ATHEMfrequenz

Karin Seeburger

ATHEMfrequenz ist der Podcast für Human Intelligence – über Menschlichkeit, Führung und Orientierung in Zeiten von Digitalisierung, KI und ständigem Wandel.

  1. Fear Of Being Obsolete

    11. Juni

    Fear Of Being Obsolete

    Markus Neubauer ist Gründer und Geschäftsführer von Silbury aus Fürth – und beschäftigt sich seit 19 Jahren mit digitaler Transformation, davon die letzten acht intensiv mit künstlicher Intelligenz im Mittelstand. In dieser Folge spricht Karin mit Markus darüber, was KI wirklich mit Organisationen macht, warum die menschliche Transformation die eigentliche Königsdisziplin ist – und was Führungskräfte jetzt brauchen, um nicht nur mitzuhalten, sondern wirklich zu gestalten. Themen dieser Folge → Markus' Weg: Vom Oracle-Berater zur KI-Beratung – wie ein Strategiewechsel durch einen externen Schock zur Neuerfindung wurde und warum das Zukunftsmuseum des Deutschen Museums dabei eine entscheidende Rolle spielte → Bot or Not: Wie Auszubildende ein Ausstellungskonzept entwickelten, das heute im Deutschen Museum steht – und was das über Vertrauen, Selbstwirksamkeit und mutige Führung sagt → Die drei Säulen von Silbury: KI-Beratung, eine eigene DSGVO-konforme KI-Plattform und die Begleitung der menschlichen Transformation – warum alle drei zusammengehören → Schatten-KI im Unternehmen: Was passiert, wenn Mitarbeitende private KI-Tools nutzen – und warum das langfristig nicht nur ein Datenschutzproblem ist, sondern ein strategisches → FOBO – Fear of Being Obsolete: Die neue Angst im Arbeitsalltag, die sich von klassischer Jobangst unterscheidet, und wie Organisationen damit umgehen müssen → KI-Lotsen statt externer Berater: Warum die Transformation nur dann gelingt, wenn sie von innen getragen wird – und welche Rolle diese internen Schlüsselpersonen spielen → Führungsgespräche mit KI auswerten: Wie Markus und sein Team Gespräche analysieren lassen – neutral, ehrlich und ohne Rücksicht auf Hierarchie → Identitäts- und Bedeutungsverlust als unterschätztes Führungsthema: Warum erfahrene Mitarbeitende nicht die Veränderung fürchten, sondern die Frage, ob das Bisherige noch zählt → Führungsfähigkeiten der Zukunft: Was bleibt, was relevanter wird – und warum wir alle bald KI-Agenten führen werden Takeaways → KI ist kein Selbstzweck. Sie ist der Hebel für Herausforderungen, die ein Unternehmen sowieso hat. Wer das versteht, stellt die richtigen Fragen – bevor er in Tools investiert. → Die menschliche Transformation ist schwerer als die technische. Systeme einzuführen ist lösbar. Menschen mitzunehmen, die Angst vor Bedeutungsverlust haben, ist die eigentliche Führungsaufgabe. → Schatten-KI entsteht dort, wo Führung das Thema meidet. Wer nicht gestaltet, überlässt die Gestaltung dem Zufall – und verliert dabei nicht nur Daten, sondern strategische Assets. → Demut ist eine Führungsstärke. Wer offen zeigt, dass auch er nicht alle Antworten hat, schafft Raum für andere, ihre Unsicherheiten zuzulassen und trotzdem mitzumachen. → Spielerischer Einstieg schlägt perfekte Strategie. Experimente ohne sofortigen Erfolgsdruck bauen Berührungsängste ab – schneller als jede Schulung. → Du wirst nicht von der KI ersetzt. Sondern von jemandem, der sie besser nutzt als du. Das gilt für Mitarbeitende genauso wie für Unternehmen. Mehr zu Markus Neubauer→ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markusneubauer/→ Website: https://silbury.de

