Stärke beginnt im Kopf

Phil Hoffmann und Benjamin Altenhoff - Spomind

Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.

  1. vor 1 Tag

    151 – Olympia als Impuls für die persönliche Zukunft - Was München bewegen kann

    Ein spannender sportpolitischer Monat liegt hinter uns! Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am 26. September entschieden, welcher deutsche Standort sich für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ins internationale Rennen begibt: München. In den vergangenen Wochen haben wir uns diesem Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven genähert. Heute wollen wir diese noch einmal zusammenführen und auf einige besonders interessante Aspekte schauen, die unsere Gäste in den vergangenen Episoden angesprochen haben. Dabei geht es um die Rolle der Athlet:innen, die möglichen gesellschaftlichen und sportlichen Auswirkungen der Spiele, die Bedeutung von Infrastruktur und Nachhaltigkeit – aber auch um die Frage, was auf dem Weg zu Olympia bereits heute bewegt werden kann. Im Anschluss stellen wir euch die Übung „Positive Future Tea“ vor. Wir haben sie bereits im Zuge der vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft thematisiert, doch auch im Zusammenhang mit Olympia bietet sie einen spannenden Ansatz: Wie sieht eine positive Zukunft aus und welchen eigenen Beitrag können wir dazu leisten? Benni wird die Übung für euch durchlaufen und dabei auf seine persönlichen sportlichen Ziele beziehen. Und vielleicht spielt dabei auch ein kleines bisschen Olympia eine Rolle – schließlich liegen die möglichen Spiele in Deutschland noch in einiger Ferne. Aber gerade deshalb lohnt sich der Blick nach vorne: Was möchte ich bis dahin erreicht haben und welche Schritte kann ich schon heute dafür gehen?

    151 – Olympia als Impuls für die persönliche Zukunft - Was München bewegen kann
  2. 15. Okt.

    150 - Was Olympia bewegen kann – Von München 1972 bis München 2036

    Was bedeuten die Olympischen und Paralympischen Spiele für München, für Bayern, für Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus? Mit dieser Frage sind wir in unser heutiges Podcast-Interview mit Jörg Ammon gestartet. Jörg ist Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands und damit ein kompetenter Gesprächspartner rund um die Münchner Bewerbung, die zumindest auf nationaler Ebene bereits erfolgreich war. Jörg verweist auf zahlreiche Beispiele und Entwicklungen, die teilweise weit in die Geschichte zurückreichen und zeigen, was eine sportliche Großveranstaltung wie die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirken kann. München war bereits 1972 Gastgeber der Olympischen Spiele und zuletzt 2022 Austragungsort der European Championships. Aus beiden Veranstaltungen haben sich positive Effekte ergeben, die weit über die unmittelbar benötigte Infrastruktur hinausgingen. Sichtbar wurden diese beispielsweise in der Entwicklung der Sportvereine und einem wachsenden ehrenamtlichen Engagement. Aber auch die Motivation, selbst Sport zu treiben, kann durch solche Großveranstaltungen steigen – mit möglichen positiven Auswirkungen auf Fitness sowie körperliche und mentale Gesundheit. An diese Erfahrungen und Entwicklungen könnte München heute anknüpfen. Zusammen mit der besonderen Fähigkeit des Sports, Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Hintergrund zusammenzubringen und Gesellschaft friedlich und positiv zu verbinden, gibt es für Jörg daher viele Gründe, optimistisch auf eine erfolgreiche Bewerbung Münchens zu blicken. Dabei möchte München auch an die positiven Beispiele der vergangenen Olympischen Spiele in London und Paris anknüpfen. Beide Veranstaltungen konnten insbesondere bei Nachhaltigkeit, aber auch bei der Atmosphäre Akzente setzen. München setzt deshalb in seiner Bewerbung auf kurze Wege und kompakte Austragungsorte. Die Nachbarstadt Augsburg soll einbezogen werden, grundsätzlich sollen die Wettkämpfe jedoch möglichst zentral und innerhalb der Stadt stattfinden. Die Tatsache, dass München der erste Bewerber in der Geschichte ist, der mit einem positiven Bürgerentscheid in die Bewerbung gestartet ist, gibt hier auf jeden Fall Hoffnung. Die Frage ist also nicht nur, was die Spiele während ihrer Austragung leisten können – sondern vor allem, was von ihnen langfristig bleibt.

    150 - Was Olympia bewegen kann – Von München 1972 bis München 2036
  3. 8. Okt.

