Beziehungsecho🎙️ Beziehungen - psychologisch reflektiert

Katarina Fiehn

🎙️ „Beziehungsecho“ – der Podcast über wahre Verbindung. Eine Achterbahnfahrt, mit Tiefgängen durch Scheidung, mit Aufschwung durch Sugar-Dating, Talfahrten auf dunklen Pfaden und ein Höhenflug in einer neuen Beziehung? In Beziehungsecho geht es um Inspiration und neue Wege in der Liebe. Cat, Paar- und Familienberaterin in Ausbildung, erzählt offen von Sugar-Dating, Abschieden und persönlichen Wendepunkten – von Momenten, in denen Beziehungen zerbrechen, und Chancen, die daraus entstehen. Begleitet wird sie von Psychotherapeut Christian Püttmanns, der mit Impulsen aus Psychologie und Paartherapie zeigt, wie Nähe, Vertrauen und Liebe wachsen können. Ein Podcast für alle, die trotz Umwegen an die echte Liebe glauben. 🔗 Mehr zu Christian: www.centrevive.com 🔗 Mehr zum Podcast: www.beziehungsecho.com

  1. Solo-Polyamorie: Freiheit oder Bindungsangst?

    2. Juni

    Solo-Polyamorie: Freiheit oder Bindungsangst?

    Zwischen Freiheit, Selbstfindung und gesellschaftlichen Erwartungen Polyamorie beschreibt das einvernehmliche Führen mehrerer liebevoller oder romantischer Beziehungen gleichzeitig. Solo-Polyamorie gilt als eine Form davon, bei der persönliche Autonomie und Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen. Menschen, die solo-polyamor leben, führen Beziehungen, ohne zwingend eine klassische Hauptpartnerschaft, das Zusammenziehen oder eine Ehe anzustreben. In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Cat, Paar- und Familienberaterin und der Psychologe Christian Püttmanns über Solo-Polyamorie, moderne Beziehungsmodelle und die Frage, ob Liebe auch ohne den gesellschaftlichen „Beziehungs-Eskalator“ gelingen kann. Cat berichtet offen von ihren persönlichen Erfahrungen nach einer langen Ehe und erzählt, warum sie sich bewusst gegen klassische Beziehungsmuster entschieden hat. Gemeinsam diskutieren sie Freiheit, Autonomie, Bindungsangst, gesellschaftliche Erwartungen und die Bedeutung von Selbstreflexion in Beziehungen. Außerdem sprechen sie über das Konzept des „Relationship Escalator“ (Beziehungs-Eskalator) und das sogenannte „Smörgåsbord-Modell“, bei dem Menschen Beziehungen nach ihren individuellen Bedürfnissen gestalten, anstatt vorgegebenen gesellschaftlichen Stufen zu folgen. Eine ehrliche, persönliche und psychologisch fundierte Folge über Liebe, Identität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Weiterführende Informationen: SoloPoly.net von Amy Gahran Stepping Off the Relationship Escalator Multiamory Podcast – Solo Polyamory & Relationship Escalator

    23 Min.
  2. 11. Mai

    Wenn das Leben dich ohnmächtig macht – ein Dialog mit dem bekannten Coach Christian Daniel Mayer

