Digital Sense – The Human Side of AI

Dr. Lucien André Reuter

Digital Sense – The Human Side of AI ist der Podcast für Menschen, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern verantwortungsvoll in Unternehmen, Führung und Zusammenarbeit integrieren wollen. Wir sprechen über die menschliche Seite der digitalen Transformation: über Orientierung in einer Zeit, in der Technologie immer schneller wird, über Führung unter Unsicherheit und über die Frage, wie Organisationen KI nutzen können, ohne Klarheit, Vertrauen und Menschlichkeit zu verlieren. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Coaches, Berater:innen und Weiterbildner:innen, die den digitalen Wandel aktiv gestalten wollen. Nicht aus Hype. Nicht aus Angst, abgehängt zu werden. Sondern weil sie spüren, dass Künstliche Intelligenz mehr ist als ein neues Tool: Sie verändert, wie wir denken, entscheiden, kommunizieren, lernen und führen. Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual bringen dafür zwei Perspektiven zusammen: technologische Einordnung, strategische Klarheit und praktische Umsetzbarkeit auf der einen Seite; Haltung, Bewusstsein, Führung und Menschlichkeit auf der anderen. Gemeinsam eröffnen sie einen ruhigen Denkraum für alle, die KI nicht blind einführen, sondern bewusst gestalten wollen. In den Folgen geht es um konkrete Fragen aus dem Unternehmensalltag: Wie fange ich mit KI an, ohne in Aktionismus zu verfallen? Welche Entscheidungen darf ich an Technologie delegieren und welche nicht? Wie nehme ich mein Team mit, wenn Unsicherheit, Skepsis oder Überforderung entstehen? Wie unterscheiden wir relevante Entwicklungen von bloßem Hype? Und wie wird aus ersten Experimenten echte Wirkung im Unternehmen? Digital Sense verbindet Denken, Führen, Handeln und Gestalten. Wir sprechen über Orientierung statt Informationsflut, über Verantwortung statt Kontrollverlust und über Umsetzung, die im echten Arbeitsalltag funktioniert. Dabei geht es nicht um schnelle Patentrezepte, Tool-Shows oder Buzzwords, sondern um nachvollziehbare Einordnung, klare Sprache und tragfähige nächste Schritte. Jede Folge lädt dazu ein, kurz langsamer zu werden, um danach bewusster zu handeln. Wir schauen auf das Problem hinter dem Problem, ordnen Entwicklungen ein, teilen Erfahrungen, stellen Leitfragen und machen sichtbar, was KI für Führung, Kultur, Strategie und Zusammenarbeit wirklich bedeutet. Unser Ziel ist nicht, Technologie kleiner zu machen. Unser Ziel ist, den Menschen größer zu denken. Digital Sense ist für alle, die in einer komplexen digitalen Welt Verantwortung tragen und die Zukunft nicht nur effizienter, sondern sinnvoller gestalten wollen. Klar denken. Menschlich führen. Digital handeln.

  1. 29. Sept.

    #35.1 M365 Copilot sicher einführen. Warum KI-Sicherheit bei Daten, Identitäten Menschen beginnt

