HeinrichSchimpf’s Podcast

heinrichschimpf

In dem Podkast möchte ich von meinen Erfahrungen aus 40 Jahren in Psychotherapie und Allgemeinmedizin berichten. Gerne beantworte ich auch Fragen und gehe auf Kontroversen ein. Falls Du dich beteiligen willst, bist Du herzlich eingeladen. Ich beantworte jede Zuschrift hier und auf den anderen Plattformen.

  1. vor 2 Tagen

    Fette können Dich krank machen

    : Fett bringt dich um – oder rettet es dein Leben? Podcast-Show-Notes (Episodenbeschreibung) Über Jahrzehnte hinweg wurde uns eingeredet, dass Fett ungesund sei. Magerprodukte, Halbfettmargarine und das Meiden von Eiern standen an der Tagesordnung. Doch was passiert, wenn man Fett konsequent durch Kohlenhydrate ersetzt? Die Quittung bekommen wir heute in Form von Stoffwechselstörungen und metabolischer Ungesundheit in weiten Teilen der Bevölkerung. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie eine artgerechte menschliche Ernährung wirklich aussieht. Heinrich Schimpf beleuchtet die Rolle von Fetten für unser Gehirn, die Zellgesundheit und die Mitochondrien. Zudem erfährst du, worauf du beim Braten achten musst, warum Transfette wie Zellgifte wirken und weshalb viele wissenschaftliche Ernährungsstudien kritisch hinterfragt werden müssen. Kernaussagen dieser Folge: Der Wandel der Ernährungslehre: Warum alte Empfehlungen (z. B. max. 1 Ei pro Woche oder 70 % Kohlenhydrate) überholt sind. Artgerechte Ernährung: Was wir aus der Evolution und dem Speiseplan der Urmenschen lernen können. Biologische Bedeutung von Fett: Zellmembranen, das Gehirn (besteht zu großen Teilen aus Fett und Cholesterin) und Mitochondrien als Kraftwerke. Fett-Qualität: Warum tierische Fette, Weidebutter, Nüsse und Avocados empfehlenswert sind – und warum stark verarbeitete Pflanzenöle (wie Sonnenblumenöl) entzündungsfördernd sein können. Gefahr von Transfetten: Warum das Erhitzen ungesättigter Fette schädlich ist. Ernährungswissenschaft im Faktencheck: Die Grenzen von Tierversuchen und Beobachtungsstudien (z. B. Blue Zones).

  2. vor 2 Tagen

    Marathon ohne Kohlenhydrate

    Am 25.10.2026 mache ich auf dem Frankfurt Marathon das Selbstexperiment nüchtern und ohne Kohlenhydratzufuhr zu laufen.   Der Selbstversuch beim Frankfurt Marathon: Der Sprecher plant am kommenden Sonntag (25. Oktober 2026), seinen ersten Marathon komplett ohne Kohlenhydratzufuhr zu laufen. Zur Vorbereitung ernährt er sich seit knapp einem Jahr Low Carb und hat bereits zwei Halbmarathons erfolgreich ohne zusätzliche Kohlenhydrate absolviert. Begleitung und Blutzuckermessung: Um die genauen metabolischen Reaktionen zu dokumentieren, plant er die Nutzung eines Glukosemonitors (CGM) zur Überwachung seines Blutzuckerspiegels während des Laufs. Sollte er merken, dass der Versuch scheitert, greift er auf die klassische Marathonverpflegung (z. B. Bananen, Kekse) zurück. Tempo und Strategie: Aufgrund eines vorangegangenen Unfalls geht er das Rennen sehr langsam an und rechnet mit einer Zielzeit von etwa 5:30 Stunden (im Vergleich zu früher 4:40 Stunden). Das langsamere Tempo begünstigt die metabolische Flexibilität und die Fettverbrennung. Hintergrund und medizinisch-biologische Aspekte: Evolutionsbiologie: Urmenschen waren als Ausdauerläufer bei der Jagd erfolgreich, obwohl sie oft hungernd unterwegs waren und keine ständige Kohlenhydratzufuhr hatten. Kohlenhydrate im Sport: Während junge, gesunde Leistungssportler hohe Mengen Glukose/Fruktose (z. B. 100 g/Std.) gut verarbeiten und in der Muskelbewegung sofort verbrennen, führen ständige Zuckerspitzen bei Bewegungsmangel zu „Zuckerstress“, Gefäßalterung und Glykation (z. B. Erhöhung des HbA1c-Wertes). Ketonkörper als Alternative: Das Gehirn benötigt nicht zwingend Glukose, sondern nutzt auch Ketonkörper (wie Beta-Hydroxybutyrat). Eine ketogene Ernährung findet zudem Anwendung in der Forschung zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie Epilepsie und Schizophrenie. Ausblick: Im Anschluss an den Marathon wird der Sprecher in einem Livestream sowie in einem separaten Video detailliert über die Ergebnisse und Erfahrungen des Selbstversuchs berichten.

