Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

Nina Hartmann

Weibliche Wirkkraft ist Wirtschaftskraft. Sinnplauderei ist ein deutschsprachiger Podcast für Frauen in Familienunternehmen und im Business – Gesellschafterinnen, Nachfolgerinnen, Beirätinnen, Frauen in Führung, Geschäftsführerinnen sowie angeheiratete Partnerinnen in Unternehmerfamilien. Im Fokus stehen die Realitäten von Ownership: Rollen, Loyalitäten, Macht, Sprache und Entscheidungen in Systemen, die zugleich Familie und Unternehmen sind. Nina Hartmann kommt selbst aus einem Familienunternehmen und war dort 26 Jahre operativ in der Geschäftsleitung. Sie spricht über das, was Familienunternehmen langfristig stabil hält: klare Governance, tragfähige Beziehungen und innere Klarheit – gerade dort, wo Erwartungen, Tradition und Verantwortung aufeinanderprallen. Worum es geht Nachfolge & Ownership-Dynamiken: Übergaben, Legitimation, Autorität, „wer darf was“, verdeckte Hierarchien. Gesellschafterstrukturen & Governance: Beirat, Regeln, Entscheidungswege, Verantwortungsdiffusion, Konfliktprävention. Rollenbilder in Unternehmerfamilien: Töchter, Ehefrauen/Partnerinnen, Schwiegertöchter, „die Unsichtbaren“ – und die Frage von Anerkennung, Status und Einfluss. Führung & Selbstführung: Grenzen, Klarheit, Sprache, Konfliktfähigkeit – raus aus der Petitesse-Falle, rein in die Tigerkraft. Beziehungssysteme & Verantwortung: Partnerschaft, Familie, Unternehmen – wie sich Loyalität, Liebe und Wirtschaft gegenseitig formen. Blick über den Tellerrand: historische, gesellschaftliche und philosophische Perspektiven für heutige Entscheidungen im Familienunternehmen. Format Tiefe Gespräche mit Unternehmerinnen, Gesellschafterinnen, Entscheiderinnen und Verbündeten sowie klare Solo-Impulse und Praxisbeispiele aus dem echten Leben – reflektiert, wirksam und umsetzungsnah. Rotkehlchen für feine Wahrnehmung, Tigerkraft für klare Umsetzung. Gründerinnen sind willkommen – Nina unterstützt weibliche Gründungen auch als Business Angel. Ressourcen Kostenloser Petitesse-Test: https://www.ninahartmann.online/petitesse-test Weitere Informationen: https://sinnplauderei.de/

  1. vor 23 Std.