    Microsoft Copilot ist schnell aktiviert. Doch ist ein Unternehmen damit auch bereit für den sicheren Einsatz von KI? In dieser Folge von Digital Sense – The Human Side of AI sprechen Lucien und Yvonne mit Aaron, Cloud Security Architekt und Experte für Microsoft 365 Security, darüber, was Unternehmen beachten sollten, bevor sie Microsoft Copilot breit ausrollen. Denn Copilot schafft nicht zwangsläufig neue Berechtigungsprobleme – aber er kann bestehende sehr schnell sichtbar machen. Daten, alte SharePoint-Seiten, vergessene Teams, historische Freigaben oder falsch gesetzte Berechtigungen waren vielleicht schon seit Jahren vorhanden. Durch die KI-gestützte Suche und den Zugriff auf bestehende Microsoft-365-Inhalte können genau diese Altlasten plötzlich relevant werden. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum eine Copilot-Einführung deshalb nicht mit dem Kauf einer Lizenz beginnen sollte, sondern mit einem Blick auf die bestehende Microsoft-365-Umgebung. In dieser Folge geht es unter anderem um: Was „Copilot sicher einführen“ überhaupt bedeutetden Unterschied zwischen Microsoft 365 Copilot und Copilot Chatwarum bestehende Berechtigungen zum Risiko werden könnenwelche Rolle SharePoint, Teams, OneDrive und Exchange spielenwarum Unternehmen ihre Daten und Zugriffsrechte vor dem Rollout prüfen solltenLifecycle-Management für SharePoint-Seiten, Teams und Microsoft-365-GruppenSharePoint Advanced Management und wichtige Reports für den Cleanupden Umgang mit Gastzugriffen und FreigabelinksConditional Access und die Absicherung des Copilot-ZugriffsIdentity Security, MFA und Zero Trustwarum eine erfolgreiche Anmeldung allein noch keine sichere Identität bedeutetDevice Management und Endpoint Security beim Arbeiten von unterwegsEine zentrale Erkenntnis des Gesprächs: Copilot wird schnell zum Spiegel der digitalen Ordnung eines Unternehmens. Wer über KI im Unternehmen spricht, muss deshalb auch über Datenstrukturen, Berechtigungen, Identitäten, Governance und Security sprechen. Und weil dieses Thema deutlich mehr verdient als einen kurzen Überblick, geht unser Gespräch mit Aaron in Teil 2 weiter. Digital Sense – The Human Side of AI Der Podcast über Technologie, Führung und Verantwortung – klar, praxisnah und mit dem Menschen im Mittelpunkt. Über Aaron: Aaron Siller ist Microsoft MVP, Cloud Security Architect und Geschäftsführer der siller.consulting GmbH. Seit über zehn Jahren unterstützt er Unternehmen dabei, ihre Microsoft-365-Umgebungen sicher, compliance-konform und auditfähig aufzustellen. Seine Schwerpunkte liegen auf der Absicherung von Identitäten, Geräten und Unternehmensdaten mit Microsoft Entra ID, Intune, Defender XDR und Purview. Seine Erfahrung aus mehr als 100 Security- und Hardening-Projekten gibt Aaron als Fachbuchautor, Trainer, YouTuber und Speaker weiter – stets mit dem Ziel, Unternehmen nachhaltig zu befähigen, statt neue Abhängigkeiten zu schaffen. https://www.siller.consulting/ https://www.linkedin.com/in/aaron-siller-99b007106/

  2. 22. Sept.

    Folge 34: Der Algorithmus war’s nicht – wer haftet, wenn KI Fehler macht? | Teil 2

    Was passiert, wenn eine KI eigenständig etwas bucht, einem Kunden eine falsche Auskunft gibt oder Bewerberinnen und Bewerber falsch bewertet? Im zweiten Teil von Folge #34 von Digital Sense – The Human Side of AI wird es konkret: Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual sprechen mit Moritz Leder, LL.M. über reale Haftungsrisiken beim Einsatz künstlicher Intelligenz und darüber, was Unternehmen heute tun können, um KI verantwortungsvoll und rechtssicher einzusetzen. Dabei geht es unter anderem um: • Wer haftet, wenn ein autonomer KI-Agent einen falschen Vertrag abschließt oder etwas Falsches bucht? • Was passiert, wenn ein Chatbot halluziniert und Kunden falsche Informationen gibt? • Welche Risiken entstehen beim Einsatz von KI im Recruiting oder bei der Bewertung von Kreditwürdigkeit? • Warum vollständig automatisierte Entscheidungen besonders kritisch sind • Wie Unternehmen mit der Black Box von KI und schwierigen Beweisfragen umgehen können • Was sich durch neue Produkthaftungsregelungen verändert • Welche Anforderungen der EU AI Act an Risikomanagement, Dokumentation, Transparenz und menschliche Aufsicht stellt • Welche ersten Gerichtsentscheidungen bereits eine Richtung erkennen lassen • Was Unternehmen jetzt konkret in ihrer KI-Governance umsetzen sollten Besonders wichtig: Unternehmen sollten wissen, welche KI-Systeme überhaupt eingesetzt werden, welche Risiken damit verbunden sind und wer Verantwortung für deren Ergebnisse trägt. Moritz' konkrete Empfehlung: Ein KI-Inventar aufbauen, Zuständigkeiten klären, interne Rahmenbedingungen schaffen und prüfen, welche Rolle das eigene Unternehmen nach der KI-Verordnung einnimmt. Über unseren GastMoritz Leder, LL.M. promoviert aktuell an der FAU Erlangen und widmet sich seit mehreren Jahren intensiv den rechtlichen und technischen Herausforderungen der künstlichen Intelligenz. Sein Studium der Rechtswissenschaften an der Hochschule Darmstadt sowie bisherige Ausarbeitungen und praktische Erfahrungen belegen seine ausgewiesene Expertise in diesem Bereich. 🔗 Moritz Leder auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/moritz-leder-ll-m-327b58153/ 🎙️ Digital Sense – The Human Side of AI Ein Podcast über künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Führung und Verantwortung – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Hinweis: Die Inhalte dieser Folge dienen der allgemeinen Information und Einordnung und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. #KünstlicheIntelligenz #KI #AI #AIAct #KIVerordnung #Haftung #LegalTech #KIGovernance #Digitalisierung #Unternehmen #Leadership #DigitalSense

