BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job

Sophia Klein & Volker Köster

Die neue Podcastreihe „BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job“ ist ein Projekt aus dem Bert-Brecht-Haus Oberhausen, dem zentralen Kultur- und Bildungsort der Stadt. „BBH SV“ steht dabei für die Zusammenarbeit der Künstlerin Sophia Klein und Volker Köster (Stabsstelle Neue Medien), die zusammen die Reihe konzipieren, produzieren und moderieren. In der Reihe kommen Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort, darunter Feuerwehr, Notfallseelsorge, Hospizarbeit, DLRG sowie Organisationen wie Johanniter und Malteser. Sie berichten persönlich von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Beweggründen. Was bewegt Menschen dazu, sich freiwillig für andere einzusetzen, oft im Hintergrund, ohne Bezahlung und fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit? Die Podcastreihe gibt genau diesen Menschen eine Stimme. In persönlichen Gesprächen erzählen Ehrenamtliche aus ganz unterschiedlichen Bereichen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Motivationen – ehrlich, nahbar und oft überraschend. Die Hörerinnen und Hörer erhalten so Einblicke in eine Welt, die meist unsichtbar bleibt und lernen die Geschichten hinter den Einsätzen kennen. Geschichten von Begegnungen, von Grenzsituationen, aber auch von persönlichem Wachstum und dem Gefühl, wirklich etwas zu bewirken. Ergänzt wird das Projekt durch die Unterstützung von Inga Dander vom Büro für ehrenamtliches Engagement der Stadt Oberhausen, wodurch eine direkte Verbindung zu lokalen Strukturen und Initiativen besteht.

  1. 20. Okt.

    „Was wäre Oberhausen ohne Ehrenamt?“

    Was würde Oberhausen ohne seine ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger fehlen? Dieser Frage gehen Sophia Klein und Volker Köster in einer neuen Folge des Podcasts BBH SV nach. Zu Gast ist Michael Jehn, Beigeordneter der Stadt Oberhausen mit Zuständigkeit unter anderem für öffentliche Ordnung, Bürgerservice, Personal, IT und Feuerwehr. Jehn findet auf die Frage eine klare Antwort: Eine Stadt ohne Ehrenamt könne er sich kaum vorstellen. Ob Sportvereine, Karneval, die Unterstützung bedürftiger Menschen oder die Arbeit der Hilfsorganisationen – freiwilliges Engagement sei eine unverzichtbare Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Besonders großen Respekt habe er vor der sogenannten Blaulichtfamilie, deren Mitglieder häufig viele Stunden investieren, ohne dass ihre Arbeit in der Öffentlichkeit immer sichtbar werde. Von der Nachbarschaftshilfe bis zum Katastrophenschutz Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Bedeutung des Ehrenamts in Krisensituationen. Ob bei großen Schadenslagen, der Unterstützung im Ahrtal oder der Sicherung des Deichs während des Hochwassers Weihnachten 2023 – die Zusammenarbeit haupt- und ehrenamtlicher Kräfte sei entscheidend. Auch die Notfallseelsorge zeige, wie wichtig Menschen seien, die anderen in besonders schwierigen Situationen zur Seite stehen. Die neue Folge von BBH SV zeigt, wie vielfältig Ehrenamt ist und warum es sich lohnt, selbst aktiv zu werden. Der Podcast wird von Sophia Klein und Volker Köster moderiert und widmet sich Menschen, Initiativen und Erfahrungen rund um das freiwillige Engagement in Oberhausen.

    „Was wäre Oberhausen ohne Ehrenamt?“
  2. 15. Sept.

    Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen

    Was bedeutet es eigentlich, Vormund für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sein? Und was hat dieses Ehrenamt mit Vertrauen, Zeit und persönlicher Beziehung zu tun? In dieser Folge sprechen wir mit Cindy Greul von der Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen. Sie erklärt, was hinter dem oft etwas sperrig klingenden Begriff „Vormundschaft“ steckt und warum es dabei um weit mehr geht als um Unterschriften und rechtliche Entscheidungen. Ein Vormund vertritt Kinder und Jugendliche rechtlich, wenn ihre Eltern das Sorgerecht nicht mehr ausüben können oder dürfen. Dabei steht immer der junge Mensch im Mittelpunkt. Es geht darum, Entscheidungen gemeinsam mit ihm zu treffen, seine Interessen zu vertreten und eine verlässliche Ansprechperson zu sein. Besonders spannend ist der Blick auf die ehrenamtliche Vormundschaft: Zeit miteinander verbringen, Vertrauen aufbauen, zuhören, gemeinsam Dinge unternehmen und auch in schwierigen Situationen an der Seite eines jungen Menschen bleiben. Denn gerade Kinder und Jugendliche, die bereits viele Beziehungsabbrüche erlebt haben, brauchen Beständigkeit und jemanden, der da ist. Cindy Greul erzählt außerdem, wie die Koordinierungsstelle ehrenamtliche Vormünder vorbereitet, begleitet und berät – und warum nicht jeder Vormund für jedes Kind geeignet ist. Entscheidend ist, dass es menschlich passt und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen kann. Eine Folge über Verantwortung, Nähe und die besondere Aufgabe, für einen jungen Menschen eine konstante Bezugsperson zu sein.

    Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen

Info

Die neue Podcastreihe „BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job“ ist ein Projekt aus dem Bert-Brecht-Haus Oberhausen, dem zentralen Kultur- und Bildungsort der Stadt. „BBH SV“ steht dabei für die Zusammenarbeit der Künstlerin Sophia Klein und Volker Köster (Stabsstelle Neue Medien), die zusammen die Reihe konzipieren, produzieren und moderieren. In der Reihe kommen Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort, darunter Feuerwehr, Notfallseelsorge, Hospizarbeit, DLRG sowie Organisationen wie Johanniter und Malteser. Sie berichten persönlich von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Beweggründen. Was bewegt Menschen dazu, sich freiwillig für andere einzusetzen, oft im Hintergrund, ohne Bezahlung und fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit? Die Podcastreihe gibt genau diesen Menschen eine Stimme. In persönlichen Gesprächen erzählen Ehrenamtliche aus ganz unterschiedlichen Bereichen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Motivationen – ehrlich, nahbar und oft überraschend. Die Hörerinnen und Hörer erhalten so Einblicke in eine Welt, die meist unsichtbar bleibt und lernen die Geschichten hinter den Einsätzen kennen. Geschichten von Begegnungen, von Grenzsituationen, aber auch von persönlichem Wachstum und dem Gefühl, wirklich etwas zu bewirken. Ergänzt wird das Projekt durch die Unterstützung von Inga Dander vom Büro für ehrenamtliches Engagement der Stadt Oberhausen, wodurch eine direkte Verbindung zu lokalen Strukturen und Initiativen besteht.