Wolfram Kopfermann - Predigten

Anskar-Kirche Deutschland

Wolfram Kopfermann war ein prägender und leidenschaftlicher Pastor und Theologe. Als Pastor an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg erlebte er in den 1980er Jahren einen sogenannten geistlichen Aufbruch mit, den er wesentlich mitprägte. Seine charismatischen Sonntagabend-Gottesdienste besuchten um die 1.000 evangelische Christen. Von 1978 bis 1988 war Kopfermann Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der von ihm entwickelte „Grundkurs des Glaubens“ wird bis heute in vielen Gemeinden in Deutschland durchgeführt. 1988 gründete er in Hamburg die Freikirche Anskar-Kirche, die seitdem von ihm geleitet wurde.Heute ist die Anskar-Kirche Deutschland eine bundesweite Freikirche mit Gemeinden in Hamburg, Marburg, Bad Arolsen, Offenbach, Nürnberg und Wetzlar. Kopfermann hat deutschlandweit durch seine Predigten und Seminare viele Christen geprägt. Seine Seminare stellen eine zeitlose, theologisch und geistliche fundierte Darstellung biblischer Wahrheiten dar. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. www.anskar.de Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.Volksbank MittelhessenIBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F

  1. 17. Apr.

    Passamahl als Gedächtnisfeier, 2.Mo 12,1-14

    In dieser Folge zum Gründonnerstag steht ein ungewöhnlicher Predigttext im Mittelpunkt: Nicht die Einsetzung des Abendmahls im Neuen Testament, sondern das Passahfest aus dem zweiten Buch Mose. Die Predigt entfaltet eindrücklich, wie eng Passah und Abendmahl miteinander verbunden sind – als Feste der Erinnerung, der Erlösung und des Aufbruchs. Dabei wird deutlich, dass „Gedächtnis“ im biblischen Sinn weit mehr ist als ein bloßes Zurückdenken. Es bedeutet, dass Gottes Handeln in der Gegenwart wirksam wird. Erlösung ist nicht nur etwas, das einmal geschehen ist, sondern etwas, das hier und jetzt erfahrbar wird. So wie Israel im Passah jedes Jahr neu die Befreiung aus der Sklaverei feierte, so wird im Abendmahl die Gegenwart von Gottes Gnade greifbar. Die Predigt führt weiter hinein in die Bedeutung des Blutes als Zeichen hingegebenen Lebens. Es steht für Schutz, Bewahrung und neues Leben – damals in Ägypten wie in der Hingabe Christi. In dieser Perspektive wird das Abendmahl als Zuspruch von Leben, Gnade und Bewahrung verständlich, mitten in einer Welt, die von Vergänglichkeit und Bedrohung geprägt ist. Schließlich wird das Abendmahl als Feier des Aufbruchs gedeutet. Es ist kein Rückzugsort aus der Welt, sondern eine Stärkung für den Weg durch das Leben. Wer daran teilnimmt, wird nicht nur getröstet, sondern auch gesendet – in die Nachfolge, in den Glauben, in die Liebe und in die Verantwortung. So lädt diese Predigt dazu ein, das Abendmahl neu zu entdecken: als lebendige Begegnung mit Gottes Gegenwart, als Quelle der Kraft und als Ausgangspunkt für ein Leben im Vertrauen und in Bewegung. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. https://www.anskar.de/project/podcast/Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V. Volksbank Mittelhessen IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F

    26 Min.
  2. 27. März

    Das Leiden der Zeugen Gottes, Jer 20,7-11a+13

    In dieser Predigt steht das unbequeme, aber zentrale Thema im Mittelpunkt: das Leiden der Zeugen Gottes. Ausgehend von den Worten des Propheten Jeremia wird deutlich, dass ein Leben im Glauben nicht automatisch leichter ist – vielmehr kann es Spott, Ablehnung, Isolation und sogar Bedrohung mit sich bringen. Doch die Botschaft bleibt nicht beim Leid stehen. Die Predigt zeigt, dass jedes Leben seine eigene Form von Leid trägt – entscheidend ist, wofür wir es auf uns nehmen. Am Beispiel Jeremias wird sichtbar, wie Gottes Ruf stärker ist als Zweifel oder Resignation: Gottes Wort brennt im Herzen, lässt sich nicht zum Schweigen bringen und führt immer wieder zurück zur eigenen Berufung. Gleichzeitig macht die Predigt Mut: Wer zu Gott steht, ist nicht allein und letztlich unzerstörbar, weil Gott schützt, die Schwachen liebt und selbst im Dunkel Nähe schenkt. Gerade im Leid kann der Glaube wachsen, gereinigt werden und an Tiefe gewinnen – und selbst dann bleibt noch der Lobpreis, der trägt, wenn Worte fehlen. Eine Predigt über Nachfolge, Standhaftigkeit und die Hoffnung, dass Gottes Nähe gerade in schweren Zeiten am stärksten erfahrbar wird. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. https://www.anskar.de/project/podcast/Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V. Volksbank Mittelhessen IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F