  3. 15. Sept.

    Folge 34: Der Algorithmus war’s nicht – wer haftet, wenn KI Fehler macht? | Teil 1

    Wer haftet eigentlich, wenn künstliche Intelligenz Fehler macht? Wenn ein Chatbot falsche Informationen liefert, eine KI Bewerbungen vorsortiert oder ein autonomes System Entscheidungen vorbereitet, stellt sich schnell die Frage: Wer trägt am Ende die Verantwortung – der Anbieter, das Unternehmen, die Führungskraft oder der Mensch, der die KI eingesetzt hat? In Folge #34 von Digital Sense – The Human Side of AI sprechen Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual mit Moritz Leder, LL.M. über die rechtlichen Herausforderungen beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Moritz Leder promoviert aktuell an der FAU Erlangen und widmet sich seit mehreren Jahren intensiv den rechtlichen und technischen Herausforderungen der künstlichen Intelligenz. Sein Studium der Rechtswissenschaften an der Hochschule Darmstadt sowie seine bisherigen Ausarbeitungen und praktischen Erfahrungen bilden die Grundlage seiner Expertise an der Schnittstelle von KI, Technik und Recht. In Teil 1 geht es unter anderem um: • Warum KI rechtlich keine eigene Persönlichkeit besitzt • Wer grundsätzlich Verantwortung für KI-Entscheidungen trägt • Warum die „Black Box“ von KI zum Problem für die Haftung werden kann • Welche Risiken durch Schatten-KI und die Nutzung durch Mitarbeitende entstehen • Urheberrecht und Datenschutz bei KI-generierten Inhalten • Welche Bedeutung der EU AI Act für Unternehmen hat • Ob KI selbstständig Verträge schließen kann • Warum technisch möglich nicht automatisch rechtlich sinnvoll bedeutet Je autonomer KI-Systeme werden, desto wichtiger wird eine Frage: Wer trägt die Verantwortung, wenn der Algorithmus einen Fehler macht? 🔗 Mehr zu Moritz Leder: https://www.linkedin.com/in/moritz-leder-ll-m-327b58153/ 🎙️ Digital Sense – The Human Side of AI Ein Podcast über künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Führung und Verantwortung – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Hinweis: Die Inhalte dieser Folge dienen der allgemeinen Information und Einordnung und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. #KünstlicheIntelligenz #KI #AI #AIAct #KIVerordnung #Haftung #LegalTech #Digitalisierung #Unternehmen #Leadership #DigitalSense

  4. 8. Sept.