    Keine Restlaufzeit! Warum Frauen 50+ für Unternehmen ein Zukunftsfaktor sind

    „Wie lange wollen Sie eigentlich noch arbeiten?“ Eine Frage, die Frauen in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens erstaunlich häufig gestellt wird. Dabei wäre eine ganz andere Frage viel interessanter: Was wollen Sie beruflich noch erreichen? In dieser Folge der Sinnplauderei spreche ich mit Bettina über Frauen in der Lebensmitte – und über ein enormes Potenzial, das in vielen Unternehmen noch immer übersehen wird. Gerade Frauen zwischen 40 und 60 bringen Erfahrung, Fachwissen, soziale Kompetenz und häufig eine große Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber mit. Viele haben Jahre damit verbracht, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, sind nach einer Kinderpause zurückgekehrt, haben in Teilzeit gearbeitet oder ihre eigene Karriere zeitweise hinter die Bedürfnisse der Familie gestellt. Und dann sind die Kinder größer, die familiären Anforderungen verändern sich und plötzlich entsteht wieder Raum. Raum für die Frage: Was will ich eigentlich noch? Genau an diesem Punkt erleben viele Frauen allerdings, dass die klassischen Förderprogramme ihrer Unternehmen längst auf die nächste, jüngere Generation ausgerichtet sind. Führungskräfteentwicklung, Talentprogramme und Karriereplanung konzentrieren sich häufig auf Mitarbeitende, denen vermeintlich noch eine lange berufliche Zukunft bevorsteht. Als hätten Frauen mit 45, 50 oder 55 nur noch eine berufliche „Restlaufzeit“. Bettina und ich sprechen darüber, warum diese Sichtweise nicht nur für die betroffenen Frauen problematisch, sondern auch aus unternehmerischer Perspektive erstaunlich kurzsichtig ist. In Zeiten von Fachkräftemangel können wir es uns kaum leisten, auf Erfahrung, Kompetenz und Veränderungswillen zu verzichten. Dabei geht es keineswegs darum, dass jede Frau noch die nächste Stufe auf der klassischen Karriereleiter erklimmen muss. Die Lebensmitte ist häufig gerade die Phase, in der bisherige Vorstellungen von Erfolg infrage gestellt werden. Manche Frauen möchten noch einmal Führungsverantwortung übernehmen, andere wünschen sich neue Aufgaben innerhalb ihres Unternehmens und wieder andere tragen schon lange die Idee einer Selbstständigkeit in sich. Hinzu kommen die körperlichen und emotionalen Veränderungen rund um die Menopause. Selbstzweifel, veränderte Energie und alte Glaubenssätze können plötzlich auf die Frage treffen: Will ich die kommenden zehn oder fünfzehn Berufsjahre tatsächlich genauso verbringen wie die vergangenen? Wir sprechen darüber, warum Unternehmen eine andere Personalentwicklung für erfahrene Mitarbeiterinnen brauchen, weshalb individuelle Gespräche häufig wertvoller sind als das nächste standardisierte Führungskräfteprogramm und warum neue Herausforderungen auch vor Routineermüdung schützen können. Und wir sprechen über den Mut, sich selbst noch einmal eine berufliche Entwicklung zu erlauben. Denn mit 50 beginnt nicht die Restlaufzeit. Vielleicht beginnt genau dann eine Phase, in der Frauen sehr viel klarer wissen, was sie können, was sie nicht mehr wollen – und wo sie ihre Erfahrung und ihre Wirkkraft in Zukunft einsetzen möchten. Eine Folge über Frauen 50+, Karriere, Personalentwicklung, berufliche Neuorientierung und die enorme Chance, die in der Lebensmitte steckt – für Frauen selbst, aber genauso für Unternehmen, die es sich nicht länger leisten können, dieses Potenzial zu übersehen.

    Keine Restlaufzeit! Warum Frauen 50+ für Unternehmen ein Zukunftsfaktor sind
  2. 19. Aug.

    Wenn die Tochter übernimmt – weibliche Nachfolge im Familienunternehmen mit Susanne Kutterer

    Wer übernimmt eigentlich das Familienunternehmen – und warum denken viele Familien bei dieser Frage noch immer zuerst an den Sohn? In dieser Folge der Sinnplauderei spreche ich mit Susanne Kutterer über weibliche Nachfolge in Familienunternehmen. Als Anwältin und Beraterin begleitet sie Unternehmerfamilien bei einem der sensibelsten Prozesse überhaupt: dem Übergang von einer Generation zur nächsten. Denn Nachfolge ist eben nicht nur eine rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Aufgabe. Sie berührt die Identität einer Familie. Erwartungen und Loyalitäten spielen ebenso eine Rolle wie Geschwisterkonstellationen, Pflichtteilsfragen und die oft unausgesprochenen Vorstellungen darüber, wer das Unternehmen einmal weiterführen soll. Besonders spannend ist dabei der Blick auf die Töchter. Susanne beobachtet, dass inzwischen häufiger Frauen die Nachfolge antreten – manchmal allerdings erst dann, wenn eine Krise entsteht oder die ursprünglich vorgesehene Lösung nicht funktioniert. Dabei sind Frauen heute hervorragend ausgebildet und bringen vielfach genau die Kompetenzen mit, die Familienunternehmen für die nächste Generation brauchen. Wir sprechen darüber, warum Nachfolge viel früher innerhalb der Familie thematisiert werden sollte und weshalb Kinder die Freiheit brauchen, ein eigenes Verhältnis zum Unternehmertum zu entwickeln. Es geht um den enormen Erwartungsdruck, der mit einem Familienunternehmen verbunden sein kann, um Konflikte zwischen Geschwistern und um die Frage, wie Vermögen, Verantwortung und unternehmerische Macht fair und zukunftsfähig verteilt werden können. Auch die Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie gehört dazu. Denn weibliche Nachfolge kann nur selbstverständlich werden, wenn Frauen nicht länger das Gefühl haben, sich zwischen Unternehmensführung und einem eigenen Familienleben entscheiden zu müssen. Und wir sprechen über die Bedeutung von Role Models, Netzwerken und Frauen in Beiräten. Gerade in einem Nachfolgeprozess können unterschiedliche Perspektiven helfen, festgefahrene Familienstrukturen zu hinterfragen und eine tragfähige Family Governance aufzubauen. Eine Folge über Unternehmertum, Familie und weibliche Wirkkraft – und darüber, warum die nächste Generation ein Familienunternehmen nicht einfach fortführen muss, sondern die Chance haben sollte, es auf ihre eigene Weise weiterzuentwickeln. Denn gelungene Nachfolge bedeutet nicht, die Vergangenheit möglichst unverändert zu bewahren. Sie bedeutet, das Wertvolle zu erhalten und gleichzeitig Raum für etwas Neues zu schaffen.