    149 - Mehr als Sport – Was Olympia für Deutschland bewegen kann

    München hat den Zuschlag für die deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 erhalten und sich dabei einigermaßen deutlich gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr und Berlin durchgesetzt. In der heutigen Episode sprechen wir mit Stephan Brause, dem Ressortleiter der Olympiabewerbung des DOSB, über das Auswahlverfahren und seine möglichen Folgen. Wir wollten von Stephan wissen, wonach die Entscheidung getroffen wurde und vor allem, wie er die Herangehensweise mit einer innerdeutschen Vorentscheidung bewertet. Was spricht aus seiner Sicht für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland und warum die Abstimmung im Vorfeld? Stephan betont, dass alle drei Bewerbungen auf einem sehr hohen Niveau lagen und im Vergleich zu früheren Bewerbungen nur wenige bis gar keine Schwachstellen aufwiesen. Gleichzeitig verweist er darauf, was allein der Bewerbungsprozess bereits angestoßen hat – etwa im Bereich der sportlichen Infrastruktur. Für ihn sind Olympische und Paralympische Spiele dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie können ein Mittel sein, gesellschaftlicher Spaltung etwas entgegenzusetzen und Menschen wieder stärker zusammenzubringen, etwas das unsere Gesellschaft derzeit sehr gut gebrauchen kann. Darüber hinaus sieht Stephan enormes Potenzial bei der Infrastruktur – und zwar nicht nur bei Projekten, die unmittelbar für die sportlichen Wettkämpfe benötigt werden. Vor allem lange aufgeschobene Vorhaben wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder die Digitalisierung könnten durch die Spiele einen zusätzlichen Schub bekommen. Beispiele wie die Renaturierung der Seine im Zuge der vergangenen Olympischen Spiele zeigen, welche langfristigen Veränderungen ein solches Großereignis anstoßen kann. Auch im Bereich Gesundheitsförderung sieht er große Potentiale. Eine entscheidende Frage bleibt nun: Wie gelingt es, die Euphorie über München hinaus ins gesamte Land zu tragen? Wie können Menschen motiviert werden, wieder stärker zusammenzurücken und vielleicht auch selbst wieder mehr Sport zu treiben? Stephan betont, dass der DOSB mit seiner Arbeit einen wichtigen Rahmen setzen kann. Letztlich liegt es aber an uns allen, diese Energie und Euphorie zu nutzen – und aus Begeisterung konkretes Handeln werden zu lassen.

  4. 1. Okt.

    148 - Der Weg ist das Ziel - Hendrik Domberg über Athletenvertretung und den Weg zu Olympia

    Am 26. September 2026 hat der Deutsche Olympische Sportbund entschieden, mit welchem deutschen Bewerber sich Deutschland für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ins internationale Rennen begibt. Die Wahl fiel auf München! Anlässlich dieses Meilensteins beschäftigen wir uns im Laufe des Oktobers mit verschiedenen Themen rund um dieses Mega-Event. Den Auftakt machen wir heute mit Hendrik Domberg, Präsidiumsmitglied der Athletenvertretung Deutschland. Mit Hendrik sprechen wir natürlich zunächst über die Athletenvertretung Deutschland. Die Institution wurde gegründet, um Athlet eine Stimme zu geben und ihre Interessen stärker in die Entscheidungsprozesse des Sports einzubringen. Denn, so Hendrik, aktive Sportler merken häufig als Erste, wenn etwas nicht stimmt. Ihre Perspektive sollte deshalb auch in Vereinen, Verbänden und der Politik gehört und berücksichtigt werden. Außerdem beschäftigen wir uns mit Sinn und Zweck des deutschen Auswahlprozesses für die Olympia-Bewerbung. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dieser zumindest ungewöhnlich. Für Hendrik bemisst sich der Erfolg einer deutschen Olympiabewerbung dabei nicht allein daran, was am Ende bei den Spielen oder im Medaillenspiegel herauskommt. Viel entscheidender sei, was sich bereits auf dem Weg dorthin für die Athlet und den Sport verbessert – frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Zum Abschluss wagen wir noch einen Blick zurück auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und sprechen darüber, welche Bedeutung ein Heimvorteil für deutsche Athlet haben kann. Und natürlich geht es auch um die Menschen, die Athlet auf diesem Weg begleiten: Welche Rolle spielen Trainer – bei einem Heimspiel, aber auch ganz grundsätzlich in der sportlichen Entwicklung?

    148 - Der Weg ist das Ziel - Hendrik Domberg über Athletenvertretung und den Weg zu Olympia
  5. 10. Sept.