    41 Min.
  2. Führung ist keine Frage des Alters

    21. Mai

    Führung ist keine Frage des Alters

    Hanna Kronberger ist 26 Jahre alt und blickt bereits auf sechs Jahre Führungserfahrung zurück. Was klingt wie eine Ausnahme, war für sie eine bewusste Entscheidung – mit allem, was dazugehört: Samstagsarbeit, Verantwortung für ältere Mitarbeiter, erste Kündigungsgespräche mit 21 und der tägliche Spagat zwischen Leistungsdruck und echtem Miteinander. Im Gespräch mit Karin erzählt Hanna offen, wie sie im Einzelhandel früh erkannt hat, dass Führung anders geht – und warum sie genau diesen Weg trotzdem wieder gehen würde. Themen & Kapitelmarken 00:00 Intro & Vorstellung Hanna stellt sich vor: Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in einem Nürnberger Premium-Kaufhaus, Führungserfahrung ab dem zweiten Lehrjahr. 04:00 Wie Führung im Handel wirklich aussieht Samstage, lange Schichten, hoher Umsatzdruck – und warum Leidenschaft keine Phrase ist, sondern die Voraussetzung. 09:00 Führen mit 20: ältere Mitarbeiter, junge Perspektive Warum Zuhören am Anfang wichtiger ist als Anweisen – und wie Respekt entsteht, wenn man ihn nicht einfordert, sondern verdient. 16:00 Generation Z im Arbeitsleben Hanna räumt mit dem Klischee auf, die junge Generation wolle nicht arbeiten. Was sie stattdessen braucht: Orientierung, Fehlerkultur und ehrliches Feedback. 24:00 Was gute Führung ausmacht – Hannas Leitsatz "Behandle die Leute so, wie du dir wünschst, dass jemand auf dich reagiert." Ein einfaches Prinzip mit großer Wirkung. 31:00 Fehler machen dürfen – und warum der Titel allein nichts bedeutet Der Unterschied zwischen dem Papier, auf dem "Führungskraft" steht, und dem, was man tatsächlich werden muss. 38:00 Was Hanna sich gewünscht hätte: Mentoring & Netzwerk Warum sie vieles alleine durchgearbeitet hat – und welchen Wert eine begleitende Person in dieser Phase gehabt hätte. 43:00 Appell an junge Menschen Ausprobieren, reinspringen, reden. Und: Nicht jeder wird TikTok-Star – und das ist gut so. Takeaways aus dieser Folge Führung beginnt nicht mit dem Titel, sondern mit der Haltung. Wertschätzung ist keine Weichheit – sie ist eine Führungsstrategie, die messbare Wirkung hat. Fehlerkultur schützt Teams und entwickelt Führungskräfte schneller als jede Schulung. Junge Menschen brauchen keine Mitleid, sondern Vertrauen und konkrete Perspektiven. Mentoring kostet oft nichts – man muss sich nur trauen zu fragen.Mehr zu Hanna Kronberger:https://linkedin.com/in/hannakronberger