    Wenn die Tochter übernimmt – weibliche Nachfolge im Familienunternehmen mit Susanne Kutterer
  3. 12. Aug.

    Maßstäbe setzen statt Maßstäbe erfüllen – Der dritte Weg für Frauen im Business

    Warum versuchen so viele Frauen noch immer, in Systemen erfolgreich zu sein, die nie für sie entwickelt wurden? In dieser Folge spreche ich mit Lioba Heinzler über den dritten Weg. Einen Weg jenseits von Anpassung und Selbstaufgabe. Viele Frauen kennen diese beiden Strategien: Sie machen sich kleiner, um dazuzugehören. Oder sie leisten immer mehr, übernehmen Verantwortung für alle und verlieren dabei sich selbst. Doch was wäre, wenn das eigentliche Problem gar nicht bei den Frauen liegt, sondern in den Maßstäben, nach denen Erfolg bis heute bewertet wird? Wir sprechen darüber, warum Frauen oft zwischen Familie und Karriere zerrieben werden, weshalb finanzielle Unabhängigkeit ein Schlüssel zu echter Selbstbestimmung ist, welche besondere Rolle Frauen in Familienunternehmen einnehmen, weshalb weibliche Führung neue Denk- und Beziehungsmuster braucht, und warum wir nicht lernen müssen, besser in bestehende Systeme zu passen, sondern mutig neue gestalten dürfen. Lioba nutzt dabei das kraftvolle Bild eines Baumes: Während die Krone sichtbar wächst, tragen die unsichtbaren Wurzeln das gesamte System. Eine Metapher, die zeigt, welche Bedeutung weibliche Wirkkraft für Unternehmen, Familien und unsere Gesellschaft hat. Eine Folge für alle Frauen, die nicht länger fremde Erwartungen erfüllen möchten, sondern beginnen, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen. Themen dieser Episode: Weibliche Wirkkraft Frauen im Business Familienunternehmen Weibliche Führung Selbstbestimmung Finanzielle Unabhängigkeit Neue Arbeits- und Gesellschaftssysteme Der dritte Weg Female Leadership Persönlichkeitsentwicklung für Frauen

    Maßstäbe setzen statt Maßstäbe erfüllen – Der dritte Weg für Frauen im Business
  4. 5. Aug.

    🌏 Der Leuchtraum – Warum Sichtbarkeit allein nicht genügt

    Warum gibt es so viele brillante Frauen, die fachlich hervorragend sind – und trotzdem kaum gefunden werden? In dieser Solo-Folge erzähle ich die Geschichte hinter dem Leuchtraum. Einer Business-Plattform, die aus einer einfachen Beobachtung entstanden ist: Frauen fehlt häufig nicht Kompetenz, sondern Sichtbarkeit, Vertrauen und das richtige Netzwerk. Doch Sichtbarkeit bedeutet heute weit mehr als eine Website oder ein LinkedIn-Profil. Menschen entscheiden sich nicht für Dienstleistungen – sie entscheiden sich für Menschen. Genau deshalb ist der Leuchtraum kein Branchenverzeichnis, sondern ein kuratiertes Ökosystem. Ein Ort, an dem Persönlichkeiten sichtbar werden, Vertrauen wachsen kann und aus Begegnungen echte Beziehungen entstehen. In dieser Folge erfährst du: warum klassische Sichtbarkeit oft nicht ausreicht, weshalb Vertrauen der wichtigste Erfolgsfaktor im Business ist, warum Kooperation stärker ist als Konkurrenz, wie der Leuchtraum Anbieterinnen, Unternehmen, Netzwerke und Frauen in beruflicher Veränderung verbindet, weshalb die Community bewusst kostenlos ist, und warum ich überzeugt bin, dass weibliche Wirkkraft unsere Wirtschaft nachhaltig verändern kann. Der Leuchtraum verbindet Menschen, Ideen und Möglichkeiten. Nicht, damit Einzelne heller leuchten als andere, sondern damit aus vielen Lichtern ein gemeinsamer Leuchtraum entsteht. Sichtbar werden. Vernetzen. Gemeinsam wachsen. Themen dieser Episode: Sichtbarkeit im Business Netzwerken für Frauen Female Leadership Unternehmerinnen Personal Branding Vertrauen im Business Kooperation statt Konkurrenz Community-Aufbau Frauen im Business Leuchtraum

