Future H2O. Die Erde erben

Knut Wuhler

Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Willkommen bei futureH2O. Die Erde erben – dem Podcast, der die Brücke zwischen Tradition und Transformation, zwischen Generationen und zwischen Ökologie und Ökonomie schlägt. In einer Zeit, in der die berufliche Ausbildung oft als zweite Wahl gilt und gleichzeitig der Fachkräftemangel unsere Wirtschaft bedroht, schaffen wir einen Raum für echte Lösungen und inspirierenden Dialog. Was erwartet dich? In jeder Episode tauchen wir tief in die Welt der beruflichen Ausbildung ein – aber nicht so, wie du es kennst. Wir verbinden die jahrhundertealte Tradition des UNESCO-Welterbes Wassermanagement-System in Augsburg mit den drängendsten Zukunftsfragen unserer Zeit. Hier treffen sich ausbildende Unternehmen und junge Menschen auf Augenhöhe, um gemeinsam zu erkunden: Macht es wirklich Sinn, heute noch eine Berufsausbildung zu beginnen? Die Antwort ist komplex, überraschend und vor allem: hoffnungsvoll. Unsere Themen-Schwerpunkte Wasser als Lebensader der Zukunft: Von der historischen Wasserwirtschaft Augsburgs bis zu modernen Schwammstadt-Technologien – wir zeigen, wie Wasser-Know-how zur Schlüsselkompetenz für morgen wird. Die doppelte Transformation meistern: Digitalisierung trifft auf ökologischen Wandel. Wir erkunden, wie Ausbildungsbetriebe und Azubis gemeinsam diese Herausforderungen in Chancen verwandeln. Generation Z meets Boomer – ohne Bashing: Schluss mit Vorurteilen! Wir fördern echtes Verständnis zwischen den Generationen und zeigen, wie unterschiedliche Perspektiven zu innovativen Lösungen führen. MINT-Berufe neu gedacht: Von Umwelttechnologie bis Kreislaufwirtschaft – wir präsentieren Ausbildungsberufe, die nicht nur zukunftsfähig sind, sondern aktiv die Zukunft gestalten. Regionale Stärke, globale Relevanz: Mit Fokus auf Bayerisch-Schwaben zeigen wir, wie lokale Lösungen weltweite Strahlkraft entwickeln können. Was macht uns besonders? Dieser Podcast ist keine weitere trockene Karriere-Beratung. futureH2O steht für: Emotionale Verbindung: Wir erzählen echte Geschichten von Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen Entertainment mit Substanz: Unterhaltung und Information verschmelzen zu einem Format, das Spaß macht und gleichzeitig bildet Lösungsorientierung statt Problemwälzung: Jede Episode liefert konkrete Handlungsimpulse und inspirierende Best Practices Barrierefreiheit und Inklusion: Unser Content ist für alle zugänglich – sprachlich, technisch und thematisch Community-Building: Wir schaffen eine Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Wachstum

  1. 28. Sept.

    #021 - Wir bauen keine Läden, wir bauen Emotionen

    Knut spricht mit Max, Marketingchef bei AHA 360° in Gersthofen bei Augsburg. AHA ist aus einer kleinen Schreinerei hochgewachsen und heute ein Full-Service-Anbieter mit über 100 Mitarbeitenden, tätig in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Das Unternehmen baut Bäckereien, Cafés, Feinkostläden, Kinos, Banken und Hotels, mit eigener Schreinerei, eigener Lichtfirma und eigener Akustik im Haus. Im Gespräch erzählt Max, warum AHA keine Läden, sondern Emotionen baut, wie aus einem Schülerpraktikum und einer Leidenschaft für Eishockey sein Weg zum Marketingchef wurde und warum er zehn Jahre lang das Maskottchen der Augsburger Panther war. Außerdem geht es um Ausbildung als echte Erfolgsgeschichte, um Unternehmenskultur und Unternehmensnachfolge, um die Frage, was einen Raum emotional macht, und um den sinnvollen Einsatz von KI im Handwerk, bei dem der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Kapitelmarken: [00:00] Warum eine saubere Kultur der Erfolgsfaktor ist [01:41] Eishockey und Trikotsponsor bei den Augsburger Pantern [03:44] Woher der Name AHA kommt und was die 360 Grad bedeuten [07:26] Vom Stadion ins Maskottchen-Kostüm: zehn Jahre Panther [11:31] Wir bauen keine Läden, wir bauen Emotionen [13:06] Full-Service vom Standort bis zur schlüsselfertigen Übergabe [18:20] Wir stellen ein und bilden aus [20:43] Was das Panther-Sponsoring wirklich bringt: Recruiting [23:39] Was einen Raum emotional macht: Licht, Akustik, Design [31:16] KI als Unterstützung, der Mensch im Mittelpunkt