    40 Min.
  3. Einfach machen

    7. Mai

    Einfach machen

    Michael Leibrecht ist seit 30 Jahren selbstständig. Handwerkersohn, Groß- und Außenhandelskaufmann, Agenturinhaber, Netzwerker – und einer, der früh wusste, dass er sein eigenes Ding machen will. In dieser Folge spricht Karin mit Michael über sieben Fehler, die er öffentlich benennt und einordnet. Keine Selbstgeißelung, sondern eine ehrliche Reflexion aus drei Jahrzehnten Unternehmertum – mit allem, was dazugehört: Mut, Planung, Kontakte, Ziele, Verträge, Führung und Konsequenz. Und am Ende die klare Haltung: Es lohnt sich. Einfach machen. Themen dieser Folge  → Michaels Weg: Vom Handwerkersohn zur Agentur machen.de – wie aus einer kaufmännischen Ausbildung, frühen Apothekenlogos und einer englischen Auftraggeberin eine 30-jährige Selbstständigkeit wurde → Fail 1 – Mut: Warum Michael zu lange gezögert hat, alles auf eine Karte zu setzen – und was die deutsche Angst vor dem Scheitern mit unserem Gründerklima macht → Fail 2 – Planung: Wie ein 300-Quadratmeter-Büro ohne Architekten geplant wurde – und warum Kreative sich Planer ins Boot holen müssen → Fail 3 – Kontaktpflege: Viele Kontakte, wenig System – warum Networking ohne CRM-Denken auf Dauer nicht skaliert, und was authentisches Netzwerken von strategischem Networking unterscheidet → Fail 4 – Ziele: Wie Michaels Agenturmotto „zielführend" lautet – er selbst aber lange keine konkreten Umsatzziele gesetzt hat. Und warum das nicht nur ein Fehler war, sondern auch eine bewusste Entscheidung für die Familie → Fail 5 – Verträge: Warum „Handschlag gilt" manchmal teuer wird – und was Verträge in guten Zeiten für schwierige Zeiten leisten → Fail 6 – Mitarbeiterführung: Von tollen Talenten, die gegangen sind – und was es bedeutet, wenn man selbst nie Chef sein wollte → Fail 7 – Konsequenz: Viele Ideen, viele Projekte, viele Starts – und was es braucht, um wirklich dranzubleiben → Unternehmertum als Aufruf: Warum Michael und Karin dafür werben, dass mehr Menschen gründen – und was Deutschland dafür anders denken müsste Takeaways  → Angst vor dem Scheitern kostet mehr als das Scheitern selbst. Wer den Worst Case durchspielt, merkt oft: Die Welt geht nicht unter. → Kreativität und Planung sind kein Widerspruch – sie brauchen einander. Wer weiß, dass Planung nicht seine Stärke ist, muss sich jemanden holen, der das kann. → Kontaktpflege ist keine Frage des Netzwerktyps, sondern der Haltung. Nicht pushy, nicht strategisch-kalt – sondern ehrlich präsent. Was heute gesät wird, kann in vier Jahren aufgehen. → Ziele müssen nicht starr sein, um zu wirken. Aber ohne irgendeinen Kompass dreht man sich im Kreis. → Verträge entstehen am besten in guten Zeiten – weil sie dann das regeln, was in schlechten Zeiten niemand mehr klar sehen kann. → Wer nicht Chef sein will, braucht jemanden, der es ist. Das ist keine Schwäche, sondern unternehmerische Klarheit über die eigene Rolle. → Unternehmertum in Deutschland ist sicherer als sein Ruf. Wer scheitert, landet nicht im Nichts. Also: machen. Zusatzinfos Michael Leibrecht – Unternehmer, Netzwerker, Macher → LinkedIn: linkedin.com/in/leibrecht → Website: leibrecht.com → Agentur: machen.de → Handeln.de: handeln.de

    40 Min.
  4. Was keiner sieht, fragt auch keiner

    23. Apr.

    Was keiner sieht, fragt auch keiner

    Jürgen Krauß schreibt Texte, macht Podcasts und redet öffentlich über Schmerzen. Nicht weil er muss, sondern weil er irgendwann gemerkt hat: Aus dem eigenen Leid etwas Sinnvolles zu machen, ist befriedigender als so zu tun, als wäre alles in Ordnung. In dieser Folge geht es um chronische Schmerzen im Arbeitsalltag, um eine Arbeitswelt, die immer noch nicht gelernt hat zu fragen warum – und um die Frage, was es eigentlich braucht, damit Menschen wirklich gut arbeiten können. Ehrlich, direkt und ohne das übliche Beschönigen. Themen dieser Folge → Wie Jürgen als Werbetexter und Podcast-Berater arbeitet – und warum er sich diesmal bewusst langsamer macht → Selbstständigkeit zu zweit: Was es bedeutet, wenn beide Partner gleichzeitig gründen – Vorteile, Risiken und die ehrliche Bilanz → Painfluencer: Wie Jürgen aus seinem chronischen Schmerz ein öffentliches Gesprächsangebot gemacht hat – und warum das für ihn leichter ist als das Gespräch mit der eigenen Familie → Chronische Schmerzen im Arbeitskontext: Warum Millionen Betroffene unsichtbar leiden – und was das mit der steigenden Zahl an Krankheitstagen zu tun hat → Der Unterschied zwischen „weniger kranksein" und „Ursachen verstehen" – und warum politische Debatten dazu oft am Kern vorbeigehen → Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe: Was sich im Recruiting verändern muss – und was Jürgen selbst im ersten Gespräch sofort auf den Tisch legt → Die nachkommende Generation und Grenzen: Warum Jürgen sie nicht belehren, sondern von ihr lernen will → Sein Appell: Den Ort schöner verlassen, als du ihn vorgefunden hast Takeaways → Wer seine Bedürfnisse nicht kommuniziert, gibt dem Gegenüber keine Chance zu reagieren. Das gilt im Job genauso wie im Bewerbungsgespräch. → Chronische Schmerzen sind unsichtbar – aber ihre Auswirkungen auf Produktivität, Motivation und mentale Gesundheit sind real und massiv unterschätzt. → Die junge Generation weiß schon, wie man Grenzen setzt. Unsere Aufgabe ist nicht, ihnen das beizubringen – sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese Grenzen möglich sind. → Ein Bewerbungsprozess, nach dem jemand mit einem guten Gefühl rausgeht, ist kein Zeichen von Naivität. Er ist das beste Employer-Branding, das ein Unternehmen haben kann. → Immer gleiche Abläufe ohne Hinterfragen sind keine Stabilität. Sie sind eingefrorene Mittelmäßigkeit. Zusatzinfos Jürgen Krauß – Werbetexter, Podcast-Macher, Painfluencer → LinkedIn: linkedin.com/in/esisteinkrauss → Portfolio Podcast: podcast-brause.de → Unternehmen: es-ist-ein-krauss.de → Geschichtspodcasts: geschichtspodcasts.de