    Folge 33: KI im B2B-Vertrieb: Effizienz ohne Entmenschlichung? | Teil 2

    Wie viel Zeit spart künstliche Intelligenz im Vertrieb eigentlich wirklich? Vier Stunden weniger manuelle Arbeit können beeindruckend klingen. Doch was passiert mit dieser gewonnenen Zeit? Werden einfach noch mehr E-Mails verschickt – oder entstehen dadurch bessere Gespräche, stärkere Kundenbeziehungen und mehr Raum für die Aufgaben, bei denen Menschen wirklich einen Unterschied machen? Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Daleen wird es noch konkreter. Gemeinsam mit Lucien und Yvonne schauen wir darauf, wo KI und Automatisierung im Sales tatsächlich messbar Zeit sparen können – und wo der Einsatz von KI sogar mehr Arbeit verursacht. Gerade bei hochgradig personalisierter Kommunikation zeigt sich: Einen KI-Entwurf mehrfach zu prüfen, anzupassen und auf die eigene Tonalität zu bringen, kann länger dauern, als die Nachricht direkt selbst zu schreiben. Damit kommen wir zu einer viel wichtigeren Frage: Nicht nur: Wie viel Zeit spart KI? Sondern: Wofür nutzen wir die gewonnene Zeit? Denn Effizienz allein ist noch kein Mehrwert. Wenn wir mit KI lediglich Mittelmäßigkeit schneller produzieren, haben wir wenig gewonnen. Spannend wird es dort, wo Technologie uns wieder stärker zu dem zurückführt, was Vertrieb eigentlich ausmacht: zuhören, Situationen einschätzen, Vertrauen aufbauen, Beziehungen pflegen und Kunden wirklich verstehen. Daraus entsteht eine spannende These: KI könnte Vertrieb menschlicher machen – nicht unmenschlicher. Wenn Recherche, Vorbereitung und wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden, bleibt mehr Zeit für echte Interaktion. Gleichzeitig steigt jedoch der Wert von Authentizität. Denn je einfacher perfekte Texte, Bilder und Marketingmaterialien erzeugt werden können, desto wichtiger wird die Frage, wer hinter einer Marke oder Nachricht tatsächlich steht. Wir sprechen außerdem darüber, wie sich Vertriebs- und Marketingrollen verändern könnten. Storytelling, Markenbildung, Persönlichkeit, situatives Entscheiden und echtes Beziehungsmanagement könnten durch KI sogar deutlich wichtiger werden. Und zum Abschluss wird es praktisch: Welche Tools braucht man überhaupt? Muss man jede neue KI-Anwendung kennen? Und wie können Unternehmen oder Sales-Teams sinnvoll starten, ohne sich in der Tool-Flut zu verlieren? In dieser Folge erfährst du: • wie viel Zeit KI im Vertrieb wirklich sparen kann • warum Beziehungen im B2B wichtiger werden • wie KI Vertrieb menschlicher machen kann • wo Authentizität durch KI verloren geht • welche Aufgaben sich im Marketing verändern werden • warum Storytelling und Persönlichkeit wichtiger werden • warum Leitplanken und Messbarkeit dazugehören • und wie Sales-Teams konkret mit KI starten können Kapitel00:00 Intro 00:28 Spart KI wirklich Zeit? 01:20 Zeitgewinn durch KI 03:39 KI oder Automatisierung? 06:36 Was bringt Effizienz? 07:19 Der Mensch im Vertrieb 10:52 Beziehungen im B2B 12:33 KI & Authentizität 16:42 Zukunft 20:32 Welche Aufgaben verschwinden? 22:10 Die KI-Tool-Flut 25:08 Schritte zum Start 28:21 Empfehlungen 29:58 Beziehung oder Automatisierung? 31:34 Outro Mehr zu Digital Sense – The Human Side of AI: www.digital-sense.org Ein Podcast über künstliche Intelligenz, menschliche Führung und die Frage, wie wir digitalen Wandel bewusst gestalten. Denn Technologie verändert, was möglich ist. Wir entscheiden, was daraus wird. #KünstlicheIntelligenz #KI #AI #Vertrieb #Sales #B2B #Marketing #Automatisierung #DigitalTransformation #Leadership #DigitalSense

  5. 1. Sept.