  2. 14. Sept.

    #020 - Gen Z will nicht arbeiten? Azubi Aaron räumt mit den Vorurteilen auf

    Knut spricht mit Aaron, einem 19-jährigen Auszubildenden zum Veranstaltungskaufmann im Westhouse Augsburg. Seine Verbindung zum Unternehmen begann bereits 2022 mit einem Schülerpraktikum. Es folgten weitere Praktika, Probearbeit und schließlich die Ausbildung. Heute betreut Aaron Veranstaltungen, bereitet Räume vor, arbeitet mit Kundinnen und Kunden und übernimmt Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Im Gespräch erzählt er, warum die Werte des Westhouse entscheidend für seine Berufswahl waren, was er aus zehn Jahren Montessori-Schule mitgenommen hat und wie er gelernt hat, auch unangenehme Kundengespräche zu führen. Außerdem geht es um Vorurteile gegenüber der Generation Z, flexible Arbeitszeiten, den sinnvollen Einsatz künstlicher Intelligenz und Aarons Wunsch, später selbst Verantwortung zu übernehmen und anderen etwas zurückzugeben. Kapitelmarken: [00:00] Warum Aaron persönlichen Kundenkontakt nicht durch KI ersetzen will [01:00] Vom Schülerpraktikum zur Ausbildung im Westhouse [02:41] Was macht ein Veranstaltungskaufmann? [04:09] Zehn Jahre Montessori-Schule und Lernen ohne Notendruck [06:04] Warum die Werte des Westhouse den Ausschlag gaben [09:06] Flexible Arbeitszeiten und der Alltag in der Veranstaltungsbranche [10:44] Konflikte lösen und Kritik nicht persönlich nehmen [14:11] Welche Fähigkeiten Aaron während der Ausbildung entdeckt hat [17:18] Verantwortung, eigene Ideen und eine Stimme im Unternehmen [21:32] KI als Lernassistenz – und warum der Mensch im Mittelpunkt bleiben muss

  3. 31. Aug.

