Mental Darts Master - Der Podcast für mentale Stärke im Darts

Johannes Lipsius

Wieso packt Luke Littler gerade unter Druck seine besten Darts aus und wir zerbrechen am Druck? Wieso fällt es uns zu schwer die Trainingsleistung ins Ligaspiel oder Turnier zu übertragen? Und wieso kann ausgerechnet Mentaltraining Dein Dartspiel voranbringen? Mit diesem Podcast möchte ich eine Lücke schließen. Ich möchte dafür sorgen, dass Mentaltraining aus der dunklen Ecke geholt wird, dass es nichts ist, was Schwäche bedeutet und und vor allem kein Hokuspokus ist. Mentaltraining gehört für mich in der heutigen Zeit genauso dazu wie Athletiktraining oder das Techniktraining. Und dennoch wird es in meinen Augen viel zu wenig berücksichtigt, viel zu wenig diskutiert und viel zu wenig darüber gesprochen - sowohl in der Berichterstattung von Turnieren oder in anderen Podcasts. Und darum soll es in diesem Podcast um die mentale Seite des Dartsports gehen. Künftig werden wir uns hier immer mittwochs dem Dartsport von der mentalen Seite näher und analysieren, was Du für dein Dartspiel mitnehmen kannst. Herzlich willkommen zum Mental Darts Master, dem Podcast für mentale Stärke im Darts

  1. 30. Sept.

    Was machst du, wenn du nicht wirfst? – Die unterschätzte Zeit im Darts

    Was machst du eigentlich in den Sekunden, in denen dein Gegner wirft? Genau diese Zeit wird im Darts oft unterschätzt. Dabei verbringst du während eines Matches einen großen Teil der Zeit damit, eben nicht selbst am Board zu stehen. Und genau dann fängt der Kopf gerne an zu arbeiten. Ich zeige in dieser Folge, wie du die Pausen zwischen deinen Aufnahmen bewusst nutzen kannst: mit Ritualen, Atmung, Körpersprache und einem klaren Fokus auf das, was du selbst kontrollieren kannst. Als Vergleich dient der Tennisplatz – und Rafael Nadal als extremes Beispiel dafür, wie feste Abläufe helfen können, gar nicht erst ins Grübeln zu kommen. Auch bei den Profis lässt sich einiges beobachten: Warum wirkt Johnny Clayton selbst in engen Situationen so stabil? Was macht Luke Littler, wenn er komplett „locked in“ ist? Und warum kann man bei Gerwyn Price oft schon an der Körpersprache erkennen, wohin ein Match gerade kippt? Zum Start der Folge geht es außerdem um Daniel Klose und seine dramatische Qualifikation für die Darts-WM. Ein mentaler Moment, der kaum besser zum Podcast passen könnte. Dazu gebe ich meine Prediction für den World Grand Prix ab und habe eine kleine Beobachtungsaufgabe für euch: Schaut beim nächsten Match einmal bewusst nicht auf den Spieler am Board – sondern auf denjenigen, der gerade warten muss. Und wer tiefer ins Thema einsteigen möchte: Am 30. September geht es im Webinar ausführlich darum, wie du Pausen bei Nervosität, Ärger, zu viel Ruhe oder negativen Gedanken für dich nutzen kannst. Natürlich auch als Aufzeichnung erhältlich. Anmeldung und Infos findet ihr in den Shownotes.

    Was machst du, wenn du nicht wirfst? – Die unterschätzte Zeit im Darts
  2. 23. Sept.

    Vom Ventil zum Fokus: So kontrollierst du deine Emotionen

    Luke Littler polarisiert wie kaum ein anderer Spieler – und nach seinem Aus bei den World Series Finals erst recht. In dieser Folge geht es aber nicht darum, Littler einfach zu feiern oder zu kritisieren. Johannes schaut genauer hin: Was passiert mental, wenn die Erwartungen immer größer werden? Was machen Buhrufe, Druck und die Aussicht auf einen historischen „Clean Sweep“ mit einem Spieler? Und warum kann es manchmal sogar sinnvoll sein, Emotionen kurz rauszulassen, statt sie permanent zu unterdrücken? Im mentalen Moment der Woche geht es um Littlers Duell mit Danny Noppert – und um eine kleine Szene, die zeigt, wie entscheidend es sein kann, im richtigen Moment wieder die Kontrolle über sich und das eigene Spiel zu übernehmen. Später geht es um Johnny Clayton, der für Littler zum entscheidenden Gegner wurde, um Gerwyn Price und dessen Umgang mit schwierigen Matchphasen und um Ross Smith, der mit Konstanz und Präsenz ein starkes Wochenende spielte. Das zentrale Take-away dieser Folge: Emotionen müssen nicht verschwinden. Du musst lernen, sie zu kontrollieren. Ein kurzer Ausbruch kann helfen – wenn du danach wieder zurück ins Spiel findest. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Frust und einem Ventil. Außerdem gibt es einen Hinweis auf das neue Webinar am 30. September: 90 Minuten rund um die Pause zwischen den Aufnahmen – und darum, wie du diese Zeit für dich nutzen kannst, statt dass dein Kopf gegen dich arbeitet. Links zum Webinar und zum Mental Darts Master Online-Kurs findest du wie immer in den Shownotes.