    Folge 33: KI im B2B-Vertrieb: Effizienz ohne Entmenschlichung? | Teil 1

    Künstliche Intelligenz verspricht im Vertrieb mehr Effizienz, bessere Vorbereitung, personalisierte Ansprache und automatisierte Prozesse. Doch gerade im B2B stellt sich eine entscheidende Frage: Wie viel sollten wir an KI delegieren, wenn am Ende immer noch Menschen von Menschen kaufen? In dieser Folge sprechen Lucien und Yvonne mit Daleen darüber, wie KI heute ganz praktisch im Vertrieb und Marketing eingesetzt werden kann – fernab von abstrakten Zukunftsszenarien. Es geht um Account Research, Account Mapping, Priorisierung, automatisierte Abläufe und personalisierte Kommunikation. Daleen gibt Einblicke in ihren Vertriebsalltag und zeigt, wie sie unter anderem Claude, Copilot und Gemini nutzt. Dabei wird schnell klar: Der größte Mehrwert entsteht nicht dadurch, dass KI möglichst viel übernimmt, sondern dadurch, dass sie Zeit für die Aufgaben schafft, bei denen der Mensch entscheidend bleibt. Denn Informationen allein schaffen noch keine Relevanz. Eine KI kann Unternehmensdaten recherchieren, Personen analysieren und Nachrichten vorbereiten. Ob daraus jedoch eine glaubwürdige und passende Ansprache entsteht, hängt weiterhin vom Menschen ab. Gerade im Vertrieb kann schlecht eingesetzte KI schnell das Gegenteil bewirken: Statt Nähe entsteht Distanz. Statt Personalisierung entsteht Austauschbarkeit. Statt Vertrauen entsteht das Gefühl, nur Teil einer automatisierten Kampagne zu sein. Wir sprechen deshalb auch über die Grenzen von KI. Was passiert, wenn Personalisierung nur simuliert wird? Wie verändert KI unsere eigene Kreativität? Und besteht die Gefahr, dass wir immer häufiger die KI denken lassen, bevor wir selbst überhaupt eine Idee entwickelt haben? Ein weiterer zentraler Punkt ist Verantwortung. Sensible Kundendaten, falsche Informationen oder unpassende Kommunikation lassen sich nicht mit dem Satz „Das hat die KI gemacht“ entschuldigen. Die Verantwortung bleibt beim Menschen. In dieser Folge erfährst du: • wie KI heute im B2B-Vertrieb eingesetzt werden kann • welche Aufgaben sich gut automatisieren lassen • wie KI bei Recherche und Vorbereitung unterstützt • warum Informationen noch keine Kundenrelevanz schaffen • wo automatisierte Kommunikation problematisch wird • warum Human in the Loop entscheidend bleibt • wann KI Nähe nur simuliert • wie KI Kreativität fördern – aber auch bequem machen kann • warum Qualität wichtiger ist als maximale Reichweite • weshalb eigenes Denken nicht delegiert werden sollte Die Leitfrage dieses ersten Teils: Wie nutzen wir KI im Vertrieb so, dass sie Beziehungen stärkt – und nicht ersetzt? Vielleicht liegt die größte Chance von KI nämlich gar nicht darin, noch mehr Menschen noch schneller anzusprechen. Sondern darin, weniger Zeit mit Routine zu verbringen und mehr Zeit für echte Gespräche, Kreativität und Beziehungen zu gewinnen. Kapitel00:00 Intro 00:40 KI im B2B-Vertrieb 02:54 KI im Vertriebsalltag 07:24 KI im Account Management 09:08 Relevanz statt Recherche 12:00 Fehlerhafte Personalisierung 14:26 Grenzen der KI 17:41 Qualität statt Quantität 20:27 Verantwortung & Datenschutz 23:38 Wenn KI Nähe simuliert 26:04 Kreativer oder fauler? 28:16 Authentizität durch KI 29:59 Ausblick auf Teil 2 Mehr zu Digital Sense – The Human Side of AI: www.digital-sense.org Ein Podcast für Menschen, die künstliche Intelligenz nicht nur nutzen, sondern bewusst gestalten wollen. #KünstlicheIntelligenz #KI #AI #Vertrieb #Sales #B2B #Marketing #Automatisierung #Digitalisierung #Leadership #DigitalSense

  6. 27. Aug.