    #019 - Vom Chromosom bis zum Medical Hub: Wie ein Haus einen Stadtteil verändert

    Knut sitzt im Westhouse in Augsburg, gleich neben dem Uniklinikum, und spricht mit Patrick Katerlöh über ein Haus, das mitten in Corona eröffnet wurde. Alle haben damals den Kopf geschüttelt. Fünf Jahre später zeigt sich, dass die Entscheidung richtig war. Im Westhouse treffen Veranstaltungszentrum, Catering, Sporthalle und ein Hotel aufeinander, das eine besondere Geschichte erzählt. Das Hotel Einsmehr wird vom gleichnamigen Verein betrieben und ist einer der wenigen Inklusionsbetriebe in Deutschland, der wirklich funktioniert. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten hier gemeinsam. Patrick erzählt, wie sich die Veranstaltungsbranche verändert hat. Früher wurden Kongresse drei bis vier Jahre im Voraus geplant, heute kommen Anfragen für 200 Personen mit wenigen Wochen Vorlauf. Die Branche ist ein Frühindikator für die Konjunktur, wirtschaftliche Unsicherheit spürt sie als erste. Dazu geht es um den Standort Augsburg, der einmal ein großer Textil- und Siemens-Standort war und sich gerade rund um die Universitätsmedizin neu erfindet. Und es geht um Ausbildung: Warum Soft Skills, Neugier und Konfliktmanagement wichtiger werden als Fachwissen, warum Azubis ins kalte Wasser dürfen, aber nie ins offene Messer laufen sollen, und warum die duale Ausbildung ein unterschätzter Weg in die Unternehmensnachfolge ist. Kapitelmarken [00:00] Warum Fachwissen und Noten allein nicht reichen [00:57] Patrick Katerlöh und das Westhouse Augsburg [03:01] Inklusion im Hotel einsmehr [04:53] Die Transformation der Veranstaltungsbranche [06:14] Das Universitätsklinikum als Chance für Augsburg [10:02] Warum sich Arbeitsprozesse immer schneller verändern [12:24] Diese Kompetenzen brauchen Azubis in Zukunft [15:03] Wie KI mehr Raum für Menschlichkeit schaffen kann [17:26] Verantwortung, Feedback und Konfliktmanagement in der Ausbildung [28:59] Die Vision für das Westhouse in zehn Jahren

  4. 17. Aug.

    #018 - Vom Azubi zum Chef: Warum Unternehmensnachfolge zur größten Karrierechance wird

    Es rumpelt über Augsburg – und das Gewitter liefert Knut und Andreas die passende Kulisse für eine wirtschaftliche Standortanalyse. Nach einem kurzen Ausflug zu aussterbenden Wörtern und missglückten Übersetzungen geht es um die entscheidende Frage: Welche Perspektiven bietet die Region jungen Menschen, die heute vor ihrer Berufswahl stehen? Im Mittelpunkt steht die Unternehmensnachfolge. Viele bestehende Betriebe, Arbeitsplätze und wertvolle Erfahrungen könnten verloren gehen, wenn sich keine Nachfolger finden. Dabei führt ein direkter Weg von der dualen Ausbildung über den Meistertitel bis zum eigenen Unternehmen – ganz ohne verpflichtendes BWL-Studium. Knut und Andreas sprechen außerdem über Demografie, den nur vorübergehend entspannteren Arbeitsmarkt, bezahlbaren Wohnraum und die Bedeutung künstlicher Intelligenz für den Produktionsstandort Augsburg. Dazu kommen Forschung, Universitätsmedizin und die Frage, warum junge Menschen mit ihren Ideen und Zukunftsbildern für Unternehmen unverzichtbar sind. Kapitelmarken [00:00] Gewitter, Warn-Apps und aussterbende Wörter [01:41] „Mit allen Wassern gewaschen“ und der Generationen-Gap [03:04] Der große Standortcheck für Augsburg [04:43] Unternehmensnachfolge als wirtschaftliche Schlüsselaufgabe [07:00] Von der Ausbildung über den Meister bis zum eigenen Betrieb [09:40] Warum deutsches Handwerk auch international Chancen hat [12:21] Demografie und der nur scheinbar entspannte Fachkräftemarkt [15:30] Wohnungsbau, Regulierung und bezahlbares Leben in Augsburg [19:38] KI als Zukunftschance für Produktion und Ausbildung [24:04] Forschung und Universitätsmedizin als zweites Standbein

  5. 3. Aug.