    146 - Und was kommt danach? – Katja Schülke über Sport, Identität und das Karriereende

    Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, nach der aktiven Sportkarriere weiterzumachen. Unser heutiger Gast Katja Schülke ist im direkten Umfeld ihres Sports, dem Handball, geblieben und heute als Sportpsychologin tätig. Im Gespräch erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Übergang aus der aktiven Karriere als Torhüterin in der Bundesliga und Nationalmannschaft und davon, wie sie heute Athlet:innen auf diesem Weg begleitet. Dabei hat sie selbst zunächst eher zögerlich Angebote aus der Sportpsychologie angenommen und vieles lange mit sich selbst ausgemacht. Sie betont, dass es menschlich passen muss, um sich einer Person wirklich anvertrauen zu können. Außerdem sieht sie deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sportarten und darin, wie etabliert Sportpsychologie in deren Umfeld bereits ist. Heute ist sie überzeugt, dass eine kontinuierliche sportpsychologische Betreuung nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit und den Umgang mit Druck wertvoll ist, sondern bereits in jungen Jahren eine wichtige Vorbereitung auf das Ende der aktiven Sportkarriere darstellen kann. Denn Sport ist im besten Fall deutlich mehr als körperliche Ertüchtigung: Er kann einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten und dabei helfen, herauszufinden, wer man ist und was man kann. Genau diese Erkenntnisse sollten wir als wichtige Performance-Ressource begreifen. Sie können das Selbstwertgefühl stärken und dabei helfen, eine breite Identität aufzubauen – unabhängig davon, ob man sich gerade im aktiven Sport oder später im Berufs- und Privatleben bewegt. Neben der Sportpsychologie haben auch Trainer:innen einen direkten Einfluss auf diesen Prozess. Katja beschreibt in diesem Zusammenhang das stetige Spannungsfeld, in dem sich diese bewegen: Einerseits geht es darum, Leistung und hohe Standards zu fördern, andererseits aber auch darum, Verantwortung und Carearbeit für die Athlet:innen zu übernehmen.

    146 - Und was kommt danach? – Katja Schülke über Sport, Identität und das Karriereende
  6. 3. Sept.

    145 - Vom Olympioniken zum Hafenmeister – Jan Benzien über die Karriere nach der Karriere

    Das Ende der aktiven Sportkarriere markiert für viele Athlet:innen einen entscheidenden Wendepunkt im Leben. Der gewohnte, durchgetaktete Trainings- und Wettkampfalltag fällt plötzlich weg – und damit auch ein großer Teil der bisherigen Lebensstruktur. Es beginnt eine Phase der Umgewöhnung und Neuorientierung. Für viele stellt sich dabei eine ganz grundlegende Frage: Wer bin ich eigentlich ohne meinen Sport? Wie definiere ich mich jetzt? Nicht selten kann diese Identitätskrise auch psychisch schwerwiegende Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar in eine Depression führen. Mit genau diesen Fragen setzen wir uns in diesem Monat näher auseinander. Unser erster Gast ist Jan Benzien, ehemaliger Kanu-Slalom-Leistungssportler, Weltmeister und Olympiateilnehmer. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Übergang vom Leistungssport in ein neues berufliches Leben gelingen kann – und wie die im Sport erlernten Mechanismen und mentalen Fähigkeiten auch weit über die aktive Karriere hinaus wertvoll bleiben. Jan ist heute Gründer des Leipziger Stadthafens, in der Stadt auch liebevoll als Hafenmeister bekannt und damit eine wichtige Stütze für den Leipziger Wassersport. Bei ihm überschnitten sich Sport- und Unternehmerkarriere über einen längeren Zeitraum, sodass der Übergang beinahe fließend verlief. Im Rückblick erkennt Jan zahlreiche Parallelen zwischen Leistungssport und Unternehmertum: Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, der Umgang mit Druck und Rückschlägen, aber auch Teamwork und Führung. Auch sein Netzwerk aus der Zeit als Leistungssportler kam ihm bei der Unternehmensgründung zugute. Viele der Kontakte und Beziehungen, die er damals aufgebaut hat, begleiten ihn bis heute. Menschen, auf die er zählen kann, die ihn unterstützen und gemeinsam mit ihm ein stabiles Fundament bilden. Seiner großen Leidenschaft, dem Kanusport, ist Jan bis heute treu geblieben. Und auch wenn sich seine Rolle verändert hat, sind die großen Ziele geblieben. Noch immer beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung des Kanusports – und auch zukünftige Olympische Spiele spielen dabei eine Rolle.

    145 - Vom Olympioniken zum Hafenmeister – Jan Benzien über die Karriere nach der Karriere
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Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.

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