Yes we care

ZfP Südwürttemberg

Wir freuen uns, euch unseren neuen Podcast vorzustellen, der im Juni 2025 von der Pflegeentwicklung des ZfP Südwürttemberg live gehen wird. Die Idee für das Projekt entstand aus dem Wunsch, Theorie und Praxis auf eine zeitgemäße und zugängliche Weise miteinander zu verbinden. Der Podcast soll als innovativer Kanal dienen, um Wissen zu vermitteln und auf spannende Art und Weise aktuelle Themen aus der psychiatrischen Pflege zu präsentieren.

  1. Glück ist kein Zufall (#031)

    2. Juni

    Glück ist kein Zufall (#031)

    In dieser Folge sprechen wir über Glück – aber nicht als Dauerlächeln oder Zufallsmoment, sondern als etwas, das im Alltag gestaltbar sein kann. Gemeinsam mit Glückslehrerin und Coachin Anne Fundel gehen wir der Frage nach, was Glück eigentlich mit Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge im Pflegeberuf zu tun hat. Warum fühlen sich viele Pflegende trotz hoher Kompetenz oft fremdbestimmt? Was passiert, wenn Menschen dauerhaft das Gefühl verlieren, etwas bewirken zu können? Und wie kann Selbstfürsorge gelingen, ohne dass sie nach Wellness-Ratgeber klingt? Anne zeigt, warum Glückskompetenz kein oberflächliches „Denk positiv“ ist, sondern eng mit psychischer Gesundheit, Haltung und Handlungsspielraum zusammenhängt. Es geht um kleine, realistische Schritte im Pflegealltag, um Werte, Einflussmöglichkeiten und darum, wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu finden. Eine Folge über Selbstwirksamkeit, innere Gestaltungsspielräume und die Frage, warum Glück vielleicht auch ein professionelles Thema in der Pflege ist. Für alle, die funktionieren müssen, obwohl sie eigentlich erschöpft sind, und für alle, die sich daran erinnern wollen, dass Selbstfürsorge keine Nebensache ist. Kontakt zu Anne Fundel findet Ihr hier:Anne Fundel – DHBW Stuttgart | LinkedIn oder per E-Mail an anne.fundel@zfp-zentrum.de Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:05:04 Was steckt hinter Glücklichsein? 00:11:04 Opfer von äußeren Umständen 00:15:12 Gestaltungsräume aktiv nutzen 00:20:23 Werte und deren Bedeutung für uns 00:27:42 Selbstwirksamkeit erlernen 00:34:38 Selbstfürsorge im Pflegeberuf 00:41:08 Was kann ich für mich tun? 00:46:56 Auswirkungen auf die Versorgung 00:53:54 Die Burg der Dummheit 00:57:24 Zum Mitnehmen... 00:59:20 Abschluss

    1 Std. 1 Min.
  2. NoRoomForHate (#030)

    18. Mai

    NoRoomForHate (#030)

    Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und belastende Situationen im Pflegealltag. Wenn Dich solche Inhalte emotional stark belasten können, hör die Folge bitte nur, wenn du dich stabil genug fühlst, und mach zwischendurch Pausen oder schalte ab, wenn es Dir zu viel wird. In dieser Folge dreht sich alles um die Frage, wie wir Diskriminierung in der Pflege erkennen und ihr professionell begegnen können. Gemeinsam mit Jana, Arienne und Jasmin, drei ehemalige Schülerinnen der Berufsfachschule für Pflege in Zwiefalten, sprechen wir über ihr Projekt „NoRoomForHate – Wertschätzung statt Ausgrenzung“, das im Rahmen einer Zukunftswerkstatt entstanden ist. Sie haben mit ihren Kolleg:innen ein Seminarkonzept entwickelt, das Stigmatisierung und Diskriminierung in der Pflege sichtbar macht und Pflegekräften konkrete Handlungsstrategien an die Hand gibt. Wir reden darüber: warum Diskriminierung im Gesundheitswesen ein reales Problem ist, wie Sprache, Begriffe und Bewusstsein zusammenhängen, was hinter ihrem Seminar in fünf Sequenzen steckt, wie eine 4-Schritte-Regel hilft, auf diskriminierende Aussagen zu reagieren, und was in einen „Werkzeugkoffer“ gegen Diskriminierung im Pflegealltag gehört. Passend dazu erscheint die Folge rund um den Deutschen Diversity-Tag unter dem Motto: „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle.“ Weiterführende Infos & Materialien: Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) Infos, Materialien und Beratung zu Diskriminierung, u.a. im Gesundheitswesen: www.antidiskriminierungsstelle.deAntidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) erste Anlaufstelle im Land, mit Hinweisen auf regionale Beratungsstellen: www.antidiskriminierungsstelle-bw.deVielfalt in der Pflege / Diversity-Ansatz praxisnaher Leitfaden zu diversitätssensibler Pflege (PDF): VIELFALT IN DER PFLEGEAllgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) offizieller Gesetzestext auf „Gesetze im Internet“ (Bundesministerium der Justiz): https://www.gesetze-im-internet.de/agg/Charta der Vielfalt größte deutsche Initiative für Vielfalt und Inclusion in der Arbeitswelt, inkl. Infos zum Deutschen Diversity-Tag: https://www.charta-der-vielfalt.de00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:43 Einführung ins Thema 00:01:59 Vorstellung der Gästinnen 00:02:49 Impulsfrage: Gibt es harmlose Vorurteile? 00:03:59 Was wäre denn ein positives Vorurteil? 00:07:34 Wie kam es zu dieser Themenwahl? 00:09:15 Was gibt es zum Thema Diskriminerung in der Forschung? 00:11:54 Thema Sprachbarriere 00:13:21 Was sind die Ziele von NR4H? 00:19:04 Sequenz 1: Wissensvermittlung 00:19:35 Sequenz 2: Erkennung von diskr. Verhalten 00:20:13 Sequenz 3: Unbewusste Vorurteile 00:20:54 Sequenz 4: Einfluss persönlicher Werte/Ideologien 00:21:06 Sequenz 5: Professionell auf disk. Aussagen reagieren 00:22:20 Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg 00:22:44 Die GFK übertragen in NR4H 00:26:19 Gibt es einen Schritt der besonders schwer fällt? 00:35:19 Thema Fort-und Weiterbildung 00:37:15 Was gehört in den Werkzeugkoffer um zu befähigen? 00:39:00 Die rechtliche Ebene 00:39:55 Was ist das AGG? 00:42:55 Methode Kugellager 00:46:28 Was wünschen Jana, Arienne und Jasmin sich für die Zukunft? 00:52:38 Verabschiedende Worte 00:53:59 Outro

    55 Min.
  3. Internationaler Tag der Pflegenden - im Gespräch mit DFPP-Präsidentin Dorothea Sauter (#029)

    11. Mai

    Internationaler Tag der Pflegenden - im Gespräch mit DFPP-Präsidentin Dorothea Sauter (#029)

    Zum Internationalen Tag der Pflegenden (12.05.) sprechen wir mit Dorothea Sauter, Pflegefachfrau, Wissenschaftlerin, Mitherausgeberin des Standardlehrbuchs Psychiatrische Pflege und Präsidentin der DFPP. Im Gespräch beschreibt sie Pflege als eine „beziehungsbasierte, befähigende, bedarfsorientierte und vertrauensvolle Begleitung, die Wissen und Kompetenz erfordert.“ Dieser Satz wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über den Kern psychiatrischer Pflege: Beziehung, Präsenz, Alltagsnähe, Krisenbegleitung, Schutz, Autonomie und Recovery-orientiertes Handeln. Wir sprechen darüber, worauf psychiatrische Pflege stolz sein kann, warum sie mehr ist als Unterstützung oder Verrichtung – und weshalb die Profession nicht nur Wertschätzung, sondern auch fachliche Stärkung, Sichtbarkeit und eine klare berufspolitische Stimme braucht. Eine Folge über Haltung, Kompetenz, Verantwortung und die Zukunft psychiatrischer Pflege. Weitere Informationen: DFPP - Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP e. V.) Lehrbuch Psychiatrische Pflege - 2023 | Hogrefe 00:00:00 Intro & Einstieg 00:02:46 Vorstellung der Gästin 00:06:45 Was mich geprägt hat 00:16:02 Das Lehrbuch Psychiatrische Pflege 00:20:35 Die Stimme der psychiatrischen Pflege 00:24:01 Entwicklungen der letzten Jahrzehnte 00:31:55 3 für Doro, 3 für Martin 00:36:55 Was bedeutet psychiatrische Pflege? 00:47:26 Qualifizierung psychiatrisch Pflegender 00:51:52 Echte Empowerment für psychiatrisch Pflegende 01:01:15 Rund um die DFPP 01:08:21 Wünsche für die nächsten 10 Jahre 01:11:50 Abschließende Worte