    🌏 Der Leuchtraum – Warum Sichtbarkeit allein nicht genügt
  5. 29. Juli

    Erfolgsformel für ein nährendes Business – Warum Können allein nicht zum Unternehmenserfolg führt

    Viele Frauen gründen ihr Business mit einer großen Vision: Sie möchten Menschen helfen, etwas bewegen und mit ihrer Expertise einen echten Unterschied machen. Doch warum gelingt es so vielen trotz hervorragender fachlicher Kompetenz nicht, von ihrer Arbeit gut zu leben? In dieser Folge der Sinnplauderei spreche ich über die Erfolgsformel, die aus meiner Erfahrung den Unterschied macht. Denn Geschäftserfolg entsteht nicht allein durch Können. Er entsteht dort, wo Expertise auf Professionalität, Sichtbarkeit, ein tragfähiges Netzwerk, Vertrauen und die Veränderungsbereitschaft der Kundinnen trifft. Ich zeige, warum wirtschaftlicher Erfolg und Sinn keine Gegensätze sind, weshalb viele Frauen ihre Kompetenz unsichtbar machen und warum ein nährendes Business mehr bedeutet als hohe Umsätze. Es geht um ein Unternehmen, das dich nicht ausbrennt, sondern trägt – finanziell ebenso wie menschlich. Eine Folge für alle Unternehmerinnen, Selbstständigen und Gründerinnen, die ihr Wissen nicht länger verstecken, sondern mit Klarheit, Haltung und Freude in die Welt bringen möchten. In dieser Folge erfährst du: warum fachliche Kompetenz allein kein erfolgreiches Business aufbaut, weshalb Sichtbarkeit und Vertrauen entscheidende Erfolgsfaktoren sind, welche Rolle Netzwerke für nachhaltigen Unternehmenserfolg spielen, warum die Veränderungsbereitschaft deiner Kundinnen Teil deiner Erfolgsformel ist, und wie ein Business entstehen kann, das dich materiell und mental nährt. Unternehmerin, Selbstständigkeit, Frauen im Business, Sichtbarkeit, Personal Branding, Netzwerk, Unternehmerinnentum, Businessaufbau, Kundengewinnung, weibliche Wirkkraft, Female Business, Erfolg, Mindset, Sinnplauderei, Leuchtraum.

    Erfolgsformel für ein nährendes Business – Warum Können allein nicht zum Unternehmenserfolg führt
  6. 22. Juli

    Unternehmensnachfolge als Frau: 5 entscheidende Tipps für eine gelungene Übernahme