    Vom Ventil zum Fokus: So kontrollierst du deine Emotionen
  3. 16. Sept.

    Flow lässt sich nicht erzwingen – aber vorbereiten

    Was können Dartspieler von Tennis und der NFL lernen? Eine ganze Menge. In dieser Folge schaue ich bewusst über den Tellerrand und nehme Situationen aus verschiedenen Sportarten auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Flow entsteht – und warum Alexander Zverev ein starkes Beispiel dafür liefert, was passiert, wenn ein Athlet vollkommen im Prozess aufgeht. Bei der Flanders Darts Trophy wird es dann konkret: Wie geht Martin Schindler mit Druck und Erwartungen um? Welche Rolle könnten feste Coaches im professionellen Darts künftig spielen? Und warum reicht es manchmal nicht, einfach nur das eigene Spiel weiterzuspielen? An Beispielen von Gian van Veen, Niko Springer, James Wade und Ross Smith zeige ich, wie Rhythmus, Körpersprache, bewusstes Tempo und kleine Routinen ein Match beeinflussen können. Gerade dann, wenn Plan A nicht funktioniert. Der praktische Take-away dieser Woche: Trainiere das Absetzen vor dem dritten Dart ganz bewusst. Nicht, weil du es ständig einsetzen musst, sondern damit du im entscheidenden Moment eine echte Alternative hast. Denn auch Plan B funktioniert nur, wenn du ihn vorher trainiert hast. Außerdem starten am 16. September die Hypnosetage. Wenn du merkst, dass dich Nervosität, fehlendes Selbstvertrauen oder immer wiederkehrende mentale Blockaden ausbremsen, findest du alle Informationen und den Anmeldelink in den Shownotes. Mental Darts Master – dein Podcast für mentale Stärke im Dartsport.

    Flow lässt sich nicht erzwingen – aber vorbereiten
  4. 2. Sept.

    Bleib bei dir! Was Aspinall, Anderson und ein 12-Jähriger über mentale Stärke zeigen

    Ein Publikum, das klar auf der Seite des Gegners steht. Ein Gary Anderson, der vielleicht manchmal ein bisschen zu locker durch seine Matches cruised. Und ein zwölfjähriger Dartspieler, der bei einem Turnier mit 488 Teilnehmern zeigt, wie beeindruckend ruhig man mit Druck umgehen kann. In dieser Folge von „Mental Darts Masters“ geht es um ein ereignisreiches Dartswochenende – auf der European Tour und bei den MyDartCoach Championships in Bad Salzuflen. Ich schaue zunächst auf Nathan Aspinall und dessen Match gegen Gary Anderson. Aspinall lässt sich vom Publikum provozieren, reagiert auf äußere Einflüsse und macht entscheidende Momente dadurch möglicherweise noch größer. Ein gutes Beispiel dafür, warum es am Board so wichtig ist, die Energie bei den Dingen zu lassen, die man selbst kontrollieren kann. Bei Gary Anderson geht es um eine andere Seite derselben Medaille: Wie locker darf man eigentlich sein? Wo liegt die Balance zwischen Gelassenheit und der nötigen Spannung, um in den entscheidenden Momenten wirklich da zu sein? Das eindrucksvollste Beispiel des Wochenendes liefert aber Ben Schneider. Mit gerade einmal zwölf Jahren gewinnt er die MyDartCoach Championships gegen ein Feld aus 488 Teilnehmern. Johannes hat Ben vor Ort betreut und erklärt, was dessen Umgang mit Rückständen, langsamen Gegnern, Drucksituationen und eigenen Emotionen so bemerkenswert macht. Gleichzeitig gibt es einen klaren Appell: Freuen wir uns über einen außergewöhnlich talentierten jungen Spieler – aber laden wir ihm nicht schon jetzt Erwartungen auf, die er gar nicht tragen muss. Der Take-away dieser Woche ist dagegen ganz pragmatisch ;) Außerdem gebe ich einen Ausblick auf die nächsten Hypnose-Tage und das kommende Acht-Wochen-Trainingsprogramm.

    Bleib bei dir! Was Aspinall, Anderson und ein 12-Jähriger über mentale Stärke zeigen
  5. 26. Aug.