  3. vor 3 Tagen

    Depression in Ost und West

    Was hilft wirklich bei Depressionen? Gespräch über Ursachen, Selbsthilfe & Medikamente Beschreibung: Depression ist ein allgegenwärtiges Thema, das viele Menschen betrifft – sei es direkt oder indirekt über Angehörige. Doch wie entsteht eine Depression überhaupt? Worin unterscheidet sie sich von normaler Trauer, und welche Rolle spielen körperliche Ursachen, Kindheitserfahrungen und Selbsthilfe? In diesem Gespräch austauschen sich Heinrich und Eva-Maria offen über persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Ansätze und kritische Fragen rund um die mentale Gesundheit. Im Video sprechen wir u. a. über: 👉 Definition & Gefühl: Warum sich Depression wie ein „grauer Schleier“ anfühlt und wo die Grenzen zur Trauer liegen. 👉 Körperliche & biologische Faktoren: Der Einfluss von Vitamin D, Hormonen, Stoffwechsel (z. B. Insulinresistenz) und Genetik. 👉 Prägende Erfahrungen: Wie Kindheit, Elternhaus und der „psychische Rucksack“ die Entstehung beeinflussen. 👉 Kritischer Blick auf Antidepressiva: Nutzen, Grenzen und Nebenwirkungen im Vergleich zu Psychotherapie. 👉 Selbsthilfe & Auswege: Warum soziale Kontakte, Bewegung, Schlaf und Selbsthilfegruppen (wie Emotions Anonymous) entscheidend sind. ⏱️ Kapitel / Zeitstempel: 00:00 – Einleitung & Allgegenwärtigkeit von Depressionen 00:54 – Was ist eine Depression? (Der „graue Schleier“) 01:45 – Unterschied zwischen Trauer und Depression 02:51 – Urbiologische & körperliche Ursachen (Vitamin D, Stoffwechsel) 04:55 – Einflüsse der Kindheit & Erziehung 07:15 – Suizidprävention & die Bedeutung von Tabubrüchen 09:08 – Antidepressiva im Fachtest: Hoffnungsträger oder Illusion? 11:35 – Wege aus der Krise: Selbsthilfe, Bewegung & Emotions Anonymous 13:50 – Fazit & Einladung zum Austausch 💬 Diskutiere mit uns: Welche Erfahrungen hast du mit dem Thema gemacht? Was hat dir in schwierigen Phasen geholfen? Schreibe es uns gerne in die Kommentare! 🔔 Kanal abonnieren: Vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren und die Glocke zu aktivieren, um keine weiteren Gespräche zu verpassen!

  4. 3. Okt.

    Depression verstehen, ein Gespräch

    In der heutigen Episode tauchen Heinrich und die Psychotherapeutin und Erzieherin Eva-Maria tief in das vielschichtige Thema Depression ein. Beide teilen persönliche Einblicke und beleuchten die Erkrankung aus verschiedenen Perspektiven. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sich eine Depression von klassischer Trauer unterscheidet, welche Rolle biologische Faktoren (wie Nährstoffmängel, Hormone oder Stoffwechselstörungen) spielen und wie prägende Erlebnisse in der Kindheit den späteren „psychischen Rucksack“ füllen. Zudem widmet sich die Folge einer kritischen Diskussion über den Nutzen und die Grenzen von Antidepressiva sowie der immensen Kraft von Selbsthilfe, sozialen Netzwerken und therapeutischer Unterstützung. Themen dieser Folge im Überblick: Gefühlswelt & Abgrenzung: Wie fühlt sich eine Depression an und was unterscheidet sie von Trauer? Biologische Spurensuche: Die Rolle von Vitamin D, Insulinresistenz und Genetik. Erziehung & Prägung: Wie das Elternhaus die mentale Widerstandskraft beeinflusst. Medikamente vs. Therapie: Eine kritische Einordnung von Antidepressiva. Praktische Wege aus dem Tief: Bewegung, Schlaf, soziale Einbindung und Gruppen wie Emotions Anonymous (EA). Ressourcen & Links zur Folge: Hilfsangebote bei Depressionen & Krisen: Telefonseelsorge Deutschland (Tel.: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222) Selbsthilfe-Netzwerk: Emotions Anonymous (EA) Kontakt & Feedback zur Sendung: [Deine E-Mail / Kontaktlink] Wenn dir diese Episode gefallen hat, hinterlasse uns gerne eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts!

