spielt, das diesjährige Motto „Eintauchen/Diving Deeper“, sowie die Schwerpunkte rund um ökologische Fragen, gesellschaftliches Miteinander, Geschichte und Alltagsleben am Fluss. Das Festival der Regionen lädt Künstler*innen, Kulturinitiativen und Menschen mit kulturellem, sozialem, ökologischem und politischem Engagement ein, einmal mehr nicht mit dem Strom zu schwimmen. Abgabeschluss für Projektideen ist der 30. April 2026. Mehr Informationen unter: https://fdr.at/ Fotocredit: Petra Moser

  4. 16. Jan.

    10 Jahre Mühlviertler Kunst- und Handwerkshaus „mük“

    „Zum Glück gibt’s mük!“ Ein Pressegespräch anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Mühlviertler Kunst- und Handwerkshauses mük in der Samtgasse 4 in Freistadt. Sendezeiten im Radio:  So, 18.01. ab 13:00 Di, 20.01. ab 09:05 Was vor zehn Jahren, im Jahr 2016, in der Samtgasse 4 begann, ist heute ein Herzstück der Freistädter Altstadt: das Mühlviertler Kunst- und Handwerkshaus mük. Mit der Vision, regionalem Kunsthandwerk und zeitgenössischer Kunst eine ganzjährig bespielbare Bühne zu geben, hat das mük einen Ort geschaffen, der Begegnung ermöglicht – zwischen Kreativen und Besucherinnen und Besuchern, zwischen Ideen, Materialien und Menschen. Auf mehreren hundert Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren mehr als 80 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Arbeiten und machen das mük zu einem zentralen Treffpunkt für Kunsthandwerk, Kunst und Kulinarik. In dieser Aufzeichnung des Pressegesprächs vom Mittwoch, dem 14. Jänner, sind Christa Oberfichtner, Obfrau des Trägervereins Mühlviertel Kreativ, gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Maria Ruhsam, sowie weiteren Mitgliedern des Kernteams und eingeladenen Pressevertreterinnen und -vertretern, zu hören. Zu Beginn wurde unter anderem gefragt, woher die Stammgäste des mük kommen. Danach ging Christa Oberfichtner auf Fragen zum Verein und seinen Aktivitäten ein – etwa zur aktiven Mitgliedschaft im mük und zu den vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten der Mitglieder, die nicht nur als Kunsthandwerkerinnen und -handwerker aktiv sind, sondern das Haus in verschiedenster Weise mitgestalten. Eine Frage lautete: „Warum kommst du ins mük?“ Beispiele und persönliche Gründe wurden im Gespräch genannt. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Frage, wie die Vorständinnen des Vereins die Zukunft des mük sehen – insbesondere im Zusammenhang mit Nachwuchsarbeit, Ehrenamt und Zeitressourcen. Außerdem wurde diskutiert, wie sich das Kunsthandwerk in den letzten zehn Jahren verändert hat. Das Jubiläumsjahr 2026 wird mit einem vielfältigen Programm gefeiert: von Sondereditionen über Aktionen im öffentlichen Raum bis hin zu Veranstaltungen, bei denen die Verbundenheit mit der Stadt Freistadt sichtbar wird – alles unter dem Motto „Zum Glück gibt’s mük!“. Zu hören waren: • Christa Oberfichtner, Obfrau des mük und des Vereins Mühlviertel Kreativ • Maria Ruhsam, stellvertretende Obfrau • Annegret Ziegler, Kulturarbeiterin • Carin Fürst, langjährige Kuratorin UND • Margit Kasimir, Moderatorin der Sendung „Willkommen im MÜK“. Sie hat ebenso eine eigene Sendung zum 10 – Jähirgen Jubiläum produziert. Hier nachhören!  Mehr Infos zum MÜK: https://www.muek.co.at/jubilaeum-10-jahre-muek/

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