    „Gewonnen ist gewonnen“ – Olli Klein über Druck, Fokus und dreckige Siege

    Was passiert, wenn du am Board nicht dein A-Game findest? Wenn die Scores nicht kommen, das Spiel zäh wird und trotzdem irgendwie gewonnen werden muss? In dieser Folge ist Olli Klein zu Gast bei Mental Darts Master. Er ist seit Jahren auf Turnieren unterwegs, spielt Challenge Tour, Next Gen und regionale Ranglistenturniere – und hat gerade einen seiner bislang größten Erfolge gefeiert. Gemeinsam sprechen Olli und ich darüber, warum ein gutes Dartspiel nicht immer schön aussehen muss. Olli erzählt, wie er versucht, in schwierigen Matches die schlechten Aufnahmen nicht größer zu machen als sie sind und stattdessen in den entscheidenden Momenten da zu sein. Denn am Ende zählt nicht der Average auf dem Bildschirm, sondern das gewonnene Leg. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um eine Veränderung, die Olli Anfang des Jahres bewusst angegangen ist: Darts ohne Alkohol. Er berichtet offen von einer zunächst schwierigen Umstellung, von Nervosität, schwachen Ergebnissen bei der Q-School und davon, warum er trotzdem überzeugt war, diesen Weg weiterzugehen. Einige Monate später folgten konstantere Leistungen, ein Neun-Darter im Halbfinale und inzwischen auch ein Turniersieg. Es geht außerdem darum, warum mehr Training nicht automatisch besseres Training bedeutet, weshalb Pausen manchmal genau die richtige Entscheidung sind und wie wichtig es ist, sich nicht ausschließlich über den Dartsport zu definieren. Zum Schluss gibt Olli einen einfachen Trainingstipp mit: 501 ohne App und ohne Average spielen – rechnen, Darts zählen und schauen, was an diesem Tag wirklich möglich ist. Eine Folge über Konstanz, Geduld und die Fähigkeit, auch dann ein Spiel zu gewinnen, wenn es sich alles andere als perfekt anfühlt.

    „Gewonnen ist gewonnen“ – Olli Klein über Druck, Fokus und dreckige Siege
  6. 19. Aug.

    Du musst nicht gewinnen - Du musst bereit sein

    Was können Dartspieler von einer Weitspringerin, einer Sprintstaffel und einem Altmeister lernen, der eigentlich schon fast raus war? In dieser Folge schaue ich wieder über den Rand des Oche hinaus. Bei der Leichtathletik-EM zeigt Malaika Mihambo eindrucksvoll, wie mentale Routinen helfen können, nach Fehlern wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. Atmung, kurze Rückzugsphasen und sogar das Aufschreiben von Gedanken können dabei Werkzeuge sein, die genauso gut am Dartboard funktionieren. Ein ganz anderes Beispiel liefert Dragutin Horvat: Vor dem letzten Next-Gen-Turnier war seine Ausgangslage denkbar einfach – nur ein herausragendes Ergebnis hielt die Chance auf die Super League am Leben. Horvat liefert genau dann. Eine starke Erinnerung daran, nicht das gesamte Turnier gewinnen zu wollen, sondern Spiel für Spiel und Leg für Leg bei der nächsten Aufgabe zu bleiben. Beim New Zealand Darts Masters geht der Blick dann auf Johnny Clayton und Gerwyn Price. Clayton zeigt einmal mehr, warum er in entscheidenden Momenten so gefährlich ist: klare Körpersprache, Ruhe und eine enorme Qualität auf den Doppeln. Gleichzeitig sorgt eine ungewöhnliche Entscheidung bei einem Finish beinahe dafür, dass Price noch einmal zurück ins Match findet. Ein gutes Beispiel dafür, warum Mental Games gegen den Gegner schnell zum Problem für das eigene Spiel werden können. Und auch Local Hero Adam Leek liefert Anschauungsmaterial: Wie viel Spaß hilft auf der Bühne – und wann wird die Interaktion mit Publikum und Atmosphäre zur Ablenkung? Der praktische Takeaway dieser Woche: Bereite dich vor einem Match nicht nur körperlich am Practice Board vor. Nimm dir ein paar Minuten für deinen Kopf. Atme bewusst, sortiere deine Gedanken oder schreibe sie auf – und schaffe damit die bestmöglichen Voraussetzungen für die nächsten Darts. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das nächste Webinar mit Kinesiologin und body'n brain-Trainerin Stephanie Voigt rund um Unterbewusstsein, Nervensystem und mentale Regulation.

    Du musst nicht gewinnen - Du musst bereit sein

Bewertungen und Rezensionen

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23 Bewertungen

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Wieso packt Luke Littler gerade unter Druck seine besten Darts aus und wir zerbrechen am Druck? Wieso fällt es uns zu schwer die Trainingsleistung ins Ligaspiel oder Turnier zu übertragen? Und wieso kann ausgerechnet Mentaltraining Dein Dartspiel voranbringen? Mit diesem Podcast möchte ich eine Lücke schließen. Ich möchte dafür sorgen, dass Mentaltraining aus der dunklen Ecke geholt wird, dass es nichts ist, was Schwäche bedeutet und und vor allem kein Hokuspokus ist. Mentaltraining gehört für mich in der heutigen Zeit genauso dazu wie Athletiktraining oder das Techniktraining. Und dennoch wird es in meinen Augen viel zu wenig berücksichtigt, viel zu wenig diskutiert und viel zu wenig darüber gesprochen - sowohl in der Berichterstattung von Turnieren oder in anderen Podcasts. Und darum soll es in diesem Podcast um die mentale Seite des Dartsports gehen. Künftig werden wir uns hier immer mittwochs dem Dartsport von der mentalen Seite näher und analysieren, was Du für dein Dartspiel mitnehmen kannst. Herzlich willkommen zum Mental Darts Master, dem Podcast für mentale Stärke im Darts

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