  5. 16. Aug.

    Ost und West, unterschiedliche Psychotherapie-Tradition

    Vom DDR-Kulturwandel zur Psychotherapie: Was brauchen Kinder wirklich? | Eva Maria Liberam Schutz, Sicherheit, Vertrauen: Ein Gespräch über Trauma, Erziehung & Heilung Beschreibungstext: Herzlich willkommen zu diesem besonderen Gespräch! Heute habe ich Eva Maria Liberam zu Gast. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie aus Berlin, arbeitet mit einer modernen Visualisierungstherapie (IOS-Therapie) und teilt mit uns ihre ganz persönliche und bewegende Lebensgeschichte. Wir sprechen über: 👉 Eigene Wege aus der Panikstörung: Wie persönliche Krisen nach der Wende der Anstoß für ihren beruflichen Neuanfang wurden. 👉 Frühkindliche Betreuung & Bindung: Warum Kinder unter 3 Jahren vor allem Schutz, Sicherheit und Vertrauen brauchen – und was das Gehirn in den ersten Lebensjahren prägt. 👉 Erziehung im Wandel der Zeiten: Historische Muster, Systemunterschiede zwischen Ost und West und die Herausforderungen in der Pubertät. 👉 Psychische Gesundheit & Männerdepression: Wie sich unterdrückte Emotionen und innere Wut im späteren Leben äußern können. 💬 Jetzt seid ihr gefragt: Wie habt ihr das Aufwachsen erlebt – in Ost oder West? Welche Erfahrungen habt ihr mit Kinderbetreuung unter 3 Jahren oder dem Umgang mit Ängsten gemacht? Schreibt eure Gedanken und Erfahrungen unbedingt in die Kommentare – ich lese und beantworte alles persönlich! 📌 Über die Interviewpartnerin: Eva Maria Liberam – Heilpraktikerin für Psychotherapie (Berlin & Online) Schwerpunkte: Visualisierungstherapie (IOS-Therapie), Kinder, Jugendliche & Erwachsene 🔔 Kanal abonnieren nicht vergessen, um keine weiteren Gespräche zu verpassen! 2. Text für Spotify & Podcast-Plattformen (Show Notes) Episodentitel: #000 | Von eigenen Ängsten zur Heilung: Was Kinder und unsere Psyche wirklich brauchen – mit Eva Maria Liberam Episodenbeschreibung: In dieser Episode begrüße ich Eva Maria Liberam, Heilpraktikerin für Psychotherapie aus Berlin. Nach einer eigenen Panikstörung, die durch die Umbrüche der Nachwendezeit getriggert wurde, schlug sie mit Mitte 50 noch einmal einen völlig neuen Weg ein und hilft heute Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Themen dieser Folge: • Vom Umbruch zur Heilung: Eva Marias persönlicher Weg aus der Platzangst/Panikstörung hin zur zertifizierten Visualisierungstherapeutin. • Bindung & Erziehung: Warum die Begleitung von Kleinkindern unter 3 Jahren eine Schlüsselrolle für die spätere psychische Stabilität spielt. • Gedanken zur Gehirnentwicklung: Was in der Pubertät im Gehirn passiert und warum elterlicher Druck meist das Falsche ist. • Vergangene Muster durchbrechen: Wie sich gesellschaftliche und elterliche Prägungen über Generationen weitervererben – und wie wir sie lösen können. Inklusive persönlicher Anekdoten über das Aufwachsen, Enkelkinder und die feinen Unterschiede zwischen Ost- und West-Biografien. 🎧 Gefällt dir dieser Podcast? Dann hinterlasse gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts und teile die Folge mit Menschen, denen dieses Thema weiterhelfen könnte!

Info

In dem Podkast möchte ich von meinen Erfahrungen aus 40 Jahren in Psychotherapie und Allgemeinmedizin berichten. Gerne beantworte ich auch Fragen und gehe auf Kontroversen ein. Falls Du dich beteiligen willst, bist Du herzlich eingeladen. Ich beantworte jede Zuschrift hier und auf den anderen Plattformen.