    28 Min.
  3. 13. März

    Gottes Wort ist ein Naturereignis, Jes 55,6-12

    In dieser Predigt zu Jesaja 55,6–12 steht die Einladung im Zentrum: „Sucht den Herrn, solange er zu finden ist.“ Doch es geht nicht nur darum, Gott zu suchen, sondern zu prüfen, welches Bild von Gott wir eigentlich mit uns tragen. Oft machen wir ihn kleiner, als er ist. Wir wünschen uns einen harmonischen Gott ohne Leid – doch der biblische Gott geht selbst ins Leid hinein, sichtbar am Kreuz. Wir suchen einen Gott, der uns tröstet und bestätigt, aber unser Leben nicht verändern soll – doch Gott will mehr als eine gelegentliche Rolle als Nothelfer. Oder wir denken abstrakt von ihm als unpersönlicher Macht – während die Bibel von einem lebendigen, persönlichen Gott spricht, der sich festgelegt und in Jesus konkret gezeigt hat. Im zweiten Teil geht es um Gottes Wort. Es ist nicht bloße religiöse Information, sondern ein Ereignis. Wie Regen die Erde fruchtbar macht, so bewirkt Gottes Reden Veränderung. Man kann viel über Glauben wissen und doch Gottes lebendiges Wort verpassen. Wo Gott wirklich spricht, entsteht Klarheit, Vergebung wird Gewissheit, Zweifel verwandeln sich in Vertrauen. Gottes Wort kehrt nicht leer zurück – es verändert. Am Ende bleibt die Frage: Haben wir das schon erlebt? Und daraus wächst ein schlichtes Gebet: Herr, rede so zu mir, dass sich mein Leben ändert. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. https://www.anskar.de/project/podcast/Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V. Volksbank Mittelhessen IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F

    24 Min.
  4. 6. März

    Glaubet an das Licht, Joh 12,34-36

    Die Predigt stellt einen zentralen Konflikt des christlichen Glaubens heraus: Unsere Erwartungen an einen starken, erfolgreichen Messias treffen auf den gekreuzigten Christus. Die Menschen zur Zeit Jesu – und wir bis heute – hoffen auf schnelle Lösungen, auf eine Welt ohne Leid, Konflikte und Ungerechtigkeit. Jesus aber wählt einen anderen Weg: den Weg durch das Kreuz. Das Kreuz durchkreuzt unsere Vorstellungen von Erfolg und unmittelbarer Veränderung. Es ist keine Vertröstung, sondern Gottes tiefere, langfristige Antwort auf das Elend der Welt. Nicht die äußeren Verhältnisse werden zuerst geändert, sondern ihre Wurzel. Erst durch den Tod hindurch kann wirklich Neues entstehen. Auffällig ist, dass Jesus die Fragen der Menschen nicht beantwortet. Die Predigt deutet das so: Es gibt eine Zeit des Fragens – und einen Punkt, an dem genug verstanden ist. Dann werden weitere Fragen zur Abwehr einer Entscheidung. Glaube bedeutet nicht, alle Antworten zu haben, sondern mit offenen Fragen leben zu können. Schließlich betont Jesus: Das Licht ist nur für eine begrenzte Zeit da. Glaube ist nicht jederzeit möglich und nicht beliebig verschiebbar. Er entsteht aus der Begegnung mit Christus – und wenn diese geschieht, fordert sie eine Antwort. Das Kreuz markiert dabei das Ende unserer Selbstbestimmung und den Anfang eines vertrauenden Glaubens. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. https://www.anskar.de/project/podcast/Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V. Volksbank Mittelhessen IBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F

    20 Min.

Info

Wolfram Kopfermann war ein prägender und leidenschaftlicher Pastor und Theologe. Als Pastor an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg erlebte er in den 1980er Jahren einen sogenannten geistlichen Aufbruch mit, den er wesentlich mitprägte. Seine charismatischen Sonntagabend-Gottesdienste besuchten um die 1.000 evangelische Christen. Von 1978 bis 1988 war Kopfermann Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der von ihm entwickelte „Grundkurs des Glaubens“ wird bis heute in vielen Gemeinden in Deutschland durchgeführt. 1988 gründete er in Hamburg die Freikirche Anskar-Kirche, die seitdem von ihm geleitet wurde.Heute ist die Anskar-Kirche Deutschland eine bundesweite Freikirche mit Gemeinden in Hamburg, Marburg, Bad Arolsen, Offenbach, Nürnberg und Wetzlar. Kopfermann hat deutschlandweit durch seine Predigten und Seminare viele Christen geprägt. Seine Seminare stellen eine zeitlose, theologisch und geistliche fundierte Darstellung biblischer Wahrheiten dar. Dieser Podcast wird zur Verfügung gestellt von der Anskar-Kirche Deutschland. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung dieses Projekts. www.anskar.de Spendenkonto: Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche e. V.Volksbank MittelhessenIBAN DE45 5139 0000 0067 8690 01, BIC VBMHDE5F