Daten sind in der Hotellerie längst überall. Im PMS, im CRM, in der Booking Engine, auf der Website, im RMS, in Marktberichten, in Sales-Reports und in zig Dashboards, die täglich irgendwo geöffnet, exportiert oder ignoriert werden. Trotzdem bleibt oft dieselbe Frage. Welche Daten helfen wirklich weiter und wie wird aus dieser Masse an Informationen endlich eine bessere Entscheidung? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Christiane Schmidt von Amadeus Hospitality über Business Intelligence in Hotels, und zwar nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Welche Daten im Hotelalltag wirklich relevant sindChristiane und ich reden darüber, welche Daten Tag für Tag den Unterschied machen, warum manche Reports Gold wert sind und weshalb man sich in Zahlen herrlich verlieren kann, wenn die eigentliche Fragestellung fehlt. Business Intelligence bedeutet nicht, noch mehr Daten zu sammeln. Viel wichtiger ist, die richtigen Zusammenhänge zu erkennen. Pickup, Markt, Corporate, StammgästeWir gehen die Themen durch, die in der Steuerung gerade besonders viel Gewicht haben. Pickup, Marktentwicklung, Corporate-Performance, Stammgäste, Direktbuchungen, CRM-Logiken, Personalisierung und die Frage, wie verschiedene Systeme besser zusammenspielen können. Es wird deutlich, dass die Kunst im Erkennen der richtigen Korrelationen liegt, nicht in der schieren Datenmenge. Gästeverständnis als zentrales ThemaWer checkt heute eigentlich bei dir ein? Ist das wirklich nur ein Name in der Reservierung oder steckt dahinter ein wiederkehrender Gast mit hohem Potenzial? Jemand, der regelmäßig viel Geld im Haus lässt? Jemand, den du mit einer kleinen, cleveren Geste enger ans Haus binden könntest? Christiane zeigt sehr greifbar, wie Hotels ihre Daten nutzen können, um Stammgäste nicht nur zu verwalten, sondern wirklich besser zu verstehen. Website, Booking Engine, CRMDie direkte Verbindung zwischen Website, Booking Engine und CRM spielt eine große Rolle. Genau dort entstehen die Signale, die im Direktvertrieb besonders wertvoll sind. Logins, Nutzererkennung, Personalisierung, Präferenzen, Geburtstage, wiederkehrende Besuche. Und die Frage, wie Hotels mit wenig zusätzlichem Budget mehr aus ihrem Bestand machen. Nicht jeder Hebel heißt „Rabatt". Manchmal liegt er in Relevanz, Timing und Recognition. Dashboards, die helfen statt verwirrenEin eigener Schwerpunkt sind Dashboards und Datenvisualisierung. Ein Dashboard kann unterstützen oder komplett verwirren. Es gibt nicht das eine perfekte Visual für alle, weil unterschiedliche Rollen unterschiedlich auf Daten schauen. Reports sollten sich daran orientieren. Diese Themen besprechen wir im Detail: Welche Daten im Hotelalltag wirklich tragen, jenseits klassischer Standardreports.Pickup und Marktentwicklung, als Basis für Pricing und Forecast.Corporate-Performance und Stammgastanalysen, mit klarer Geschäftsrelevanz.CRM-Logiken und Direktbuchungen, von der Erkennung bis zur gezielten Ansprache.Personalisierung als Kombi aus Daten und Empathie, Geburtstage, Präferenzen, Lebensphasen.Dashboards rollenspezifisch, was die Geschäftsführung sieht, was Sales sieht, was Operations sieht.Data-Warehouses und APIs, warum zentrale Datenstrukturen zunehmend entscheidend sind.Datensilos auflösen, der größte Hebel für mittelgroße Hotelgruppen.Für wen ist diese Folge relevant?Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue- und Sales-Verantwortliche, CRM- und Marketingteams, Controller und alle, die ihre Hoteldaten endlich besser nutzen wollen. Verständlich, praxisnah und voll mit Gedanken, die du direkt in den Arbeitsalltag mitnehmen kannst. Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reporting strafst, deine Stammgastlogik schärfst oder wie du Website, Booking Engine und CRM zu einer echten Direktvertriebs-Maschine verbindest, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm. Eine Folge für alle, die Hoteldaten nicht nur sammeln, sondern endlich besser nutzen wollen.