    Folge 32: Ki war nie nur ChatGPT – was Hochschulen über echten Fortschritt wissen | Teil 4

    Ein gutes KI-Projekt beginnt selten mit einem Tool. Es beginnt mit einer klaren Frage: Welches Problem wollen wir eigentlich lösen? Im vierten und letzten Teil unseres Gesprächs mit Prof. Dr. Oliver Skroch wird es besonders praktisch. Wir sprechen darüber, wie Wissen aus Hochschulen in Unternehmen gelangt, warum vermeintlich klare Problemstellungen oft erst geklärt werden müssen und weshalb erfolgreiche KI-Projekte weit mehr brauchen als Technologie. Unternehmen müssen nicht nur entscheiden, welche KI sie einsetzen, sondern auch: Welches Ziel verfolgen wir? Welche Daten haben wir? Wer nutzt das Ergebnis? Wer trägt Verantwortung? Und woran erkennen wir überhaupt, dass sich etwas verbessert hat? Auch die menschliche Seite spielt eine zentrale Rolle: Wie schaffen Organisationen Sicherheit? Wie werden Mitarbeitende einbezogen? Warum müssen Fragen und Fehler erlaubt sein? Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorne – auf KI in Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft. In dieser Folge geht es um: • Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen • typische Fehler bei KI-Projekten • Kommunikation, Beteiligung und Sicherheit in Teams • Messung des wirtschaftlichen Nutzens • qualitative und quantitative Erfolgskriterien • die Zukunft von Bildung, Arbeit und Gesellschaft Kapitel: 00:00 Intro 00:16 Lehrbuchwissen und praktische Anwendung 04:48 Dynamiken in Teams und Organisationen 05:36 Einführung in KI-Projekte und deren Herausforderungen 08:20 Messung des Nutzens von KI-Projekten 14:26 Zukunftsausblick: KI in Bildung und Gesellschaft 21:02 Gesellschaftliche Auswirkungen der KI und positive Perspektiven 27:21 Outro Über unseren Gast: Prof. Dr. Oliver Skroch ist Professor für Wirtschaftsinformatik und Grundlagen der Informatik an der h_da Darmstadt. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Analyse mit konkreten Fragestellungen aus Unternehmen und Verwaltung. Über das Steinbeis-Transferzentrum Innovationslabor Wirtschaftsinformatik schafft er den Transfer zwischen Hochschule und Anwendung. Mehr über Oliver Skroch: https://www.fbi.h-da.de/informieren/ueber-uns/personen/person-detail/oliver-skroch Steinbeis Transferzentrum ILWI: https://www.steinbeis.de/en/competencies/expert-search/detail/innovationslabor-wirtschaftsinformatik/ Über Digital Sense: Digital Sense – The Human Side of AI verbindet Technologie, Menschlichkeit und Sinn. Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual sprechen darüber, wie wir KI verstehen, sinnvoll einsetzen und Verantwortung bewahren. Denn die entscheidende Frage ist nicht nur, was Künstliche Intelligenz kann – sondern was wir daraus machen. Abonniert Digital Sense und teilt die Folge mit Menschen, die KI in Unternehmen, Teams oder Bildung verantwortungsvoll gestalten wollen. #DigitalSense #KIProjekte #KünstlicheIntelligenz #Leadership #DigitaleTransformation

  7. 25. Aug.

    Folge 32: Ki war nie nur ChatGPT – was Hochschulen über echten Fortschritt wissen | Teil 3