    1 Std. 16 Min.
  4. Was nicht im Lehrbuch steht (#028)

    5. Mai

    Was nicht im Lehrbuch steht (#028)

    Was macht gute psychiatrische Pflege wirklich aus – jenseits von Leitlinien und Standards? In dieser Folge von „Yes we care!“ begrüßen Simone und Martin zwei besondere Gäste: Gitte Herwig und Nina Marquardt. Gemeinsam sprechen sie über ihr neues Buch „Was nicht im Lehrbuch steht“ (Erscheinung: 18. Mai 2026). Im Mittelpunkt steht ein oft unterschätzter Schatz: die Erfahrung langjähriger Pflegefachpersonen.Was lernt man erst mit den Jahren?Was lässt sich nicht standardisieren – und warum ist genau das so entscheidend für gute Pflege? Die beiden Autorinnen geben persönliche Einblicke in ihre beruflichen Wege und in den Entstehungsprozess des Buches. Sie erzählen, wie sie 18 Stimmen aus der Praxis eingefangen haben – Stimmen einer Generation, die die psychiatrische Pflege über Jahrzehnte geprägt hat. Dabei wird deutlich: Pflege ist mehr als Wissen und Methoden. Es geht um Intuition, Empathie und situatives Gespür, und um die Frage, wie dieses wertvolle Erfahrungswissen bewahrt und weitergegeben werden kann. Außerdem sprechen wir über den Spagat zwischen Tradition und Innovation:Wie lassen sich gewachsene Erfahrungen mit moderner Wissenschaft verbinden? Und was bedeutet das für die Pflege von heute und morgen? 🎧 Freut euch auf eine inspirierende, praxisnahe Folge mit ehrlichen Einblicken, bewegenden Geschichten und vielen Impulsen für Euren Berufsalltag. 📖 Das Buch „Was nicht im Lehrbuch steht“ erscheint am 18. Mai 2026 und ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:43 Vorstellung unserer Gäste 00:06:31 Die Entstehung des Buches 00:12:28 Stimmen von ExpertInnen 00:23:25 Umgang mit Erfahrungswissen 00:27:05 Erfahrungswissen vs. Kompetenz 00:31:52 Lernen braucht Zeit 00:38:54 Ein Blick in die Geschichte der Psychiatrie 00:47:42 Wandel seit den 2000er Jahren 00:49:28 Zentrale Erkenntnisse 00:54:47 Umgang mit Resignation im Team 00:57:54 Erfahrungswissen bewahren 01:05:32 Rund ums Buch 01:07:20 Abschluss & Outro

    1 Std. 9 Min.
  5. Gezeiten-Modell in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (#026)

    21. Apr.

    Gezeiten-Modell in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (#026)