    Gemeinsam mit Coach und Kampfkunstmeister Christian Daniel Meyer sprechen wir über Ohnmacht, Selbstwirksamkeit, Verlust, Akzeptanz und die Frage, wie Menschen nach Krisen wieder zurück in ihre Kraft finden können. Christian erzählt offen von seinem eigenen Lebensweg zwischen Kampfkunst, Coaching und persönlicher Ohnmacht. Es geht um die psychologischen Folgen von Hilflosigkeit, um das Gefühl, keinen Einfluss mehr auf das eigene Leben zu haben – und darum, wie wir lernen können, trotzdem wieder ins Handeln zu kommen. Wir sprechen über: Ohnmacht und Selbstwirksamkeit Kampfkunst als Lebensphilosophie Verlust, Akzeptanz und innere Stärke Warum viele Menschen nicht ins Tun kommen Die Bedeutung von Entschlusskraft Beziehungen, Vertrauen und Verletzlichkeit Psychologie, Coaching und persönliche Entwicklung Das berühmte Zitat von Viktor Frankl: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.“ Außerdem sprechen wir über die Werke von Viktor Frankl und insbesondere über sein bewegendes Buch: „… trotzdem Ja zum Leben sagen.“ Eine Folge über Krisen, Wachstum und darüber, warum Heilung oft dort beginnt, wo wir aufhören gegen das Unveränderbare zu kämpfen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über ein Abo, eine Bewertung und das Teilen des Podcasts. Du möchtest uns schreiben oder deine Geschichte anonym teilen? Alle Kontaktdaten findest du in den Shownotes. Mehr zu Christian Daniel Meyer: www.meyer-master.com Buchempfehlung: Viktor Frankl – „… trotzdem Ja zum Leben sagen“ https://www.penguin.de/Buch/trotzdem-Ja-zum-Leben-sagen/Viktor-E-Frankl/btb/e611911.rhd

    33 Min.
  3. 13. Apr.

    Offene Beziehung versus Polyamorie: was passt wirklich zu Dir?

    In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Katarina Fiehn und Christian Püttmanns über ein Thema, das Beziehungen erschüttern kann: Polyamorie – besonders innerhalb einer bestehenden Ehe. Ausgehend von einem ehrlichen Hörerbrief steht eine zentrale Frage im Raum: 👉 Was passiert, wenn ein Partner plötzlich mehr will – mehr Freiheit, mehr Beziehungen, mehr Leben? Katarina teilt dabei offen ihre eigenen Erfahrungen mit Solo-Polyamorie und beschreibt diese Phase als bereichernd, aber auch emotional und organisatorisch herausfordernd. Gleichzeitig wird deutlich: 👉 Polyamorie ist keine einfache Lösung für bestehende Beziehungsprobleme – sondern oft eine Königsdisziplin, die hohe emotionale Reife, Ehrlichkeit und klare Kommunikation erfordert. Gemeinsam beleuchten sie die wichtigsten Aspekte: Der Unterschied zwischen Polyamorie und offener Beziehung Warum der Wunsch nach Öffnung oft aus unerfüllten Bedürfnissen entsteht Welche Rolle Selbstwert, Verlustangst und kindliche (regressive) Muster spielen Warum viele Paare an der Umsetzung scheitern Und weshalb es entscheidend ist, sich ehrlich zu fragen: 👉 Will ich das wirklich – oder habe ich Angst, meinen Partner zu verlieren? Ein weiterer zentraler Punkt ist die sogenannte Sunk Cost Fallacy: 👉 Viele Menschen bleiben in Beziehungen, weil sie bereits so viel investiert haben – Zeit, Gefühle, Familie – auch wenn die Verbindung längst nicht mehr erfüllt. Die Folge macht klar: 👉 Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – aber es braucht radikale Ehrlichkeit mit sich selbst. 👉 Und manchmal ist nicht die Öffnung der Beziehung die Lösung – sondern die Rückkehr zur Verbindung… oder der mutige Schritt, loszulassen.