    41 Min.
  5. Zwischen den Zeilen liegt die Wahrheit

    9. Apr.

    Zwischen den Zeilen liegt die Wahrheit

    Was bedeutet es, digitale Produkte wirklich für Menschen zu bauen – nicht nur für die, die gerade im Blickfeld sind? Alide von Bornhaupt macht genau das zu ihrem Beruf. Als selbstständige UX-Researcherin hilft sie Unternehmen, Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus zu treffen, sondern auf Basis echter Nutzerdaten. Gleichzeitig engagiert sie sich mit ihrem Kollektiv Inkluton dafür, dass Barrierefreiheit aufhört, ein Randthema zu sein – und zum selbstverständlichen Teil von Produktentwicklung wird. Ein Gespräch über KI als Werkzeug, Inklusion als Haltung und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, einfach mitzumachen. Themen dieser Folge → Wie Alide als UX-Researcherin arbeitet – und warum Bauchgefühl als Entscheidungsgrundlage keine Strategie ist → KI im Research-Alltag: Was sie wirklich abnimmt, wo sie versagt – und warum das "Zwischen den Zeilen" noch immer Menschensache bleibt → Inkluton: Warum Alide mit ihrem Kollektiv Unternehmen zeigt, was Barrierefreiheit in der Praxis bedeutet – und zwar aus erster Hand → 80–90 % aller Behinderungen sind unsichtbar – was das für Produktentwicklung bedeutet → Der Zusammenhang zwischen sauberem Code, Barrierefreiheit und KI-Lesbarkeit → Warum Alide sich auch politisch engagiert: Mutterschutz für Selbstständige, Digital Women Community, Product Tank Nürnberg → Die Sorge, die sie wirklich umtreibt: Junge Menschen kommen gerade nicht mehr rein – und keiner redet darüber laut genug → Ehrenamt als gesellschaftliches Fundament – und warum Alide glaubt, dass es uns wieder zusammenbringt Takeaways → KI kann Daten aufbereiten, transkribieren, strukturieren. Was sie nicht kann: spüren, wenn jemand zögert – und genau da steckt oft die wichtigste Information. → Barrierefreiheit ist kein Spezialthema. Sie betrifft uns alle – heute als Nutzer, morgen als ältere Menschen mit anderen Bedürfnissen. → Saubere Strukturen helfen Menschen und Maschinen gleichermaßen. Was für einen Screenreader lesbar ist, ist es auch für eine KI. → Unternehmen, die keine Junioren mehr einstellen, lösen ein kurzfristiges Problem – und schaffen ein langfristiges. → Räume schaffen, in denen Menschen willkommen sind und Perspektiven treffen – das ist kein Nice-to-have. Das ist gesellschaftliche Arbeit. Zusatzinfos Alide von Bornhaupt – UX-Researcherin, Speakerin, Mitgründerin von Inkluton → LinkedIn: linkedin.com/in/alide-von-bornhaupt → Website: alidevonbornhaupt.com Inkluton: Barrierefreiheit aus erster Hand – mit Expertinnen und Experten, die selbst eine Behinderung haben Digital Women Community Nürnberg – monatliches Meetup, offen für alle Geschlechter → Die Bühne gehört Flinta*-Personen. Das Publikum ist für alle. Verein Mutterschutz für Alle – politisches Engagement für Selbstständige Product Tank Nürnberg – Community-Event rund um Produktentwicklung

