Zukunft Berlin | Der Bürger:innentalk

Diakonie Berlin-Brandenburg

Bis zur Abgeordnetenhaus-Wahl 2026 bringt die Diakonie Monat für Monat in allen Berliner Bezirken scheinbar unlösbare soziale Probleme auf die große Bühne. Gemeinsam mit Spitzenpolitik, Wirtschaft und Sozialexperten überlegen Bestseller-Autorin Anne Rabe und Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Maroldt im Wechsel, wie es in Jugendhilfe, Inklusion, Stadtarmut, bei Wohnen und Bauen, Gesundheit und vielem mehr weitergehen kann. Das Beste: Alle Bürgerinnen und Bürger reden mit. Offen und ehrlich, mit einem gemeinsamen Ziel. Zusammen finden wir kurz-, mittel- und langfristige Lösungen. Ohne Politiker:innen-Sprech und Forderungskataloge. "Wir könnten, sollten, würden“ ist nicht zulässig – in diesen 90 Minuten zählt nur: „Wir legen los und wenn nicht, warum nicht und welche Alternative gibt es jetzt?“ Denn gemeinsam bauen wir das soziale Berlin - christlich, solidarisch, nachhaltig. 

Folgen

  1. Pflege in Berlin

    13. Mai

    Pflege in Berlin

    Pflege ist keine Kostenstelle, sondern Herzstück und Motor unserer Stadt. Sie hält Familien zusammen, entlastet Betriebe, stützt Nachbarschaften. In Berlin erhalten 212.000 Menschen Pflegeleistungen, 87% werden zu Hause versorgt - von Angehörigen, Nachbarinnen, Ehrenamtlichen und Pflegediensten. Sie alle leisten, was keine Statistik abbilden kann: Menschlichkeit, teils an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Und sie sparen Stadt und Land Jahr für Jahr Milliarden, die sonst in Heime oder Krankenhäuser fließen müssten. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Berliner Spitzenpolitik, Wirtschaft und Sozialträgern finden wir Antworten auf Fragen wie: Was kann das Land organisatorisch und finanziell hier leisten? Sind Bürokratieabbau, Digitalisierung tatsächlich umsetzbar? Könnte ein Altenhilfestrukturgesetz helfen? Wie entlasten wir diejenigen, die sich kümmern – beruflich oder privat? Und was braucht Berlin, damit Pflege Zukunft hat – als Herz und echtes Investment in die Wirtschaft und Zukunft unserer Stadt? Panel • Christian Zander (CDU, Sprecher für Gesundheit und Pflege) • Silke Gebel (Bündnis90/Die Grünen, Vorsitzende Ausschuss für Gesundheit und Pflege) • Anett Hüssen (IHK Vorsitzende Ausschuss Funktionierende Stadtverwaltung) • Harald Thiel (Kaufmännischer Vorstand Stephanus Stiftung) Moderation: Anne Rabe, Autorin / Dramatikerin Live-Mitschnitt vom 12. Mai 2026, 18 - 20 Uhr Stephanus Stiftung Berlin