    Unternehmensnachfolge als Frau: 5 entscheidende Tipps für Klarheit, Führung und innere Autorität Eine Unternehmensnachfolge ist weit mehr als die Übergabe von Anteilen, Verantwortung und Vermögen. Sie ist ein tiefgreifender Übergang von Macht, Beziehungen und Identität. Gerade Frauen in Familienunternehmen erleben dabei häufig besondere Loyalitätskonflikte, unausgesprochene Erwartungen und innere Zweifel. In dieser Folge der **Sinnplauderei** spricht Nina Hartmann darüber, was Frauen brauchen, um eine Unternehmensnachfolge nicht nur formal zu übernehmen, sondern wirklich in ihrer neuen Führungsrolle anzukommen. Dabei geht es um fünf entscheidende Schritte: • Warum Verantwortung immer mit echter Entscheidungsmacht verbunden sein muss • Weshalb Rollen, Zuständigkeiten und das Mandat der Nachfolgerin schriftlich geklärt werden sollten • Wie Erwartungen innerhalb der Unternehmerfamilie offen verhandelt werden können • Warum eine Nachfolge rechtlich, steuerlich und finanziell sauber strukturiert sein muss • Wie Nachfolgerinnen das Vertrauen des Führungsteams gewinnen und tragfähige Bündnisse aufbauen • Weshalb innere Autorität, klare Werte und ein persönlicher Kompass für weibliche Führung unverzichtbar sind Nina zeigt, warum Nachfolge häufig nicht am fachlichen Können scheitert, sondern an unklaren Machtverhältnissen, emotionalen Verstrickungen und fehlender Handlungsfreiheit. Denn wer Verantwortung übernimmt, braucht auch die Freiheit, Entscheidungen zu treffen, Veränderungen anzustoßen und den eigenen Führungsstil zu entwickeln. Diese Podcastfolge richtet sich an Nachfolgerinnen, Unternehmerinnen, Gesellschafterinnen und Frauen aus Familienunternehmen, die ihren eigenen Platz zwischen Tradition, familiärer Verbundenheit und unternehmerischer Verantwortung finden wollen. Eine gelungene Nachfolge bedeutet nicht, alles genauso weiterzuführen wie bisher. Sie bedeutet, das Bestehende zu würdigen und zugleich den Mut zu entwickeln, das Unternehmen mit der eigenen Haltung, Klarheit und Gestaltungskraft in die Zukunft zu führen.

    Unternehmensnachfolge als Frau: 5 entscheidende Tipps für eine gelungene Übernahme
  7. 15. Juli

    Warum Familienunternehmen Frauen im Beirat brauchen

    Frauen im Beirat sind kein Symbol für Modernität. Sie sind ein strategischer Hebel für die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen. In dieser Folge geht es um die Frage, warum weibliche Perspektiven gerade dort gebraucht werden, wo über Macht, Verantwortung, Nachfolge und unternehmerische Zukunft entschieden wird: im Beirat. Denn Nachfolge ist kein rein juristischer, steuerlicher oder organisatorischer Vorgang. Nachfolge ist ein zutiefst psychologischer Prozess. Es geht um Vertrauen, Loslassen, Sichtbarkeit, Familienrollen, alte Bilder von Führung – und darum, wer überhaupt als geeignet wahrgenommen wird. Besonders Töchter werden in Familienunternehmen oft zu spät als mögliche Nachfolgerinnen gesehen. Nicht immer aus bewusster Ablehnung, sondern häufig aus falscher Fürsorge: Man will sie nicht belasten, nicht unter Druck setzen, ihnen das „harte Geschäft“ nicht zumuten. Was liebevoll gemeint sein kann, wird dann schnell zur strukturellen Begrenzung. Frauen im Beirat können genau hier entscheidend wirken. Sie stellen andere Fragen. Sie erkennen blinde Flecken. Sie bringen Beziehungsebene und Strategie zusammen. Und sie helfen, Nachfolge nicht zu eng, nicht zu spät und nicht nach überholten Rollenbildern zu denken. Diese Folge ist ein Plädoyer dafür, Frauen nicht nur im Familienunternehmen mittragen zu lassen, sondern sie dort einzubeziehen, wo Zukunft gestaltet wird: in Beiräten, Nachfolgeprozessen und strategischen Entscheidungsräumen. Denn weibliche Wirkkraft entfaltet sich nicht nur dort, wo Frauen mitarbeiten. Sondern dort, wo Frauen mitentscheiden. #Familienunternehmen #nachfolge #beirat