    KI kann beeindruckende Ergebnisse liefern. Aber können wir erklären, wie diese Ergebnisse entstehen – und müssen wir das überhaupt können? Teil 3 unseres Gesprächs mit Prof. Dr. Oliver Skroch führt in eine der wichtigsten Fragen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Erklärbarkeit. Wir sprechen über klassische KI-Verfahren, neuronale Netze und darüber, warum ein gutes Ergebnis allein nicht immer ausreicht. Gerade dort, wo Entscheidungen große Auswirkungen haben, wird entscheidend, ob wir Ergebnisse nachvollziehen, prüfen und einordnen können. Von dort führt das Gespräch in den Hochschulalltag: Was verändert KI in der Lehre? Was bedeutet Eigenleistung, wenn Studierende KI nutzen können? Und welche Kompetenzen brauchen wir künftig? Eine zentrale Erkenntnis: KI bedienen zu können ist nicht dasselbe wie etwas verstanden zu haben. In dieser Folge geht es um: • klassische KI-Verfahren jenseits von ChatGPT • Erklärbarkeit von KI-Systemen • KI-Anwendungen im Alltag • KI im Hochschulalltag • Eigenleistung, Lernen und Kompetenz • Transfer von KI-Wissen in Unternehmen Kapitel: 00:00 Intro 00:11 Einführung in die Welt der KI 02:21 Erklärbarkeit von KI-Methoden 10:35 Die Rolle der KI im Alltag 15:58 KI im Hochschulalltag 26:07 Transfer von KI-Wissen in Unternehmen 33:23 Outro Über unseren Gast: Prof. Dr. Oliver Skroch ist Professor für Wirtschaftsinformatik und Grundlagen der Informatik an der h_da Darmstadt. Er verbindet langjährige Praxiserfahrung mit Forschung und Lehre. Zu seinen Schwerpunkten gehören die mathematische und statistische Untersuchung von Prozessen und Entscheidungen sowie deren praktische Anwendung. Mehr über Oliver Skroch: https://www.fbi.h-da.de/informieren/ueber-uns/personen/person-detail/oliver-skroch Steinbeis Transferzentrum ILWI: https://www.steinbeis.de/en/competencies/expert-search/detail/innovationslabor-wirtschaftsinformatik/ Über Digital Sense: Digital Sense – The Human Side of AI steht für einen bewussten Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual sprechen über KI dort, wo Technologie auf Menschen, Organisationen, Führung und Lernen trifft. Unser Ziel: Orientierung statt Informationsflut – und Verständnis statt blindem Technologieeinsatz. Abonniert Digital Sense und teilt die Folge mit Menschen, die sich fragen, welche Kompetenzen im KI-Zeitalter wirklich zählen. #DigitalSense #KI #ExplainableAI #Bildung #FutureSkills

  8. 20. Aug.

    Folge 32: Ki war nie nur ChatGPT – was Hochschulen über echten Fortschritt wissen | Teil 2

    Ist der aktuelle KI-Hype wirklich neu? Oder wiederholen wir gerade ein Muster, das es in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz schon mehrfach gegeben hat? In Teil 2 unseres Gesprächs mit Prof. Dr. Oliver Skroch geht es um Erwartungen, Übertreibungen und Ernüchterung. Schon früher wurden enorme Hoffnungen mit intelligenten Systemen verbunden – auf Phasen großer Euphorie folgten immer wieder Enttäuschungen. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich Forschung, Medien und Öffentlichkeit über KI sprechen, warum Superlative Aufmerksamkeit erzeugen und weshalb Menschen auf technologische Veränderungen oft emotional reagieren. Außerdem geht es um Shitstorms, toxische Kommunikation und die Frage: Wie verhalten sich eigentlich KI-Bots untereinander? In dieser Folge geht es um: • frühere und heutige Erwartungen an KI • KI-Hypes und Ernüchterung • Forschung vs. öffentliche Wahrnehmung • Medien und technologische Versprechen • emotionale Reaktionen auf Veränderung • Shitstorms und toxisches Verhalten • soziale Netzwerke für KI-Bots Kapitel: 00:00 Intro 00:45 Erwartungen an KI: Früher vs. Heute 09:03 Forschung vs. Öffentliche Wahrnehmung 13:14 Wandel in Medien und Gesellschaft 18:53 Emotionale Reaktionen auf KI 19:50 Die Rolle der Medien in der KI-Diskussion 22:22 Der Ursprung des Shitstorms 23:42 KI-Bots und toxisches Verhalten 24:45 Outro Über unseren Gast: Prof. Dr. Oliver Skroch ist Professor für Wirtschaftsinformatik und Grundlagen der Informatik an der h_da Darmstadt. Seine Schwerpunkte liegen auf Informationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung sowie der technisch-wirtschaftlichen Analyse von Prozessen und Entscheidungen. Über das Steinbeis-Transferzentrum Innovationslabor Wirtschaftsinformatik arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Praxis. Mehr über Oliver Skroch: https://www.fbi.h-da.de/informieren/ueber-uns/personen/person-detail/oliver-skroch Steinbeis Transferzentrum ILWI: https://www.steinbeis.de/en/competencies/expert-search/detail/innovationslabor-wirtschaftsinformatik/ Über Digital Sense: Digital Sense – The Human Side of AI betrachtet KI nicht nur als Technologie. Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual sprechen über Führung, Lernen, Verantwortung und die Frage, wie wir digitalen Wandel bewusst gestalten. Kein Tech-Hype, sondern Einordnung. Keine Angstdebatte, sondern Verständnis. Abonniert Digital Sense, wenn ihr KI nicht nur benutzen, sondern besser verstehen wollt. #DigitalSense #KI #KünstlicheIntelligenz #Medien #Digitalisierung