    33 Min.
  6. Zukunftskompetenz ist keine Superkraft

    26. März

    Zukunftskompetenz ist keine Superkraft

    In dieser Folge von spricht Karin mit Anja Michel über eine Frage, die viele beschäftigt, aber oft zu oberflächlich beantwortet wird: Was brauchen wir Menschen eigentlich wirklich, um in einer komplexen, schnellen und unsicheren Zukunft gut bestehen zu können? Anja bringt dabei ihre Perspektiven aus zwei Welten mit: aus dem Unternehmenskontext eines großen Automobilzulieferers und aus ihrer Arbeit als Mentorin und Coach. Gemeinsam sprechen Karin und Anja über neue Führung, emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und darüber, warum Zukunftskompetenz nicht bequem ist – sondern uns etwas zumutet. Inhaltlich geht es unter anderem um die Frage, warum viele Führungsmodelle und Tools in der Praxis scheitern, was echte Verbindung im Arbeitskontext bedeutet und weshalb Selbstführung die Grundlage für gute Führung ist. Außerdem wird deutlich, warum emotionale Sicherheit, ehrliches Hinschauen und der Umgang mit den eigenen Mustern entscheidend sind – nicht nur für Führungskräfte, sondern für uns alle. Themen dieser Folge: Warum Zukunftskompetenz kein nettes Extra, sondern echte Entwicklungsarbeit ist Weshalb Führung nicht mit einer Position beginnt, sondern mit Selbstführung Was „Superpower“ und „Sleepy Power“ über Menschen und Teams verraten Warum Empathie im Business oft behauptet, aber zu selten wirklich gelebt wird Wie emotionale Intelligenz Teams, Führung und Zusammenarbeit verändern kann Weshalb Burnout, Überforderung und Perfektionismus kein Randthema mehr sind Warum ehrliche Verbindung mehr bedeutet als gute Kommunikationstechniken Was es braucht, damit Menschen sich im Arbeitskontext wirklich zeigen können Warum Zukunft kein fixer Zeitpunkt, sondern ein Raum ist, den wir gestalten könnenEin paar Takeaways aus der Folge: Zukunftskompetenz beginnt nicht im Außen, sondern mit dem Blick nach innen Selbstreflexion ist keine einmalige Übung, sondern ein fortlaufender Prozess Gute Führung braucht Klarheit, Menschlichkeit und die Fähigkeit, Emotionen auszuhalten Teams werden stärker, wenn Unterschiede sichtbar und besprechbar werden Wer sich selbst besser versteht, kann auch andere besser führen und begleiten Mut heißt nicht, alles zu wissen – sondern trotzdem loszugehenMehr zu Anja:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anja-michel-32b2201b7/Website: https://sowasvon.jetzt/