    #017 - Vom Eiskanal bis zur Raumfahrt: Augsburg als Standort für Zukunftsberufe

    Ein Jahr Future H2O – Zeit für eine ehrliche Zwischenbilanz. Knut und Andreas sprechen darüber, warum die Gewinnung und Bindung von Auszubildenden alles andere als ein Selbstläufer ist und weshalb Unternehmen heute neue Wege gehen müssen. Im Mittelpunkt stehen Verbundausbildung, Bildungsangebote zu Transformation und Resilienz sowie die Frage, wie Augsburgs Wassertradition zu einer emotionalen Brücke für junge Menschen werden kann. Knut und Andreas diskutieren außerdem, warum Unternehmen nicht nur Erfolge, sondern auch gescheiterte Versuche miteinander teilen sollten – und weshalb Azubis mit ihrem Blick auf die Zukunft zu wichtigen Ideengebern werden. Von den historischen Industriekanälen über das KI-Produktionsnetzwerk und die Universitätsmedizin bis zur Luft- und Raumfahrt zeigt die Episode: Augsburg hat Transformation schon mehrfach bewältigt. Jetzt kommt es darauf an, die nächste Generation nicht nur auszubilden, sondern aktiv einzubeziehen. Kapitelmarken [00:00] Warum junge Perspektiven Unternehmen weiterbringen [01:19] Ein Jahr Future H2O: Zeit für eine Zwischenbilanz [03:47] Verbundausbildung als Chance für Betriebe und Azubis [05:54] 800 Jahre Wassertradition als Brücke zur Zukunft [07:42] Wie Unternehmen auf Future H2O reagieren [09:27] Augsburg als attraktiver Ausbildungs- und Lebensort [14:00] Netzwerkmanagement: Impulse statt Kontaktverwaltung [15:26] Warum Unternehmen auch über das Scheitern sprechen sollten [17:17] Azubis als Ideengeber und Innovationstreiber [23:10] Augsburg zwischen KI, Universitätsmedizin und Raumfahrt

  6. 20. Juli

    #016 - Bewerbungsgespräch im Raft: Wie Augsburg Ausbildung neu denken kann

    Knut spricht im zweiten Teil mit Leo und Siegfried „Sigi“ über ihre beruflichen Wege nach dem Leistungssport – und über die Frage, was junge Menschen heute für ein erfolgreiches Berufsleben brauchen. Beide kommen aus dem Kanuslalom und sind am Augsburger Eiskanal groß geworden. Leo nutzte zunächst die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei, studierte später Sportökonomie und sammelte Erfahrungen in Tourismus, Marketing, Events, Beratung und Verkauf. Sigi studierte Elektrotechnik und arbeitet heute im Umfeld von Energiewende, Stromnetzen und erneuerbaren Energien. 👉 Die zentrale Frage: Welche Berufe haben in einer Welt mit KI, Energiewende und tiefgreifender Transformation noch Zukunft? 👉 Sigi macht deutlich, dass die Energiewende nicht nur Ingenieurinnen und Ingenieure braucht. Gefragt sind ebenso Meister, Techniker, Elektroniker, Monteure und Fachkräfte, die Netze modernisieren, Anlagen warten und bestehende Infrastruktur durch Retrofit leistungsfähiger machen. 👉 Leo zeigt, warum auch Verkauf und Beratung wertvolle Zukunftskompetenzen vermitteln: zuhören, Bedürfnisse erkennen, auf Menschen zugehen und Verantwortung für eine Empfehlung übernehmen. Die zentrale Erkenntnis: Wer etwas anfassen, aufbauen, reparieren, erklären oder gemeinsam mit anderen umsetzen muss, wird nicht so leicht durch KI ersetzt. Und auch der Leistungssport wirkt nach: Ziele verfolgen, Rückschläge aushalten, Motivation entwickeln und über lange Zeit an einem Ergebnis arbeiten – all das prägt beide bis heute. ⏱ Kapitelübersicht [00:00] Leo und Sigi zurück bei future H2O [01:09] Kanuslalom und die gemeinsame Zeit im Leistungssport [02:38] Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei [04:47] Sigis Weg über Studium und Rafting [06:06] Elektrotechnik, Energiewende und neue Berufsbilder [07:30] Warum die elektrische Infrastruktur ausgebaut werden muss [10:00] Zukunftschancen für Fachkräfte und Ausbildungsberufe [11:46] Retrofit erklärt: Altes besser machen mit neuer Technik [13:16] Warum praktische Berufe schwer durch KI zu ersetzen sind [14:12] Leos Weg durch Tourismus, Marketing und Verkauf [15:42] Bewerbungsgespräche im Raft [17:58] Warum Verkauf jungen Menschen wichtige Fähigkeiten vermittelt [20:16] Was Spitzensport fürs Berufsleben lehrt [23:41] Das Comeback der Augsburger Rafting Challenge [25:08] Sport als Struktur, Freundschaft und Ausgleich [29:19] Transformation heißt: gemeinsam im Boot bleiben

