Alles Böse

DIE RHEINPFALZ

Auf den Spuren des Bösen in der Pfalz: Victoria Fuchs, Redakteurin im Content Development Team der RHEINPFALZ, und Uwe Renners, stellvertretender Chefredakteur, nehmen sich die bösen Jungs und Mädels aus der Pfalz vor. In ihrem Crime-Podcast blicken sie auf Verbrechen, die bei den Pfälzern in der Vergangenheit für Schaudern und Gänsehaut gesorgt haben.

  1. vor 6 Tagen

    Wenn ein Kind stirbt: tödlicher Motorradunfall mit Fahrerflucht bei Zweibrücken

    Es ist der 1. Juli 2018. Ein Mann ist mit seinem Stiefsohn auf dem Rückweg von einem gemeinsamen Ausflug. Sie sind mit dem Motorrad auf der A8 bei Zweibrücken unterwegs, als es zu einem folgenschweren Unfall kommt. Als sie gerade ein anderes Auto überholen, kommt von hinten ein Wagen angefahren. Das Auto fährt auf das Motorrad auf, welches daraufhin gegen die Leitplanke knallt. Der Motorradfahrer wird schwer verletzt, sein 13-jähriger Stiefsohn verliert sein Leben. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtet direkt nach dem Zusammenstoß. Die Polizei leitet nur kurze Zeit später eine Fahndung ein, doch ohne Erfolg. Trotzdem lassen die Ermittler nichts unversucht. Sogar sehr ungewöhnliche Maßnahmen werden ergriffen. Doch der Autofahrer bleibt verschwunden – bis heute. Der Fall ist mittlerweile ein sogenannter Cold Case. Es gibt keine heiße Spur, der die Ermittler folgen könnten. Und dennoch geben viele den Fall noch nicht auf. Was dieser tragische Unfall für die Familie des verstorbenen Kindes bedeutet, wie sie versuchen, den mutmaßlichen Unfallfahrer zu finden und wie die Ermittler zu diesem Fall stehen, davon handelt die neue Folge des True-Crime-Podcast „Alles Böse“. Darin sprechen die Hosts Uwe Renners, stellvertretender Chefredakteur Digitales, und Victoria Fuchs, Digitalredakteurin im Content Development Team, mit dem Lokalreporter Paul Helmut Kreiner. Er hat den Fall und die Ermittlungen der Polizei begleitet.

  2. 3. Aug.

    Die verschollenen Hitler-Hengste: Ihre spektakuläre Reise von der DDR in die Pfalz (live)

    Es war eine Sensation, die um die Welt ging: Bei einer Razzia in Bad Dürkheim tauchten 2015 jahrzehntelang verschollene Nazi-Bronzehengste auf, die einst bis 1943 vor Hitlers Reichskanzlei standen. Hat der Dürkheimer, in dessen Lagerhalle sie gefunden wurden, sie legal erworben? Im Zweiten Weltkrieg verschwanden die „Schreitenden Pferde“ von Hitlers Lieblingskünstler Koseph Thorak aus der Öffentlichkeit – jahrelang dachten die meisten, sie seien dabei zerstört worden. Bis sie auf einem sowjetischen Kasernengelände in Eberswalde wieder auftauchten. Kurz nachdem über den Fund 1988 berichtet wurde, waren sie weg – bis sie in Bad Dürkheim Jahrzehnte später bei der Razzia gefunden wurden. Der Besitzer beteuert, dass er sie legal erworben habe – doch das wollten die Ermittler nicht glauben. Wie die Pferde es über die DDR-Grenze in die Pfalz geschafft haben und ob es sich um Hehlerei handelt, darüber sprachen die beiden Alles-Böse-Hosts Victoria Fuchs und Uwe Renners bei der ersten Live-Ausgabe des True-Crime-Podcasts auf der Limburg in Bad Dürkheim. Zu Gast waren Peter Spengler, ehemaliger Leiter der Lokalredaktion Bad Dürkheim, und Christoph Hämmelmann, ehemaliger Alles-Böse-Host. Peter Spengler war damals bei der Razzia vor Ort und hat von Bad Dürkheimern einige Kuriositäten über den Nazikunst-Sammler erfahren. Christoph Hämmelmann übernahm die Hintergrundrecherche über die Hengste und verfolgte für die RHEINPFALZ die Ermittlungen.

  3. 26. Feb.

    „Der Mädchen-Mörder auf dem Fahrrad“: Der Fall Bernhard Prigan

    Die Zeit in den 50er-Jahren war geprägt von Wiederaufbau und schwerer körperlicher Arbeit. Auf einigen Höfen in der Westpfalz fehlten junge Männer, die bei der Landwirtschaft halfen. Zu dieser Zeit gastierte auf einem dieser Höfe der junge Mann Bernhard Prigan. Er reiste mit seinem Fahrrad durch die Gegend und schaute, wo er Arbeit fand. Niemand kannte ihn, aber er konnte anpacken. Deshalb nahm ihn ein westpfälzer Bauer über den Sommer bei sich auf, gab ihm einen Platz an seinem Tisch bei seiner Familie. Wer er wirklich war, das erfuhr der Bauer erst einige Zeit später, als Prigan schon weitergezogen war, die Polizei auf seinem Hof stand und einen Mörder suchte. DIE RHEINPFALZ schrieb 1953, er sei „einer der gefährlichsten Verbrecher der Nachkriegszeit“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Mehrfache Vergewaltigung und mehrfacher Mord an jungen Mädchen und Frauen. Der Prozess am Mannheimer Landgericht brachte dann grausame Details an Licht. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit Krimiautorin Gabriele Keiser über einen Mann, der in den 50er-Jahren deutschland- und sogar weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Keiser recherchierte jahrelang zu diesem Fall, denn ihre Mutter hatte damals auf dem Nachbarhof in der Westpfalz gewohnt und Prigan persönlich getroffen. Den Fall nahm sie später als Grundlage für ihren neuen Roman „Hast du Angst vor mir?“.

Info

Auf den Spuren des Bösen in der Pfalz: Victoria Fuchs, Redakteurin im Content Development Team der RHEINPFALZ, und Uwe Renners, stellvertretender Chefredakteur, nehmen sich die bösen Jungs und Mädels aus der Pfalz vor. In ihrem Crime-Podcast blicken sie auf Verbrechen, die bei den Pfälzern in der Vergangenheit für Schaudern und Gänsehaut gesorgt haben.

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