    In dieser Folge von Yes We Care sprechen wir mit Ulf Boger und Phoebe Koch darüber, wie sie das Gezeiten‑Modell für die Kinder- und Jugendpsychiatrie angepasst und in der Praxis implementiert haben. Das Gezeiten‑Modell ist ein philosophisch‑narratives, recovery‑orientiertes Versorgungsmodell, das die Lebensgeschichte und das subjektive Erleben der Patient:innen konsequent in den Mittelpunkt stellt; nicht die Diagnose. Es versteht psychische Krisen als Lebensprobleme und arbeitet mit der Erklärung, die die betroffene Person selbst für ihr Erleben findet. Charakteristisch ist die Metapher des Meeres: Das Leben wird als Reise auf dem „Ozean der Erfahrung“ beschrieben, mit ruhigen Phasen, stürmischen Gewässern, neuen Ufern und Rettungsbooten, in denen Fachpersonen eher Lots:innen als Kapitän:innen sind. Fachpersonen begegnen Kindern und Jugendlichen mit ehrlicher Neugier, Ressourcenorientierung und Respekt vor ihren Wünschen und sehen Krisen auch als Chance, Veränderungen anzustoßen. Ulf und Phoebe berichten, wie sie dieses Modell an die besonderen Entwicklungsaufgaben und Bedürfnisse junger Menschen angepasst haben, welche Rolle der multiprofessionelle Pflege‑ und Erziehungsdienst (PED) spielt und wie der Implementierungsprozess konkret aussieht. 00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:43 Begrüßung zur Folge 00:00:59 Vorstellung der Gäste 00:04:18 Weg zur Wahl des Bachelorthemas 00:06:50 Wie war es ein Thema zu zweit zu bearbeiten? 00:10:38 Was war der Inhalt der Bachelorarbeit? 00:13:58 Was ist das Gezeiten-Modell? 00:20:53 Praxisbezug des Gezeiten-Modells 00:25:40 Wie war das Erleben zwischen Theorie und Praxis? 00:44:27 Wie lief die Adaption in den KiJu-Bereich? 00:54:20 Diskurs über die Konzepte Vertrauen und Sicherheit 00:58:29 Kurzes Blitzlicht: Berufsgruppenmix in der KiJu 01:00:41 Ist das Gezeitenmodell im Dokusystem verankert? 01:10:04 Wie ist der aktuelle Stand der Implementierung? 01:19:44 Gibt es unterschiedliche Ziele in versch. Behandlungssettings? 01:22:36 Möchten Pheobe und Ulf uns noch was mit auf den Weg geben? 01:25:47 Herzlichen Glückwunsch zum BFLK-Preis

    1 Std. 28 Min.
  6. Zwang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? Die neue S2k-Leitlinie (#025)

    7. Apr.

    Zwang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? Die neue S2k-Leitlinie (#025)

    In dieser Folge sprechen Lisa, Simone und Luisa über die neue S2k-Leitlinie zu Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitsentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen in Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Im Fokus steht die Frage: Wie können Zwangsmaßnahmen möglichst vermieden werden? Anhand praxisnaher Beispiele geht es um Prävention, Deeskalation und den Umgang mit akuten Krisen auf Station. Außerdem sprechen wir darüber, wann freiheitsentziehende Maßnahmen überhaupt zulässig sind – und warum sie immer die ultima ratio bleiben sollten. Ein besonderer Blick gilt der Nachbesprechung und der Perspektive der betroffenen Jugendlichen. Was bedeutet die Leitlinie konkret für den Pflegealltag?Welche Rolle spielen Beziehung und Reflexion im Team? Jetzt reinhören und mitdiskutieren! Weitere Informationen findet Ihr unter AWMF Leitlinienregister Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen.00:00:00 Intro & Einstieg 00:05:27 Was sind Leitlinien? 00:07:20 Ziel der Leitlinie - Zwang möglichst vermeiden 00:11:13 Prävention - Beziehung und Deeskalation 00:14:51 Wenn es doch zur Maßnahme kommt 00:20:18 Woran merkt man im Alltag, dass es diese Leitlinien gibt? 00:22:22 Nachbesprechung und Nachsorge 00:25:04 Was nehmen wir mit? 00:28:51 ... aus dem offenen Brief

    31 Min.

Bewertungen und Rezensionen

4,6
von 5
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Info

Wir freuen uns, euch unseren neuen Podcast vorzustellen, der im Juni 2025 von der Pflegeentwicklung des ZfP Südwürttemberg live gehen wird. Die Idee für das Projekt entstand aus dem Wunsch, Theorie und Praxis auf eine zeitgemäße und zugängliche Weise miteinander zu verbinden. Der Podcast soll als innovativer Kanal dienen, um Wissen zu vermitteln und auf spannende Art und Weise aktuelle Themen aus der psychiatrischen Pflege zu präsentieren.

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