  7. 6. Juli

    #015 - Wasser, Respekt und Zusammenhalt: Was Spitzensport über Ausbildung verrät

    Knut spricht mit Leo und Siegfried „Sigi", den beiden Organisatoren der Augsburger Rafting Challenge, über einen Ort, der Augsburg auf besondere Weise prägt: Der Eiskanal ist nicht nur Sportstätte – sondern Olympiageschichte, Teamschule, Standortfaktor und offener Treffpunkt mitten in der Stadt. Beide kommen aus dem Kanu-Leistungssport: Leo war Teil der Nationalmannschaft und U23-Weltmeister, Sigi fuhr im Rafting bis zu Weltmeisterschaften. Heute machen sie den olympischen Eiskanal für alle Augsburgerinnen und Augsburger erlebbar. 👉 Die zentrale Idee: 660 Meter frei zugängliches Wildwasser, entstanden für Olympia 1972, sind ein Juwel, das man nicht nur bestaunen, sondern selbst befahren kann – im Raft, mit professionellem Guide und echten Challenges. 👉 Knut schlägt den Bogen zur Ausbildung: Warum sprechen wir bei Standortattraktivität ständig über Jobs, aber so selten über Erlebnisse, Teamgeist und Gründe, in einer Stadt bleiben zu wollen? Die zentrale Erkenntnis: Wir sitzen alle in einem Boot – und Transformation gelingt nur, wenn niemand über Bord geht. ⏱ Kapitelübersicht [00:02] Warum wir uns treffen: die Augsburger Rafting Challenge [00:30] Der Eiskanal – olympische Geschichte trifft Wildwasser [02:25] Leo stellt sich vor: vom Nationalteam zur Eventplanung [04:09] Sigi stellt sich vor: vom Kanuslalom zum Rafting [06:00] Was Augsburg so besonders macht: ein offenes Stadion [09:00] Der größte Kanuverein der Welt und 660 Meter freies Wildwasser [11:24] Ausbildungsmarketing: Was Augsburg von Freiburg lernen kann [13:22] Die Challenge: Kuhglocke, Limbo-Stange und Strafsekunden [16:38] Warum jede und jeder das schaffen kann [20:49] Wasser und Teamwork: Warum nur eine Seite paddeln nicht reicht [22:24] Transformation: Niemand fällt aus dem Boot [23:32] Respekt vor dem Wasser – Erfahrungen aus dem Spitzensport [27:35] Zukunftspläne und der Traum von der Azubi-Bühne am Eiskanal

  8. 8. Juni

    #014 - Warum Musik Wasser sichtbar macht – Girisha Fernando über Augsburgs globale Klangzukunft | future H2O #014