    29 Min.
  4. 2. März

    Sucht in der Familie — Warum wir die Muster unserer Eltern oft wiederholen

    In dieser besonderen Premiere sitzen Cat und Christian erstmals vis-à-vis im Studio — nicht per Telefon, sondern live gegenüber. Ausgangspunkt ist Cats eigene Geschichte: ein alkoholabhängiger Vater, eine persönliche Krise in der Lebensmitte und die erneute Begegnung mit Sucht im nahen Umfeld. Christian macht gleich zu Beginn klar: Sucht ist nicht automatisch Depression. Zwar können beide zusammen auftreten, doch Alkoholabhängigkeit ist eine eigenständige Erkrankung mit eigenen Diagnosekriterien. Entscheidend sei nicht die Etikette, sondern die Frage: 👉 Welche Funktion erfüllt die Sucht? Menschen greifen zu Alkohol, Pornografie, Glücksspiel oder Social Media nicht aus Spaß an der Selbstzerstörung, sondern weil das Verhalten etwas reguliert — Angst, Leere, Stress, Einsamkeit oder Überforderung. Sucht wird so zum „Ast, auf dem man sitzt“. Nimmt man ihn weg, ohne Ersatz zu schaffen, droht der Absturz. Ein zentrales Thema ist die familiäre Weitergabe von Mustern. Wer mit Sucht in der Herkunftsfamilie aufgewachsen ist, begegnet ihr im Leben häufig erneut — nicht zwingend genetisch, sondern durch gelernte Dynamiken, Bindungsstile und unbewusste Vertrautheit. Cat beschreibt, wie ein Lebensumbruch — Hausverkauf, neue Familienkonstellation, Unsicherheit — bei ihr selbst zu emotionalem „Glatteis“ führte. Entscheidend war jedoch die Selbstwahrnehmung: das rechtzeitige Erkennen der Gefahr und das aktive Gegensteuern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Partnerschaften mit suchtbelasteten Menschen. Christian unterscheidet klar zwischen zwei Ebenen: 1. Selbstschutz: Grenzen setzen, nicht mittrinken, Kontakt reduzieren, Verantwortung zurückgeben. 2. Unterstützung: Sorgen ausdrücken, spiegeln, motivierende Fragen stellen — ohne zu kontrollieren oder zu retten. Besonders wichtig ist dabei das Konzept des Motivational Interviewing: Veränderung funktioniert am nachhaltigsten, wenn die Motivation aus der Person selbst kommt, nicht durch Druck von außen. Auch Co-Abhängigkeit wird thematisiert: Manchmal stabilisiert das Umfeld unbewusst die Sucht, weil sie kurzfristige Vorteile bringt — etwa mehr Nähe, weniger Konflikte oder emotionalen Zugang. Zum Ende öffnet sich das Gespräch auf therapeutische Grundhaltungen: Schweigepflicht, Geheimnisse in der Paartherapie, Affären und die Frage, ob Beziehungen trotz schwerer Belastungen gerettet werden können. Christians Position: Therapie ist kein moralisches Gericht, sondern ein Raum, um Arbeitsaufträge zu erfüllen und individuelle Lösungen zu finden. 💡 Zentrale Erkenntnisse der Folge Sucht ist meist eine Bewältigungsstrategie, keine Charakterschwäche. Alkoholabhängigkeit und Depression können zusammen auftreten, müssen es aber nicht. Frühe familiäre Erfahrungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, später wieder mit Sucht konfrontiert zu werden. Ohne neue Strategien lässt sich eine Sucht kaum dauerhaft loslassen. Angehörige brauchen klare Grenzen, nicht Selbstaufopferung. Veränderung gelingt am besten durch intrinsische Motivation.

    26 Min.

Info

🎙️ „Beziehungsecho“ – der Podcast über wahre Verbindung. Eine Achterbahnfahrt, mit Tiefgängen durch Scheidung, mit Aufschwung durch Sugar-Dating, Talfahrten auf dunklen Pfaden und ein Höhenflug in einer neuen Beziehung? In Beziehungsecho geht es um Inspiration und neue Wege in der Liebe. Cat, Paar- und Familienberaterin in Ausbildung, erzählt offen von Sugar-Dating, Abschieden und persönlichen Wendepunkten – von Momenten, in denen Beziehungen zerbrechen, und Chancen, die daraus entstehen. Begleitet wird sie von Psychotherapeut Christian Püttmanns, der mit Impulsen aus Psychologie und Paartherapie zeigt, wie Nähe, Vertrauen und Liebe wachsen können. Ein Podcast für alle, die trotz Umwegen an die echte Liebe glauben. 🔗 Mehr zu Christian: www.centrevive.com 🔗 Mehr zum Podcast: www.beziehungsecho.com