    Warum Familienunternehmen Frauen im Beirat brauchen
  8. 8. Juli

    Weibliche Wirkkraft im Mittelstand: Wirtschaft neu gemacht

    Der Mittelstand steht vor gewaltigen Herausforderungen. Fachkräftemangel. Digitalisierung. Transformation. Wirtschaftlicher Druck. Doch vielleicht liegt die eigentliche Frage viel tiefer: Wie wollen wir in Zukunft überhaupt Wirtschaft gestalten? In dieser Folge von Sinnplauderei spricht Nina Hartmann mit Melanie Thormann, Gründerin von Mittelstandsliebe TV, über neue Wege im Unternehmertum, menschliche Unternehmensführung und die Bedeutung von weiblicher Wirkkraft in einer Zeit des Wandels. Melanie begleitet Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte dabei, nicht nur ihr Unternehmen weiterzuentwickeln, sondern auch sich selbst. Denn ihre Überzeugung ist klar: Nachhaltige Veränderung beginnt immer beim Menschen. Im Gespräch geht es um: die Zukunft des Mittelstands Unternehmensentwicklung und Transformation Change Management und Unternehmenskultur menschenzentrierte Führung weibliche Wirkkraft in Unternehmen neue Werte und ein neues Geldbewusstsein Unternehmerpersönlichkeit und Selbstführung Sichtbarkeit und Vernetzung im Mittelstand die Vision hinter Mittelstandsliebe TV Melanie beschreibt, warum viele Unternehmen heute spüren, dass die alten Erfolgsrezepte nicht mehr ausreichen. Während manche noch an bewährten Strukturen festhalten, suchen andere bereits nach neuen Wegen, fühlen sich jedoch von den unzähligen Möglichkeiten überfordert. Genau hier setzt Mittelstandsliebe TV an: als Plattform, die Brücken baut, Orientierung gibt und Unternehmerinnen und Unternehmer ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden. Gemeinsam sprechen Nina und Melanie über die Bedeutung von Gemeinschaft, Vertrauen, persönlicher Entwicklung und die Frage, warum echte Transformation nicht allein in Strategien und Kennzahlen entsteht, sondern in der Haltung der Menschen, die Unternehmen führen. Ein inspirierendes Gespräch über Wirtschaft mit Herz, Unternehmertum mit Verantwortung und die Chance, den Mittelstand der Zukunft menschlicher, gesünder und wirksamer zu gestalten. Denn Unternehmen verändern sich erst dann wirklich, wenn die Menschen darin beginnen, sich selbst zu verändern. #Mittelstand #KMU #Familienunternehmen

    Weibliche Wirkkraft im Mittelstand: Wirtschaft neu gemacht

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Weibliche Wirkkraft ist Wirtschaftskraft. Sinnplauderei ist ein deutschsprachiger Podcast für Frauen in Familienunternehmen und im Business – Gesellschafterinnen, Nachfolgerinnen, Beirätinnen, Frauen in Führung, Geschäftsführerinnen sowie angeheiratete Partnerinnen in Unternehmerfamilien. Im Fokus stehen die Realitäten von Ownership: Rollen, Loyalitäten, Macht, Sprache und Entscheidungen in Systemen, die zugleich Familie und Unternehmen sind. Nina Hartmann kommt selbst aus einem Familienunternehmen und war dort 26 Jahre operativ in der Geschäftsleitung. Sie spricht über das, was Familienunternehmen langfristig stabil hält: klare Governance, tragfähige Beziehungen und innere Klarheit – gerade dort, wo Erwartungen, Tradition und Verantwortung aufeinanderprallen. Worum es geht Nachfolge & Ownership-Dynamiken: Übergaben, Legitimation, Autorität, „wer darf was“, verdeckte Hierarchien. Gesellschafterstrukturen & Governance: Beirat, Regeln, Entscheidungswege, Verantwortungsdiffusion, Konfliktprävention. Rollenbilder in Unternehmerfamilien: Töchter, Ehefrauen/Partnerinnen, Schwiegertöchter, „die Unsichtbaren“ – und die Frage von Anerkennung, Status und Einfluss. Führung & Selbstführung: Grenzen, Klarheit, Sprache, Konfliktfähigkeit – raus aus der Petitesse-Falle, rein in die Tigerkraft. Beziehungssysteme & Verantwortung: Partnerschaft, Familie, Unternehmen – wie sich Loyalität, Liebe und Wirtschaft gegenseitig formen. Blick über den Tellerrand: historische, gesellschaftliche und philosophische Perspektiven für heutige Entscheidungen im Familienunternehmen. Format Tiefe Gespräche mit Unternehmerinnen, Gesellschafterinnen, Entscheiderinnen und Verbündeten sowie klare Solo-Impulse und Praxisbeispiele aus dem echten Leben – reflektiert, wirksam und umsetzungsnah. Rotkehlchen für feine Wahrnehmung, Tigerkraft für klare Umsetzung. Gründerinnen sind willkommen – Nina unterstützt weibliche Gründungen auch als Business Angel. Ressourcen Kostenloser Petitesse-Test: https://www.ninahartmann.online/petitesse-test Weitere Informationen: https://sinnplauderei.de/

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