    1 Std. 53 Min.
  2. Gesundheit in Berlin

    3. Mai

    Gesundheit in Berlin

    Evangelische Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 300.000 Patient:innen in ganz Berlin – darunter unzählige Familien, Kinder und Senioren, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Darüber hinaus werden in den verschiedenen ambulanten Angeboten an diakonischen Kliniken mehrere 100.000 Patient:innen versorgt. Die ersten Klinikschließungen sowie Informationen zu gesperrten Betten und überfüllten Rettungsstellen beunruhigen die Bevölkerung. Dazu kommen lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin und wohl dem, der einen festen Hausarzt hat. Evangelische Kliniken sind unverzichtbare Ankerpunkte der lokalen Versorgung, die trotz hoher Fallzahlen mit Reformdruck und der Gewinnung von Fachkräften ringen. Wir benötigen eine bessere Versorgung für alle, die hier leben und arbeiten. „Zukunft Berlin” diskutiert mit Politik, Bürgern und (Sozial-)Wirtschaft: Wie bleibt die Versorgung vor Ort gesichert – für jeden Menschen in Berlin? Wie verhindern wir Schließungen? Wie schaffen wir genug Personal für die Gesundheitsversorgung? Panel Senatorin Ina Czyborra (SPD, Senatsverwaltung für Gesundheit, Wissenschaft und Pflege) Tobias Schulze (MdA, Fraktionsführer DIE LINKE) PD Dr. med Peter Bobbert (Präsident Ärztekammer Berlin) Roy J. Noack (Geschäftsführer Immanuel Krankenhaus Berlin) Spezialgäste im Publikum: Silke Gebel, MdA (Bündnis 90/Grüne), Voristzende Ausschuss für Gesundheit und Pflege | Christian Zander, MdA, Gesundheitspolitischer Sprecher CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin Moderation: Lorenz Maroldt, Herausgeber DER TAGESSPIEGEL Live-Mitschnitt vom 30. April 2026, 18 - 20 Uhr Immanuel Krankenhaus Berlin

    1 Std. 44 Min.
  3. Integration in Berlin

    18. Feb.

    Integration in Berlin

    Berlin ist Heimat für Menschen aus über 180 Nationen – in Neukölln hat fast jede:r Zweite eine familiäre Zuwanderungsgeschichte. Vielfalt prägt das Stadtbild, doch sie stellt das soziale Gefüge vor große Aufgaben. Zugewanderte sind überdurchschnittlich häufig mit Armut, ungleichen Bildungschancen und erschwertem Zugang zu Wohnraum, Arbeit oder Gesundheitsversorgung konfrontiert. Schulen, Kitas und soziale Träger leisten einen Großteil der Integrationsarbeit – oft unter herausfordernden Bedingungen und mit deutlich begrenzten Ressourcen. Gleichzeitig existieren Orte des Zusammenhalts: in Vereinen, Begegnungsstätten und anderen diakonischen Angeboten. Integration ist mehr als Spracherwerb – Integration zielt auf Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und das Gefühl, dazuzugehören. „Zukunft Berlin” diskutiert mit Politik, Bürgern und (Sozial-)Wirtschaft: Braucht Berlin Zuwanderung - für seine Wirtschaft, Kultur, Zukunft? Wie funktioniert soziale Teilhabe, über Arbeit und Bildung? Welche Verantwortung tragen Wirtschaft und Politik? Und was braucht eine Stadtgesellschaft, damit Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet? Panel MdA Marcel Hopp (SPD) Sprecher für Bildung Wissenschaft und Forschung MdA Katharina Senge (CDU) Sprecherin für Integration Antonia Petersen, Arbeitsmarktpolitik Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg Dr. Oliver Unglaube, Geschäftsführer Diakoniewerk Simeon Spezialgast im Publikum: MdA Katina Schubert (DIE LINKE), Sprecherin für Soziales, Inklusion, Migration, Partizipation und Antidiskriminierung Moderation: Lorenz Maroldt, Herausgeber DER TAGESSPIEGEL Live-Mitschnitt vom 17. Februar 2026, 18 - 20 Uhr Haus der Begegnung, Diakoniewerk Simeon, Berlin-Neukölln