    38 Min.
  7. Was uns wirklich weiterbringt

    12. März

    Was uns wirklich weiterbringt

    In dieser Folge spricht Karin mit Michael Raum, Coach, Berater und Gründer von MindMee, über Selbstführung, Bestimmung und die Frage, wie wir als Menschen in einer zunehmend komplexen Welt Orientierung finden können. Michael bringt dabei über 39 Jahre Erfahrung aus Mittelstand und Konzernen mit und verfolgt heute eine klare Mission: Menschen dabei zu unterstützen, ihre innere Führung zu entwickeln. Denn echte Führung beginnt nicht im Außen – sondern im Inneren. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, wie Menschen ihre Leidenschaft und Bestimmung entdecken können und warum Intuition, Selbstreflexion und emotionale Intelligenz in Zeiten von KI und Digitalisierung wichtiger werden als reine Fakten und Daten. Außerdem sprechen Karin und Michael darüber, warum gerade junge Menschen heute zwischen unendlichen Möglichkeiten, gesellschaftlichem Druck und Zukunftsängsten stehen – und welche Future Skills wirklich helfen können, Orientierung zu finden. Mit seinem Startup MindMee arbeitet Michael deshalb gezielt mit jungen Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, um genau diese Kompetenzen zu stärken. Themen dieser Folge: Warum echte Führung mit Inner Leadership beginnt Mentale, emotionale, somatische und systemische Intelligenz – die natürlichen Intelligenzen des Menschen Warum Intuition in einer datengetriebenen Welt immer wichtiger wird Michaels „Kellerprojekte“: Wie Leidenschaft und Eigeninitiative Innovation entstehen lassen Der Unterschied zwischen Leidenschaft und Bestimmung (Purpose) Warum viele Menschen ihr eigenes Potenzial und ihre Talente nicht erkennen Die Herausforderungen der jungen Generation zwischen KI, Medienflut und Zukunftsunsicherheit Warum Future Skills wie Empathie, Konfliktfähigkeit und Selbstführung entscheidend werden Die Arbeit von MindMee: Future Skills für junge Menschen erlebbar machen Welche Rolle Eltern, Umfeld und emotionale Sicherheit für junge Menschen spielen Warum gesellschaftliche Veränderung immer mit Selbstreflexion beginnt Mehr zu MichaelWebsite: https://mindmee.de/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-raum/Dir hat die Folge gefallen? Dann abonniert unseren Podcast, teilt die Episode mit eurer Community und lasst uns gerne eine Bewertung da. Fragen, Gedanken oder Erfahrungen zum Thema Bestimmung, Future Skills oder Selbstführung?Schreibt uns – wir freuen uns auf den Austausch.

    36 Min.
  8. Die Zukunft aktiv mitgestalten

    26. Feb.

    Die Zukunft aktiv mitgestalten

    In dieser Folge spricht Karin mit Daniela Ettenhofer, Steuerberaterin und Gründerin von TaxCulture, darüber, wie wir in Zeiten von KI und Digitalisierung handlungsfähig bleiben – persönlich, im Team und in Organisationen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Kompetenzen wir wirklich brauchen, um Zukunft nicht nur „passieren zu lassen“, sondern aktiv zu gestalten. Danielas Weg ist dabei ebenso ungewöhnlich wie inspirierend: vom Beamtentum über Studium mit zwei Kindern bis zur Gründung – und mitten hinein in ein Feld, das viele eher als „starr“ wahrnehmen: Steuern. Genau dort zeigt Daniela, wie viel Human Intelligence drinsteckt, wenn es um Zusammenarbeit, Kultur und Entwicklung geht. Themen dieser Folge: Danielas beruflicher Weg: vom sicheren System zur Selbstständigkeit Warum Steuern (überraschend) spannend sein können – und was Internationalität damit macht Arbeiten in globalen Kontexten: Regulatorik vs. Kultur Zusammenarbeit mit Finanzbehörden: Warum Beziehungspflege und Augenhöhe heute wichtiger werden Virtuelle, internationale Teams führen: Was wirklich Teamgefühl schafft – auch remote TaxCulture: Warum Daniela keine klassische Steuerberatung macht, sondern zwei Schwerpunkte setzt KI & Digitalisierung im Steuerbereich: Welche Aufgaben wegfallen – und was dadurch möglich wird „Chief Questioner Officer“: Warum die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen, zur Schlüsselkompetenz wird Zukunftsgeist & Future Skills: Welche Dimensionen dahinterstecken – und warum die eigene Superpower so zentral ist Was junge Menschen aus Mentoring (und Reverse Mentoring) mitnehmen können Zum Schluss: Bauchgefühl ernst nehmen, ins Handeln kommen, Zukunft aktiv machenGedanken, die hängen bleiben: Zukunft entsteht nicht irgendwann – sie entsteht durch Entscheidungen und Handeln im Jetzt. KI nimmt Routinen ab – aber Orientierung, Urteilskraft und Kultur bleiben menschlich. Wer seine Superpower kennt, arbeitet nicht nur effizienter, sondern wirksamer – für sich und fürs Team.Frage an dich:Wie aktiv gestaltest du deine Zukunft im Job – eher über Planung oder über „einfach mal machen“? Mehr zu Daniela:Website: https://www.tax-culture.com/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniela-ettenhofer/

    34 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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ATHEMfrequenz ist der Podcast für Human Intelligence – über Menschlichkeit, Führung und Orientierung in Zeiten von Digitalisierung, KI und ständigem Wandel.