    Knut und Girisha Fernando sprechen über ein Thema, das Augsburg auf besondere Weise verbindet: Wasser ist nicht nur Ressource – sondern Klang, Geschichte, Begegnung und Zukunft. Diese Episode geht dahin, wo Wasser plötzlich mehr wird als Infrastruktur: Zwischen UNESCO-Welterbe, globaler Musik, kolonialen Handelsrouten und Fachkräftemangel entsteht ein Gespräch über die Frage, warum Kultur für eine Stadt mehr ist als Freizeitprogramm. 👉 Girisha bringt die Perspektive aus London, Sri Lanka, Augsburg und der internationalen Musikszene ein: Water & Sound zeigt, wie globale Klänge lokale Identität stärken – und wie Wasser als Thema Menschen, Orte und Geschichten verbindet. 👉 Knut stellt die entscheidende Frage: Warum reden wir bei Standortattraktivität so oft über Jobs, aber so selten über Lebensgefühl, Kultur und die emotionale Bindung an eine Stadt? Die zentrale Erkenntnis: Nicht Wasser und Musik sind weit voneinander entfernt – sondern wir haben oft verlernt, ihre Verbindungen zu sehen. ⏱ Kapitelübersicht [00:00] Warum wir die Welt in ihrer Komplexität wahrnehmen müssen [00:57] Girisha Fernando zu Gast bei Knut [01:22] Was ist Water & Sound? [04:12] Warum Wasser und globale Musik zusammenpassen [06:48] Festivalarbeit zwischen Konzept, Kulturamt und Alltag [11:42] Von London nach Augsburg: Girishas Weg an den Lech [14:32] Ausbildung, Sinn und Standortattraktivität [18:43] Transformation: Komplexität sehen statt Vereinfachungen glauben [22:50] Musik, Resilienz und das Gefühl von Lebendigkeit [25:33] Wasserwege, Kolonialzeit und Globalisierung Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

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Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Willkommen bei futureH2O. Die Erde erben – dem Podcast, der die Brücke zwischen Tradition und Transformation, zwischen Generationen und zwischen Ökologie und Ökonomie schlägt. In einer Zeit, in der die berufliche Ausbildung oft als zweite Wahl gilt und gleichzeitig der Fachkräftemangel unsere Wirtschaft bedroht, schaffen wir einen Raum für echte Lösungen und inspirierenden Dialog. Was erwartet dich? In jeder Episode tauchen wir tief in die Welt der beruflichen Ausbildung ein – aber nicht so, wie du es kennst. Wir verbinden die jahrhundertealte Tradition des UNESCO-Welterbes Wassermanagement-System in Augsburg mit den drängendsten Zukunftsfragen unserer Zeit. Hier treffen sich ausbildende Unternehmen und junge Menschen auf Augenhöhe, um gemeinsam zu erkunden: Macht es wirklich Sinn, heute noch eine Berufsausbildung zu beginnen? Die Antwort ist komplex, überraschend und vor allem: hoffnungsvoll. Unsere Themen-Schwerpunkte Wasser als Lebensader der Zukunft: Von der historischen Wasserwirtschaft Augsburgs bis zu modernen Schwammstadt-Technologien – wir zeigen, wie Wasser-Know-how zur Schlüsselkompetenz für morgen wird. Die doppelte Transformation meistern: Digitalisierung trifft auf ökologischen Wandel. Wir erkunden, wie Ausbildungsbetriebe und Azubis gemeinsam diese Herausforderungen in Chancen verwandeln. Generation Z meets Boomer – ohne Bashing: Schluss mit Vorurteilen! Wir fördern echtes Verständnis zwischen den Generationen und zeigen, wie unterschiedliche Perspektiven zu innovativen Lösungen führen. MINT-Berufe neu gedacht: Von Umwelttechnologie bis Kreislaufwirtschaft – wir präsentieren Ausbildungsberufe, die nicht nur zukunftsfähig sind, sondern aktiv die Zukunft gestalten. Regionale Stärke, globale Relevanz: Mit Fokus auf Bayerisch-Schwaben zeigen wir, wie lokale Lösungen weltweite Strahlkraft entwickeln können. Was macht uns besonders? Dieser Podcast ist keine weitere trockene Karriere-Beratung. futureH2O steht für: Emotionale Verbindung: Wir erzählen echte Geschichten von Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen Entertainment mit Substanz: Unterhaltung und Information verschmelzen zu einem Format, das Spaß macht und gleichzeitig bildet Lösungsorientierung statt Problemwälzung: Jede Episode liefert konkrete Handlungsimpulse und inspirierende Best Practices Barrierefreiheit und Inklusion: Unser Content ist für alle zugänglich – sprachlich, technisch und thematisch Community-Building: Wir schaffen eine Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Wachstum