    1 Std. 54 Min.
  4. Ehrenamt in Berlin

    28. Jan.

    Ehrenamt in Berlin

    Fast ein Drittel aller Berlinerinnen und Berlin – 800.000 Menschen – engagieren sich ehrenamtlich. In Sportvereinen, im Naturschutz und vor allem im sozialen Bereich. Mindestens so viele wie hauptamtlich angestellt sind unterstützen viele diakonische Arbeitsfelder: für wohnungslose Menschen, in der Pflege, in der Telefonseelsorge, in der Jugend- und Altenhilfe, Migration und Integration, sogar ganz wesentlich beim Bevölkerungsschutz. Zukunft Berlin „Ehrenamt“ sucht Lösungen für Fragen wie: Sind Ehrenamtliche die Retter des Sozialstaats, wenn die Landesfinanzierung für soziale Angebote versiegt? Sollen wichtige Aspekte des gesellschaftlichen Lebens wirklich ausschließlich von Ehrenamtlichen verantwortet werden? Schätzen wir Ehrenamtliche ausreichend wert? Können wir in Berlin sicherstellen, dass Ehrenamtliche psychisch und physisch geschützt werden? Welchen Einfluss hat es auf die soziale Infrastruktur, wenn das Interesse an ehrenamtlichem Engagement sinkt? Können alle ehrenamtlich aktiv werden, die es möchten? Panel Raed Saleh Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Bettina Jarasch, Vorsitzende GRÜNE-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Pierre Du Bois Head of Communications Kleinanzeigen (ab Februar 2026: Girocard) Dr. Christian Ceconi Vorstand Berliner Stadtmission Spezialgast im Publikum: Elke Breitenbach, Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus Moderation: Lorenz Maroldt, Herausgeber Der Tagesspiegel Live-Mitschnitt vom 27. Januar 2026, 18-19:30 Uhr Festsaal Berliner Stadtmission

    1 Std. 39 Min.
  5. Jugend in Berlin

    17. Jan.

    Jugend in Berlin

    Unser Umgang mit den hier in Berlin aufwachsenden Kindern und Jugendlichen hat einen immensen Einfluss auf die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt. Im Bezirk Lichtenberg erleben wir sehr unterschiedliche Ansätze, gegenläufige politische Ideen, private Eigeninitiativen. Eins haben alle gemeinsam: Sie reichen – wie in der ganzen Stadt – nicht aus, um die stark wachsende Gruppe der 6- bis 17-Jährigen wirksam und nachhaltig zu unterstützen. „Zukunft Berlin Jugend“ stellt ganz offen die Frage: Inwieweit lohnen sich Investitionen in unseren Nachwuchs? Wieso kann es sinnvoll sein, Kita- und Schulsozialarbeit zu auszubauen? Wie können wir Jugendclubs und Stadtteilzentren mit vielfältigen Unterstützungsangeboten für arme Familien erhalten? Wie helfen wir in Zukunft Kindern, die kein Zuhause haben? Ist Jugendberufshilfe zu teuer oder ein echter Mehrwert für unsere Wirtschaft? Und wie können wir Fachkräfte ganz konkret für die pädagogische Tätigkeit in einem prekär finanzierten Bereich begeistern? Panel: Steffen Krach, Spitzenkandidat SPD zur Landtagswahl 2026 Elif Eralp, MdA, Spitzenkandidatin Die Linke zur Landtagswahl 2026 Dorothee Wetzler-Stöbe, Vorständin Bürgerstiftung Berlin Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender SozDia Stiftung Berlin Moderation: Anne Rabe, Autorin Live-Mitschnitt vom 17. Dezember 2025, 17.00 Uhr Ort: Stadtbad Lichtenberg, Hubertusstraße 47, 10365 Berlin

    1 Std. 24 Min.

Info

Bis zur Abgeordnetenhaus-Wahl 2026 bringt die Diakonie Monat für Monat in allen Berliner Bezirken scheinbar unlösbare soziale Probleme auf die große Bühne. Gemeinsam mit Spitzenpolitik, Wirtschaft und Sozialexperten überlegen Bestseller-Autorin Anne Rabe und Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Maroldt im Wechsel, wie es in Jugendhilfe, Inklusion, Stadtarmut, bei Wohnen und Bauen, Gesundheit und vielem mehr weitergehen kann. Das Beste: Alle Bürgerinnen und Bürger reden mit. Offen und ehrlich, mit einem gemeinsamen Ziel. Zusammen finden wir kurz-, mittel- und langfristige Lösungen. Ohne Politiker:innen-Sprech und Forderungskataloge. "Wir könnten, sollten, würden“ ist nicht zulässig – in diesen 90 Minuten zählt nur: „Wir legen los und wenn nicht, warum nicht und welche Alternative gibt es jetzt?“ Denn gemeinsam bauen wir das soziale Berlin - christlich, solidarisch, nachhaltig.