SALTY Trailrunning Podcast

SALTY Trailrunning

Profi-Athlet:innen, Gäste aus der Community, Veranstalter:innen, Coaches und viele mehr sprechen mit uns über aktuelle Themen, Sichtweisen sowie ganz persönliche Meinungen - authentisch, ehrlich und inspirierend!

  1. 23. Juli

    #38 The North Face Großglockner Ultra-Trail Special

    Während wir diese Zeilen schreiben, wird in Zell am See-Kaprun gerade fast alles gleichzeitig fertig. Jemand sortiert Startnummern nach Nachnamen, jemand anders sucht seit zwanzig Minuten denselben Kabelbinder. Verpflegungskisten wandern von A nach B und kurz darauf wieder zurück. Ein Streckenposten fehlt noch in einer Excel-Liste, irgendwo piept ein Funkgerät, und mindestens ein Banner hängt bereits perfekt, nur leider am falschen Ort. Ganz normaler Ausnahmezustand. Mitten im Aufbau haben wir uns drei Menschen geschnappt, ohne die der The North Face Großglockner Ultra-Trail heute nicht das wäre, was er ist. Lisa Loferer kennt den GGUT aus Sicht einer Gastgeberin. Als Geschäftsführerin von Zell am See-Kaprun Tourismus. Und als jemand, der selbst lieber in Trailrunning-Schuhen unterwegs ist als in Besprechungsräumen. Johannes Überbacher begleitet den Sport seit Jahren. Nicht nur als Brand Manager von The North Face DACH, sondern als einer, der die deutschsprachige Trailrunning-Szene mit aufgebaut hat. Lange bevor sie überhaupt Szene genannt wurde. Und Markus Amon? Der hat beim GGUT schon so ziemlich alles gemacht. Er gewann die erste Ausgabe, kennt das Rennen seit seinen Anfängen und trägt heute als Race Director eine Verantwortung, die deutlich über Streckenprofile und Startzeiten hinausgeht. Wenn am Berg das Wetter kippt, Wege gesperrt werden oder Entscheidungen schnell fallen müssen, landet vieles bei ihm. Klingt weniger romantisch. Ist aber der wichtigste Job des Wochenendes. Wir sprechen darüber, warum Menschen so viel Zeit, Energie und Herzblut in ein Rennen stecken. Was sich im Trailrunning verändert hat. Was besser geworden ist. Was schwieriger. Und warum ein gutes Event meistens schon lange vor dem Startschuss beginnt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Rennen nie nur aus Kilometern und Höhenmetern besteht. Sondern aus vielen Menschen, die sich darum kümmern, dass andere für einen Tag einfach nur laufen dürfen.

    #38 The North Face Großglockner Ultra-Trail Special
  2. 1. Juni

    #36 Niclas Bock und der kleinste gemeinsame Nenner verschwitzter Kulturräume

    Niclas Bock war schon vieles. Profi-Triathlet. Podcaster. Moderator. Medienmensch. Einer, der wahrscheinlich mehr Wettkampfverpflegung konsumiert hat als der durchschnittliche Mensch Nudeln. Und trotzdem hatten wir während unserem Gespräch nie das Gefühl, mit jemandem zu sprechen, der sich über Leistung definiert. Eher im Gegenteil.  Diese Folge dreht sich um den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Sportarten. Nicht Pace. Nicht Watt. Nicht VO2max. Sondern die ziemlich einfache Tatsache, dass Menschen Sport lieben. Weil er verbindet. Weil er Räume schafft. Weil man sich in ihm manchmal besser erkennt als im restlichen Alltag.  Wir sprechen mit Bocki über Sport als Kultur. Über Gemeinschaft statt Leistungsgesellschaft. Über die Frage, warum Menschen stundenlang laufen, fahren oder schwimmen, obwohl ihnen dabei regelmäßig der Kreislauf die Freundschaft kündigt.  Es geht um Medienreichweiten. Um Identifikation. Um Community. Um Kunst. Um Werte. Und immer wieder um dieselbe Frage: Was bleibt eigentlich übrig, wenn man den ganzen Zahlenkram mal kurz leiser dreht?  Herausgekommen ist kein klassischer Sportpodcast. Eher ein Gespräch über Menschen, die im Sport etwas suchen, das deutlich größer ist als Sport selbst. Und über die vielleicht schönste Erkenntnis: Dass man sich trotz Medienreichweiten, Leistungsdiagnostik und sehr teurer Sportuhren manchmal einfach nur daran erinnern möchte, warum man überhaupt angefangen hat.

    #36 Niclas Bock und der kleinste gemeinsame Nenner verschwitzter Kulturräume
  3. 28. Feb.

    #33 Livin' la Vida Loca mit Johannes Wingenfeld

    Manche posten ihr Frühstück. Johannes isst es. Trockene Haferflocken. Manchmal mit Milch. Manchmal ohne Milch. Meistens mit mehr Konsequenz, als andere ihre Wochenziele formulieren.  Am Tag unserer Aufnahme gab's erst Skimo am Götschen für ihn. Anschließend noch Vollgas-Trails zur Hochplatte via Scheißheißlsteig. Schließlich sitzt er im SALTY HUB und eröffnet mit uns das neue Podcast-Studio. Mit Spezi und Kuchen in der Hand, als wär's ein ganz normaler Freitag.  Wir wollten wissen: Wer ist dieser Typ, der auch beim diesjährigen OTF den Vogel abgeschossen hat? Der danach weiter Rennen gewinnt und brachiale FKTs sammelt, als wären es Panini-Sticker. Wie trainiert er? Was trainiert? Wo trainiert er? Warum eigentlich? Wo eigentlich? Und vor allem: Warum wirkt das alles so unaufgeregt?  Wir haben viel gefragt. Er hat ruhig geantwortet. Es war kurzweilig. Unterhaltsam. Ohne große Pose. Ohne Pathos. Was wir gelernt haben: Der Typ ist real. Johannes ist nicht nur Ausnahmesportler. Er ist vor allem ein richtig guter Kerl. Einer, der lieber macht als redet. Der Leistung bringt, aber nicht daraus lebt.  Nachdem er mit seiner Reggaeton-Karre vom Hof gerollt ist, standen die beiden Stefans noch ein paar Minuten im Regen vorm HUB. Einfach so. Ziemlich geflasht. Passiert uns nicht mehr oft. Diesmal schon. Der Hype? Echt. Und absolut verdient. Morgen gibt’s wieder Haferflocken. Oder ein Ei. Je nachdem, was der Kühlschrank hergibt.

    #33 Livin' la Vida Loca mit Johannes Wingenfeld

Bewertungen und Rezensionen

4,3
von 5
26 Bewertungen

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