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Digital Sense – The Human Side of AI ist der Podcast für Menschen, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern verantwortungsvoll in Unternehmen, Führung und Zusammenarbeit integrieren wollen. Wir sprechen über die menschliche Seite der digitalen Transformation: über Orientierung in einer Zeit, in der Technologie immer schneller wird, über Führung unter Unsicherheit und über die Frage, wie Organisationen KI nutzen können, ohne Klarheit, Vertrauen und Menschlichkeit zu verlieren. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Coaches, Berater:innen und Weiterbildner:innen, die den digitalen Wandel aktiv gestalten wollen. Nicht aus Hype. Nicht aus Angst, abgehängt zu werden. Sondern weil sie spüren, dass Künstliche Intelligenz mehr ist als ein neues Tool: Sie verändert, wie wir denken, entscheiden, kommunizieren, lernen und führen. Dr. Lucien André Reuter und Yvonne Faoual bringen dafür zwei Perspektiven zusammen: technologische Einordnung, strategische Klarheit und praktische Umsetzbarkeit auf der einen Seite; Haltung, Bewusstsein, Führung und Menschlichkeit auf der anderen. Gemeinsam eröffnen sie einen ruhigen Denkraum für alle, die KI nicht blind einführen, sondern bewusst gestalten wollen. In den Folgen geht es um konkrete Fragen aus dem Unternehmensalltag: Wie fange ich mit KI an, ohne in Aktionismus zu verfallen? Welche Entscheidungen darf ich an Technologie delegieren und welche nicht? Wie nehme ich mein Team mit, wenn Unsicherheit, Skepsis oder Überforderung entstehen? Wie unterscheiden wir relevante Entwicklungen von bloßem Hype? Und wie wird aus ersten Experimenten echte Wirkung im Unternehmen? Digital Sense verbindet Denken, Führen, Handeln und Gestalten. Wir sprechen über Orientierung statt Informationsflut, über Verantwortung statt Kontrollverlust und über Umsetzung, die im echten Arbeitsalltag funktioniert. Dabei geht es nicht um schnelle Patentrezepte, Tool-Shows oder Buzzwords, sondern um nachvollziehbare Einordnung, klare Sprache und tragfähige nächste Schritte. Jede Folge lädt dazu ein, kurz langsamer zu werden, um danach bewusster zu handeln. Wir schauen auf das Problem hinter dem Problem, ordnen Entwicklungen ein, teilen Erfahrungen, stellen Leitfragen und machen sichtbar, was KI für Führung, Kultur, Strategie und Zusammenarbeit wirklich bedeutet. Unser Ziel ist nicht, Technologie kleiner zu machen. Unser Ziel ist, den Menschen größer zu denken. Digital Sense ist für alle, die in einer komplexen digitalen Welt Verantwortung tragen und die Zukunft nicht nur effizienter, sondern sinnvoller gestalten wollen. Klar denken. Menschlich führen. Digital handeln.