Entscheider:Inside

Bastian Lopez

Du hast Angst um deinen Job und den Wirtschaftsstandort Deutschland? Genau deswegen gibt es Entscheider:Inside. Bastian Lopez spricht mit Deutschlands top-CEOs von dm, Vodafone, KRONES und vielen weiteren. Er will wissen: Wie haben sie Karriere gemacht, wie transformieren sie ihre Firma mit KI, wie blicken sie auf Politik und Standort und was macht ihnen Hoffnung, was pessimistisch? Menschen, die Milliarden Umsatz und Tausende Arbeitsplätze verantworten. Auch deinen. Jeden Sonntag und Donnerstag um 10 Uhr gibt es eine neue Folge.

  1. vor 6 Tagen

    Das CEO-Comeback des Jahres: Warum der mymuesli-Gründer Max Wittrock nach 7 Jahren zurück ist (#53)

    Er ist zurück! Max Wittrock, einer der drei Gründer von mymuesli, führt das Unternehmen seit Juli 2026 wieder als CEO. Sieben Jahre nachdem er ausgestiegen ist, sitzt er wieder unter demselben Logo, diesmal mit dem Auftrag, die Marke zurück ins Wachstum zu bringen.2007 hat Max mymuesli mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss in Passau gegründet. Die Idee: Müsli selbst zusammenstellen, aus über 566 Billiarden Kombinationen. Zu Spitzenzeiten machte das Unternehmen mehr als 80 Millionen Euro Umsatz und betrieb über 50 eigene Läden. Nach seinem Ausstieg 2019 begleitete Max Joko Winterscheidt beim Aufbau von Jokolade, schrieb ein Marketingbuch, unterrichtete an der UnternehmerTUM und gründete die alkoholfreie Biermarke Zero Labs. Im Gespräch für Entscheider:Inside geht es darum, was Max nach sieben Jahren vorgefunden hat, warum er die Marke in einem „Dornröschenschlaf“ sieht und welche unbequemen Entscheidungen ein Turnaround verlangt, inklusive Kündigungen von 180 auf 150 Mitarbeitende und schlafloser Nächte. Warum ist mymuesli teurer als andere Müslis? Und warum sollte ich als 34-Jähriger, der noch nie eins gekauft hat, das ändern?Außerdem: die Gründungsjahre zwischen StudiVZ und Zalando, warum ein Startup keine Familie sein sollte, Online vs. Offline und das Aus der eigenen Stores, High Protein als Pflichtkategorie, „Win the morning, win the day“ und warum Max lieber Fans als eine „Community“ will.

    Das CEO-Comeback des Jahres: Warum der mymuesli-Gründer Max Wittrock nach 7 Jahren zurück ist (#53)
  2. 25. Sept.

    39 Länder in 12 Monaten: Wie ein 100 Jahre alter Konzern mit KI-Agenten den Online-Handel umbaut (#51)

    Über 100 Jahre alt, fast 485 Millionen Euro Umsatz und bis vor Kurzem ein digitaler Flickenteppich: über 20 ERP-Systeme, sechs CRM-Systeme und mehrere Shopsysteme, jedes Land mit eigenen Prozessen. Heute steuert Weleda seinen E-Commerce zentral - ausgerollt in 39 Ländern innerhalb von 12 Monaten. Younes Kabbaj ist mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen, hat Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt E-Commerce studiert und war 2021 noch Senior Application Manager bei MVV Energie. Seit 2024 treibt er bei Weleda unter CEO Tina Müller die Digitalisierung voran. Als er anfing, glaubte niemand an 1 Million Euro Online-Umsatz über die 39 Länder - heute sind es fast 10 Millionen. In der ersten Live-Folge von Entscheider:Inside auf großer Bühne geht es darum, warum eine KI-Lizenz ein Unternehmen noch lange nicht „AI-ready“ macht, warum Weleda erst die Organisation und dann den Code angefasst hat und wie ein Produktteam von zehn Leuten in Zukunft aussehen könnte: ein Product Owner, zwei Seniors, ein AI Engineer und KI-Agenten. Stellt man da überhaupt noch Juniors ein? Und wer bildet dann die Seniors von morgen aus?Außerdem: Human in the Loop in einem Multi-Agenten-Setup, warum die Frage „Claude, Copilot oder OpenAI?“ die falsche ist, was „Vibe Coding“ im Lebenslauf bedeutet, warum Führungskräfte ihre Teams schulen müssen und warum am Ende der Schnellere gewinnt.

    39 Länder in 12 Monaten: Wie ein 100 Jahre alter Konzern mit KI-Agenten den Online-Handel umbaut (#51)
  3. 13. Sept.

    „Uns geht es noch viel zu gut" | ifm-CEO Marhofer über Politik, Bürokratie & Standort Deutschland (#50)

    „Uns geht es noch viel zu gut." So erklärt Michael Marhofer, warum er für den Wirtschaftsstandort Deutschland im Moment keine Hoffnung sieht, und über die Politik wird der ifm-CEO dann noch deutlicher: „Denen geht es darum, dass sie wiedergewählt werden." Der Mann, der das sagt, führt ein Unternehmen, das kaum jemand kennt und das trotzdem fast jeder täglich benutzt, spätestens beim Einsteigen in den nächsten Aufzug. ifm baut die Sensoren, die dafür sorgen, dass die Tür wieder aufgeht, dazu Steuerungen für Maschinen und inzwischen KI-Software, und ist damit zur Nummer 6 der Welt geworden. Wir haben uns in Hamburg getroffen, um über Nachfolge, Zölle, China und die Frage zu sprechen, wie man so ein Familienunternehmen an die Börse bringt.Angefangen hat das an Silvester 2000, als sein Vater das Büro räumte und der 32-jährige Sohn eine Firma mit 250 Millionen Euro Umsatz in 13 Ländern übernahm. Seitdem ist Wachstum bei ifm keine Kennzahl, sondern eine Stimmungslage, denn fällt es unter 6 Prozent im Jahr, sitzen die Leute schlecht gelaunt in den Besprechungen. Passiert ist das selten. Im Schnitt waren es 10 Prozent, aktuell sind es 14, und aus den 250 Millionen sind 1,7 Milliarden Euro geworden, aus 13 Ländern 50, aus der Belegschaft 9.000 Menschen. Nur liegen davon heute noch 13 Prozent in Deutschland, zu Beginn seiner Zeit waren es 40.Das nächste Kapitel ist längst aufgeschlagen, denn mit KKR sitzt inzwischen ein Finanzinvestor am Tisch, der die Firma börsenreif machen soll, und Marhofers letzter Arbeitstag steht auf den Tag genau fest. Also frage ich ihn, mit welchem Volumen er in den MDAX will. Ob er die Zahl nennt, müsst ihr in der Folge herausfinden.

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Du hast Angst um deinen Job und den Wirtschaftsstandort Deutschland? Genau deswegen gibt es Entscheider:Inside. Bastian Lopez spricht mit Deutschlands top-CEOs von dm, Vodafone, KRONES und vielen weiteren. Er will wissen: Wie haben sie Karriere gemacht, wie transformieren sie ihre Firma mit KI, wie blicken sie auf Politik und Standort und was macht ihnen Hoffnung, was pessimistisch? Menschen, die Milliarden Umsatz und Tausende Arbeitsplätze verantworten. Auch deinen. Jeden Sonntag und Donnerstag um 10 Uhr gibt es eine neue Folge.

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